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Debüt von Serviceplan: Indeed holt Kult-Werbefigur Ingrid mit KI-Blockbuster-Kampagne zurück


Werbefigur Ingrid kehrt nach über zwei Jahren in die Werbung von Indeed zurück – und das spektakulärer als je zuvor

Im Sommer 2025 hat Serviceplan den Kommunikationsetat von Indeed gewonnen und Grabarz & Partner abgelöst. Jetzt startet die erste große Kampagne der neuen Leadagentur für die Job-Plattform. Und die hat es nicht nur aus Kreationsperspektive in sich, sondern auch personell: Denn Kult-Testimonial Ingrid feiert ihr Comeback.
Knapp drei Jahre ist es her, dass die beliebte Indeed-Werbefigur Ingrid zum letzten Mal in einem Spot des Unternehmens zu sehen war. Damals verabschiedete sich mit der Message, anstatt die Vorzüge von Indeed immer nur zu erklären, habe sie selbst auf der Plattform mal nach Jobs gesucht und „eine tolle neue Stelle gefunden“. Jetzt kehrt das Testmonial (gespielt von Tina Pfurr) zu ihrem alten „Arbeitgeber“ zurück – und wie. In zwei neuen Werbespots wird Ingrid von Indeed in cineastische Bildwelten katapultiert und fungiert dabei direkt wieder als Vertrauensanker für die anderen, jobsuchenden Protagonisten.
Die groß angelegte Kampagne um Comebackerin Ingrid ist gleichzeitig das Werbedebüt von Serviceplan als Leadagentur der US-Jobplattform. Der Auftritt steht unter dem Motto „Mach’s dir Indeed einfach“. Kunde und Agentur verfolgen damit das Ziel, Jobsuchenden in Zeiten eines schwieriger gewordenen Arbeitsmarktes zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Denn laut einer aktuellen Umfrage harren sechs von zehn Jobsuchenden trotz hoher Unzufriedenheit bei ihrem aktuellen Arbeitgeber aus. Einer der Hauptgründe dafür: die Angst vor Ablehnung (40 Prozent).
Während die bisherigen Spots von Indeed meist im Büro (oder aufgrund des Hauptsponsorings bei Eintracht Frankfurt im Stadion) spielten, entführen Serviceplan und Indeed die Zuschauenden diesmal in zeitlich und räumlich entfernte Blockbuster-Szenarien: ins Mittelalter sowie ins Weltall. Im ersten Spot taucht Ingrid als helfender Ruhepol genau dann auf, wenn die Mauer einer Festung mit dem metaphorischen Namen „Ein besserer Job“ unüberwindbar scheint. Und im zweiten Film muss das Testmonial auf einem fernen Planeten ran, als die Teleportation wegen fehlender Fachkräfte in der IT-Abteilung nach hinten losgeht.
Um der durchaus spektakulären Rückkehr von Ingrid und der Botschaft der Kampagne den würdigen kinoreifen Rahmen zu geben, hat die verantwortliche Filmproduktion Tempomedia unter der Regie von Alex Feil (unter anderem auch für Edekas „Heimkommen“ zuständig) auf einen hybriden „Human-Led AI“-Ansatz: Die Schauspieler sorgten beim Dreh im Studio für Mimik, Emotionen und Humor, während die historischen und futuristischen Welten erst in der Postproduktion mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Insgesamt waren laut Indeed zehn spezialisierte KI- und Post-Artists unter der Führung des Producer-Teams an den Spots beteiligt (siehe Making-of-Video unten).

„Mit KI konnten wir uns außergewöhnliche und absurde Geschichten ausdenken, mit denen sich andererseits jeder im Arbeitsalltag identifizieren kann. Bei der Jobsuche stehen echte Menschen und ihre Lebensgeschichten im Mittelpunkt. Damit war die Arbeit mit echten Schauspielern und KI die perfekte Mischung“, sagt Regisseur Feil.

Andy Wyeth, Kreativgeschäftsführer bei Serviceplan Köln, erklärt, dass es bei der Entscheidung für die Rückkehr von Ingrid nicht um ein Abwägen von „Alt vs. Neu“ ging, sondern vielmehr um die starke Markenbasis, deren Potenzial die Verantwortlichen noch nicht ausgeschöpft sahen: „Die Kund:innen lieben Ingrid und ihr Name ist eng mit Indeed verbunden. Sie bringt ein Maß an Vertrauen und Wiedererkennbarkeit mit, das normalerweise Jahrzehnte braucht, um zu entstehen. Die Frage war also gar nicht, ob wir sie zurückbringen, sondern wie: nämlich auf eine unerwartete, spielerische Art – und so, dass es den Arbeitsmarkt im Jahr 2026 widerspiegelt“, so Wyeth.

Die Rolle, der Ingrid als Ruhepol in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt in der neuen Kampagne zukommt, ist zentral – und sowohl den Jobsuchenden als auch HR-Verantwortlichen gleichermaßen dienen. „In vielen Bereichen haben Personalabteilungen weiterhin große Schwierigkeiten, das richtige Fachpersonal zu finden. Genau hier setzen wir an: Mit der Rückkehr unserer bekanntesten Markenfigur geben wir den Jobsuchenden ein vertrautes Gesicht, das Zuversicht ausstrahlt und auch in den schwierigsten Situationen Lösungen bereithält“, so Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland.

Pitchentscheidung

Serviceplan löst Grabarz & Partner bei Indeed ab

Mit der Kampagne um Kult-Werbefigur Ingrid hat Grabarz & Partner die Job-Plattform Indeed hierzulande bekannt gemacht. Jetzt übernimmt eine andere Agentur den Etat: Serviceplan konnte sich im Pitch durchsetzen – und arbeitet künftig mit drei Ablegern für den neuen Kunden.

Die neuen Spots sind ab dieser Woche im linearen TV, in den Digitalkanälen sowie in Social Media zu sehen. Die Mediaplanung übernimmt WPP Media. Passend zur KI-Kampagne startet Indeed auch eine Kooperation mit OpenAI: Dabei können Jobsuchende ihr Profil auf der Plattform mit ChatGPT verknüpfen und sich im Dialog mit dem Chatbot passende Stellenangebote vorschlagen lassen.



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