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Copilot Task: Der Agent für Windows 11, der autonom Aufgaben erledigt


Mit Copilot Task soll sich der KI-Assistent zum Agenten verwandeln, der eigenständig Aufgaben erfüllt. Microsoft hat nun angekündigt, dass man eine Forschungsvorschau-Version für die ersten Windows-11-Nutzer freigeschaltet hat.

Helfen soll Copilot Task insbesondere bei alltäglichen Routineaufgaben, indem der Agent diese möglichst autonom und eigenständig erledigt. Zu den Aufgaben zählen etwa die Organisation des E-Mail-Postfachs, das Überwachen von Preisentwicklungen bei bestimmten Produkten oder das Erstellen eines Wochenplans.

Zusätzlich kann der Agent Dokumente erstellen und dafür die Inhalte aus verschiedenen Datenquellen wie E-Mails oder Office-Dokumenten besorgen. Planen lassen sich mit Copilot Task auch Termine und Events. Wie so oft nennt auch Microsoft eine Reise als Beispiel, bei der der Agent eigenständig die Preise von Hotels, Flügen und Mietwägen im Blick behält und zu günstigen Zeitpunkten bucht.

Copilot Task ist Microsofts Wette für das agentische Zeitalter

Im Kern beschreibt Microsoft damit ein System, das ähnliche Funktionen bietet wie aktuell gehypte Agenten-Systeme – also etwa Anthropics Claude Code oder OpenClaw. Microsoft nennt aber vor allem alltägliche Aufgaben, bis dato für den Einsatz von Agenten-Systemen populäre Bereiche wie Coding tauchen in der Beschreibung nicht auf.

Wie die anderen Agenten arbeitet auch Copilot Task im Hintergrund. Das System nutzt eigenständig Computer-Ressourcen und einen Browser, um autonom Apps und Dienste zu steuern. Copilot Task ist allerdings tief in Windows 11 verankert. Die Vorgehensweise hat Microsoft bereits beschrieben, als man im November 2025 das agentische Zeitalter ankündigte. Im aktuellen Blog-Beitrag beschreibt Microsoft Copilot Task nun als „unsere Wette“, um die „leistungsfähigste und nützlichste KI“ für alle zugänglich zu machen. Die Ambitionen sind also groß, man will die führenden KI-Entwickler attackieren.

Microsofts Agenten-Pläne sorgten aber zumindest bei Enthusiast-Nutzern bislang für wenig Begeisterung. Statt an KI-Funktionen zu arbeiten, solle sich der Konzern sich auf Kernfunktionen von Windows 11 konzentrieren, lautet einer der Kritikpunkte. Nach dem Recall-Debakel bestehen zudem Sicherheitsbedenken; die Frage ist, ob Microsoft das KI-System architektonisch korrekt umsetzt.

Neben Copilot Task plant Microsoft noch weitere KI-Neuerungen für Windows 11. Zusätzlich will der Konzern die Kernfunktionen des Betriebssystems überarbeiten.



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