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Das dümmste Gesetz des Jahres?


Australien feiert den Social-Media-Bann für Kids unter 16 als Sieg. Doch er ist ein Bumerang, der Jugendliche in Schattenräume drängt. Die Politik schafft so eine gefährliche Illusion von Sicherheit: Schädliche Inhalte werden weiterhin geteilt – jetzt aber dort, wo der Algorithmus nicht hinsieht!

Gestern trat in Australien das weltweit erste umfassende Social-Media-Verbot für Minderjährige in Kraft. Das „Online Safety Amendment (Social Media Minimum Age) Bill 2024“ verpflichtet Plattformen wie TikTok, Instagram, X und Facebook dazu, „angemessene Schritte“ zu unternehmen, um Kinder unter 16 Jahren vom Besitz eines Accounts abzuhalten. Bei Nichteinhaltung drohen den Betreibern empfindliche zivilrechtliche Strafen von bis zu 49,5 Millionen Australischen Dollar. Premierminister Anthony Albanese lobt die Maßnahme als Rückeroberung der Kontrolle von Tech-Unternehmen und als Verteidigung des Rechts der Kinder, „Kinder sein zu dürfen“, was den Eltern angeblich „mehr Seelenfrieden“ verschaffe.

Doch dies ist lediglich die selbstgefällige Fassade einer Politik, die das eigentliche Problem ignoriert. Das langgeplante und längst beschlossene Gesetz gilt jetzt also – Zeit für einen tiefen Blick in diesen Placebo-Aktivismus.

Vor einiger Zeit sprachen wir über das Thema bereits im Podcast. Hört gerne mal rein in diese Folge der Casa Casi!

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Die Illusion von Kontrolle

Australien macht Ernst: Jugendliche unter 16 sollen keinen Zugang mehr zu Social Media haben. Die Regierung verkauft das als Jugendschutz. In Wahrheit ist es ein Realexperiment, das schon jetzt gescheitert ist. Da Australien als Ort des Experiments herhalten muss, sei mir das offensichtliche Wortspiel erlaubt, dass dieses Gesetz wie ein Bumerang auf die Regierung zurückkommen könnte. Davon ab ist das nichts, was Australien exklusiv hat: Auch Griechenland liebt diese Idee!

Die Bitterkeit darüber, wie einfach sich die Politik in der Öffentlichkeit mit diesem angeblichen „Schutz“ brüstet, während die Realität der Kinder ignoriert wird, ist kaum zu überbieten und macht mich wütend. Denn dieses Gesetz kämpft gegen etwas, das längst Alltag ist: Jugendliche, die sich technisch besser auskennen als jede Kontrollbehörde. Wer glaubt, man könne TikTok, Snapchat oder Instagram per Altersprüfung aus dem Leben eines Teenagers verbannen, hat das Internet entweder nie verstanden oder seit 2008 nicht mehr benutzt.

Die Kids sind zu clever!

Die existierende Altersbeschränkung von 13 Jahren (die auf US-Vorgaben basiert) konnte bereits leicht umgangen werden. Warum sollte das nun anders sein? VPNs? Eine Sache von zwei Klicks. Zweitaccounts? Längst eingerichtet. Familien-Apple-IDs? Ein einziger blinder Fleck. Und wer sich wirklich auskennt, wechselt ohnedies zu Discord, Telegram oder Signal.

Die alternativen Apps, die jetzt in den App-Store-Charts nach oben schnellen, heißen Yope, eine recht unbekannte Foto-Sharing-App, Lemon8 (ein Instagram-Klon vom TikTok-Unternehmen Bytedance) oder Coverstar, das sich selbst als sichere Alternative zu TikTok für 9-bis-16-Jährige bezeichnet. Ersatz für Snapchat, Instagram und TikTok scheint also längst gefunden.

Australische Eltern berichten zudem längst darüber, dass ihre Kinder sich Schnurrbärte und Falten ins Gesicht malen, um die Altersverifizierung auszutricksen. Mädchen nutzen falsche Wimpern und übertrieben starkes Make-up, um älter zu wirken. Manchmal reicht es einfach schon, sein eigenes Geburtsdatum zu ändern.

Die Probleme sind nicht weg, sie werden lediglich unsichtbar

Das Problem ist aber gar nicht die Umgehung – die ist erwartbar. Das eigentliche Risiko steckt woanders: Verbote verschieben problematische Inhalte nicht aus der Welt, sondern aus der Öffentlichkeit. Gewaltvideos verschwinden nicht. Sie wandern nur aus TikTok-For-You-Pages in WhatsApp-Gruppen, in private Clouds oder in geschlossene Discord-Server.

Genau das ist die Katastrophe dieses Gesetzes: Dienste wie Messaging-Apps und Online-Gaming-Plattformen sind im ersten Entwurf von der Definition der „Age-Restricted Social Media Platforms“. Wenn Jugendliche von regulierten Plattformen verdrängt werden, weichen sie auf privatere Kanäle wie WhatsApp, Telegram-Kanälen oder gar auf dunkle Ecken des Webs wie 4chan aus. Dort, in verschlüsselten Gruppen, wo keine Plattform-Algorithmen filtern und keine Elternkontrollen greifen können, wird es wesentlich schwieriger, schlechte Akteure zu erkennen und einzugreifen.

Der eSafety Commissioner als Teil der zuständigen Behörde in Australien selbst hat Bedenken geäußert, dass dieser restriktive Ansatz junge Menschen zu „weniger regulierten, Nicht-Mainstream-Diensten migrieren“ lassen könnte und deren Zugang zu kritischer Unterstützung einschränken würde.

Die eigentlichen Verlierer und die bequeme Politik

Australien versucht damit meines Erachtens, ein digitales Grundbedürfnis wegzuregulieren: Anschluss, Zugehörigkeit, gesellschaftliche Teilhabe, Unterhaltung – oder einfach die ganz banale Frage: „Wo sind die anderen gerade?“ Teenager suchen Social Media nicht wegen der App. Niemand ist wegen TikTok bei TikTok! Sie suchen schlicht den Ort, an dem ihr soziales Leben stattfindet.

Die Leidtragenden sind diejenigen, für die diese Plattformen tatsächlich einen Mehrwert bieten. Der 15-jährige Ezra Sholl, der nach einer Krebserkrankung gelähmt ist, sagte, Instagram und Snapchat seien für ihn ein „Fenster in die Welt da draußen“ und eine Möglichkeit, seine Freunde an seinem Leben teilhaben zu lassen.

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Die Regierung bestraft nun Kinder wie Ezra, die die Plattformen positiv nutzen, anstatt die eigentlichen Probleme der schädlichen Inhalte zu lösen. Die Risiken und Vorteile der Social-Media-Nutzung sind individualisiert; ein pauschales Verbot ist einfach nicht die vorteilhafteste Lösung.

Die Plattformen kommen glimpflich weg

Gleichzeitig kommen die Betreiber der Plattformen mit einem blauen Auge davon. Sie müssen „angemessene Schritte“ unternehmen, wobei die Ministerin vorschlägt, sie könnten ja die gleichen Kapazitäten nutzen, die sie bereits verwenden, um für politische Parteien demografische Daten zu identifizieren (z. B. Frauen eines bestimmten Alters in bestimmten Postleitzahlen). Das Ziel des Gesetzes, den Tech-Giganten die Verantwortung aufzuerlegen, ist sogar goldrichtig. Doch die Wahl des Mittels, das die Kinder lediglich in den unsichtbaren Raum verlagert, beweist, dass es nicht darum geht, die Kinder zu schützen, sondern sie unkompliziert aus den Augen zu bekommen.

Verbote sind leicht. Verantwortung hingegen ist schwer. Australien hat sich für den leichten Weg entschieden – und die schwierigen Probleme damit nur tiefer ins Netz gedrückt. Statt auf digitale Sorgfaltspflicht und Bildung zu setzen, schafft die Regierung eine gefährliche Illusion von Sicherheit, die Eltern beruhigt, aber die Kinder isoliert und ungeschützt lässt.

Bevor man jetzt in anderen Ländern wie Deutschland auf die dumme Idee kommt, dieses australische Gesetz zu feiern und dem Land nachzueifern, hoffe ich inständig, dass dieser Plan noch einmal gründlich durchdacht wird. Den Kids ist nicht geholfen, wenn man sie teils in die Schmuddelecke des Internets verbannt und teils von der Teilhabe abschneidet. Lasst sie Medienkompetenz pauken! Kleiner Tipp: So ein Schuss Medienkompetenz würde übrigens auch uns Erwachsenen nicht schaden. Dann müssten wir uns nämlich vielleicht nicht mit Gesetzen wie diesem herumärgern!



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APNX V2 im Test – ComputerBase


Das APNX V2 kommt mit Dreiecksakzent und viel Glas. Mit viel Platz und ungewöhnlichen Lüfteroptionen hebt es sich am Markt ab und kann sich zugleich auch qualitativ äußerst positiv im Test behaupten. Kleinere Komfortmakel sind in Anbetracht des Preises eher nebensächlicher Natur.

Das APNX V2 im Detail

Computergehäuse, bei denen Glasseitenteile für einen Blick ins Innere sorgen, sind seit langer Zeit keine Neuheit mehr. Selbst Gehäuse mit drei Glaselementen sind des Öfteren zu sehen. Wie kann man sich also von der breiten Masse abheben? APNX V2 stand genau vor dieser Aufgabe und setzt trotz dreier Glaselemente auf viele Lüfter- und AiO-Optionen.

  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • 3-Seiten-Show-Case
  • Üppiges Platzangebot
  • Umfangreiche Belüftungsoptionen
  • 4 ARGB-PWM-Lüfter ab Werk
  • 10 Port ARGB-PWM-Hub
  • Relativ viele Schraubverbindungen
  • Lüfter mit Nebengeräuschen
  • Staubfilter nur im Boden

Farben und Varianten

Während APNX zur Vorstellung auf der Computex 2025 noch zwei Varianten (V2 und V2-F) zeigte, hat es unlängst nur das V2 in den Handel geschafft. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Gehäusen bestand zur Präsentation darin, dass das V2-F nur zwei Glaselemente in der Front und an der rechten Seite besaß.

Hinsichtlich der Gehäusefarbe stehen beim APNX V2 Schwarz und Weiß zur Auswahl. Die Preisempfehlung beträgt rund 130 Euro für die schwarze Version und 140 Euro für ein weißes Modell. Im Einzelhandel haben sich beide Farben mittlerweile angenähert und werden zu Preisen rund 130 Euro angeboten.

Äußeres Erscheinungsbild

Das APNX V2 hat wenig gemein mit dem Schwestermodell V1, das Ende 2024 vorgestellt wurde. Als reinblütiges Showcase bestehen Front, Deckel und rechtes Seitenelement des APNX V2 aus Glas. Ohne jedwede Zwischenstrebe entsteht ein optisch sehr sauberes Bild und es wird ein ungestörter Blick ins Computerinnere gewährt. Das Glas ist leicht getönt und an den äußeren Enden eingefärbt, sodass ein Vignetteneffekt entsteht, der den Fokus stärker ins Innere lenken soll. An der vorderen linken Ecke lockert ein kleines Dreieck in Hochglanzoptik das Äußere auf. Das kleine Element dient jedoch auch der Stabilisierung, da die anderen Elemente mittels Push-Pins in ihm einrasten.

APNX V2 im Test
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test: Dreiecksakzent
APNX V2 im Test: Dreiecksakzent

Dank eines kleinen Sockels verschwinden die unteren Glasenden und bilden einen ebenso sauberen Abschluss. Das magnetische I/O-Panel sitzt an der unteren Front. Mit einem USB-C- (3.2 Gen2x2), zwei USB-3.2-Gen1- und einem Audio-Kombianschluss kommt hier die mittlerweile obligatorische Ausstattung zum Einsatz. Durch Abnehmen des Panels erreicht man den dahinterliegenden Staubfilter der Bodenlüfter, der zugleich der einzig „richtige“ Filter des Gehäuses ist. Die magnetische Lösung ist elegant gelöst und sitzt auf Anhieb fest.

Verarbeitungsmakel gibt es keine. Alle Gehäuseelemente sitzen bündig und auch Farbabweichungen sind keine auszumachen. Die Verbindungssteifigkeit des rechten Blechseitenteils ist trotz der beinahe vollflächigen Perforierung sehr gut.

Innenaufbau und Alltagserfahrungen

Die Außenelemente lassen sich nur teilweise werkzeuglos entnehmen. Linkes Seitenteil und Deckel sind mit Rändelschrauben gesichert, während das rechte Seitenteil über Push-Pins gehalten wird. Etwas umständlich wird es jedoch beim Frontglas, bei dem vier kleine Schrauben gelöst werden müssen.

APNX V2 im Test
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test: Front mit Schrauben
APNX V2 im Test: Front mit Schrauben
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test

Die vordere Hardware-Kammer zeigt sich aufgeräumt und wartet mit einigen Besonderheiten auf. Am Heck können beispielsweise zwei 120-mm-Lüfter montiert werden. Ein besonderes Augenmerk verdient zudem der äußerst flexibel einstellbare Grafikkartenhaltearm, der überaus massiv ausgeführt ist, an der Spitze gummiert ist und sich in Höhe, Tiefe und Drehung verstellen lässt. Beim APNX V2 wurde auch an rückwärtige Mainboard-Anschlüsse gedacht. Diese sind jedoch mit einem Cover verdeckt, das bei Nutzung der Aussparungen entfernt werden muss.

Die im Innern verlaufende weiße Metallstrebe dient neben der Optik auch als Sichtschutz für die Kabelführungen. Für die meisten Anschlüsse gelingt dies auch gut, jedoch stören die regulären Kabeldurchlässe im Boden- und seitlichen Mainboard-Bereich durch die Kabel sichtbar werden lassen. Gummierte Durchlässe würde hier helfen. Einsehbar ist auch der Bereich hinter dem Mainboard-Träger. Zwar ist dieser Platz zur Installation einer AiO-Kühlung vorgesehen, geschieht dies jedoch nicht, können Kabel und Netzteil beäugt werden.

APNX V2 im Test: Cover für Back Connect
APNX V2 im Test: Cover für Back Connect
APNX V2 im Test
APNX V2 im Test

Als Showcase muss zum APNX V2 außerdem zwingend erwähnt werden, dass die Grafikkarte ab Werk nicht vertikal verbaut werden kann. Nutzer, die dies wünschen, benötigen ein Bracket mitsamt PCIe-Riser (Vertical GPU Holder Kit 3), das jedoch trotz des bereits erfolgten Gehäuse-Release noch immer nicht zu kaufen ist.

APNX V2 im Test: Vertikaler GPU Einbau
APNX V2 im Test: Vertikaler GPU Einbau
APNX V2 im Test: Blende für Bodenlüfter
APNX V2 im Test: Blende für Bodenlüfter
APNX V2 im Test: Blende für Bodenlüfter
APNX V2 im Test: Blende für Bodenlüfter

Kritik gebührt auch der unteren Lüfterabdeckung. Sie besteht aus Kunststoff, der optisch und qualitativ sehr gut passt, und wird im oberen rechten Bereich mit einem Metallaufsatz geschmückt. Kritisch ist jedoch, dass zur Entnahme zwei Schrauben gelöst werden müssen, von denen eine im verbauten Zustand nur schwer erreichbar ist.

APNX V2 im Test

Hinter dem Mainboard-Träger werden Netzteil, Laufwerke und Kabel verstaut. Mit knapp 10 cm in der Tiefe ist der Platz äußerst üppig bemessen. Mehrere Kabelführungen und Klettbinder sorgen für ein ausgezeichnetes Kabelmanagement. Das Netzteil kann wahlweise oben oder unten montiert werden.

APNX V2 im Test

Etwas unschön ist hingegen der Festplattenkäfig, in gleich mehrfacher Hinsicht.
Der Käfig fasst entweder eine 3,5″- und zwei 2,5″-Laufwerke oder alternativ vier 2,5″-Datenträger. Eine Entkopplung wird nicht geboten. Die Befestigung mittels Schrauben am Heck ist zudem sehr unkomfortabel.

APNX V2 im Test

Gleiches gilt für den Beleuchtungs- und Lüfter-Controller, der mit am Festplattenkäfig angeflanscht ist. Er ist ebenso verschraubt und erschwert das Verlegen der dahinterliegenden Kabel. Muss der Festplattenkäfig entnommen werden, muss somit auch zwingend das Controller-Bracket gelöst werden. Sehr positiv ist jedoch der Controller als solcher hervorzuheben – er bietet jeweils 10 Lüfter- und Beleuchtungsanschlüsse.

Hardware-Einbau

Die Montage des Systems erfolgt ohne Probleme. Der überaus groß bemessene Innenraum sowohl in Front als auch im Heck sorgt für eine angenehme Montage, bei der alle Bereiche mühelos erreicht werden. Hinsichtlich der gewählten AiO-Kühlung kann indes der Hinweis gegeben werden, dass eine drehbare Pumpeneinheit beziehungsweise eine Montage mit nach oben gerichteten Anschlüssen von Vorteil ist und die Schläuche weniger gebogen werden müssen.

APNX V2 im Test

Angesichts der Verarbeitungsqualität kann das äußere Fazit übernommen werden. Das APNX V2 ist auch im Innern sehr gut verarbeitet. Die Bleche, etwa an den Lüfteraufnahmen, sind sehr stabil und geben nicht nach. Scharfe Kanten oder hervorstehende Nieten sind nicht zu finden.

Belüftungsoptionen

Trotz seiner drei Glasseiten bietet das APNX V2 mehr Belüftungsoptionen als seine Klassenrivalen. Während seitliche und im Boden eingelassene Lüfter als Standard zählen, trumpft das V2 mit gleich zwei möglichen Lüftern am Heck und den zusätzlichen Lüfteroptionen oberhalb des Mainboards auf.

APNX V2 im Test: Lüfteroptionen
APNX V2 im Test: Lüfteroptionen
APNX V2 im Test: Radiatoroptionen
APNX V2 im Test: Radiatoroptionen
APNX V2 im Test: Radiatoroptionen
APNX V2 im Test: Radiatoroptionen

Ausgelegt ist das Gehäuse dabei auf den parallelen Einsatz einer 240- und 360-mm-AiO-Kühlung. Zwar können seitlich auch 140-mm-Lüfter verbaut werden, doch ist der AiO-Einsatz auf die Rahmenbreite von 120 mm beschränkt. Ausreichend Platz ist dabei in allen Fällen gegeben.

APNX V2 im Test

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CPU-Marktanteile: AMD sichert sich über 40% Umsatz im Server und Desktop


CPU-Marktanteile: AMD sichert sich über 40% Umsatz im Server und Desktop

AMD hat im Server erstmals 41,3 Prozent Umsatzanteil mit Epyc-Prozessoren erreicht, bei Desktop-CPUs sind es sogar 42,6 Prozent. Vor allem im Desktop ist aufgrund Intels Schwäche mit Arrow Lake-S der Anteil explodiert, im Server wächst er stetig und solide.

Noch vor einem Jahr hatte AMD beim Umsatz mit Ryzen-Prozessoren im Desktop nur einem Anteil von 28 Prozent. Damals gingen der sogenannte Unit Share und Revenue Share, wie AMD die beiden Zahlen unter Berufung auf Mercury Research heute vermeldet, noch beinahe Hand in Hand: aus 26,9 Prozent Anteil an den Stückzahlen wurde seinerzeit 28 Prozent Anteil am Umsatz. Ende 2025 sieht das anders aus. Zwar ist auch der Anteil an den Stückzahlen deutlich auf 36,4 Prozent geklettert, der Umsatzanteil jedoch sogar auf 42,6 Prozent gestiegen. Bedeutet: AMD verkauft eher die hochpreisigen CPUs im Desktop-Markt.

Im Server-Umfeld ist das schon länger so. AMD Epyc schöpft mit teuren Prozessoren den High-End-Markt ab, während Intel über die Masse die Segmente darunter bedient. AMDs Marktanteil nach Stückzahlen ist so binnen eines Jahres „nur“ von 25,7 auf 28,8 Prozent geklettert, der Umsatzanteil legte jedoch von damals schon 36,4 auf nun 41,3 Prozent zu. Dies macht weiterhin deutlich: Im Server-Umfeld dauert so eine Umstellung eine halbe Ewigkeit, Intel bedient nach wie vor unzählige Kunden und verkauft hier weiterhin Millionen Chips.

AMD-Marktanteile bei CPUs nach Stückzahl und Umsatz
AMD-Marktanteile bei CPUs nach Stückzahl und Umsatz (Bild: AMD)

Noch weniger Wachstum bei den Stückzahlen hat AMD im Notebook – exakt ein Grund, warum Intel mit Panther Lake hier frontal angreift. Die Plattformen im Notebook sind bei AMD die schwächsten, als Gesamtpaket hat AMD den Neulingen von Intel wenig entgegenzusetzen. Immerhin konnte AMD zum Jahresende ein leichtes Wachstum von 2,2 Prozentpunkten bei den Stückzahlen verbuchen. 26 Prozent Anteil an den Stückzahlen heißt hier aber nur 24,9 Prozent Anteil am Umsatz – hier verkaufen andere die teureren Lösungen.

Im Jahr 2026 dürfte sich das genau so weiterentwickeln, da Neuvorstellungen erst später im Jahresverlauf erwartet werden. AMD wird mit neuen Epyc-Prozessoren jedoch als erstes an den Start gehen, hier dürfte potenziell noch mehr Umsatz gemacht werden können, während parallel auch der Anteil an Stückzahlen steigt. Im Desktop-Markt wird 2026 eine lange Durststrecke markieren. Da aber auch Intel nichts Neues bis Jahresende bringt, dürfte AMD weiter Marktanteile abknabbern. Im Notebook-Umfeld wird es spannend und das besonders schwer für AMD: Wenn Intel mit Partnern genug RAM für die Panther-Lake-Notebooks bekommt, dann hat AMD ein Problem. Aktuell scheint sich aber genau das zu einem Problem für Intel zu entwickeln.



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Adrenalin 26.2.1: Optionaler Radeon-Treiber optimiert u.a. für Nioh 3


Adrenalin 26.2.1: Optionaler Radeon-Treiber optimiert u.a. für Nioh 3

Bild: KOEI TECMO GAMES

AMD hat mit dem Adrenalin 26.2.1 einen neuen Treiber zum Download bereit gestellt, der Unterstützung für neue Spiele mit sich bringt. Er ist anders als der Adrenalin 26.1.1 als „optionales Update“ gekennzeichnet – was schon darauf hindeutet, dass sich die Änderungen zur älteren Version in Grenzen halten.

Zwei neue Spiele werden unterstützt

Und so sind die offiziellen Release Notes auch extrem knapp gehalten: Offiziell unterstützt der Adrenalin 26.2.1 zwei neue Spiele, wobei es sich um Nioh 3 und um Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties handelt. Genauere Angaben dazu, also ob es zum Beispiel Performanceverbesserungen gegeben hat, gibt es nicht.

Darüber hinaus werden noch zwei Fehler beseitigt. So konnte es auf einer Radeon-RX-9000-Grafikkarte mit RDNA-4-Architektur in ARC Raiders passieren, dass es bei den Wolken zu Grafikfehlern kam. Mit dem Adrenalin 26.2.1 soll das nicht mehr passieren. Darüber hinaus konnte es auf RX-7000-Hardware zu Abstürzen in The Finals kommen, wenn Raytracing aktiviert war. Auch dies wurde behoben.

Das sind alle Änderungen des Adrenalin 26.2.1, die es laut den Release Notes gegeben hat. Der neue Treiber ist kompatibel mit Windows 10 21H2 und Windows 11 21H2 oder später, wobei die 64-Bit-Version des Betriebssystems vorliegen muss. Sämtliche AMD-Grafikkarten ab der Radeon-RX-5000-Serie auf Basis von RDNA werden unterstützt. Auch bei den mobilen Grafikkarten beginnt die Unterstützung mit der RX-5000M-Reihe.

Nur im Combined-Paket ist der Download recht groß

Der Adrenalin 26.2.1 ist ausschließlich im „Combined-Paket“ verfügbar, was die Downloadgröße auf 1,6 Gigabyte hochschnellen lässt. Mit diesem werden alle Radeon-Grafikkarten ab der RX-5000-Serie unterstützt. Der Adrenalin 26.1.1 ist auch in einer reduzierten Form verfügbar, bei der für Radeon RX 7000 und neuer nur 900 MB heruntergeladen werden müssen. RX 5000 und RX 6000 erhalten ein ebenso großes Paket.

Der Adrenalin 26.2.1 kann wie gewohnt direkt bei AMD heruntergeladen werden.

Downloads

  • AMD Adrenalin Radeon-Treiber

    4,4 Sterne

    AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.

    • Version 26.2.1 Optional Deutsch
    • Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
    • +6 weitere



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