Künstliche Intelligenz

Codex für Mac: OpenAI testet neue Fernsteuerung via ChatGPT-iPhone-App


Nutzer von Codex können ihren macOS-Rechner künftig über die ChatGPT-App auf dem iPhone kontrollieren. Ein entsprechendes „Preview“-Feature hat OpenAI Ende letzter Woche auf X angekündigt. Ausgewählte User können damit ihren Rechner von außen steuern, während sie unterwegs sind, so das Unternehmen. Dateien, Apps und sogar der Browser auf dem Mac sollen zugänglich sein. In einem weiteren Schritt wird die Funktion auch unter Windows eingeführt, wenn darauf die Codex-App läuft – einen konkreten Zeitpunkt nannte OpenAI allerdings nicht. Immerhin soll die ChatGPT-App unter Android bereits von Anfang an Macs fernsteuern können, sofern Nutzer dies genehmigen, hieß es weiter.

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Codex in der ChatGPT-Mobil-App kann laut OpenAI neue Tasks auf dem Mac starten, nächste Schritte vom Nutzer bestätigen oder ablehnen lassen, den Output und die Ausführung einer App kontrollieren. Codex läuft dabei sowohl auf Desktops als auch Notebooks mit macOS, sofern diese am Internet hängen und aktiv sind.

Laut OpenAI wird Codex derzeit von wöchentlich mehr als vier Millionen Nutzern verwendet. Das Unternehmen hat dabei festgestellt, wie wichtig regelmäßige „Check-ins“ für die User sind, um Vorgänge bei dem Coding-Agenten am Laufen zu halten. Damit könnten auch unnötige Nacharbeiten vermieden werden. Codex mache schnellere Fortschritte, wenn man dem System den richtigen Kontext mitgeben kann – und das nun auch mobil.

ChatGPT für Mobilgeräte hat dabei stets Zugriff auf den Live-Status des Entwickler-Macs. Es gibt laut OpenAI Klarheit über Threads, Projektkontext, Plugins und Genehmigungen. Mobile Nutzer sollen mehr als nur einzelne Tasks steuern können, sondern vollständige Projekte. Neben den Dateien stehen auch notwendige Permissions und Credentials zur Verfügung. ChatGPT bekommt auch Screenshots, Terminal-Ausgaben, Diffs, Testergebnisse und Approval-Anfragen.

OpenAI betont, man habe zur Absicherung einen neuen „Secure Relay Layer“ entwickelt, der Maschinen ansprechbar mache, „ohne sie dem öffentlichen Internet auszusetzen“. Wie genau die Technik funktioniert, wurde noch nicht kommuniziert – denkbar wären Ansätze wie Tailscale. Neben einzelnen Dev-Maschinen soll ChatGPT für Mobilgeräte auch Zugriff auf Enterprise-Coding-Umgebungen bekommen. Interessant: Die Preview der Funktion soll auch für Free- und Go-Nutzer zur Verfügung stehen. Die verfügen allerdings nur über eine geringe Anzahl an Coding-Token. Remote-SSH soll es ebenfalls geben.

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(bsc)



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