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Data Science: JupyterLab 4.6 bringt Neuerungen für Usability und Accessibility


Project Jupyter hat JupyterLab auf Version 4.6 und das leichtgewichtigere Jupyter Notebook auf Version 7.6 aktualisiert. Die beiden quelloffenen Tools für Data Science und wissenschaftliche Berechnungen, die sich mit Python, Julia und zahlreichen weiteren Programmiersprachen verwenden lassen, bringen unter anderem eine neue Scratchpad-Konsole und Accessibility-Verbesserungen mit. Das aktuelle Minor Release wird vom Jupyter-Team als eines der größeren bezeichnet, denn es flossen in JupyterLab 68 neue Features und Verbesserungen sowie 97 Bugfixes ein, an denen 95 Personen mitgearbeitet haben.

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Sowohl in JupyterLab als auch in Jupyter Notebook stehen zwei neue Navigationsbefehle bereit: Mit „Select previous last modified cell“ und „Select next last modified cell“ können Anwenderinnen und Anwender zwischen kürzlich bearbeiteten Zellen vorwärts und rückwärts springen. Die Befehle sind über die Befehlspalette oder als Buttons in der „Table of Contents“-Toolbar bei aktivem Notebook verfügbar.

Neben weiteren Updates für den Notebook-Umgang wurde auch die Barrierefreiheit verbessert: Per Tastaturnavigation können Nutzerinnen und Nutzer nun dem Terminal den Fokus entziehen. Fixes für die Tastaturnavigation hat das Jupyter-Team für die Konsolen- und Dateibrowser-Breadcrumbs umgesetzt, ebenso wie für den Fokus des Suchen-und-Ersetzen-Buttons im Dokumentensuchfeld.

Zu den Updates, die ausschließlich Jupyter Notebook betreffen, zählt eine neue Scratchpad-Konsole. Die Arbeit daran begann im Dezember 2025. Die Scratchpad-Konsole lässt sich neben einem Notebook öffnen und teilt dessen Kernel. Das soll etwa dazu dienen, schnelle Experimente durchzuführen oder Variablen zu inspizieren, ohne das Notebook selbst zu verändern.

Die Scratchpad-Konsole lässt sich aus dem Menü heraus (File -> New -> Scratchpad console) oder mit der Befehlspalette öffnen. Per Tastatur wird sie unter Windows mit Strg+B, unter macOS mit Cmd+B gestartet.

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In JupyterLab haben Anwenderinnen und Anwender nun die Möglichkeit, die Oberfläche stärker zu personalisieren. Sie können beispielsweise die Aktivitätsleiste am oberen oder unteren Ende des Interface platzieren, was bisher nur rechts oder links möglich war. Auch lassen sich Abschnitte der Akkordeon-Seitenleiste via Kontextmenü zwischen Panels verschieben, während die Panels selbst zwischen Bereichen verschiebbar sind: zum Hauptbereich, zu einer anderen Seitenleiste oder zum unteren Bereich. Tabs lassen sich nun in vier Richtungen aufteilen – nach rechts, links, oben oder unten – und Panels sind per Strg-Taste und Mausrad zoombar, sofern die Einstellung „Enable Ctrl+ Scroll Zoom“ aktiviert ist.

Alle Änderungen lassen sich den Dokumentationen für JupyterLab 4.6 und Notebook 7.6 sowie den Changelogs auf GitHub zu JupyterLab und Jupyter Notebook entnehmen. Ein Blogeintrag präsentiert die zentralen Neuerungen.

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(mai)



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