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„Das is ’ne Cashcow!“ – Blieb Dümmel beim Fugen-Deal mit Eezee?


Gute Gründer liefern Lösungen für echte Probleme. Das ist bei Eezee der Fall. Alle Löwen sind begeistert, Dümmel bekommt den Zuschlag. Was wurde nach der Sendung aus dem Deal?

Tom-Lewis (l.), Sandra und Heiko Geffers präsentieren die Fertigsilikonfugen Eezee. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
RTRTL / Stefan Gregorowius

Manche Probleme versteht man nicht, wenn man sie selbst noch nicht hatte. Silikonfugenziehen ist so eins. Unvorstellbar, wie kacke das ist nämlich – sagen die, die das schon mal gemacht haben. Selbst die Profis.

Familie Geffers aus der Nähe von Freiburg besteht aus lauter Profis. Bis vor Kurzem gehörte ihnen ein Heizungsmonteur- und Sanitärbetrieb mit 50 Mitarbeitenden, die alle das Kreuz mit den Silikonfugen kannten. Selbst gestandenen Handwerkern falle das schwer, bekennt der Senior Heiko Geffers, als er vor der Jury von „Die Höhle der Löwen“ für sein neues Unternehmen, sein Startup Eezee, pitchte. „Und Kunden beschweren sich oft, dass das nicht gut gemacht wurde“, ergänzt seine Frau Sandra Geffers, die jahrelang den Kundenservice des Familienbetriebs gemanagt hat.

Meterware statt aus der Tube

Die Geffers haben sich nun eine Lösung dafür einfallen lassen: Eezee, eine flexible Fertigfuge. Sieht aus wie ein dickes Gummiband und lässt sich ganz einfach anbringen, ohne Werkzeug, ohne Trocknungszeit und ohne Kartusche. Abkleben, glätten und hoffen, dass es einigermaßen gut aussieht. Der Junior Tom-Lewis demonstriert das in der Sendung und der Vergleich zu der kurz zuvor von Judith Williams gezogenen klassischen Silikonfuge zeigt: Ja, sieht wirklich ordentlicher aus.

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Drei bis vier Jahre haben sie in die Entwicklung der Trockenfuge gesteckt, erzählen die Geffers. Das Patent für ihre Lösung haben sie auch. Tatsächlich gäbe es diese simple Lösung weltweit noch nicht, das hätten die Patentanwälte geprüft. Ein großer Vorteil, der die Löwen begeistert. Ebenso wie die Tatsache, dass die Geffers ihren Handwerksbetrieb vor Kurzem verkauft haben und sich nun zu 100 Prozent auf Eezee konzentrieren können.

Um das Startup jetzt zum Fliegen zu bringen, brauchen sie nun Unterstützung von Investoren. Ein Deal, auf dem zumindest aus der Sicht geübter DHDL-Gucker direkt „Dümmel“ draufsteht. Allerdings musste Ralf Dümmel dafür dann doch ganz schön kämpfen, denn alle Löwen scheinen im Geheimen große Heimwerker zu sein oder die Fugenproblematik anderswoher zu kennen. Zumindest konnten sie es wohl alle fühlen.

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Oder aber die Zahlen haben sie überzeugt: „Carsten, das ist ’ne Cashcow!“ raunt Judith Williams dem Co-Löwen Maschmeyer zu, als Heiko Geffers die hervorragenden Margen des Gummiteils anpreist.

Alle Löwen wollen dabei sein

So oder so und machten alle Löwen ihre Angebote. Die meisten wären bereit gewesen, auf das Angebot der Eezee-Erfinder – 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile – einzugehen, nur Janna Ensthaler versuchte, mit etwas weniger durch die Tür zu kommen (100.000 Euro für 7,5 Prozent Firmenanteile).

Am Ende bekam aber dann doch Deutschlands führender Alltagspromblemhelfer-Investor den Zuschlag.

Hält Dümmel Wort?

Wir haben nachgefragt: Blieb es bei dem Deal? Und ob, heißt es aus dem Team Dümmel. Eezee sei genau „eine dieser Ideen, bei denen man sich fragt: Warum gab es das nicht schon längst?“, so Ralf Dümmel im Nachgang der Sendung. Liebe er einfach, so etwas. Und insofern ist der Deal auch tatsächlich zustande gekommen und schöneren, unverkleckerten, verklebten und verpatzten Fugen in Deutschlands Bädern steht nichts mehr im Weg.





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