Apps & Mobile Entwicklung
Das letzte Android-16-Update macht diese langweilige Funktion cool
Das letzte Android 16-Update ist auf den Pixel-Smartphones angekommen. Es ist zwar nicht mit auffälligen Änderungen gespickt, verbessert aber in aller Stille die alltäglichen Funktionen. Lest hier, warum ihr euch trotzdem auf diese Version freuen dürft.
Wie ein Uhrwerk hat Google das dritte und letzte vierteljährliche Android 16 Update für Beta-Nutzer veröffentlicht, eine passende Art, das Jahr für Pixel-Besitzer zu beenden. Das endgültige Update kommt voraussichtlich im März 2026 für die Öffentlichkeit, kurz vor der Ankündigung von Android 17.
Die erste Beta in diesem QPR3-Zyklus (Quarterly Platform Release) ist nicht so umfangreich wie frühere vierteljährliche Versionen, bringt aber dennoch eine Reihe neuer Verbesserungen und Fähigkeiten mit sich, darunter ein Update für die Taschenlampe.
Taschenlampe im iPhone-Stil kommt auf die Pixels
Die Taschenlampe, die bisher nur eine einfache Ein- und Ausschaltfunktion bot, ist jetzt viel fortschrittlicher. Benutzer können die Intensität der Taschenlampe über einen Schieberegler einstellen. Dies ähnelt der Taschenlampe auf dem iPhone und dem iPad, wobei die Version von Apple neben der Helligkeit auch die Einstellung der Strahlbreite oder des Fokus erlaubt.

Da es sich noch um eine Beta-Version handelt, werden wahrscheinlich noch weitere Änderungen vorgenommen, um die Benutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern. Neben den Pixel-Geräten könnte diese Funktion auch von Android-OEMs wie Xiaomi und Samsung übernommen werden.
Verfeinerungen bei Start- und Sperrbildschirm
Google verfeinert weiterhin das Erscheinungsbild von Android 16. Zum Beispiel haben App-Ordner jetzt eine neue Animation mit einem leichten Wackeleffekt. Außerdem ist das Widget „Auf einen Blick“ auf dem Startbildschirm nun deaktivierbar, sodass mehr Platz für Apps und Widgets entsteht. Weitere Verbesserungen finden sich auf dem Sperrbildschirm und in den Schnelleinstellungen.
Bei den Gesten hat Google eine Option zur Umkehrung der Tastenreihenfolge für die Navigationstasten hinzugefügt.
Ein Fix für Spieleprobleme in Pixels
Mit der neuesten Version ist es nun möglich zu sehen, welche Apps den Standort verwenden oder verfolgen. Ähnlich wie bei den Kamera- und Mikrofonanzeigen in der Statusleiste erscheint ein Ortssymbol, wenn eine App aktiv auf den Standort Ihres Geräts zugreift.
Eine Pixel 10-spezifische Verbesserung ist ebenfalls enthalten und behebt Probleme mit der GPU im Tensor G5 SoC. Mit QPR3 wurde der Grafiktreiber auf Version 1.634.2906 aktualisiert und unterstützt nun die Vulkan 1.4 API. Es gibt allerdings noch keine offizielle Information dazu, ob dies alle gemeldeten Leistungs- und Grafikfehler bei Spielen und Videowiedergabe behebt.

An anderer Stelle konzentriert sich die neue Firmware auf die Behebung mehrerer bekannter Probleme. Dazu gehört ein Update des Anrufbildschirms, der nun die Abschirmungsstufen anzeigt, wenn „Erweiterter Geräteschutz“ aktiviert ist. Gleichzeitig wird die Sicherheitsversion für dieses Update auf den 5. Dezember 2025 aktualisiert.
Wie bei jeder Betaversion gibt es noch einige Bugs. Um eine stabilere Erfahrung zu machen, ist es vielleicht besser, auf spätere Betas zu warten, die weniger Konflikte aufweisen, oder einfach auf die öffentliche Version zu warten.
Android 16 QPR3 ist mit der Google Pixel 6-Serie und späteren Modellen, einschließlich dem Pixel 9 und Pixel 10, kompatibel.
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Video verrät Details zum nächsten Smartphone
Die meisten Hersteller versuchen, ihre Geräte so lange wie möglich geheim zu halten. Google verhält sich anders. Der Konzern verrät nun ganz offiziell in einem Video einige Details zum kommenden Pixel-Smartphone.
Es hat mittlerweile Tradition: Leaker veröffentlichen handfeste Details zu Googles Pixel-Smartphones. Wie reagiert das Unternehmen? Es zeigt teilweise schon lange vor dem offiziellen Launch selbst, wie die neuen Handys aussehen werden. Dasselbe ist nun auch beim Pixel 10a der Fall. In einem YouTube-Teaser zeigt Google das neue Smartphone und verrät auch, wann es vorgestellt werden soll.
Google Pixel 10a: Launch in greifbarer Nähe
Das neue Mittelklasse-Smartphone will das Unternehmen laut dem Video am 18. Februar 2026 vorstellen. Das Google Pixel 10a erscheint damit rund einen Monat früher als der Vorgänger im vergangenen Jahr. Damals präsentierte man das Pixel 9a erst Mitte März, verfügbar war es erst einen Monat später.
Wann das 10a im Handel verfügbar sein wird, ist bislang unklar. Gerüchte sprechen aktuell jedoch vom 5. März. In dem Video ist außerdem ein Link enthalten, der auf ein exklusives Angebot im Google Store verweist – sofern ihr euch für den Newsletter anmeldet. Google nennt bislang jedoch noch keine Preise.
Aber auch hier kann die Gerüchteküche helfen. Trotz der aktuell rasant steigenden Speicherpreise soll das Google Pixel 10a mit 128 GB Speicher weiterhin für 549 Euro erhältlich sein. Die Variante mit 256 GB soll 649 Euro kosten. Das sind dieselben Preise wie beim noch aktuellen Pixel 9a.
Technische Daten des 10a
Während Google in dem Video keine technischen Daten nennt, sind dennoch einige Details auf den gezeigten Bildern zu erkennen. Fans von Smartphones ohne gigantische Kamerainsel dürfen sich beim neuen Google Pixel freuen: Die Rückseite bleibt weiterhin flach. Insgesamt sieht es äußerlich dem Pixel 9a zum Verwechseln ähnlich.
Und zumindest eine Farbe des Pixel 10a dürfte sicher sein: das im Video gezeigte Blau. In der Marketingsprache dürfte es sich dabei um „Lavendel“ handeln, über das bereits in Gerüchten zu hören war. Dort war außerdem von „Obsidian“, „Fog“ und „Berry“ die Rede.
Auf der flachen Rückseite sind zwei Kameras zu erkennen. Gerüchte sprechen von einer Weitwinkelkamera mit 48 Megapixeln und einem Ultraweitwinkel mit 13 Megapixeln. Direkt daneben befindet sich der LED-Blitz. Im Inneren sollen hinter dem 6,3-Zoll-Display mit bis zu 120 Hertz – wie schon beim 9a – 8 GB RAM sowie ein 5.100-mAh-Akku stecken. Als SoC kommt angeblich ein Tensor G4 zum Einsatz.
Einer der wichtigsten Gründe für den Kauf eines Google Pixel ist jedoch die Software. Ab Werk wird das 10a wohl direkt mit Android 16 ausgeliefert und sieben Jahre lang Updates erhalten. Diese erscheinen im Vergleich zu vielen anderen Android-Konkurrenten regelmäßig und zeitnah. Hinzu kommen die sogenannten Pixel Drops, die mehrmals im Jahr neue Funktionen nachliefern.
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Netzkosten: Telekom hebt Preise älterer DSL-Tarife um 2 Euro an

Die Deutsche Telekom informiert Kunden älterer DSL-Tarife derzeit über eine bevorstehende Preisanpassung, die aufgrund höherer Netzkosten vorgenommen werden müsse. Demnach steigt der Grundpreis ab dem 1. April 2026 um 2 Euro.
Netzkosten machen Preisanpassung notwendig
Die Redaktion ist durch eine Mitteilung der Telekom an ein Teammitglied auf die Preisanpassung aufmerksam geworden. In dem Kundenschreiben erklärt die Telekom, dass die Kosten insbesondere für Betrieb und Nutzung des Netzes sowie für Servicedienstleistungen gestiegen seien. Die Preise habe das Unternehmen über die letzten Jahre dennoch halten können, jetzt sei aber eine Anpassung notwendig.
Preise steigen um 2 Euro
In dem konkreten Fall geht es um einen Ende November 2020 direkt bei der Telekom abgeschlossenen DSL-Vertrag des Typs MagentaZuhause L. Für diesen wird in dem Schreiben eine Preisanpassung um 2 Euro und somit ein ab dem 1. April 2026 gültiger Grundpreis von 46,95 Euro statt 44,95 Euro angegeben.
Hallo […],
wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie Kundin bzw. Kunde bei uns sind.
Wir arbeiten stetig daran, unser Netz auszubauen und zu modernisieren – damit Sie auch in Zukunft in bester Qualität und im besten Netz* telefonieren und surfen können. Die Kosten insbesondere für Betrieb und Nutzung unseres Netzes sowie für Servicedienstleistungen sind gestiegen. Trotz dieser Entwicklungen haben wir die Preise über viele Jahre stabil gehalten. Nun ist es leider notwendig, eine Anpassung vorzunehmen.
Auf Basis unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen passen wir daher den Preis für Ihren MagentaZuhause L (2) Vertrag an.
Ab 1. April 2026 erhöht sich der monatliche Grundpreis um 2,00 Euro von 44,95 Euro auf 46,95 Euro (alle Preise brutto).
Um Ihren Vertrag zu den neuen Konditionen fortzusetzen, müssen Sie nichts weiter tun – Ihr Vertrag läuft automatisch zu den neuen Konditionen weiter. Sollten Sie mit der Preiserhöhung nicht einverstanden sein, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Vertrag in Textform ohne Kosten und ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen – innerhalb von drei Monaten nach Erhalt dieses Schreibens, frühestens jedoch zum Ablauf des 31. März 2026. Wenn Sie Ihren Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt oder nicht kündigen, wird der neue Preis ab dem 1. April 2026 berechnet. Ihr Recht zur ordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt.
Für Ihr Vertrauen möchten wir uns herzlich bedanken. Bei Fragen rufen Sie uns kostenfrei unter der eigens hierfür eingerichteten Rufnummer 0800 33 07864 an. Wir sind montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
Freundliche Grüße
Ihre Telekom
Tarife vor April 2023 sind betroffen
ComputerBase hat bei der Telekom nachgefragt, um den Vorgang zu bestätigen und um in Erfahrung zu bringen, in welchem Umfang Kunden davon betroffen sind. Ein Sprecher der Telekom hat die Anhebung gegenüber der Redaktion bestätigt. Betroffen sind MagentaZuhause- und Call-&-Surf-Tarife beziehungsweise Tarifkonditionen, die vor April 2023 gebucht wurden.
„Diese Kunden zahlen künftig zwei Euro mehr als bislang, aber immer noch zwei Euro weniger, als Neukunden heute für die entsprechenden Tarife zahlen“, sagte der Sprecher. „Die Preise für den Betrieb und die Nutzung unseres Netzes sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Diese Kostensteigerungen haben wir – anders als viele andere Branchen – nicht an unsere Internet-Bestandskunden weitergegeben.“
Preisanpassung erlaubt Kündigung
Alle betroffenen Kunden sollen fristgerecht über die Preisanpassung informiert werden. Kunden haben aufgrund der Preisanpassung das Recht, innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Preisanpassungsschreibens ihren Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen. Ansonsten wird ab 1. April der neue Preis berechnet.
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Google-Geschäftszahlen: KI-Investitionen sollen auf 175 bis 185 Mrd. US-Dollar steigen
Googles Mutterkonzern Alphabet hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Umsatzmarke von 400 Milliarden US-Dollar geknackt. Nach den Rekordumsätzen und Rekordgewinnen plant der Konzern aber auch Rekordausgaben für die KI-Entwicklung.
Allein im vierten Quartal 2025 verzeichnete Alphabet einen Umsatz von 113,8 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Nettogewinn lag bei 34,5 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs um 30 Prozent.
Im Gesamtjahr 2025 kommt Alphabet auf einen Umsatz von 402,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 15 Prozent. Beim Nettogewinn legte man um 32 Prozent zu, der nun bei 132,2 Milliarden US-Dollar liegt.
Das Werbegeschäft bringt die Umsätze
Umsatztreiber bleibt das Werbegeschäft rund um die Suchdienste. Damit machte Alphabet im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 82,2 Milliarden US-Dollar (+13,5 Prozent). YouTube-Werbung fällt mit einem Umsatz von 11,4 Milliarden US-Dollar ebenfalls in diese Kategorie. Mit Abonnements und Geräten nimmt Google nochmals 13,6 Milliarden US-Dollar ein, sodass die Sparte der Google-Dienste insgesamt auf einen Umsatz von 95,9 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025 kam – ein Zuwachs um 14 Prozent.
Höher sind die Wachstumsraten in der Cloud-Sparte. In dieser verzeichnete Google im vierten Quartal einen Umsatz von 17,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 48 Prozent. Weitere Bereiche des Konzerns, die man in der Sparte „Other bets“ zusammenfasst, spielen mit einem Quartalsumsatz von 370 Millionen US-Dollar nur eine untergeordnete Rolle.
KI-Dienste sind Antreiber für Nutzerwachstum
Alphabet- und Google-CEO Sundar Pichai macht die Fortschritte in der KI-Entwicklung für das Wachstum verantwortlich. „Die Veröffentlichung von Gemini 3 war ein wichtiger Meilenstein und wir haben ein großartiges Momentum“, so Pichai. Bemerkbar macht sich das bei der Gemini-App, die nun auf über 750 Millionen aktive Nutzer pro Monat kommt.
Gemini hat sich damit bei den generativen KI-Assistenten hinter ChatGPT auf Rang 2 etabliert. ChatGPT kam Ende 2025 auf 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
Von Funktionen wie dem AI Overview sowie dem neuen KI-Modus profitiert auch die Suchmaschine. Diese wurde laut Pichai häufiger als je zuvor verwendet, die KI-Dienste nennt er als Grund für das starke Wachstum.
Enorme Investitionen in 2025
Die KI-Entwicklung steht aber auch für Rekordausgaben. Die Höhe der Investitionsausgaben (CapEx) lag allein im vierten Quartal bei 27,9 Milliarden US-Dollar, im Gesamtjahr 2025 waren es 91,4 Milliarden US-Dollar, erklärte Alphabet-CFO Anat Ashkenazi im Analysten-Call zur Vorstellung der Geschäftszahlen. Der Großteil dieser Summe floss in die technische Infrastruktur. Rund 60 Prozent wurden in Server investiert, 40 Prozent gingen in Rechenzentren und Netzwerk-Komponenten.
Rekordausgaben für 2026 angekündigt
Für das kommende Jahr kündigt Google-CEO Pichai nochmals deutlich größere Ausgaben an. Die CapEx-Investitionen sollen im Jahr 2026 im Bereich von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar liegen. Man verdoppelt die Ausgaben also praktisch. Nötig wäre diese Summe, um „die Kundennachfrage zu bedienen und die sich bietenden Wachstumschancen zu nutzen“, so Pichai.
Google argumentiert also genauso wie OpenAI, Microsoft oder Meta: Der begrenzende Faktor im KI-Geschäft ist Rechenleistung. Wer mehr investiert, kann demnach mehr verdienen. Microsoft hatte daher im letzten Quartal 2025 insgesamt 37 Milliarden US-Dollar investiert. Meta hat derweil für 2026 Investitionen in Höhe von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar angekündigt.
Wie schon bei Microsoft reagierten Analysten angesichts der angekündigten Ausgaben skeptisch. Der Börsenkurs von Alphabet fiel auch nach Verkündung der Quartalszahlen zunächst um 3 Prozent, hat sich aber fast wieder vollständig erholt.
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