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Claude Code bekommt Redesign: Sessions nebeneinander


Das Desktop-Redesign für Claude Code bietet eine Sidebar zur Parallelbearbeitung verschiedener Sessions, einen integrierten Terminal und File Editor und ein Drag and Drop Layout zur Verwaltung von Workflows. Außerdem kommen planbare Routinen zu Claude Code.

Die Session-Bedienung und -Verwaltung in Anthropics Coding Tool Claude Code wird einfacher denn je. Nachdem das KI-Unternehmen kürzlich eine Art Fernbedienung, den Zugriff über Messaging Apps mit Channels und sogar den Computer Use zur autonomen Steuerung einführte, kommt mit dem Redesign für den Desktop eine Option zur Parallelbearbeitung der Sessions. Darüber hinaus liefert Anthropic integrierte Dateibearbeitung und HTML oder PDF Previews, einen schnelleren Diff Viewer und Drag-and-Drop-Optionen zur optimierten Prozessverwaltung. Zusätzlich führt das Unternehmen Routines für Claude Code ein, die einmal konfigurierte Aufgaben planbar automatisch bearbeiten.


Claude Code bekommt Computer Use und steuert Prozesse selbst

Grafik mit der Aufschrift „Computer Use“ und stilisiertem Icon, das die neue Funktion in Claude Code visualisiert, mit der KI Apps bedienen und Prozesse ausführen kann
© Anthropic via Canva

Sessions parallel laufen lassen mit der neuen Desktop Experience von Claude Code

Das Redesign der Desktop App von Claude Code bietet eine Reihe von Updates. Am wichtigsten dürfte für die User die Möglichkeit sein, Sessions in einem einzigen Fenster nebeneinander zu bearbeiten, kontrolliert über eine neue Sidebar. Alle aktiven und vorherigen Sessions sind an einem Ort zu finden. Du kannst verschiedene Repositories parallel bearbeiten, zwischen ihnen wechseln und bei Resultaten reagieren. Zudem lassen sich die Repos nach Status, Umgebung und Projekt filtern. Sobald ein Session Pull Request abgeschlossen ist, wird der Vorgang archiviert. Die Sidebar konzentriert sich weiterhin auf die Live-Vorgänge der Sessions. User können bei diesen auch zwischendurch in einem Nebenfenster Fragen stellen. Dazu müssen sie nur die Command-Taste oder Strg und + klicken.

Zum Redesign für Claude Code gehören aber noch mehr Neuerungen. Unter anderem erhalten User ein integriertes Terminal, um Tests neben der Session laufen zu lassen. Dazu kommen der In-App-Datei-Editor, ein schnellerer Diff Viewer und eine erweiterte Preview für PDFs und HTML-Dateien. Besonders hilfreich für den Workflow ist der Drag-and-Drop-Ansatz: User können jeden dieser genannten Bereiche nach Belieben anordnen.

Erwähnenswert ist zudem, dass Claude Code in der Desktop App jetzt problemlos mit CLI Plugins arbeitet. Ob sie vom Unternehmen zentral verwaltet werden oder von dir lokal, sie sollen genauso funktionieren wie im Terminal, wenn sie in der Desktop App eingesetzt werden.

Die neu designte Desktop App ist derzeit für alle Claude Code User mit den Abonnements Pro, Max, Team und Enterprise sowie über die Claude API verfügbar.

Routines in Claude Code: Zu jeder Tages- und Nachtzeit noch mehr Aufgaben erledigen lassen

Für noch mehr autonome Arbeit liefert Anthropic derweil die neue Option Routines. Dabei können User eine Routine konfigurieren und einen Prompt, ein Repository und ihre Connectors integrieren. Dann können diese Routinen zu geplanten Zeitpunkten, per API Call oder als Reaktion auf Events ausgeführt werden. Da sie über die Web-Infrastruktur von Anthropic laufen, müssen User ihre Geräte nicht geöffnet haben und können zum Beispiel auch nachts Aufgaben durchführen lassen. Beispielsweise können User in einer Routine festlegen, dass immer nachts um zwei Uhr die Top Bugs im Code identifiziert werden, ein Fix vorgeschlagen und ein Draft PR kreiert werden soll. Wer bereits auf /schedule-Vorgaben in der CLI setzt, kann diese jetzt als Routinen nutzen und muss nichts migrieren.

Die Option steht allen zahlenden Usern bereit und ist auch über Claude Code im Web nutzbar. Noch mehr Insights zum Feature findest du auf Anthropics Update-Seite.





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