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Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu
We’ve received notice that the Department of Commerce has lifted export controls on Claude Fable 5 and Mythos 5.
We’ll begin restoring access tomorrow, and will share an update soon.
We’re grateful to our users for their patience, and to everyone who worked with us on…
— Anthropic (@AnthropicAI) June 30, 2026
Das ist das Ergebnis einer rund zweiwöchigen Auseinandersetzung mit dieser Regierung, nachdem per Direktive der Einsatz der Modelle für alle Nicht-US-Bürger:innen untersagt worden war, was Anthropic zum Stopp des Modelleinsatzes brachte. Kürzlich durfte das Unternehmen bereits Claude Mythos wieder für einige User freigeben, ausgewählt und bestätigt von der US-Regierung.
Zur Mythos-Modellreihe gesellen sich indes das neue Claude Sonnet 5 und eine Claude Science App hinzu, die Usern noch mehr Möglichkeiten im KI-Zeitalter eröffnen.
GPT-5.6 ist da
– doch OpenAI, Anthropic und Google stehen vor großen Herausforderungen

News-Reigen bei Anthropic: Rückkehr der Mythos-Modelle mit Beigeschmack
Nicht mehr nur Claude Mythos 5, sondern auch das für die breite Öffentlichkeit kreierte Claude Fable 5 kommen umfassend zurück. Beide Modelle sind im Kern gleich, wobei Mythos 5 eine stärkere Sicherheitsbeschränkung aufweist. Doch auch Claude Fable 5 wird nunmehr mit noch mehr Sicherheitsrichtlinien laufen. Anthropic erklärt, dass zum Beispiel neue Classifier ergänzt wurden, die Cybersecurityrisiken erkennen und blockieren sollen. Die Restriktionen gegen die Modellreihe basierten auf der Erkenntnis, dass die Leistungsfähigkeit der KI-Modelle mit erheblichen Risiken einherging. Diese hatte Anthropic selbst betont, doch es kam womöglich schnell zu einem Jailbreak. Das soll künftig vermieden werden. Einige Routineanfragen an die KI sollen zunächst mit dem Modell Claude Opus 4.8 bedient werden und Anthropic erklärt:
[…] We’ll continue to refine these classifiers over the coming weeks to reduce false positives and better distinguish genuine misuse from legitimate requests.
Zusammen mit Microsoft, Google, Amazon und weiteren Partner:innen des Glasswing Projects – in dem Claude Mythos 5 erstmals eingesetzt wurde – hat Anthropic zudem mit dem Aufbau eines neuen Schutz-Frameworks begonnen. Dieses soll Developer auf Jailbreaks vorbereiten und diese zuvorderst einzuordnen helfen. Auch das ist eine Reaktion auf die Probleme, die Anthropic und die US-Regierung in Bezug auf die Mythos-Modelle thematisiert haben. Das größte Zugeständnis aber ist, dass das KI-Unternehmen bei Modelltests künftig noch enger mit der Regierung zusammenarbeitet. Zugang zu Modellen und Sicherheitsrichtlinien vor dem Release soll ebenso wie die Informationsweitergabe zu Jailbreaks und weiteren Risiken gewährleistet werden.
Claude Fable 5 will be available again globally tomorrow.
After a series of productive conversations with the US government, we’re redeploying the model with a new set of classifiers to target and block more cybersecurity tasks. In the near term, some routine tasks like coding…
— Anthropic (@AnthropicAI) July 1, 2026
Dieses Zugeständnis an die Regierung erinnert an das der Konkurrenz von OpenAI. Nachdem das Unternehmen erst kürzlich ein verbessertes und unterhaltsameres GPT-5.5 Instant-Modell für ChatGPT bereitgestellt hatte, kam kürzlich doch der Start des lang erwarteten Modells GPT-5.6, mehr noch: der Start einer ganzen Modellreihe mit den Versionen Sol, Terra und Luna. Aber zunächst erhält nur eine kleine Gruppe Zugriff, auf Bitten der US-Regierung. Die hat per Präsidialerlass eine freiwillige staatliche Kontrolle für KI-Anbieter:innen eingeführt, die de facto zu einem Prüfinstrument werden könnte, dass bestimmte Gruppen aktiv von der Nutzung ausschließt. Die missliche Lage der KI-Unternehmen lässt sich an OpenAIs Text im Blog Post ablesen:
[…] We don’t believe this kind of government access process should become the long-term default. It keeps the best tools from users, developers, enterprises, cyber defenders, and global partners who need them. We are taking this short-term step because we believe it is the strongest path to broader availability in the coming weeks, while we work with the Administration to develop the cyber Executive Order framework and a repeatable process for future model releases.
Die US-Regierung nimmt also unweigerlich Einfluss auf die KI-Branche, was neben Anthropic und OpenAI auch Google, Meta und Co. betreffen könnte.
Claude Sonnet 5 und Claude Science: Agentische Arbeit zum geringeren Preis und Research App mit Skalierung
Neben den wiedereingesetzten Mythos-Modellen stellt Anthropic das neue Modell Claude Sonnet 5 bereit. Es ist das Modell des Unternehmens, das die bisher besten Agentic-Möglichkeiten bietet. Dabei kann es Browser und Terminals bedienen, autonom arbeiten und das mit einer günstigeren Preisstruktur. Denn Claude Sonnet 5 performt deutlich besser als Claude Sonnet 4.6 und ähnlich gut wie das Vorzeigemodell Claude Opus 4.8. Im Vergleich zu letzterem Modell ist es aber deutlich günstiger. Bis zum 31. August kostet es zwei US-Dollar pro Million Input Tokens und zehn US-Dollar pro Million Output Tokens (bei Opus 4.8 sind es fünf und 25 US-Dollar). Nach diesem Zeitraum erhöht sich der Preis auf drei US-Dollar und 15 US-Dollar für Input und Output. Im Vergleich: Die Mythos-Modelle kosten zehn und 50 US-Dollar für eine Million Input beziehungsweise Output Tokens.
Claude Sonnet 5 kommt als Default für Free und Pro User und wird ebenso für Max, Team und Enterprise User bereitgestellt. Developer können via Claude API darauf zugreifen und die umfassenden Fähigkeiten testen.
Sonnet 5 is a substantial improvement over Sonnet 4.6 on reasoning, tool use, coding, and knowledge work.
Its performance is close to Opus 4.8, at lower prices. pic.twitter.com/VOISbk14Lk
— Claude (@claudeai) June 30, 2026
Auch noch neu in der Claude-Familie ist die App Claude Science. Darin verknüpft Anthropic verschiedene Tools, die Researcher und Wissenschaftler:innen regelmäßig einsetzen. User können verschiedene Datenbanken einpflegen, die Code-Basis analysieren und sich Artifacts erstellen lassen und die App agentisch Analyseaufgaben auszuführen bitten. Die Fähigkeiten sind vielfältig, im Post zum Launch stellt Anthropic einige Einsatzbeispiele vor, etwa zur Krebsforschung oder für neurowissenschaftliche Reviews. Claude Science ist ab jetzt in der Betaversion verfügbar.