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Community-Umfrage: 38 Prozent nutzen schon einen OLED-Monitor


OLED-Monitore sind inzwischen etabliert und weit verbreitet. Das belegt auch eine aktuelle Umfrage auf ComputerBase. Rund 38 Prozent der über 1.400 Teilnehmer gaben an, bereits einen OLED-Monitor zu nutzen. Probleme sind selten, wie eine weitere Umfrage zeigt.

Der Absatz von OLED-Monitoren hat sich 2025 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Das besagen Studien der Marktforscher von TrendForce, über die ComputerBase Ende März berichtet hat. Dabei wollte die Redaktion wissen, wie es um die Verbreitung von OLED-Monitoren unter den Lesern aussieht. Die Umfrage, an der registrierte Community-Mitglieder 30 Tage lang teilnehmen konnten, ist jetzt beendet.

Das Ergebnis: 38,1 Prozent der 1.423 Teilnehmer gaben an, bereits einen OLED-Monitor einzusetzen. Das sind deutlich mehr als in einer früheren Umfrage im Frühjahr 2025, in der die Fragestellung allerdings etwas anders war. Seinerzeit gaben 24,5 Prozent der Teilnehmer bei der Frage „Spielst du PC-Spiele auf einem OLED-Display?“ an, am PC auf ein OLED-Display zu setzen, während 21,6 Prozent auf einem OLED-Fernseher spielten.

Nutzt du bereits einen OLED-Monitor?
  • Ja.

  • Nein.

OLED-Monitore sind erschwinglich geworden

Die Zeiten, in denen für einen OLED-Monitor vierstellige Summen ausgegeben werden mussten, sind mittlerweile längst vorbei. OLED-Monitore sind so günstig wie nie und inzwischen schon für unter 350 Euro erhältlich. Der OLED-Monitor-Pionier Dell hat erst kürzlich sein günstigstes Modell vorgestellt, das bei breiter Verfügbarkeit keine 400 Euro kosten dürfte.

Alienware 27 240Hz QD-OLED (AW2726DM)

Mit diesen Preisen sind OLED-Monitore also für viele erschwinglich, allerdings immer noch deutlich teurer als LCD-Monitore, die bei sonst ähnlicher Ausstattung teils nur halb so viel kosten. Der Absatz von LCDs ist auch noch wesentlich größer, was sich auch daran zeigt, dass laut ComputerBase-Preisvergleich im laufenden Jahr von 227 neu aufgenommenen Monitoren lediglich 29 dem Typ OLED zuzuordnen sind. Die Dominanz liegt noch bei den LCD-Monitoren mit IPS-Technik von denen 165 neue Modelle den Markt erreichten.

Bei den 2026 eingeführten Monitoren sind nur 29 mit OLED-Technik bestückt (Stand 25.04.2026)

Sorge um Burn-In ist kleiner geworden

Da bei PC-Monitoren statische Elemente wie die Taskleiste oder zum Beispiel auch Lebensbalken in Spielen eine noch größere Rolle spielen als bei Fernsehern, war die Sorge um ein mögliches „Einbrennen“ von Bildinhalten, das sogenannte „Burn-In“, anfangs groß.

Mit der stetigen Weiterentwicklung der OLED-Displays und diversen technischen Maßnahmen zum Verhindern solcher Abnutzungseffekte wird das Risiko aber immer geringer. In einer weiteren Umfrage, die Ende März endete, fragte ComputerBase die Community nach den Erfahrungen mit Burn-In-Problemen bei OLED. Das Ergebnis: Nur knapp 6 Prozent der User gaben an, am Monitor oder TV Probleme festgestellt zu haben.

OLED und Einbrennen: Wie sind eure Erfahrungen?
  • Ich habe am TV/Monitor keine Probleme

  • Ich habe am TV/Monitor Probleme

  • Ich habe am Smartphone keine Probleme

  • Ich habe am Smartphone Probleme

  • Ich habe am Tablet/Handhelds keine Probleme

  • Ich habe am Tablet/Handhelds Probleme

  • Ich nutze hauptsächlich IPS oder TN Panels

Das Risiko ist damit nicht ausgemerzt, doch zumindest für die ersten Jahre nach der Anschaffung beruhigt auch, dass die meisten Hersteller „Burn-In“ als Garantiefall anerkennen.

Welche Marken sind angesagt?

Während laut Marktforschern Asus inzwischen den größten Marktanteil unter den OLED-Monitor-Marken besitzt, sind in der ComputerBase-Community noch die Modelle von LG Electronics am weitesten verbreitet. Danach kommt aber bereits Asus und auf dem dritten Platz liegt Dell.

Von welcher Marke ist dein OLED-Monitor?



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