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Cooler Master V8 ACE 3DHP: Motorblock-Design verdeckt 3D-Heatpipes

Kein RGB, kein flacher (Display-)Deckel auf dem Kühler, stattdessen imitiert der Cooler Master V8 ACE 3DHP einen Motorblock mit 8 Zylindern – da ist der Name völlig transparent. Darüber hinaus verspricht Cooler Master das Leistungsniveau eines Doppelturmkühlers in viel kleinerer Verpackung.
Die Abdeckung auf der Oberseite hat nur die Rolle einer Blende, bei den sichtbaren Rohren handelt es sich um Kunststoff-Design, nicht Heatpipes. RGB-Elemente spart sich der Hersteller und begründet dies mit einem „kultivierten Premium-Look“, der Content-Creator und Enthusiasten ansprechen soll. Das heißt in der Konsequenz wohl zu Ende gedacht auch: RG-LEDs sind für Kinder und Krawallige.
Drei Besonderheiten des V8
Von den Wärmeröhren kommen insgesamt sechs zum Einsatz: Vier in normaler U-Form und zwei, die senkrecht in der Mitte des Kühlers nach oben geführt werden. Diese „3D-Heatpipes“ sollen in hohen TDP-Bereichen Vorteile bringen, indem sie auch die Mitte des Lamellenkörpers auslasten.
Dickere Lüfter sollen weitere Vorteile bringen. Die beiden Modelle am V8 ACE besitzen identische Abmessungen von 120 × 120 × 30 mm, aber nicht die gleichen Leistungsdaten. Der vordere, blasende Lüfter arbeitet mit maximal 2.500 U/Min deutlich schneller als das saugende Modell mit 2.050 U/Min. Luftdurchsatz und statischer Druck fallen beim hinteren Lüfter ebenfalls deutlich ab. Der hohe Drehzahlbereich legt allerdings nahe, dass auch die Gesamtlautstärke bei Ausschöpfen dieser Leistungsreserven erheblich sein wird. Beide Lüfter können jedoch auch bis zum Stillstand heruntergeregelt werden.
High-End-Sockel bedient der V8 ACE allerdings nicht. Die Montage ist auf AMDs AM4 und AM5 sowie den Intel-LGA 1851, 1700, 1200 und 115x vorgesehen. Anders als sonst müssen sich Käufer jedoch für eine Plattform entscheiden. Das hängt mit der Kupferbasis zusammen. Sie wird auf den Heatspreader des CPU-Herstellers angepasst. Bei AMD kommt ein ebenes Modell, bei Intel eine leicht nach außen gewölbte Variante zum Einsatz. So soll die Kontaktfläche jeweils optimal auf die Oberfläche angepasst sein.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel wird aktuell nur die AMD-Variante des V8 ACE geführt. Sie liegt mit Preisen von rund 90 Euro unterhalb der Preisempfehlung des Herstellers, die 110 Euro beträgt.