Künstliche Intelligenz
Das beste Thermostat für die Fußbodenheizung – kompatibel mit Home Assistant
Aqara W500
Das Aqara W500 für Fußbodenheizungen unterstützt Thread oder Zigbee und lässt sich auch mit Home Assistant steuern. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.
- für wassergeführte und elektrische Fußbodenheizungen
- kompatibel mit Matter-kompatiblen Smart-Home-Zentralen
- mit Zigbee viele Funktionen, auch unter Home Assistant
- Aqara Tür-/Fenstersensor kann nicht gekoppelt werden
- Display bei Dunkelheit nur mit Hintergrundbeleuchtung ablesbar
Thermostat für Fußbodenheizung: Aqara W500 im Test – auch für Home Assistant
Das Aqara W500 für Fußbodenheizungen unterstützt Thread oder Zigbee und lässt sich auch mit Home Assistant steuern. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.
Aqara liefert mit dem W500 sein erstes Thermostat für Fußbodenheizungen, wobei das W500 sowohl elektrische Heizungen bis 3600 Watt als auch wassergeführte Systeme unterstützt. Das ist nicht die einzige Besonderheit: Anwender können auch entscheiden, mit welcher Funktechnik sie das W500 betreiben möchten.
Im Auslieferungszustand funkt das Thermostat mit Thread und lässt sich damit etwa in Matter-fähige Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Amazon Alexa, Apple Home, Google Home, Home Assistant, Homey Pro oder Samsung Smartthings einbinden. Dann muss man allerdings auf einige Funktionen wie smarte Zeitpläne, Temperaturkalibrierung und Fenster-Offen-Erkennung verzichten respektive manuell erstellen.
Für Power-User empfiehlt Aqara daher, das Thermostat im Zigbee-Modus und einem Aqara-Hub zu betreiben, womit sämtliche Funktionen des W500 zur Verfügung stehen. Home-Assistant-Anwender können das Thermostat über Zigbee2MQTT ebenfalls in diesem Modus ansteuern.
Als optionales Zubehör bietet Aqara außerdem den Climate Sensor W100 an, der, wie das Thermostat auch, ein LC-Display bietet und mit dem man das W500 manuell bequem vom Sofa aus steuern kann. Doch nicht nur das: Mit den programmierbaren Bedientasten kann der W100 auch als Schalter oder zur Aktivierung von Szenen dienen.
Lieferumfang, Design, Bedienung und weitere Funktionen
Das Aqara-Thermostat W500 wiegt 244 g und passt mit seinen Abmessungen von 86 × 86 × 45 mm in normale EU-Hohlwanddosen. In unserer Testwohnung sind Hohlwanddosen mit einer Tiefe von 62 mm verbaut, in denen das W500 problemlos Platz findet.
Das W500 verfügt über ein 4,6 × 6,9 cm großes LC-Display, das gut zwei Drittel der Vorderfläche einnimmt und auf Tastendruck hintergrundbeleuchtet wird. Rechts daneben befinden sich drei Tasten, mit denen man die Temperatur sowie den Modus einstellen kann. Klickt man gleichzeitig auf die Plus- und Minus-Taste, wechselt die Temperaturanzeige oben im Display von Celsius auf Fahrenheit.
Bilder: Thermostat Aqara W500 & Climate Sensor W100
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Standardmäßig unterstützt das Aqara-Thermostat W500 das Funkprotokoll Thread. Damit kann man es direkt in Matter-kompatible Smart-Home-Zentralen mit Thread Border Router wie Home Assistant oder Apple Home integrieren. Allerdings unterstützt das W500 mit Zigbee mehr Funktionen.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Bei der Inbetriebnahme mit der Aqara-App kann man das Funkprotokoll von Thread auf Zigbee umstellen. Während man es mit Thread direkt in Matter-kompatible Smart-Home-Lösungen einbinden kann, bietet das W500 mit Zigbee mehr Funktionen und reagiert schneller.
Die Fensteroffenerkennung aufgrund eines starken Temperaturabfalls hat im Test funktioniert. Ein vorhandener Tür-/Fenstersensor ließ sich im Test allerdings nicht koppeln. In einer gut sanierten Wohnung fällt die Temperatur bei einem gekippten Fenster allerdings nicht so stark, dass dieser Alarm auslöst. Um die Funktion zu überprüfen, haben wir daher mit der Koppelung eines externen Sensors einen Temperaturabfall simuliert.
Unterhalb der Temperatur zeigt der Bildschirm die aktuelle Raumluftfeuchtigkeit in Prozent an. Während die Temperatur mit einer Nachkommastelle angezeigt wird, erscheint die Luftfeuchtigkeit nur in ganzen Zahlen. Je nach Status sind weitere Symbole auf dem Bildschirm zu sehen, die über den Betriebszustand informieren. Witzig ist die kleine schwarz-weiß-karierte Flagge, die sich zeigt, wenn die Zieltemperatur bald erreicht ist.
Das Thermostat gibt es nur in Weiß, seine Bedieneinheit mit integriertem Bildschirm hat eine Tiefe von etwa 1,4 cm und ist rundherum geschlossen, bis auf eine kleine Öffnung an der rechten abgerundeten Ecke. Durch die Öffnung gelangt Luft ins Gehäuse, sodass die Sensoren Temperatur und Luftfeuchte erfassen können.
Für die Montage der Halterung mit dem eigentlichen Thermostat sind Schrauben sowie ein passender Schraubendreher im Lieferumfang zur Montage an der Hohlraumdose enthalten. Die Anschlüsse sind klar gekennzeichnet, sodass eine Verkabelung schnell erledigt ist.
Im Lieferumfang ist außerdem noch ein NTC-Fußbodenfühler mit einem zwei Meter langen Kabel enthalten, der zusätzlich die Temperatur des Bodens erfasst und mit dem Thermostat verbunden wird. Damit ist eine präzisere Heizungssteuerung möglich, was etwa im Badezimmer sinnvoll ist, wenn morgens primär der Boden nach dem Duschen warm sein soll. Andererseits überwacht man damit den Boden, um diesen vor Überhitzung zu schützen, was bei hiesigen wassergeführten Bodenheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur weniger relevant ist als bei elektrischen Varianten. In der Praxis dürfte er allerdings nur verwendet werden, wenn sich die Wohnung gerade im Bau befindet und man ihn unsichtbar verlegen kann.
Wird ein Access Point oder ein Hub benötigt?
In jedem Fall wird für den Betrieb des Aqara-Thermostats W500 ein Hub benötigt. Wer das Thermostat im Auslieferungszustand mit Thread betreibt, benötigt dafür eine Matter-kompatible Smart-Home-Zentrale, die wie Amazon Alexa, Apple Home, Aqara M3, Google Home, Home Assistant, Homey Pro oder Samsung Smartthings einen Thread-Border-Router bietet.
Alternativ kann man das Thermostat mit Zigbee funken lassen, wofür allerdings ebenfalls ein Hub mit entsprechender Unterstützung benötigt wird. In der Regel wird dies ein Aqara-Hub wie der M3 sein. Eine direkte Verbindung mit Home Assistant, etwa über Zigbee2MQTT, ist aber auch möglich.
Inbetriebnahme
Nachdem man das Thermostat angeschlossen hat, befindet es sich im Kopplungsmodus. Im Auslieferungszustand funkt es mit Thread und kann damit bereits mit den oben aufgeführten Smart-Home-Lösungen in Betrieb genommen werden.
Wer allerdings das volle Potenzial ausschöpfen möchte, stellt das W500 mit der Aqara-App auf Zigbee um. Ein Aqara-Hub ist für die Umstellung nicht nötig. Die App reicht hierfür aus. Eine spätere Umstellung ist jederzeit möglich. Dafür drückt man zweimal kurz und anschließend für fünf Sekunden die Reset-Taste am oberen Gehäuserand. Damit werden Netzwerkinformationen gelöscht, aber andere Einstellungen erhalten. Für einen vollständigen Werks-Reset drückt man 10 Mal schnell die Reset-Taste.
Die Inbetriebnahme mit Thread und Abscannen des Matter-Codes, der sich auf dem Thermostat und in der mitgelieferten Kurzanleitung befindet, hat im Test erst nach mehreren Versuchen funktioniert. Erst nachdem wir den VPN-Dienst im Smartphone und auf dem iPad deaktiviert hatten, gelang die Einbindung, sowohl direkt am Aqara-Hub M3 als auch mit Home Assistant. Die Kontaktaufnahme mit Zigbee gelang mit beiden Smart-Home-Systemen auf Anhieb.
Steuerung mit der App
Am komfortabelsten gelingt die Steuerung mit der Aqara-App. Hier stehen im Zigbee-Modus Zeitpläne parat, die man sehr einfach konfigurieren kann. Unter Home Assistant muss man diese mit Automatisierungen oder Blueprints erstellen. Das ist deutlich anspruchsvoller, aber machbar. Eine Anpassung des Temperatursensors ist mit beiden Lösungen möglich. Während das mit der Aqara-App in den Einstellungen gelingt, muss man diese unter Home Assistant über das Dashboard von Zigbee2MQTT vornehmen.
Die Heizleistung orientiert sich standardmäßig am internen Temperatursensor des Thermostats. Es ist aber auch möglich, einen externen zu verwenden. Die Fenster-Offen-Erkennung basiert standardmäßig auf einem starken Temperaturabfall. Passiert dies, wird die Heizleistung unterbrochen.
Nützliches Zubehör: Aqara Climate Sensor W100
Der optional erhältliche und mit zwei CR2450-Batterien betriebene Climate Sensor W100 unterstützt wie das Thermostat Thread oder Zigbee und erlaubt eine Koppelung mit diesem. Wie das Thermostat erfasst es Temperatur und Luftfeuchte. Zudem kann es außerdem noch Werte eines zweiten, etwa draußen positionierten, Hygrometers anzeigen. Mit den drei Tasten kann man nicht nur das Thermostat steuern, sondern zudem auch Szenen aktivieren oder einen Lichtschalter simulieren. Dafür müssen die Leuchtmittel allerdings vom Hub aus ansteuerbar sein. Mit dem Aqara-Hub funktioniert das einwandfrei. Unter Home Assistant klappt letzteres bislang nicht.
Wie gut ist die Smart-Home-Anbindung?
Wie bereits erwähnt, ist das Aqara-Thermostat dank der Unterstützung von Zigbee oder Thread für die Integration in ein Smart-Home-System bestens geeignet. Ein Hub wird in jedem Fall benötigt, sollte aber bei Smart-Home-Enthusiasten ohnehin installiert sein. Wer Apple Home verwendet, kann es ohne Umwege direkt integrieren.
Mehr Funktionen bietet das W500 als auch der Climate Sensor W100 mit Zigbee. Wer schon einen Aqara-Hub wie den M3 verwendet, wird es daher auch mit diesem Funkprotokoll in Betrieb nehmen. Das Gleiche gilt für Home-Assistant-Anwender, die beide Geräte über Zigbee2MQTT direkt einbinden können, wobei der Climate Sensor bisher nicht alle Funktionen bietet.
Preis
Mit einem regulären Preis von rund 70 Euro ist das Aqara-Thermostat W500 für Fußbodenheizungen im mittleren Preisbereich angesiedelt. Aktuell ist es für 63 Euro im Angebot. Den Climate Sensor W100 gibt es derzeit für 36 Euro.
Fazit
Mit dem W500 präsentiert Aqara ein smartes Thermostat für Fußbodenheizungen, das mit einem modernen Design und einem LC-Display eine smarte Steuerung der Fußbodenheizung erlaubt. Da wassergeführte Fußbodenheizungen allerdings sehr träge auf Eingaben reagieren, sind Energiesparziele mit smarten Thermostaten kaum realisierbar. Allenfalls bei längerer Abwesenheit kann sich eine Absenkung der Temperatur auszahlen.
Für Smart-Home-Fans ist die Kombination aus dem Thermostat W500 und dem Climate Sensor W100 eine gute Wahl. Beide Geräte lassen sich über Zigbee oder Thread in fast jedes Smart-Home-System einbinden. Der Climate Sensor W100 kann zudem als Schalter dienen oder Szenen auslösen.
Künstliche Intelligenz
Kühles Blau trifft feuriges Rot: Die Bilder der Woche 8
Im Wettbewerb „Blau versus Rot” liegen aktuell die kühlen Töne vorn, aber eins steht fest: Fast jedes Bild dieser Woche spielt mit diesen Farben. Dass der Himmel dabei eine entscheidende Rolle als Motiv spielt, erklärt sich von selbst, aber auch das Rauchmuster einer Zigarette und spiegelnde Hochhausfronten reihen sich in die kühlen Bilder ein. Als Gegensatz dazu ziehen rote Lichtspuren durch die Nacht oder ein roter Teppich zieht die Blicke der Betrachter ins Bild. Machen Sie sich am besten selbst einen Eindruck von unserer Auswahl diese Woche.
Weiterlesen nach der Anzeige

AHB VI von K P K

(Bild: K P K)
Im Berliner Abgeordnetenhaus führt ein roter Teppich in das Atrium. Ein weitgespanntes Glasdach erstreckt sich über das Foyer, sodass das Tageslicht von oben fällt und die Architektur betont. Die zentrale Perspektive setzt auf konsequente Symmetrie. Linien von Geländern und Treppen führen direkt ins Bildzentrum. Der rote Teppich setzt einen starken Farbakzent und lenkt den Blick. Ein Bild über Ordnung, Klarheit und die Wirkung von Architektur.
Atme den Augenblick von Ivan im Abstrakten

Atme den Augenblick
(Bild: Ivan im Abstrakten)
Eine Frau mit einer Zigarette im Mund. Rauch steigt auf und legt sich sanft über das Bild. Ihr Blick ist nicht zu sehen, da das Porträt einiges ausspart. Dennoch wirkt sie ruhig und gesammelt. Die Komposition nutzt Licht und Schatten gekonnt: Der Rauch zeichnet feine Linien und verleiht dem Bild Tiefe. So entsteht die Ästhetisierung eines Moments. Zwar schadet Rauchen der Gesundheit, jedoch geht es hierbei um einen kontemplativen Augenblick, um Zeit und das Bewusstsein dafür.
Weiterlesen nach der Anzeige
Moon over La Défense von bkl

Moon over La Défense
(Bild: dg9bkl)
Ein Meer aus Hochhäusern, darüber der Mond als klarer Kontrastpunkt. Blau dominiert das gesamte Bild und taucht Stadt und Himmel in eine kühle Stimmung. Klare Vertikalen geben dem Bild Struktur, während der helle Mond sofort den Blick auf sich zieht. Bei der Fotomontage wurde eine Langzeitbelichtung der Gebäude mit einem separaten Mondbild vor homogenem Himmel kombiniert. Hier trifft Großstadt auf Stille und Technik auf Poesie.
Abendstimmung von MR1701

Abendstimmung
(Bild: MR1701)
In Zingst an der Ostsee herrschte Eiseskälte, die sowohl Mensch als auch Technik stark herausforderte. Das Meer und der Himmel zeigen sich in Strukturen, die ruhig und rau zugleich wirken, was eine eindrucksvolle Szenerie schafft. Am Horizont glüht das Abendlicht und bildet einen starken farblichen Kontrast zum kühlen Blau. Die Landschaft erscheint hier beinahe wie auf einem anderen Planeten.
Sony Alpha 7 IV| 20 mm | ISO 1250 | f/ 1.4
Silos von Mike_FJ

Silos
(Bild: Mike_FJ)
Vor einem Schotterhaufen in Oberfranken ragen zwei Silos aus dem Nebel empor. Durch die monochrome Gestaltung wirken Oberflächen und Strukturen besonders deutlich. Der Dunst umhüllt die beiden Silos und nimmt ihnen so ihre Härte. Die reduzierte Komposition lenkt den Blick auf Proportionen und Formen, wodurch das Bild an die sachliche Fotografie der Bechers erinnert. Es ist kein spektakuläres Motiv, sondern ein gezielter Blick auf industrielle Bauten, der durch Zurückhaltung seine Wirkung entfaltet.
Der Fotograf berichtet: „Von den Silos ragt hier nur etwa ein Drittel aus dem dunklen Schüttkegel heraus. Diese reduzierte Perspektive fand ich besonders spannend – das eigentliche Bauwerk tritt in den Hintergrund, die Form, die Linien und die Struktur des Materials übernehmen die Hauptrolle. Der Fördersteg wirkt wie eine Verbindung zwischen Technik und Landschaft, fast schon surreal im dichten Grau des Himmels. Die Entscheidung für Schwarz-Weiß war für mich konsequent. Der Nebel hat die Farben ohnehin geschluckt, also habe ich den Kontrast zwischen Schnee, Kohle und Metall betont. So entsteht eine klare, grafische Wirkung, die die raue Atmosphäre unterstreicht.
Es ist sicher kein Motiv, das Menschenmassen anzieht. Für mich aber bietet dieser Ort viel Raum zum Experimentieren – mit Perspektiven, mit Reduktion und mit der Frage, wie viel Architektur man zeigen muss, damit sie wirkt.“
Light Trails 2 – Gilbert Photography von forms

LighLight Trails 2 – Gilbert Photography
(Bild: forms)
In einer schneebedeckten Alpenlandschaft im Kanton Uri ziehen leuchtende Spuren in den Farben Weiß und Rot durch das Bild. Diese Langzeitbelichtung verwandelt Bewegung in reine Grafik. Die Lichtspuren, die diagonal durch das Foto führen, geben ihm eine klare Dynamik.
Der Berg im Hintergrund bildet einen ruhigen Gegenpol zu den fließenden Linien. Hier trifft alpine Stille auf rastlosen Verkehr.
Angry bird von analoochjehtooch

angry bird
(Bild: analoochjehtooch)
Dieser Glanzstar zeigt klare Kante. In der ungewöhnlichen Nahaufnahme füllt sein Gesicht fast das gesamte Bild aus. Der Vogel blickt mit einem bösen Ausdruck, der an einen „Angry Bird“ erinnert, frontal in die Kamera. Die Perspektive auf Augenhöhe erzeugt eine direkte Spannung. Sein auffällig lilafarbenes Gefieder schimmert intensiv, während der ruhige Hintergrund Farbe und Struktur leuchten lässt.
(hoh)
Künstliche Intelligenz
Gas Town: Mad-Max-inspiriertes Framework für Coding-Agenten
Mad Max als Vorbild für Softwareentwicklung? Das neue Framework Gas Town des Entwicklers und Bloggers Steve Yegge orchestriert mehr als zehn Coding-Agenten gleichzeitig mit einer Architektur, die von der postapokalyptischen Filmreihe inspiriert ist. Der Ansatz: nicht perfekte Einzelagenten, sondern kontrolliertes Chaos mit Agenten-Rollen wie Bürgermeister, Wächter und Raffinerie, die alle an die Mad-Max-Filme angelehnt sind (siehe Tabelle am Ende des Artikels). Gas Town ist dabei nichts für schwache Nerven oder einen kleinen Geldbeutel.
Weiterlesen nach der Anzeige

Ingo Eichhorst ist AI Architect und Engineering Trainer bei IONOS. Seit über 15 Jahren arbeitet er in verschiedenen IT-Rollen wie CTO, Solution Architect und Software Engineer. Aktuell beschäftigt er sich intensiv mit KI-gestützter Softwareentwicklung, KI-Architektur und den Herausforderungen beim Einsatz von KI-Agenten in der Praxis.
Yegge betont, dass sich das System noch im Alpha-Stadium befindet und erhebliche Vorkenntnisse zu Coding-Agenten voraussetzt, um mit dem Chaos in der Stadt der Coding-Agenten umgehen zu können. Zudem benötigt man durch die starke Skalierung schnell ein zweites oder drittes Claude-Max-Abonnement von Anthropic, das je nach Variante 100 oder 200 US-Dollar pro Monat kostet.
Gas Town zählt zu einer ganzen Gruppe an Anwendungen, die von der Community derzeit heiß diskutiert werden und deren Ziel es ist, Coding-Agenten zu koordinieren. Zu diesen Orchestratoren gehören zum Beispiel Ralph, Loom oder AutoClaude. Yegge hat das Framework am 1. Januar 2026 veröffentlicht, nach nur siebzehn Tagen Entwicklungszeit. Allerdings steckt im Konzept die Erfahrung von über einem Jahr an Experimenten. Er hat es mithilfe von KI-Agenten in Go geschrieben.
Vom Chaos zur Ordnung
Yegge geht von dem Gedanken aus, dass es schon immer die Aufgabe von Ingenieuren gewesen ist, komplexes Chaos in beherrschbare Strukturen zu verwandeln. Das Tool geht dabei einen Failure Mode nach dem anderen mit unterschiedlichen Konzepten an. Der Autor spricht von nichtdeterministischer Idempotenz, zwei Begriffen, die sich auf den ersten Blick ausschließen, aber durch die Kontrollstrukturen des Frameworks zusammenfinden. Die parallele Arbeit von drei bis fünf Coding- und anderen KI-Agenten kann zu chaotischen Systemzuständen führen. Was passiert beispielsweise, wenn mehrere Agenten an gleichen oder ähnlichen Aufgaben arbeiten? Wer kümmert sich um Merge-Konflikte? Wie lässt sich doppelte Arbeit verhindern? Gas Town bedient sich unterschiedlichster Konzepte, um Ordnung in das Chaos zu bringen (siehe folgende Abbildung).

Die Gas-Town-Architektur mit Control Plane (Mayor, Deacon) und Data Plane (Polecats, Rigs, Refinery, Witness). Der Task-Management-Agent Beads verwaltet alle Tasks, Convoys bündeln Aufgaben für die Arbeitsagenten.
Ein Arbeitstag des Bürgermeisters in Gas Town
Weiterlesen nach der Anzeige
Ein typischer Tag in der Stadt Gas Town beginnt damit, dass der menschliche Entwickler (Overseer) gemeinsam mit dem Hauptagenten, dem Bürgermeister (Mayor), die Aufgaben für den Tag in natürlicher Sprache festlegt. Der Bürgermeister zerlegt diese Aufgaben in kleinere Teilaufgaben und speichert sie im Task-Manager (Beads). Sobald die Vorbereitungen fertig sind, bündelt er Aufgaben in einem Arbeitsauftrag, im Convoy, und schickt sie in eines der Repositories, Rigs. Wenn Gas Town Zugriff auf eine gültige GitHub-Authentifizierung hat, kann der Bürgermeister Repositories einfach klonen und für die Verwendung mit Gas Town initialisieren.
Das Aufteilen der Aufgaben begegnet dem Problem der nachlassenden Qualität der Antworten von Coding-Agenten, je weiter sich ihr Kontextfenster füllt. Bei den Claude-LLMs sind das aktuell 200.000 Token. Bei Erreichen des Limits komprimiert der Coding-Agent die Dialoge, um Platz zu schaffen. In der Praxis führt schon ein zu sechzig Prozent gefülltes Kontextfenster zu einer merklichen Reduktion der Ausgabenqualität.
Im Rig werden Arbeiter-Agenten (Polecats) aktiv, die mit der Abarbeitung von Aufgaben beginnen. Je mehr Aufgaben anliegen, desto mehr Polecats treten in Aktion. Sie schaffen sich mit Git-Worktrees ihre eigene Arbeitsumgebung und kümmern sich eigenständig um die Umsetzung.
Über Mailboxes und Handoffs können sie miteinander kommunizieren. Das Mailbox-System ist von Erlang inspiriert und dient der Kommunikation zwischen langlebigen Agenten, wie dem Bürgermeister und dem Wächter. Handoffs hingegen arbeiten synchron und dienen der Übergabe des Arbeitszustands an eine neue Arbeiter-Instanz, wenn der Kontext über die oben beschriebene kritische Füllmenge hinaus ansteigt.
Da in Gas Town immer mal etwas schiefläuft, beschäftigt der Bürgermeister den Wächter (Deacon), der das Gesamtsystem periodisch analysiert, Zombieprozesse aufräumt, festgefahrene Sessions wieder anstößt und die wichtigsten Systemfunktionen am Leben hält. Im Unterschied zum Wächter, der auf Systemebene patrouilliert, überwacht der Aufseher (Witness) innerhalb eines Rigs einzelne Agenten. Jeden Agenten, den er etwa beim Faulenzen erwischt, ermordet er eiskalt und ersetzt ihn.
Merge-Konflikte: Die Raffinerie sortiert
Mit mehreren Agenten kommt es zu vielen parallelen Änderungen, doppelter Arbeit und unzähligen Merge-Konflikten. Außerdem berichten mehr und mehr Entwicklerinnen und Entwickler, dass die Freude an ihrem Job abgenommen hat, seit sie nur noch Code von KI-Agenten reviewen.
Um diesen Problemen Herr zu werden, gibt es in Gas Town eine Raffinerie. Sie überprüft alle Arbeitsergebnisse der Agenten und räumt auf. Merge-Konflikte und schlechte Codequalität bekämpft sie mehrheitlich durch Qualitätskriterien, die sich über konfigurierbare Review-Presets und ein projektspezifisches CLAUDE.md anlegen lassen.
Nachdem alle Aufgaben abgeschlossen sind, meldet der Bürgermeister dem Entwickler stolz die erfolgreiche Abarbeitung der Convoy-Aufgabengruppe.
Agenten in Gas Town stellen austauschbare Instanzen dar, vergleichbar mit dem Konzept von Cattle statt Pets bei der Orchestrierung der Infrastruktur mit virtuellen Maschinen oder Containern, etwa mit Kubernetes. Auch darüber hinaus hat das Framework viel mit Kubernetes gemeinsam: Es gibt eine Control Plane (Bürgermeister und Wächter), die eine Data Plane (die Polecats und Aufseher) managen. Dabei sind die Arbeiter-Agenten (Polecats) austauschbar: Wenn sie den Dienst niederlegen oder stecken bleiben, werden sie durch eine neue Instanz ersetzt, ohne dass der Kontext aus der letzten Session verloren geht.
Sweeps: Garbage Collection für technische Schulden
Wenn Entwicklerinnen und Entwickler blind mit Agenten Code produzieren, akkumulieren sich auf Dauer die technischen Schulden. Die tauchen auch als Fehlannahmen (Heresies) im inneren Monolog der Agenten auf, und menschliche Entwickler können sie darüber aufspüren und nachvollziehen. Grund für die Fehler ist oft das eingeschränkte Kontextfenster, aufgrund dessen Agenten aus dem Blick verlieren, was in der letzten Session vorgefallen ist. Früher gewählte Ansätze geraten in Vergessenheit und Agenten wählen mitunter fremde Designmethoden, die die Architekturkonsistenz verletzen. In einer größeren Codebasis können beispielsweise drei bis vier unterschiedliche Logging Libraries auftauchen.
Um dem zu begegnen, erfordert es sorgfältige Reviews durch Menschen, was wiederum am Produktivitätsgewinn durch die multiplen Agenten nagt. Gas Town wählt eine andere Strategie, die auf Stichproben basiert, den Sweeps: systematische Korrekturwellen, die Architektur-Drift und schlechte Praktiken eindämmen, ohne dass Entwickler alle Fehlannahmen bedenken oder alle Codezeilen einzeln analysieren müssen. Ein sechzigminütiger Review-Sweep mündet in konkreten Aufgaben für das Task-Management (Beads), die so in den Kontext der beteiligten Agenten gelangen. Das lenkt künftige Entscheidungen in die Richtung, die die menschlichen Entwickler für richtig halten.
Um einen Sweep zu starten, lassen sich Entwickler vom Bürgermeister über einen persistenten Workspace (~/gas-town/) einen Git-Worktree erzeugen und sehen dort die Arbeitsergebnisse eines Convoys wie gewohnt in der IDE oder im Terminal. Anstatt selbst Änderungen vorzunehmen, beauftragen sie den Bürgermeister mit der Erstellung von Korrekturaufgaben. Diese ändern das Verhalten der Agenten und führen zu einer weiteren Erhöhung der Codequalität. Nach und nach steigert sich so das Vertrauen in die Agentenschar und der Aufwand für Sweeps reduziert sich. Sweeps stellen eine Art Garbage Collection für technische Schulden dar. Zusätzlich sollten Developer aber nicht auf die gängigen Kontrollmethoden wie Rule-Dateien (AGENT.md oder CLAUDE.md) und statische Quality Gates wie Fitness Functions oder statische Codeanalyse verzichten.
Künstliche Intelligenz
OpenClaw trifft auf Smart Glasses: Freihändiges Vibe Coding direkt im Blickfeld
Von Vibe Coding spricht man, wenn ein großes Sprachmodell den Quellcode generiert und der menschliche Beitrag sich weitgehend auf das Formulieren von Anweisungen beschränkt. Entsprechend sind für Vibe Coding nicht zwingend Programmierkenntnisse erforderlich.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Programmierer und Computerbrillen-Enthusiast Jake Ledner demonstriert in einem Video, wie Vibe Coding auf Smart Glasses aussehen könnte. In dem Video spaziert er durch New York, während er dem KI-Agenten OpenClaw über sein Meta Ray-Ban Display und das darauf installierte WhatsApp Sprachanweisungen gibt. Der Chatverlauf erscheint direkt im Sichtfeld, sodass er den Fortschritt über von OpenClaw gesendete Screenshots verfolgen kann. Der KI-Agent läuft auf einem Mac Studio in Ledners Wohnung und nutzt OpenAIs Coding-Werkzeug Codex, um den Programmcode zu schreiben.
Im Video lässt Ledner OpenClaw seiner KI-Kalorienzähler-App „TrackGPT“ eine Speicherfunktion für häufige Mahlzeiten hinzufügen. Nach Freigabe spielt der Agent den Code automatisch ein und der neue „Speichern“-Button geht in der App live.
„Im Grunde kann heute jeder von überall aus Apps entwickeln, mit OpenClaw, OpenAI Codex und Meta Ray-Ban Smart-Glasses“, sagt Ledner im Video, das er zunächst auf X veröffentlichte, das mittlerweile aber auch auf LinkedIn verfügbar ist.
Sicherheitsrisiken und Plattformgrenzen bremsen Einsatz
Ganz so einfach, wie es Ledner suggeriert, ist es freilich noch nicht: OpenClaw birgt derzeit erhebliche Sicherheitsrisiken und setzt idealerweise eine dedizierte Recheneinheit voraus, was für viele Nutzer kaum praktikabel sein dürfte. Die Meta Ray-Ban Display ist zudem bislang nur in den USA erhältlich. Sie kam dort im September 2025 auf den Markt und kostet rund 800 US-Dollar. Ob und wann ein internationaler Marktstart erfolgt, ist offen. Möglicherweise wartet Meta auf die zweite Generation des Wearables, die laut einem aktuellen Bericht noch in diesem Jahr erscheinen könnte.
Eine weitere Einschränkung bei der Meta Ray-Ban Display ist, dass Drittentwickler derzeit keinen Zugriff auf das Display haben. Aus diesem Grund nutzt Ledner WhatsApp, um mit OpenClaw zu kommunizieren. Metas Messenger-Dienst ist eine der wenigen Apps, die die Smart Glasses aktuell unterstützen.
Weiterlesen nach der Anzeige
An der fehlenden Display-Berechtigung könnte sich allerdings schon bald etwas ändern: Oscar Falmer, der bei Meta die Entwicklerbetreuung im Wearables-Bereich verantwortet, reagierte auf das Video und stellte den Display-Zugriff für Drittentwickler für dieses Jahr in Aussicht. Damit könnten künftig Apps entstehen, die direkt auf OpenClaw oder eine vergleichbare, künftige KI-Funktion von OpenAI zugreifen. Dessen Schöpfer Peter Steinberger wurde gerade erst von dem Unternehmen verpflichtet.
Unabhängig von Meta werden künftig weitere Smart Glasses mit Display erscheinen, die ähnliche Eigenschaften wie die Meta Ray-Ban Display haben. Google plant beispielsweise, noch in diesem Jahr ein entsprechendes Produkt vorzustellen.
(tobe)
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 3 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
