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Codex Sites baut deine Apps und Seiten: OpenAIs neuer Star


Codex ist OpenAIs neues Kronjuwel, wächst rasant und soll die ChatGPT-Zukunft sein. Neue Features wie Sites und App Plugins machen die Arbeit für Millionen User einfacher denn je.

Codex ist wie das neue ChatGPT. Der Software Engineering Agent Codex von OpenAI wird derzeit mit einer Frequenz und geradezu Inbrunst vom Unternehmen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, sodass die Branche kaum umhinkommt, dessen Wachstum zu übersehen. Mehr als fünf Millionen wöchentlich aktive User hat Codex bereits.

User können Codex inzwischen auch via AWS sowie in Chrome nutzen und OpenAI betont, dass die Nutzer:innen damit längst nicht mehr nur Code schreiben, sondern vielfältige Aufgaben rasch erledigen. Daher überrascht es nicht, dass das Unternehmen wieder neue Lösungen für Codex vorstellt, die die Arbeit der User erleichtern und dir sogar Apps und Websites bauen. Jetzt wird Codex zum neuen Fokusthema bei OpenAI.


Codex in Chrome und neue Voice Intelligence für die API

OpenAI Codex auf Screen, Code-Elemente im Hintergrund vor bunter Fläche, Text und Coding auf weißem Screen-Feld im Vordergrund
© OpenAI

Nur ein Jahr nach dem Start: OpenAIs Codex als Allround Tool und Umsatzhoffnung

Erst im Mai 2025 brachte OpenAI Codex an den Start. Inzwischen ist der Agent im OpenAI-Kosmos vielfach zu finden, er wurde auch unmittelbar in ChatGPT integriert. Allerdings können beispielsweise ChatGPT Free User ihn nur eingeschränkt nutzen. Für die erweiterte Codex-Nutzung brauchen User mindestens ChatGPT Plus für 23 Euro im Monat. ChatGPT Pro für 103 Euro im Monat bietet den maximalen Codex-Nutzungsumfang und für Unternehmen gibt es individuelle Enterprise und nutzungsabhängige Zahlmodelle sowie ChatGPT und Codex im Paket für 21 Euro monatlich pro User. Die Zugriffsoptionen weisen bereits darauf hin, dass OpenAI Codex als wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells betrachtet. Wer das hilfreiche Agent Tool umfassend nutzen möchte, braucht also ein kostenpflichtiges Abonnement. Auch Stephanie Palazzolo von The Information berichtet, dass OpenAI Codex zum zentralen Business-Faktor macht.

Das lässt sich zudem an OpenAIs jüngsten Veröffentlichungen ablesen. Anfang Juni kam beispielsweise ein Blog Post mit dem Titel „Codex is becoming a productivity tool for everyone“ heraus. Darin erklärt das Team nicht zuletzt, wofür User – vielfach Wissensarbeiter:innen und Developer – Codex einsetzen:

[…] Across industries, the pattern is similar: people are using Codex to reduce the friction of modern work. It helps them find information buried across systems, coordinate work across tools and teams, produce high-quality deliverables, and move projects through review and approval processes.

Die Vielfältigkeit von Codex unterstreicht OpenAI indes mit zwei wichtigen Feature Updates.

Neu bei Codex: Sites baut Apps und Seiten, Plugins bringen Spezialfertigkeiten

In Codex können User jetzt auf Sites setzen. Damit kannst du aus Plänen und Roadmaps, aber auch schon fertigen Layouts und Ideen schnell fertige interaktive Websites und Apps bauen lassen. Das Feature kommt zunächst für Enterprise und Business User, soll aber bald umfassend ausgerollt werden. Sites erlaubt es auch, eine fertige Seite oder App einfach per URL mit Dritten zu teilen.

Als Basis für die Seiten und Apps können eigene Dokumente, Launch-Materialien, Tabellen und dergleichen mehr dienen. OpenAI gibt Beispiele für den Einsatz:

Bitte Codex, eine Site für ein bevorstehendes Kund:innen-Review zu erstellen, und es generiert eine interaktive Webseite mit den relevanten Produktupdates, offenen Fragen, Nutzungstrends und nächsten Schritten für diesen Account. Bitte es, aus einem Finanzmodell einen Szenarioplaner zu erstellen, damit Führungskräfte Annahmen vergleichen können, statt Tabs in einem Dokument durchzulesen. Bitte es, Launch-Materialien in einen lebendigen Hub zu verwandeln, in dem Teams die neuesten Botschaften, Meilensteine, Verantwortlichen und Entscheidungen finden können – und bitte Codex, die Site bei geänderten Details aktuell zu halten.

Bei der Bearbeitung von Sites sowie anderen Arbeitselementen wie Tabellen oder Folien hilft derweil das Annotations-Feature. Damit können User jetzt genau auf die Stelle zeigen, die sie verändern möchten, und Codex um eine passende Änderung bitten. Codex kann dann nur die ausgewählten Bereiche anpassen, was gerade bei Überarbeitungen einer ersten Version von Vorteil ist.

Ebenfalls neu ist die Plugin-Erweiterung für Codex. Die rollenspezifischen Plugins sollen künftig für alle Abonnements verfügbar sein; bei Business und Enterprise Workspaces müssen allerdings Admins die App-Berechtigungen in den Workspace-Einstellungen aktivieren. Mithilfe von Plugins kannst du Codex quasi zum Spezial-Tool machen und Apps, Skills und Workflows – die unter den Plugins vereint werden – miteinbeziehen, die du ohnehin nutzt. 62 Apps und 110 Skills stehen in diesem Kontext bereit.

Insgesamt stehen verschiedene Plugins zur Verfügung, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Das Plugin für Creative-Produktion kann im Marketing von Vorteil sein, weil Tools von Canva, Figma, Shutterstock und Co. eingesetzt werden können, um Visuals und Kampagnen-Boards zu erstellen. Es gibt ein Datenanalyse-Plugin mit Zugriff auf Databricks Genie, Snowflake und Co. sowie beispielsweise auch ein Produktdesign-Plugin für Prototypen. Noch mehr rollenspezifische Plugins sollen demnächst folgen. Bis dahin können User aber ebenso ihre Workflows anpassen und sogar benutzer:innendefinierte Plugins für ihre eigenen Systeme und Prozesse bauen.

Noch mehr Insights zum großen Codex Update findest du im OpenAI-Beitrag zu Codex für alle Rollen.


Jetzt kommt „Codex for (almost) everything“

© OpenAI via Canva

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