Social Media
Dein TikTok Shop Team: Warum Creator-Management wichtiger ist als Account-Optimierung
Wer TikTok Shop erfolgreich betreiben will, braucht das richtige Team. Doch wie sieht das richtige TikTok Shop Team aus? Welche Fähigkeiten braucht es in welcher Phase? Das erklärt Gastautor Daniel Zemitzsch von Front Row im dritten Teil unserer TikTok Shop Reihe. Teil 1 und Teil 2 liest du hier im AllSocial Blog:
TikTok Shop – die relevanteste E-Commerce-Innovation der letzten zehn Jahre
TikTok Shop aufbauen – warum Content wichtiger ist als Listings
Wer bei TikTok Shop starten will, braucht kein riesiges Marktplatz-Team – aber ein Team mit dem richtigen Mindset. Denn anders als bei Amazon oder anderen Plattformen steht bei TikTok Shop nicht die technische Perfektion im Vordergrund, sondern der kreative Prozess. Die sogenannte Maintenance ist überschaubar: Shop einmalig aufsetzen, Produkte listen, Warenwirtschaft verknüpfen – und fertig. Danach dreht sich alles um Traffic, Content und Creator.
Mehr zu TikTok gibt es auch im AllSocial Weekly Newsletter!
Von Account-Management zu Creator-Management
Während Marketplace Manager*innen bei Amazon tief in Kampagnensteuerung, Keyword-Optimierung oder Lagerbeständen stecken, sieht die Rolle bei TikTok Shop völlig anders aus. Hier geht es nicht um Excel-Tabellen, sondern um Entertainment. TikTok Shop Manager*innen müssen verstehen, wie Creator ticken, wie Inhalte viral gehen – und was markenkonformer Content auf einer Plattform bedeutet, die sich täglich verändert.

Der klassische TikTok Shop Manager ist damit weniger „Account-Betreuer*in“, sondern vielmehr Creator Manager*in. Seine Aufgaben sind kreativer, kommunikativer – und oft näher am Marketing als am klassischen E-Commerce.
Konkret bedeutet das:
- Auswahl, Onboarding und Briefing von Creator:innen über den Creator Marketplace oder die Creator Academy.
- Prüfung und Freigabe der eingereichten Videos – mit Blick auf Brand Safety (regelkonform, markenkonform) und Brand Fit (stilistisch, inhaltlich passend).
- Austausch mit Creator:innen, um Formate zu verbessern und neue Ideen zu testen.
- Feedback-Schleifen zwischen Creator, Social-Team und Performance-Marketing.
Das Ziel: eine langfristige Zusammenarbeit mit Creator*innen, die Marke und Zielgruppe gleichermaßen verstehen.
Die beiden Kern-Aufgaben: Eigener Kanal und User Generated Content
Eine TikTok Strategie umfasst inhaltlich zwei Bereiche:
1. Der eigene Kanal
Was den eigenen TikTok Kanal der Marke betrifft, können Marken, die Social Media bereits als festen Bestandteil ihres Marketings betrachten, eigene Creator oder Videoproduzent*innen beschäftigen. Diese erstellen Content, testen Formate und bespielen die TikTok-Kanäle direkt. Der Vorteil: kurze Wege, maximale Kontrolle und konsistenter Markenauftritt.
Ein gutes Inhouse-Team besteht aus:
- Content Strateg*innen, die Kampagnenziele definieren und Trends identifizieren,
- Video Creators, die Ideen schnell umsetzen,
- und Performance Marketer*innen, die erfolgreiche Clips in Ads überführen.
Gerade bei Marken mit starkem Produktfokus – etwa im Beauty-, Fashion- oder Tech-Bereich – kann sich dieser Ansatz lohnen, weil das Produkt regelmäßig in authentischen Content integriert wird.
2. Creator Academy & externe Creator
Deutlich relevanter für den Erfolg auf TikTok als der eigene Kanal sind aber die TikToker, die die Produkte promoten. Hier bilden Creator Academy und dem Creator Marketplace ein funktionierendes Ökosystem. Marken passende Creator, die Inhalte im Auftrag produzieren. Ein internes Team oder das einer Agentur fungiert dann eher als Coach, Kurator und Qualitätskontrolleur.
Wichtig ist dabei ein professionelles Creator Management: Marken sollten nicht nur einzelne Kooperationen abschließen, sondern gezielt eine Creator-Community aufbauen – etwa durch regelmäßigen Austausch, Discord-Gruppen oder interne Briefings. Wer Creator weiterbildet, sie in Produktentwicklungen einbindet und Best Practices teilt, schafft langfristig bessere Ergebnisse. Aus Creator:innen werden so echte Markenbotschafter*innen.
Weniger Optimierung, mehr Kulturarbeit
Ein fundamentaler Unterschied zu Amazon: Bei TikTok Shop gibt es keine ständige operative Optimierung. Kein Algorithmus, der Keywords belohnt, keine Conversion-Hebel, die täglich nachgezogen werden müssen. Sobald der Shop technisch steht, verschiebt sich der Fokus komplett auf Content und Kultur.

Das bedeutet für Teams: Sie müssen verstehen, wie Marken im kulturellen Kontext von TikTok funktionieren. Welche Formate, Sounds oder Trends passen zur Marke? Welche nicht? Welche Creator dürfen mutiger sein – und welche brauchen klare Leitplanken? Diese Fragen sind Teil der täglichen Arbeit eines TikTok Shop Managers.
Gleichzeitig wird interne Abstimmung wichtiger:
- Marketing sorgt für kreative Leitideen.
- E-Commerce kümmert sich um die technische Integration und Reporting.
- Social Media koordiniert die Community.
- Creator Management verbindet alles miteinander.
Wo früher Dashboards und A/B-Tests dominierten, geht es jetzt um Empathie, Dialog und Reaktionsgeschwindigkeit.
Der neue E-Commerce-Rhythmus
TikTok Shop zwingt Unternehmen dazu, schneller zu werden – nicht technisch, sondern kulturell. Wer monatelang auf Content-Freigaben wartet, hat bereits verloren. Stattdessen braucht es Teams, die agil arbeiten und Entscheidungen auf Basis von Community-Feedback treffen.
Ein Creator-Video, das viral geht, kann den Umsatz eines Tages übertreffen. Aber um diesen Moment zu erkennen und zu verstärken, müssen Marken zuhören – und handeln. TikTok belohnt Mut, Spontanität und Nähe, nicht Planbarkeit.
Fazit
TikTok Shop verändert, wie Teams denken und arbeiten. Der Erfolg hängt weniger von Tools oder Budgets ab, sondern von der Fähigkeit, mit Creatorn gemeinsam kreative Energie freizusetzen. Wer die Plattform versteht, Strukturen für Creator Management etabliert und Kulturarbeit ernst nimmt, wird langfristig erfolgreicher sein als jede Keyword-getriebene Konkurrenz.
So geht die Serie weiter: Im nächsten Teil zeigen wir, was Marken von erfolgreichen Early Adopters lernen können – und wie sie ihre Erkenntnisse aus den ersten Kampagnen nutzen, um TikTok Shop in ihre Gesamtstrategie zu integrieren.
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
Wie KI-Bilder Marketing und Unternehmenskommunikation verändern
Künstliche Intelligenz verändert Art und Tempo, wie Unternehmen visuelle Inhalte entwickeln. Wo früher Fotoshootings, Models, Designspezialisten und aufwendige Nachbearbeitungen nötig waren, entstehen heute in Sekunden Bilder und Kampagnen per Textbefehl. Doch wer das Potenzial dieser Technologie nutzen will, braucht mehr als ein gutes Tool: Er braucht Tool-Know-how und eine klare Vorstellung von der gewünschten Bildwirkung.
KI-News für Social Media Manager*innen: Jederzeit im AllSocial Newsletter!
Was sind KI-Bilder
Ein KI-generiertes Bild ist ein Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde. Hierfür analysiert die KI Millionen von Bilddaten, erkennt typische Strukturen, Lichtverhältnisse und Kompositionen und setzt dieses Wissen ein, um ein neues Motiv zu generieren.

Was KI-Bilder leisten können
KI-generierte Bilder unterscheiden sich grundlegend von Stockfotos. Während lizenzfreie Bilder aus Datenbanken oft austauschbar und wenig spezifisch wirken, lassen sich KI-Bilder exakt auf Zielgruppen und Corporate Design abstimmen. Sie sind individualisierbar, anpassbar und nahezu grenzenlos einsetzbar – ob für Mock-ups, Produktpräsentationen oder Imagekampagnen.
Gerade im Marketing eröffnen KI-generierte Bilder neue Wege, Ideen schnell zu visualisieren und zu testen. Erste Entwürfe lassen sich kostengünstig entwickeln und testen, bevor sie in Produktion gehen. Alternative Varianten können ebenso schnell generiert und erneut getestet werden. Das spart Zeit und Kosten.
Fotografieren oder generieren: Authentizität verliert an Bedeutung
Noch gelten KI-Bilder oft als unnatürlich. Doch der Maßstab „authentisch“ verliert in der Bildkommunikation zunehmend an Relevanz. Schon heute ist kaum zu unterscheiden, ob ein Motiv fotografiert oder generiert wurde. Entscheidend bleibt allein die Wirkung auf die Zielgruppe.
Ein gutes Bild im Marketing, ist ein Bild, das berührt, oder Interesse weckt – unabhängig davon, wie es entstanden ist. Für Unternehmen heißt das: Glaubwürdigkeit entsteht nicht mehr durch die Kamera, sondern durch Bilder, die zur Marke und zur Botschaft passen.
Wie gute KI-Bilder entstehen
Einfach gesagt: Ohne Wissen kein gutes Bild. Gerade Einsteiger machen den Fehler, mit einem einfachen Prompt zu starten und das Erstbeste Ergebnis zu akzeptieren. Professionelle Ergebnisse entstehen erst, wenn Sie wissen,
- welches Tool für welchen Zweck geeignet ist,
- wie Sie präzise Prompts für Bilder formulieren,
- und welche Fachbegriffe, Stile oder Techniken aus Fotografie oder Design Sie einbeziehen sollten.

Auch die Reihenfolge der Eingaben entscheidet über das Ergebnis: Was zuerst genannt wird, gewichtet die KI stärker. Widersprüche im Prompt – etwa zwischen Lichtstimmung und Farbton – führen schnell zu unklaren Bildern. Gute KI-Bilder entstehen, wenn jede Anweisung logisch aufeinander aufbaut und präzise formuliert ist.
Bild-Qualität und -Auflösung prüfen
KI-generierte Bilder sind in der Regel für den Bildschirm optimiert. Einfach generierte Bilder beispielsweise über ChatGPT müssen hinsichtlich Auflösung und Detailtreue überprüft werden. Einige Tools bieten bereits High-Resolution-Funktionen oder Up-Scaling-Optionen. Sinnvoller für Bilder in hoher Auflösung ist aber die Nutzung spezialisierter Tools wie Midjourney, Flux oder Leonardo AI, die qualitativ hochwertige Renderings und konsistente Ergebnisse liefern.
Die technische Qualität von KI-Bildern lässt sich kontrollieren. Entscheidend im Marketing ist, ob das Bild die gewünschte Wirkung erzielt. Denn auch ein leicht unscharfes Motiv kann stark sein, wenn es Emotion oder Dynamik vermittelt.
Rechtliche Fragen bleiben offen
Grundsätzlich basieren KI-Modelle auf Trainingsdaten aus bestehenden Bildern. Theoretisch kann es dadurch zu Ähnlichkeiten kommen. In der Praxis ist das Risiko gering, wenn Prompts individuell und markenkonform formuliert werden. Dennoch sollten Unternehmen prüfen, ob ihre Motive Persönlichkeitsrechte oder Markenlogos berühren. Wie bei klassischen Fotos gilt: Verantwortung trägt der, der veröffentlicht.
Neue Rolle für Kreative
Für Beschäftigte in Fotografie, Design und Marketing verändert sich die Arbeit grundlegend. Der kreative Prozess der Bildgestaltung verschiebt sich von der Aufnahme zur Steuerung. Wer früher mit Kamera und Licht arbeitete, gestaltet heute über Sprache, Stilparameter und Komposition. Erfolgsentscheidend ist die Klarheit darüber, welches Bild sie wollen.
Die Werkzeuge ändern sich, das Prinzip bleibt: Ein starkes Bild entsteht aus einer klaren Idee. Damit wächst auch die Verantwortung, die neuen Tools und Möglichkeiten bewusst einzusetzen und zu verstehen, wie KI Bilder generiert und was sie dafür an Information benötigt.
Fazit: Wissen, was wirkt
KI-Bildgenerierung ist eine Zäsur im Marketing. Ob für einzelne Visuals oder Kampagnen: Unternehmen, die ihre Teams frühzeitig qualifizieren, profitieren von Geschwindigkeit, Flexibilität und gestalterischer Freiheit. Doch die Qualität der Ergebnisse hängt nicht vom Tool ab, sondern vom Wissen derjenigen, die es bedienen. Wer versteht, wie KI funktioniert, kann mit ihr neue und sehr individuelle Bilder erschaffen, die nicht nur gut aussehen, sondern klar definierte Zwecke erfüllen.
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
Threads mit Ads – Jetzt auch in Deutschland
Kaum hat Threads den Konkurrenten X in der mobilen Nutzung überholt, schon dreht Meta die Monetarisierung auf und startet mit Ads. Zufall? Ich glaube es fast nicht.
Mit der Einführung von Werbung auf Threads vollzieht Meta einen Schritt, der absehbar war – und trotzdem Fragen aufwirft. Denn anders als bei früheren Plattform-Starts kommt Threads nicht als eigenständiger Werbekanal daher, sondern wird nur in ein bestehendes System eingehängt. Für Werbetreibende klingt das erst einmal bequem. Es bringt aber auch ein paar Nachteile mit sich.
Werbung auf Threads: Was Meta bis jetzt umsetzt

Meta hat mit einem Hilfeartikel zur Werbung auf Threads klargestellt, was technisch möglich ist – und was nicht. Anzeigen erscheinen direkt im Threads-Feed und werden über den Meta Ads Manager gebucht. Ein eigener Threads-Account ist nicht notwendig. Wer heute Kampagnen auf Facebook und Instagram schaltet, kann Threads also grundsätzlich als zusätzliche Platzierung hinzunehmen.
Unterstützt werden klassische Formate: Bild-, Video- und Karussell-Ads. Auch die Integration in Advantage+-Kampagnen ist vorgesehen. Damit positioniert Meta Threads nicht als Experimentierfläche, sondern als regulären Bestandteil des eigenen Werbenetzwerks.
Was aber auffällt: Es gibt auch nach ersten Tests in den USA keine große Produktankündigung, keine Case Studies und keine Versprechen zu Reichweite oder Performance. Threads Ads kommen fast beiläufig.
Keine eigenen Zielgruppen, kein eigenes Targeting
Ein zentraler Punkt bei der aktuellen Umsetzung: Interaktionen auf Threads können aktuell nicht für das Targeting genutzt werden. Likes, Replies oder Follows auf Threads lassen sich nicht in Custom Audiences überführen. Auch Retargeting auf Basis von Threads-Aktivitäten ist nicht vorgesehen.
Das bedeutet: Targeting und Optimierung laufen weiterhin über den bestehenden Meta-Datenraum, also primär über Facebook und Instagram. Threads ist aus Werbesicht (noch) keine Plattform mit eigener Datenlogik, sondern eine zusätzliche Ausspielungsfläche.
Für Performance-getriebene Kampagnen ist das eine klare Einschränkung. Für Reichweiten- und Markenkommunikation hingegen weniger problematisch, sofern man Threads auch genau dafür einsetzt.
Threads Ads sind textnäher
Auch bei den Werbemitteln zeigt sich, dass Threads nicht einfach Instagram in anderer Optik ist. Die kreativen Vorgaben sind vergleichsweise reduziert: kurze Texte, wenige visuelle Spielereien, keine interaktiven Zusatzfunktionen wie Umfragen oder Sticker.
Das passt zur Plattformlogik. Threads lebt von Text, Einordnung und Kontext, nicht von visueller Überinszenierung. Wer hier mit klassischen Social-Ads inklusive Call-to-Action-Druck und Hochglanz-Visuals arbeitet, dürfte schnell an Grenzen stoßen.
Interessant wird Threads Ads vor allem für Marken, die bereits gelernt haben, inhaltlich zu argumentieren statt nur Aufmerksamkeit zu kaufen.
Spannend in dem Zusammenhang: Da Threads bei Instagram mitläuft, sind auch keine reinen Text-Ads möglich, wie sie vielleicht für eine Art Native-Advertising sinnvoll wären.
Advantage+ macht Threads zur Default-Platzierung
Meta setzt auch bei Threads stark auf Automatisierung. In Advantage+-Kampagnen wird Threads standardmäßig als Platzierung integriert, sofern man sie nicht aktiv ausschließt. Auch rückwirkend, also bei bereits laufenden Kampagnen. Vielleicht habt ihr eure Ads also schon in Threads ausgespielt, ohne es zu wissen.
Wer ernsthaft verstehen will, wie Threads als Werbekanal funktioniert, wird um manuelle Tests nicht herumkommen. Sonst bleibt am Ende nur die Erkenntnis, dass die Kampagne insgesamt funktioniert hat – ohne zu wissen, welchen Anteil Threads tatsächlich hatte.
Einordnung: sinnvoller Schritt, aber kein Selbstläufer
Dass Meta Threads monetarisiert, war zu erwarten. Plattformen mit relevanter Nutzung müssen (leider) irgendwann Geld verdienen. Neu ist eher, wie unspektakulär dieser Schritt erfolgt.
Für Werbetreibende heißt das: Threads Ads sind kein neuer Wunderkanal, sondern eine zusätzliche Option im Media-Mix. Interessant vor allem für Markenaufbau, Reichweite und kontextuelle Präsenz, weniger für schnelle Abverkäufe oder ausgefeilte Retargeting-Strategien.
Ob Threads sich langfristig als relevanter Werbekanal etabliert, hängt weniger von Meta als von den Nutzer:innen ab. Und davon, ob Werbung im Feed als Mehrwert wahrgenommen wird oder als Störung.
Social Media
Aktuelle Trends, Studien und Statistiken
Hier findest du die neuesten Trends, Studien und Statistiken rund um Social Media, Social Media-Marketing und Branding für dich zusammengestellt. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.
Die Social Media Welt ändert sich rasant, da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Praktischerweise stellen Plattform-Betreiber, Anbieter von Analysetools und Marktforschungsinstitute Studien und Insights zur Verfügung, die einiges an Wissenswertem über die Nutzung von Social Media und die neuesten Entwicklungen bereithalten. Damit du nicht lange suchen musst, stellen wir dir in diesem Artikel fortlaufend spannende Studien und Reports vor.
Aktuelle Insights und die neuesten Studien gibt es auch jederzeit hier im AllSocial Newsletter!
Aktuelle Trends, Studien und Statistiken aus der Social Media-Welt 2026
+++ Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und die neuesten Studien und Reports sind direkt oben im Artikel eingefügt. Der Artikel ist eine von der AllSocial-Redaktion unabhängig zusammengestellte Auswahl an Studien und Trend Reports. Es besteht keine bezahlte Kooperation zu den Anbietern.+++
Social Media 2026: TikTok dominiert, Instagram verliert, Facebook erlebt ein Video-Revival
Metricool Social-Media-Studie 2026
Top Learnings
- TikTok bleibt trotz rückläufiger Kennzahlen die reichweitenstärkste Plattform mit durchschnittlich 28.482 Views und 944 Interaktionen pro Video
- Reichweite und Interaktionen auf TikTok gehen zurück, dennoch steigen 17 Prozent der Accounts in eine höhere Follower-Klasse auf

- Instagram verliert deutlich an organischer Sichtbarkeit, während Karussells rund dreimal mehr Interaktionen erzielen als Einzelbilder
- Facebook erlebt ein starkes organisches Comeback durch Videoformate mit 51 Prozent mehr Reichweite und 56 Prozent mehr Interaktionen
- LinkedIn wird selektiver: Karussells steigern Interaktionen um 247 Prozent, Umfragen erhöhen die Reichweite um 158 Prozent
- YouTube behauptet seine Rolle als stabiler Reichweiten- und Community-Kanal mit 30 Prozent mehr Views pro Video
- X entwickelt sich weiter zur Diskursplattform: Interaktionen steigen, Link-Klicks verlieren deutlich an Wirkung
- Bluesky erzielt hohe Engagement-Werte, insbesondere bei kleinen und mittleren Accounts, und bietet ein aktives Umfeld für organische Gespräche
Überblick und Inhalt
Die Social-Media-Studie 2026 von Metricool analysiert die Entwicklung organischer Reichweite, Interaktionen und Formatperformance auf Basis von über 1 Million Accounts und rund 39 Millionen Beiträgen auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook, YouTube, LinkedIn, X und Bluesky.

Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media 2026 weniger von Veröffentlichungsfrequenz geprägt ist als von Relevanz, Formatlogik und echter Interaktion. Plattformen priorisieren Inhalte, die Nutzer binden und aktivieren. Klassische Feed-Posts verlieren an Sichtbarkeit, während visuelle, strukturierte und dialogorientierte Formate an Bedeutung gewinnen.

Für Social Media Manager*innen bedeutet das eine stärkere Ausrichtung auf plattformspezifische Strategien. TikTok bleibt die zentrale Discovery-Plattform, Instagram belohnt erzählerische Formate, Facebook gewinnt über Video an organischer Reichweite zurück. LinkedIn wird selektiver und bevorzugt Inhalte mit erkennbarem Mehrwert. YouTube bleibt stabil für nachhaltige Sichtbarkeit, während X und Bluesky vor allem für Austausch und Community-Interaktion relevant sind.
Quelle
Die Ergebnisse stammen aus der Social-Media-Studie 2026 von Metricool, die zentrale Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook, YouTube, LinkedIn, X und Bluesky untersucht. Die Analyse liefert Einblicke in organische Reichweite, Interaktionen und Formatperformance und zeigt, welche Inhalte von professionellen Accounts wie Brands und Creatorn auf den verschiedenen Plattformen 2026 besonders sichtbar bleiben.
Metricool Social-Media-Studie 2026 (dies ist kein Affiliate-Link, die Studie ist gegen Angabe deiner Mail-Adresse kostenfrei verfügbar)
*Hinweis: Dieser Artikel ist eine von der AllSocial-Redaktion unabhängig zusammengestellte Auswahl an Studien und Trends Reports. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 1 MonatSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeiter billig Tanken und Heizen: Koalition will CO₂-Preis für 2027 nicht erhöhen
