Noch in diesem Monat erhalten Googles Pixel-Smartphones sogenannte „Designpakete“ per Software-Update. Wir zeigen Euch, was hinter der neuen Funktion steckt und wie Ihr die Designpakete nutzen könnt.
Individualisierung spielt für die meisten Smartphone-Nutzer eine große Rolle. Millionen Downloads von Wallpaper-Apps und Icon-Packs sprechen hier eine klare Sprache. Und genau hier setzt Google jetzt an.
Mehr Personalisierung dank neuem Google-Update
Dass sich das Hintergrundbild eines Smartphones ändern lässt, ist selbstverständlich. Doch Android bietet deutlich mehr Spielraum: Sperrbildschirm-Uhr, App-Icons, Systemfarben – all das lässt sich anpassen. Allerdings ist der Weg dorthin oft umständlich und tief in den Einstellungen versteckt. Viele belassen es daher beim Wallpaper. Mit einer neuen Funktion will Google das ändern.
Designpakete: Komplettanpassung mit einem Fingertipp
Noch im Laufe dieses Monats führt Google sogenannte „Designpakete“ ein. Damit lässt sich das gesamte Erscheinungsbild des Smartphones mit einem Klick verändern – inklusive Hintergrundbild, Icon-Stil, Schriftart, Sperrbildschirm-Layout und Akzentfarben.
Den Auftakt macht ein Paket zum Kinofilm „Wicked 2“. Weitere Designs sollen direkt zum Start verfügbar sein, und Google plant, das Angebot kontinuierlich zu erweitern – ähnlich wie bei den bereits bekannten Hintergrundbildern.
Die Designpakete findet ihr über ein langes Tippen auf den Homescreen unter „Hintergrund & Stil“. Der Rollout ist für Ende November oder Anfang Dezember vorgesehen. Ab dem nächsten Update sollte die Funktion also auf Euren Smartphones verfügbar sein.
Offener Store möglich?
Ob Google langfristig einen offenen Marktplatz für Designpakete plant, bleibt offen. Denkbar wäre, dass Drittanbieter eigene Sets anbieten – kostenlos oder kostenpflichtig. Auch Nutzer könnten Vorschläge einreichen, die dann in den Store aufgenommen werden. Ob es dazu kommt oder ob ausschließlich Google und Partner Inhalte bereitstellen, ist bislang nicht bekannt.
Jenseits der Pixel-Smartphones sind die Designpakete nichts Neues. Samsung-Nutzer finden entsprechende Themes im Galaxy Store und Xiaomi-Nutzer können die sogenannte Themen-App auf ihrem Smartphone verwenden.
Projektoren: Anker Soundcore Nebula X1 Pro und P1 kommen in den Handel
Anker bringt die IFA-Neuheit Soundcore Nebula X1 Pro nach einer Early-Bird-Phase auf Kickstarter jetzt regulär in den Handel. Der 4K-Triple-Laser-Projektor auf Rädern lässt sich individuell aufstellen und kommt mit 7.1.4-Soundsystem. Der deutlich kleinere Soundcore Nebula P1 bietet Full-HD-Auflösung und ein Stereo-Soundsystem.
Die Anker-Marke Soundcore hatte den Nebula X1 Pro zur IFA im September als neues Flaggschiff vorgestellt. Interessenten konnten den Projektor auf Kickstarter zum „Early-Bird-Preis“ von 2.999 US-Dollar bestellen und sollten bis zum Jahresende beliefert werden. Jetzt läutet Anker den regulären Marktstart auf der eigenen Website und auf Amazon* ein. Der Nebula X1 Pro kostet 4.999 Euro, wobei bis zum 1. März ein Rabatt von 300 Euro gewährt und die Anker Solix C1000 Power Station (UVP: 999,99 Euro) kostenlos mitgeliefert wird. Auf der Website werden sogar 500 Euro Rabatt genannt.
Nebula X1 Pro bringt „4K“ auf bis zu 300 Zoll
Der Nebula X1 Pro ist ein mobiler All-in-One-Projektor mit Rädern, der einfach den Aufstellort wechseln können soll, zum Beispiel vom Wohnzimmer in den Garten. Vom bisherigen Nebula X1 stammt am Datenblatt gemessen die Projektionstechnik. Soundcore setzt auf einen Triple-Laser als Lichtquelle und nutzt einen 0,47 Zoll großen DMD-Chip (Digital Micromirror Device), um das Licht zu modulieren. Das von Texas Instruments entwickelte XPR2-Pixel-Shifting erzeugt aus der nativen Full-HD-Auflösung des DMD ein 4K-Bild. Soundcore gibt die Helligkeit analog zum Nebula X1 auch beim Pro mit 3.500 ANSI-Lumen und den statischen Kontrast mit 5.000:1 an. Der dynamische Kontrast liegt hingegen bei bis zu 56.000:1. Der Projektor unterstützt erneut HDR-Standards wie HDR10 und Dolby Vision.
Anker Soundcore Nebula X1 Pro (Bild: Anker)
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Anker Soundcore Nebula X1 Pro (Bild: Anker)
Abermals lässt sich je nach Abstand zur Leinwand ein Bild von diagonal bis zu 300 Zoll (7,6 m) erzeugen, immerhin noch 200 Zoll (5,1 m) sollen Soundcore zufolge aus einer Entfernung von 4 m möglich sein. Fokus, Winkel, Trapezkorrektur und optimale Größe kann der Nebula X1 Pro mit einem Klick automatisch einstellen. Dabei soll der integrierte Gimbal für eine flexible Ausrichtung von bis zu 25 Grad sorgen. Aufwändige, manuelle Bildeinstellungen sollen mit dem System nicht mehr notwendig sein.
Integriertes 7.1.4-Soundsystem
Gegenüber dem regulären Nebula X1 erfolgt das Upgrade auf das Pro-Modell in erster Linie über das neue Audiosystem, das anstelle einer 4.1.2-Auslegung jetzt 7.1.4 unterstützt und die Zuschauer damit mit sieben Surround-Kanälen, einem Subwoofer und vier Höhenkanälen umgeben soll. Das komplette Audiosystem integriert Soundcore dabei in den Korpus des Nebula X1 Pro und macht die Lautsprecher abnehmbar, sodass sie erst bei Bedarf aufgestellt werden müssen. Der Projektor kommt mit Zertifizierungen für Dolby Atmos und Dolby Audio. Dabei kommt wie beim vorherigen X1 die proprietäre Technologie FlexWave zur Kalibrierung des räumlichen Klangs zum Einsatz. Sie soll den Klang intelligent an die Akustik des Raumes und der Lautsprecherposition anpassen. Für die Tonübertragung kommt WLAN mit einer Latenz von 25 ms auf bis zu 30 m Entfernung zum Einsatz.
Der Nebula X1 Pro läuft mit Google TV und unterstützt unter anderem bekannte Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Disney+, Apple TV+, YouTube und mehr.
Nebula P1 bringt Full HD auf 180 Zoll
Gänzlich neu ist darüber hinaus der kleinere und deutlich günstigere Nebula P1, der 799,99 Euro* kostet. Hier erhalten Käufer ebenfalls einen mobilen Projektor, der integrierte und abnehmbare Lautsprecher enthält. Anker wirbt damit, dass das Dual-Lautsprecher-System „echten 2.0 Surround Sound“ ermögliche – besser bekannt als Stereo. Für die Lautsprecher gibt Anker eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden an.
Anker Soundcore Nebula P1 (Bild: Anker)
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Anker Soundcore Nebula P1 (Bild: Anker)
Der Nebula P1 bietet Full-HD-Auflösung, eine Helligkeit von 650 ANSI-Lumen und kann eine Bilddiagonale von bis zu 180 Zoll bespielen. Bis zum 24. Februar erhalten Käufer des Nebula P1 – solange der Vorrat reicht – ein kostenloses Bundle bestehend aus 100-Zoll-Leinwand (UVP: 129,99 Euro) und Anker Solix C300Z Power Station (UVP: 229,99 Euro). Die Power Station soll den Projektor für mehr als dreieinhalb Stunden versorgen können. Der Nebula P1 läuft ebenfalls mit Google-TV-Betriebssystem.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Assetto Corsa Evo: Server bis zum Update 0.5 am Donnerstag offline
Bild: Kunos Simulazioni
Am Vorabend des Updates auf Version 0.5 für Assetto Corsa Evo stellt Kunos Simulazioni die Server temporär für Wartungsarbeiten ab. Die Wartungsarbeiten werden sich vom 10. Februar 9:00 Uhr bis zum Release des Update am Donnerstag den 12. Februar 2026 um 11:00 Uhr erstrecken und alle Multiplayer-Server betreffen.
Neue Strecken und Autos
Bereits letzte Woche hatte Kunos Simulazioni angekündigt, dass mit dem kommenden Update auf Version 0.5 der aktuelle Karrieremodus und das Wirtschaftssystem – inklusive virtueller Währung und dem Sammeln von Erfahrungspunkten – gestrichen werden.
Neben dieser größeren Änderungen an der Grundstruktur des Spiels wird es auch neue Inhalte geben. Die Entwickler haben angekündigt, dass sieben neue Fahrzeuge und zwei neue Rennstrecken spielbar sein werden. Der ganz im Süden von Frankreich gelegene, ehemalige Formel-1-Kurs Circuit Paul Ricard wird ebenso mit vier Layouts spielbar sein, wie die Rennstrecke Watkins Glen International aus dem Bundesstaat New York in den USA.
Neue Rennstrecken im Update 0.5
Circuit Paul Ricard
Watkins Glen International
Zu den neuen Fahrzeugen zählen der Audi Sport Quattro aus dem Jahr 1983, der BMW M2, der Porsche 911 GT3 RS (992) sowie der Volkswagen Golf Mk 1.
Neue Fahrzeuge im Update 0.5
Audi Sport Quattro (1983)
BMW M2 [2 Varianten]
Caterham Seven 485 CSR Final Edition [3 Varianten]
Dallara EXP
Porsche 911 GT3 RS (992) [2 Varianten]
Toyota AE86 Sprinter Trueno [4 Varianten]
Volkswagen Golf Mk 1
Gestrichener Karrieremodus sorgt für Kritik
Assetto Corsa Evo befindet sich seit dem 15. Januar 2025 im Early Access und ist im Steam-Store erhältlich. Bisher konnte das Spiel ziemlich gute Rezensionen im Steam-Store vorweisen, doch seit der Ankündigung den Karrieremodus sowie das Wirtschaftssystem zu streichen, hat sich geändert. Zurzeit ist nur noch jede vierte Bewertung des Spiels positiv.
Nächster Speicherengpass: KI-Server verschlingen auch immer mehr NOR-Flash
Die Speicherknappheit durch extrem hohe Nachfrage für KI-Rechenzentren soll nach DRAM und NAND-Flash inzwischen auch den Speichertyp NOR-Flash erreicht haben. Der vermehrte Einsatz in KI-Servern sorge für knappe Bestände und deutlich steigende Preise. Binnen zwei Jahren könnte NOR-Flash 50 Prozent teurer werden.
Zigfach mehr NOR-Flash pro Server
NOR-Flash ist ein nicht-flüchtiger Speicher wie NAND-Flash, bietet aber eine viel höhere Haltbarkeit, ist dafür aber beim Schreiben viel langsamer. Wie EE Times berichtet, wird NOR-Flash wegen seiner Zuverlässigkeit und niedrigen Latenz mittlerweile verstärkt in KI-Servern eingesetzt. Dort dient er etwa zur Speicherung von Bootcode oder Firmware und kommt zum Beispiel auf Beschleuniger-, Controller- und Netzwerkkarten zum Einsatz. Auch zum sicheren Start und die Initialisierung von KI-Servern sei NOR-Flash ein beliebter Speichertyp.
NOR-Flash für HBM benötigt
Nicht zuletzt werde NOR-Flash auch zur Initialisierung und Energieverwaltung der vielen DRAM-Schichten im High Bandwidth Memory (HBM) genutzt, schreibt auch ein Bericht aus Südkorea. Durch das Upgrade von HBM3E auf HBM4 würden allein bereits 50 Prozent mehr NOR-Flash-Chips eingesetzt. Laut EE Times habe sich die Zahl der NOR-Chips pro Server-Rack von zuvor etwa 3 bis 5 auf inzwischen über 30 erhöht.
Deutlich höhere Kosten erwartet
Unter Berufung auf Taiwans Commercial Times wird weiter berichtet, dass in einem Nvidia GB200 NVL72 System die Kosten für NOR-Flash allein bereits 600 US-Dollar erreicht haben, binnen zwei Jahren aber auf 900 US-Dollar steigen könnten. Zudem verschärfe die Knappheit den Wettbewerb zwischen KI-Servern und klassischen Embedded-Anwendungen für NOR-Flash zu denen Industriesysteme und Automobile zählen.
Macronix, der aktuell größte NOR-Flash-Anbieter, könnte im ersten Quartal 2026 die Preise um 30 Prozent anheben, habe Economic Daily News aus Taiwan berichtet. Noch weiter eingeschränkt werden könnte die Verfügbarkeit dadurch, dass Macronix angeblich seine Produktion von NOR-Flash zugunsten vom ebenfalls sehr begehrten NAND-Flash zurückgefahren habe. Das wundert nicht, wenn man sich die letzten Quartalszahlen von Macronix ansieht: Der Umsatz des taiwanischen Unternehmens mit NAND ist um 213 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, während der Anstieg beim Hauptgeschäft NOR bei lediglich 41 Prozent liegt.
Hoffnung auf 3D-NOR-Flash
Entlastung könnte der kommende 3D-NOR-Flash mit mehr Speicherkapazität pro Chip-Fläche bringen, doch ist dieser noch kein Serienprodukt. Macronix plane zunächst die Bemusterung im zweiten Halbjahr 2026. Die Massenfertigung wird daher erst für 2027 erwartet.