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Corsair 3200D RS ARGB: Das 90-Euro-Gehäuse im Test


Mit dem 3200D RS ARGB präsentiert Corsair ein Einsteigergehäuse, das zum Preis von knapp unter 100 Euro den aktuellen Standard bietet. Im Test bewährt sich das 3200D RS ARGB als äußerst solide Grundbasis, die direkt mit drei 120-mm-Lüftern hinter einer auffälligen Front daherkommt.

Das Corsair 3200D RS im Detail

Das neue Gehäuse knüpft an das 2023 vorgestellte Corsair 3000D an und positioniert sich im Einstiegsbereich deutlich vor dem etwas größeren Frame 4000D (Test).

  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Gute Kühlleistung
  • Trotz Einstieg USB-C 20 Gbps
  • Laute Werkslüfter
  • Teils umständliche Montage

Farben, Varianten und Preis

Hinsichtlich der Farben tritt das neue Gehäuse klassisch auf. Zur Auswahl stehen Smoke, Schwarz und Weiß. Die Gehäusefarbe Smoke setzt zur Abgrenzung zum schwarzen Pendant auf eine leicht transparente Front. Das Corsair 3200D RS wird zudem in zwei Varianten angeboten, die sich indes lediglich bei der Lüfterausstattung unterscheiden. Während das „einfache“ 3200D RS mit drei 120-mm-Lüftern in der Front ausgeliefert wird, sind diese bei der ARGB-Variante beleuchtet.

Corsair 3200D ARGB (Bild: Corsair)

Das Corsair 3200D RS soll ab heute in beiden Varianten zunächst im eigenen Hersteller-Shop verfügbar sein, ehe es in den kommenden Tagen auch den regulären Einzelhandel erreicht. Preislich beziffert der Hersteller das 3200D RS mit 79,90 Euro. Das 3200D RS ARGB wird mit 91,90 Euro veranschlagt. Beide Preise liegen unter denen des direkten Konkurrenten Fractal Design Pop 2 Air (Test), das zum Start mit rund 90 und 100 Euro bepreist wurde.

Äußeres Erscheinungsbild

Beim ersten Anblick des neuen 3200D RS fällt direkt die markante Front auf. Die Strebenoptik erinnert leicht an ein Fractal Design Torrent, hebt sich bei genauerer Betrachtung jedoch deutlich von diesem ab. Die Streben führen konkav in die Mitte der Front und bilden dort das bekannte sternförmige Corsair-Logo.

Corsair 3200D ARGB (Bild: Corsair)

Das Frontelement der dem Test vorliegenden Smoke-Variante ist vollständig aus leicht transparentem Kunststoff gefertigt. Am oberen Ende der Front sitzt das I/O-Panel. Auch wenn das Gehäuse im Einstiegsbereich rangiert, wird hier zumindest ein USB- 3.1-Anschluss (USB 3.2 Gen 2×2) mit einer Übertragungsrate von 20 Gbit/s geboten. Gespart wird bei den weiteren USB-Anschlüssen, denn davon ist lediglich noch ein USB-2-Anschluss an Bord.

Corsair 3200D ARGB (Bild: Corsair)

Das übrige Äußere tritt schlicht auf. Die linke Gehäusewand besteht vollflächig aus abgedunkeltem Glas, das in den Randbereichen schwarz eingefärbt ist. An der rechten Gehäuseseite wurde ein weiteres Sternlogo eingestanzt. Der Deckel ist mit einem magnetischen Staubfilter versehen. Weitere Staubfilter befinden sich unterhalb des Netzteils sowie hinter der Front.

Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität braucht sich das Corsair 3200D RS (ARGB) keinesfalls verstecken. Das Gehäuse zeigt im Test keinerlei Makel. Selbst die Verwindungssteifigkeit ist sehr gut. Trotz mehrfacher Druckausübung am Deckel und der rechten Gehäusewand geben diese nur minimal nach.

Innenaufbau und Alltagserfahrungen

Front- und Seitenelemente lassen sich werkzeuglos entnehmen. Die Demontage der Front gestaltet sich im Test jedoch etwas umständlich. Da das I/O-Panel direkt am Frontelement verbaut ist, lässt sich die Frontpartie nicht in Gänze entnehmen und baumelt an den Kabelsträngen. Um ein freies Arbeitsumfeld zu haben, etwa für das Wechseln der Lüfter, empfiehlt es sich daher, das gesamte I/O-Panel zu demontieren – ein unnötiger und umständlicher Arbeitsschritt. Gleiches gilt für die Entnahme des Staubfilters unterhalb des Netzteils. Entweder muss das Gehäuse gekippt werden oder der Nutzer tastet sich ohne direkte Sicht am Gehäuseboden entlang.

Corsair 3200D ARGB (Bild: Corsair)

Im Gehäuseinnern präsentiert sich zunächst eine schlichte Hardware-Kammer, die zumindest einige Features bietet. Neben einem Grafikkartenarm werden Lüfteroptionen auf der Netzteilblende und Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse geboten. Auf gummierte Kabeldurchlässe muss hingegen verzichtet werden.

Corsair 3200D ARGB (Bild: Corsair)

Hinter dem Mainboard-Träger zeigt sich hingegen, woran (zumindest etwas) gespart wurde. Sämtliche Festplatten müssen direkt am Chassis verschraubt werden. Am Träger selbst können dabei zwei 2,5″-Festplatten montiert werden. Noch spartanischer wird es im Bodenbereich. Hier nimmt entweder eine 2,5″- oder eine 3,5″-Festplatte Platz und muss umständlich direkt von unten am Bodenblech verschraubt werden. Auch das Kabelmanagement fällt mit einigen Ösen und zwei Klettbindern dürftig aus.

Corsair 3200D RS ARGB im Test

Mangelhaft ist hingegen die Kabelsichtblende, die im vorderen Bereich die Durchlässe zur Hardware-Kammer etwas verdecken soll. Sie ist sehr dünn verarbeitet und gibt beim Durchstecken des ATX-Stromsteckers bereits stark nach.

Corsair 3200D RS ARGB im Test

Abgesehen davon verläuft der Hardware-Einbau ohne Probleme. Da der Deckel nicht entnommen werden kann, sollten Stromkabel, wenn möglich, bereits vor Einbau eines großen Luftkühlers angebracht werden.

Belüftungsoptionen

Insgesamt fasst das Corsair 3200D RS bis zu nein 120-mm-Lüfter. Alternativ können im Front- und Deckelbereich auch jeweils zwei 140-mm-Modelle verbaut werden. Die ab Werk verbauten Lüfter vom Typ Corsair RS ARGB 120 verfügen über einen 4-Pin-PWM-Anschluss. Die Beleuchtungssteuerung wird bei der ARGB-Variante über 3-Pin-5V-Stecker realisiert.

Corsair 3200D RS ARGB im Test

Für Nutzer einer (AiO-)Wasserkühlung stehen hinter der Front rund 61 mm Platz zur Verfügung. Im Deckel ist mit rund 56 mm etwas weniger Platz, ehe das Mainboard oder Anschlüsse in die Quere kommen.



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