Apps & Mobile Entwicklung
Das ist der Smartphone-Prozessor, den es in 2026 zu schlagen gilt
Nachdem alle wichtigen Handy-Neuvorstellungen für 2025 abgeschlossen sind, ist es an der Zeit zu sehen, was das nächste Jahr zu bieten hat. Qualcomm hat auf seiner Snapdragon Summit Keynote gerade seinen Top-Mobilprozessor für 2026 vorgestellt: Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 wird voraussichtlich die Flaggschiff-Handys des nächsten Jahres antreiben und das Unternehmen behauptet sogar, er sei das „schnellste mobile System-on-a-Chip der Welt“. Aber kann das gelingen?
Da MediaTek sein 2026er Flaggschiff-SoC direkt vor dem Snapdragon Summit vorgestellt hat, kennen wir jetzt die Details der beiden Hauptchips, die die schnellsten Android-Handys im nächsten Jahr antreiben werden – es sei denn, Samsung überrascht mit seinem gerüchteweise angekündigten Exynos 2600.
Für den Snapdragon 8 Elite Gen 5 hebt Qualcomm zwei Hauptverbesserungen hervor: schnelleres Multitasking und App-Wechsel sowie längere Spielesessions mit besserer Energieeffizienz. Eine willkommene Abwechslung, nachdem die Unternehmen jahrelang bei jeder Markteinführung über KI und Funktionen gesprochen haben, die noch nicht wirklich für die Verbraucher/innen bereit waren.
| Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 |
MediaTek Dimensity 9500 |
Qualcomm Snapdragon 8 Elite |
Samsung Exynos 2500 |
Google Tensor G5 | MediaTek Dimensity 9400 |
Apple A19 Pro | Apple A19 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Prime Kern | 2x Oryon @ 4,6 GHz | 1x ARM C1-Ultra @ 4,21 GHz | 2x Oryon @ 4,32 GHz | 1x Cortex-X925 @ 3,3 GHz | 1x Cortex -X4 @ 3,78 GHz | 1x Cortex-X925 @ 3,62 GHz | 2x Apple @ 4,26 GHz | 2x Apfel @ 4,26 GHz |
| Performance-Kern | 6x Oryon @ 3,62 GHz | 3x ARM C1-Premium @ 3,5 GHz | 4x Oryon @ 3,53 GHz | 2x Cortex-A725 @ 2,75 GHZ 5x Cortex-A725 @ 2,36 GHz |
5x Cortex-A725 @ 3,05 GHz | 3x Cortex-X4 @ 3,3 GHz | ||
| Effizienz-Kern | 4x ARM C1-Pro @ 2,7 GHz | 2x Cortex-A520 @ 1,8 GHz | 2x Cortex-A520 @ 2,25 GHz | 4x Cortex-A720 @ 2,4 GHz | 4x Apple @ 2,60 GHz | 4x Apfel @ 2,60 GHz | ||
| RAM | LPDDR5x-10600 4x 16-Bit @ 5300 MHz (84,8 GB/s) |
LPDDR5x-10667 4x 16-Bit @ 5333 MHz (85,4 GB/s) |
LPDDR5x-10600 4x 16-Bit @ 5300 MHz (84,8 GB/s) |
LPDDR5x | LPDDR5x | LPDDR5x-10667 4x 16-Bit @ 5333 MHz (85,4 GB/s) |
LPDDR5x-9600 4x 16-Bit @ 4800 MHz (75,8 GB/s) |
LPDDR5x-8533 4x 16-Bit @ 4266 MHz (68,2 GB/s) |
| GPU | Adreno @ 1,2 GHz | 12x ARM Mali G1-Ultra @ 1,7 GHz (5271 GFLOPs) |
Adreno 830 @ 1,1 GHz (3379 GFLOPs) |
AMD Radeon RDNA2 @ 1 GHz (4091 GFLOPs) |
PowerVR DXT-48-1536 (1536 GFLOPs) |
12x ARM Immortalis-G925 @ 1,6 GHz (4952 GFLOPs) |
6x Apple GPU | 5x Apple GPU |
| 5G-Modem | Snapdragon X85 (12,5/3,7 Gbit/s) |
MediaTek | Snapdragon X80 (10/3,5 Gbit/s) |
Exynos (12,1/3,6 Gbit/s) |
Exynos 5400i | MediaTek (7/3,5 Gbit/s) |
Externer Snapdragon | Externer Snapdragon |
| Konnektivität | FastConnect 7900 Wi-Fi 7 Bluetooth 6.0 UWB |
Wi-Fi 7 Bluetooth 6.0 |
FastConnect 7900 Wi-Fi 7 Bluetooth 6.0 UWB |
Wi-Fi 7 Bluetooth 5.4 |
WLAN 7 Bluetooth 6.0 |
Wi-Fi 7 Bluetooth 5.4 |
Apple N1 WLAN 7 Bluetooth 6 Thread |
Apple N1 Wi-Fi 7 Bluetooth 6 Thread |
| Prozessknoten | TSMC N3P | TSMC N3P | TSMC N3E | Samsung 3GAP | TSMC N3 | TSMC N3E | TSMC N3P | TSMC N3P |
Neue CPU für bessere Leistung
Qualcomm behauptet, dass sein neuer Oryon-CPU-Kern der dritten Generation die beste mobile Leistung bietet. Schon die vorherige Generation des Chips hat uns mit ihren hohen Taktraten überrascht, aber der Snapdragon 8 Elite Gen 5 geht noch einen Schritt weiter und taktet seine beiden Hauptkerne mit bis zu 4,6 GHz, während die restlichen 6 CPU-Kerne 3,62 GHz erreichen können. Die RAM-Unterstützung ist unverändert und bietet LPDDR5x-10600, was eine gute Balance zwischen Stromverbrauch und Leistung darstellt.Sowohl MediaTek als auch Apple erreichen 4,2 GHz bei ihren aktuellen Premium-Mobilchips, die niedriger getaktet sind als der Snapdragon 8 Elite der ersten Generation.
Das Unternehmen rechnet mit einer Leistungssteigerung von 20 % und einer um 35 % verbesserten Energieeffizienz allein bei der CPU. Natürlich gibt es auch einen neuen Adreno-Grafikprozessor, der eine um 23 % höhere Grafikleistung bietet.

Bessere Fotos und Videos
Der Bildprozessor des Snapdragon 8 Elite Gen 5 verbessert den Dynamikbereich um das Vierfache, was bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen und realistischere Farben verspricht. Für die Produzenten von Inhalten hat Qualcomm die Unterstützung des Advanced Professional Video (APV)-Formats eingebaut, das in etwa die Antwort von Android auf den ProRes-Codec von Apple ist. In der Praxis bietet APV eine bessere Bildqualität und eine bessere Unterstützung für die Bearbeitung in der beliebten Videobearbeitungs-Software DaVinci Resolve zum Beispiel.
Qualcomm kündigte außerdem eine Partnerschaft mit den Videospezialisten von ArcSoft an, um KI-Funktionen in die Videoverarbeitung zu integrieren, exklusiv für den neuen Snapdragon. Das Ziel ist eine bessere Farbwiedergabe, ein besserer Kontrast und bessere Schatten und spiegelt die Entwicklung der computergestützten Fotografie für Videoaufnahmen wider. Es bleibt abzuwarten, ob diese neue Funktion spezielle Arbeit von den Handyherstellern erfordert oder ob sie automatisch in alle Snapdragon 8 Elite Gen 5 Handys integriert wird.
Schnellerer Snapdragon 5G
Auch das integrierte Snapdragon-X85-Modem wurde nach einigen Generationen mit nur kleinen Upgrades verbessert. Die Mobilfunkverbindungen des Snapdragon 8 Elite Gen 5 können bis zu 12,5 Gbit/s erreichen (im Vergleich zu 10 Gbit/s beim Vorgängermodell), und auch die Uploads wurden von 3,5 auf 3,7 Gbit/s verbessert. Natürlich beziehen sich diese Zahlen auf den theoretischen Uplink/Downlink und die realen Zahlen werden viel niedriger sein – gerade weil sie nicht nur vom Smartphone selbst, sondern vor allem vom nutzbaren Netz abhängt.
Die Unterstützung für andere drahtlose Standards bleibt die gleiche wie im ursprünglichen Snapdragon 8 Elite. Der FastConnect 7900 Kern bietet Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und Ultra-Wide Band (UWB).
„Coming soon“
Qualcomm kündigte an, dass Telefone, die mit dem neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 ausgestattet sind, „in den nächsten Tagen“ auf den Markt kommen werden. Auf der Liste der Marken, die Telefone mit dem neuen Chip anbieten werden, stehen praktisch alle: Asus ROG, Honor, Oppo/OnePlus, Realme, Samsung, Sony, Vivo/Iqoo, Xiaomi/Redmi/Poco und ZTE/Nubia/RedMagic.
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Terminator 2D: No Fate: Ein nostalgischer Trip durch die Arcade-Ära der 1990er
Der Terminator kehrt zurück auf die Bühne eines 2D-Sidescrollers, der ein Arcade-Spiel der 1990er Jahre sein will. Das „2D“ im Titel ist aber nicht nur eine Anspielung auf die zweidimensionale Grafik, sondern auch die Geschichte, denn No Fate lässt den zweiten Spielfilm der Serie miterleben.
Bitmap Bureau, das Studio hinter dem Spiel, verspricht für No Fate „ikonische Szenen aus dem Film“ Terminator 2: Tag der Abrechnung, die mit „Originalszenarien“ verbunden werden. Das Spiel hat im Gegensatz zum Film allerdings mehrere Enden. Gespielt wird sowohl in der Haut von Sarah Connor als auch des Killerroboters T-800, um die wildgewordene KI Skynet zu stoppen und die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren.
Spielerisch überzeugt das Terminator-Spiel, bestätigen Rezensionen. Metacritic weist bei 6 Bewertungen einen Schnitt von 78 Punkten aus, Spieler urteilen im Schnitt „positiv“. Gelobt wird beispielsweise von Eurogamer die doppelte Treue der Entwickler: Sie orientieren sich eng am Quellmaterial und ebenso eng an Arcade-Spielen der 1990er-Jahre – Tester entdecken zahlreiche Ähnlichkeiten zu Klassikern, loben aber auch das treffend übernommene Spielerlebnis und neue Ideen, bei denen das Gameplay mit frischen Ideen wie einem Schleich-Abschnitt aufgelockert wird.
Die ganze Story, schreibt die Seite weiter, könne aber schneller durchgespielt als der Film geschaut werden, in unter einer Stunde sei der Abspann erreicht, alles freigeschaltet nach weniger als drei Stunden. Auch das erinnere an die Vorlagen, die sich in einer Sitzung hätten beenden lassen müssen. Der deutsche Ableger von Eurogamer nennt No Fate deshalb einen „genialen Nostalgie-Trip“.
Terminator 2D: No Fate kann für rund 30 Euro für die PlayStation 4 und 5, die Xbox One, Xbox Series-Konsolen, die Nintendo Switch und für den PC erworben werden.
Systemanforderungen
Der Grafik entsprechend fallen die Systemanforderungen für No Fate minimal aus. Ein Core i5-Prozessor, vier Gigabyte RAM und eine Grafikkarte mit einem Gigabyte Videospeicher sind keine nennenswerten Hürden, das Spiel läuft also überall. Auf der Festplatte braucht es lediglich ein Gigabyte freien Platz.
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Rosa & günstig & Glas: Cougar FV150 Mini ist ein Tower für schmales Geld

Spektakulär ist am Cougar FV150 Mini die Farbe: Der Hersteller hat den Mut zu einer rosafarbenen Variante, die neben die schwarzen und weißen Modelle des Glaskasten-Towers tritt. Und zu einem guten Preis, denn der bleibt trotz runder Ausstattung niedrig.
Der Preispunkt des FV150 Mini liegt um die 50-Euro-Marke. Der handelt listet aktuell die schwarze Version für gut 49 Euro, das extrovertiert angemalte rosafarbene Modell kostet drei Euro mehr und damit etwa 52 Euro.
Zu diesem Kurs gibt es einen Glaskasten ohne Experimente, der allerdings alle Basisbedürfnisse an ein Gehäuse abdeckt – und zwar auch solche, die in der Preisklasse nicht immer selbstverständlich sind. Dazu gehören Staubfilter am Boden und Deckel, aber auch ein sinnvoll bestücktes I/O-Panel. Dort befindet sich ein Audio-Ausgang, zudem bietet Cougar zwei USB-3.0- und einen USB-C-3.2-Anschluss an. Gerade hier sparen Budget-Tower oft.
Innenraum im Detail
Das Platzangebot ist ebenfalls überdurchschnittlich. CPU-Kühler und Grafikkarten werden kaum Einschränkungen gemacht. 170 Millimeter Platz für Kühler reichen, um bis auf ausgesuchte, exotische Ausnahmen alle Modelle am Markt unterzubringen, Grafikkarten über 400 Millimeter Länge gibt es im Consumer-Bereich derzeit nicht.
Für das Netzteil, das hinter dem Mainboard sitzt, gilt ein Längen-Limit von 200 Millimetern. Auch das reicht, wie beim Kühler, für die allermeisten Produkte, selbst im High-End-Bereich. Ebenfalls hinter dem Mainboard befinden sich Festplatten-Montageplätze. Das FV150 Mini nimmt nur zwei Datenträger auf. Ein Montageplatz beherbergt ein 2,5″-Laufwerk, das direkt von unten durch den Gehäuseboden verschraubt wird, ein weiterer mit Halterung entweder ein 3,5″- oder ein 2,5″-Laufwerk.
3 Lüfter zur Kühlung
Werksseitig bestückt Cougar das FV150 Mini mit drei 120-mm-Lüftern (1.200 U/Min), davon zwei Stück mit invertierten Lüfterblättern. Unklar ist, inwieweit sich ihre Drehzahl regeln lässt. Laut Produktseite sind sowohl Beleuchtung als auch Geschwindigkeit fest vorgegeben, die Lüfter verfügen aber über einen 4-Pin-Anschluss.
Weitere Lüfter können an Ober- und Unterseite nachgerüstet werden, wo jeweils zwei 140-mm- oder drei zusätzliche 120-mm-Ventilatoren Platz finden. Wasserkühlungen können mit 360-mm-Radiator in Deckelposition oder 280-mm-Radiator am Seitenteil genutzt werden.
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Diablo IV: Lord of Hatred: Zweite Erweiterung bringt bald den Paladin zurück
Lord of Hatred ist die zweite Erweiterung für Diablo IV. Sie bringt zwei Klassiker zurück: Den Schurken Mephisto sowie als seinen Gegenspieler den Paladin als eine von zwei neuen spielbaren Klassen. Schon im Frühjahr können sich Spieler in die Schlacht gegen den Lord des Hasses stürzen.
Mit dem Add-On setzt Blizzard die Geschichte von Diablo IV dort fort, wo sie mit
Vessel of Hatred (Test) und einem für viele Käufer enttäuschenden Cliffhanger geendet hat. Nun ist es Mephisto, der versucht, die Herrschaft über Sanctuary an sich zu reißen. Widerstand wird ihm in der neuen Region Skovos geleistet, der Heimat der Erstgeborenen wie Lilith, einem für die Serie völlig neuen Schauplatz.
Eine Klasse kommt sofort
Gespielt werden kann mit zwei neuen Klasse. Eine davon ist noch unbekannt, bei der anderen handelt es sich, wie im Vorfeld der Ankündigung bereits durchsickerte, um den Paladin, der mit seinem Glauben, Schwertern, Morgenstern und Schild zu Werk geht. Details zu neuen, klassenspezifischen Gegenständen, Sets sowie den Fähigkeiten beschreibt Blizzard in einem umfangreichen Blog-Eintrag.
Um den Paladin zu spielen, muss jedoch nicht bis zum Frühjahr gewartet werden: Wer die Erweiterung vorbestellt, kann ihn sofort spielen und bekommt darüber hinaus mehr Platz in der Truhe sowie zwei zusätzliche Charakter-Slots. Erscheinen wird das Add On erst am 28. April.
Neues Endgame
Lord of Hatred überarbeitet darüber hinaus das Endgame. Mit „Kriegsplänen“ wird dessen Ausgestaltung in die Hände der Spieler gelegt. Sie sollen darüber selbst Herausforderungen auf Basis ihrer Lieblingsaktivitäten erstellen können, um Belohnungen zu verdienen. Progression wird nun mit neuen Endgame-Fähigkeitsbäumen verknüpft. Als weitere Aktivität kommt „Echoing Hatred“, ein Horde-Modus, dazu.
Blizzard überarbeitet im Zuge der Erweiterung zudem die Fähigkeitsbäume. Fähigkeiten bekommen neue Varianten, der Würfel der Horadrim neue Funktionen. Dazu kommt ein Talisman als neuer Ausrüstungsgegenstand. Änderungen beschränken sich nicht nur auf die Erweiterung: Fähigkeitsbäume will Blizzard für alle Klassen überarbeiten. In welche Richtung es gehen soll, ist unklar. Zudem bekommen alle Spieler einen „Loot Filter“, der ihnen helfen soll, gewünschte Gegenstände ausfindig zu machen.
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