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Der Louvre goes Snapchat! › PAGE online


Skulpturen, die wieder eins werden, Farben, die leuchten und Objekte, die zum Leben erwachen: Die Kollaboration von Louvre x Snapchat bringt Augmented Reality ins Museum – und lässt die Meisterwerke neu sehen.

Der Louvre gehört keinesfalls zu den Museen, die um ihre Zuschauer bangen müssen. Ganz im Gegenteil. Immer wieder hat der altehrwürdige Museumspalast mit Zuschauermassen zu kämpfen.

Dennoch wird dort immer wieder auch neues probiert. Gut in Erinnerung ist, wie Beyoncé und Jay-Z erst dort ihr Video zu »Apeshit« drehten und es anschließend – nonstop ausgebuchte – Führungen zu den Kunstwerken gab, die in dem Clip eine Rolle spielten.

Jetzt ist das Museum eine Kollaboration mit Snapchat eingegangen, genauer gesagt mit dem Snaps AR Studio Paris, und bietet im Eintrittspreis enthalten, eine Augmented Reality Anwendung an.

Meisterwerke neu erleben

Um die AR-Anwendung zu nutzen, müssen Besucher:innen einzig den QR-Code neben den sechs ausgewählten Kunstwerken scannen und schon öffnet sich die AR-Lens und macht sichtbar, was nicht mehr zu sehen ist:

Sie zeigt die Werke in ihrem ursprünglichen Zustand, lässt die Farben, die über die Jahrhunderte erblasst sind, wieder leuchten, fügt Skulpturen zusammen und ermöglicht, einen jahrtausendealten Gesetzestext zu lesen.

Während man bisher nur rätseln konnte, was das alles bedeutet, entschlüsselt sie die zahlreichen Symbole und versteckten Hinweise, die Hans Holbein der Jüngere auf dem Porträt »Anna von Kleve« hinterließ.

Und besonders spektakulär ist ein Becken aus 16. Jahrhundert auf dem mithilfe von AR Frösche herumspringen, Schlangen zu Leben erwachen, Eidechsen, Schildkröten und viele andere Tiere.

Gleichzeitig geht es bei der AR-Anwendung aber auch um den Nahblick auf die Techniken, mit denen die Meisterwerke entstanden, darum, sie spielerisch zu erkunden und so mehr über ihre Geschichte und Bedeutung zu erfahren.

 

 

 

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