Künstliche Intelligenz
CaPow und Hyundai: batterielose Energieversorgung für Roboterflotten
Das israelische Startup CaPow zeigt auf der CES 2026 gemeinsam mit Hyundai Cradle (Center for Robotics, Artificial Intelligence, Data & Learning) sein Energiesystem „Genesis“. Das 2019 gegründete Unternehmen mit Sitz in Be’er Sheva hat sich auf Energieversorgung für mobile Roboter während der Fahrt spezialisiert.
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Dessen sogenannte Power-in-Motion-Technik überträgt elektrische Energie drahtlos an mobile Roboter, während diese sich durch Logistik- oder Industrieumgebungen bewegen. Über elektromagnetische Induktion oder magnetische Resonanz wird die Energie kabellos übertragen.
Roboter ununterbrochen im Einsatz
Das System ist darauf ausgelegt, Roboter ohne klassische Lithium-Ionen-Traktionsbatterien zu betreiben. Statt auf Ladepausen oder Batteriewechsel angewiesen zu sein, erhalten die Roboter die nötige Energiezufuhr kontinuierlich entlang definierter Fahrstrecken. Genesis ist so konzipiert, dass es sich in vorhandene Boden- und Fahrwegsysteme integrieren lässt. Ziel ist eine gleichmäßige Energiezufuhr ohne Eingriffe in den Fahrbetrieb.
In einem gemeinsamen Proof-of-Concept mit Hyundai Cradle und Hyundai Glovis, dem Logistik- und Transportdienstleister des koreanischen Autoherstellers, wurde das System unter realen Bedingungen getestet. Laut den beteiligten Unternehmen erreichte die Roboterflotte dabei einen durchgehenden Betrieb ohne Stillstandszeiten.
Der Ansatz hat noch weitere Vorteile. Separate Ladestationen entfallen, wodurch beispielsweise Flächen im Lager frei werden. Außerdem ließ sich die benötigte Anzahl an Fahrzeugen reduzieren, weil keine Roboter durch Ladepausen ausfielen. Auch der Aufwand für Batteriemanagement, Wartung und Sicherheit sei geringer.
Einsatzfelder und Partner
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CaPow zufolge setzen bereits Logistikdienstleister, Automobilhersteller und industrielle Betreiber die Technik ein. Zusätzlich wurde eine Partnerschaft mit dem US‑Systemintegrator für industrielle Automatisierung und Robotik Manufacturing Revolution angekündigt, um das System in Produktionsumgebungen im Mittleren Westen der USA einzuführen.
heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.
(akr)
Künstliche Intelligenz
Internationale Atomenergiebehörde besorgt über Zustand des AKW Saporischschja
Der Generaldirektor der International Atomic Energy Agency (IAEA) Mariano Grossi hat sich besorgt darüber geäußert, dass die Sicherheit des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Das teilte die IAEA in einem Statement am Donnerstag mit. Grund für die Sorge ist ein Ausfall der Notstromleitung am 10. Februar, sodass das Kraftwerk nur noch über die verbliebene Hauptstromleitung an einer externen Stromversorgung angeschlossen ist. Eine solche Stromversorgung sei aber existenziell für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit. Ohne Backup-Leitung sei diese gefährdet.
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Am 10. Februar wurde die 330-kV-Notstromleitung Ferosplavna-1 des Atomkraftwerks Saporischschja abgeschaltet. Grund waren vermutlich militärische Einwirkungen in der Nähe der Schaltanlage des Wärmekraftwerks des AKW. Seitdem ist das Kernkraftwerk auf die Funktionsfähigkeit der 750-kV-Hauptstromleitung Dniprovska angewiesen. Über sie werden alle wesentlichen Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten, wie etwa die Kühlung der Reaktoren. Sollte die noch intakte Hauptstromleitung auch ausfallen, werden Dieselgeneratoren zugeschaltet.
Das Beobachterteam der IAEA vor Ort wurde der Zugang zum Schaltwerk aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen verweigert. Das Team konnte sich so keinen Überblick über das genaue Ausmaß der Schäden und deren Auswirkungen machen.
Temporäre Waffenruhe für Reparaturen angestrebt
Um die nukleare Sicherheit wieder zu gewährleisten und die nötigen Reparaturarbeiten durchzuführen, habe die IAEA der Ukraine und Russland eine temporäre Waffenruhe für das Gebiet vorgeschlagen. Die IAEA hatte bereits zuvor insgesamt vier Waffenruheabkommen vermittelt, um fünf Reparaturen an der Stromversorgung des AKW vorzunehmen, die durch militärische Einwirkungen entstanden waren. Unklar ist, ob sich die beiden Kriegsparteien auch dieses Mal auf eine temporäre Waffenruhe einlassen.
„Eine zuverlässige externe Stromversorgung ist grundlegend für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit, wie sie sowohl in den sieben unverzichtbaren Säulen der IAEO als auch in den fünf Prinzipien zur Vermeidung eines nuklearen Unfalls im Kernkraftwerk ZKP festgelegt ist“, sagt Grossi in dem Statement. „Die IAEO setzt sich weiterhin uneingeschränkt dafür ein, alle notwendigen Maßnahmen zu unterstützen, um den sicheren Betrieb aller nuklearen Anlagen in der Ukraine zu gewährleisten.“
(olb)
Künstliche Intelligenz
Übersicht: Interessante Kleinigkeiten in iOS 26.4
Nach der Vorlage der ersten Beta von iOS 26.4, die mittlerweile nicht nur für Entwickler, sondern auch für private Betatester zur Verfügung steht, sickern immer mehr Details aus dem Update durch. Während die lange erwartete, kontextsensitive Siri von Apple noch immer nicht implementiert wurde, gibt es an vielen Stellen An- und Umbauten, die durchaus positiv sind. Betroffen sind unter anderem die CarPlay-Integration, Apple Music, Apple Health, Kurzbefehle und mehr.
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KI kommt ins Auto – nicht von Apple
Apple hat wie erwartet eine neue App-Art für seine iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay ermöglicht: Es handelt sich um KI-Apps. Sprachassistenzsysteme von OpenAI (ChatGPT-App), Anthropic (Claude-App) und Google (Gemini) lassen sich künftig auch in CarPlay installieren, sofern die Entwickler einen entsprechenden Schalter samt weiterer Ergänzungen implementieren. Dies geht aus Apples Developer-Dokumentation für CarPlay hervor.
Ein neuer Sprachsteuerungsbildschirm samt visuellem Feedback soll dies einfach und ablenkungsfrei implementieren. Apple hatte intern offenbar lange mit der Umsetzung gezögert, um sicherzustellen, dass solche Apps die Fahrzeugnutzung nicht stören – wie die praktische Umsetzung ausfällt, muss sich noch zeigen. Klar ist bereits, dass man Siri nicht durch Claude & Co. nahtlos ersetzen können wird. Nicht einmal der physische Siri-Schalter, der in vielen Autos implementiert ist, wird sich zum Aufruf der KI-Apps nutzen lassen.
Video im Auto, Wiedergabelisten, Schlafen
Die Videowiedergabe in CarPlay wurde unterdessen erstmals in einem Prototyp-Simulator-Video demonstriert. Das Problem: Apple erlaubt dies nur in bestimmten Fahrzeugmodellen, die Hersteller müssen mitarbeiten.
In Apple Health hat Apple weiter am Schlaftracking gearbeitet. Das System zeigt nun, wie gut man sich an die vorher festgelegten Schlafenszeiten hält. Apple Music kommt mit einer neuen KI-Wiedergabelistenfunktion. Zudem wurde das Interface für das Erstellen von Wiedergabelisten verbessert – man kann einen Song auch mehreren Playlists hinzufügen. Die Kurzbefehle können nun auf Wunsch ein Ladelimit für den iPhone-Akku setzen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
LLMs im Unternehmen: Noch Frühbuchertickets für die Online-Konferenz sichern
Große Sprachmodelle sind im Unternehmensalltag angekommen. Mit Agentic AI können die LLMs komplexe Aufgaben durch das Zusammenspiel mit weiteren Tools erledigen.
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In den letzten Monaten haben zudem die multimodalen Modelle an Bedeutung gewonnen, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Tabellen und mehr verarbeiten. Damit lassen sich Daten deutlich besser extrahieren als mit rein textbasierten Ansätzen.
Die Online-Konferenz LLMs im Unternehmen zeigt am 19. März, wie KI-Agenten Arbeitsprozesse übernehmen können, wie LLMs beim Extrahieren der Daten helfen und wie man Modelle effizient im eigenen Rechenzentrum betreibt.
Modelle, Agentic AI, Self-Hosting und Datenschutz
Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:
- Große Sprachmodelle – Einführung und Trends
- Stabile Agenten mit Large Language Models
- Multimodale Extraktionspipelines für komplexe Dokumente
- Deep Agents sicher einsetzen
- Praxiserfahrung mit produktivem Self-Hosting von KI-Clustern
- Datenschutz beim Einsatz von LLMs
Workshop zum Feintuning großer Sprachmodelle
Tickets für den Thementag sind bis zum 25. Februar zum vergünstigten Frühbucherpreis von 279 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Der zusätzliche Online-Workshop „Große Sprachmodelle feintunen“ am 30. Oktober kostet 579 Euro.
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(rme)
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