Connect with us

Künstliche Intelligenz

Deutsche Bahn: Generalsanierung Hamburg-Berlin im Zeitplan


Bei den Zeitplänen für ihre Generalsanierungen hat die Deutsche Bahn offenbar ein glücklicheres Händchen als für die Fahrpläne im laufenden Betrieb. Beim Großumbau der Bahnstrecke Hamburg-Berlin seien die Arbeiten im Zeitplan, teilte das Staatsunternehmen jetzt mit. Die erste Bauphase stehe kurz vor dem Abschluss. Die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Schallschutzwänden sei weitgehend abgeschlossen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mit der viel befahrenen Bahnstrecke zwischen den beiden Großstädten knüpft die Bahn an die erste Generalsanierung der Riedbahn an. Das Konzept: Lieber eine komplette Streckensperrung für einige Monate als Arbeiten, die sich im laufenden Verkehr mit allerlei Beeinträchtigungen über Jahre hinziehen. Die jetzige Baustelle, deren Umbau am 1. August begann, ist freilich ein ganz anderes Kaliber als die Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim. Mit 278 Kilometern Länge gehe es um das Vierfache, so die Bahn.

Doch auch im großen Stil ging es augenscheinlich in erhoffter Weise voran. Laut Bahn befanden sich täglich bis zu 1000 Mitarbeiter der DB-Tochter DB InfraGo im Einsatz. Gearbeitet wird rund um die Uhr. Dabei seien bis zu 140 Baumaschinen pro Tag im Einsatz. In den ersten fünf Monaten wurden 99 Prozent der Gleisarbeiten und 97 Prozent der Weichen ausgetauscht. In absoluten Zahlen geht es um 164 Kilometer Gleise, 241 Weichen und 4,6 Kilometer Schallschutzwände. Bei den 270 Signalen sind 40 Prozent erledigt, bei den Oberleitungen auf einer Länge von 25 Kilometern beträgt der Fortschritt 52 Prozent.

Im Zuge der Generalsanierung wird neben Ausbesserungen auch die Technik auf der Strecke erneuert. Die Bahn baut außerdem neue Weichenverbindungen und Überleitstellen ein, um künftig bei Störungen alternative Fahrtmöglichkeiten zu haben. In der nächsten Bauphase steht nun neben den Bahnhöfen die Signal- und Stellwerkstechnik im Fokus. Die Generalsanierung soll am 30. April 2026 abgeschlossen werden.

Erste Abschnitte nahe Hamburg und Berlin sollen mit dem neuen europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) ausgerüstet werden. Entlang der gesamten Umbaustrecke will die DB Funkmasten für den Bahnfunk FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) errichten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Generalsanierung hat auch einen gewaltigen Ersatzverkehr ausgelöst. Fernverkehrszüge fahren weiträumige Umleitungen über Uelzen und Stendal. Als Ersatz für den Regional- und Nahverkehr werden Busse eingesetzt. So sind mehr als 25 Linien im Einsatz, die von mehr als 170 Bussen bedient werden.


(mki)



Source link

Künstliche Intelligenz

Kommentar: Widerstand gegen Glasfaseranschlüsse | heise online


In letzter Zeit bekomme ich häufig die immer gleiche Frage gestellt: „Bei uns wird Glasfaser verlegt. Für uns ist das kostenlos, soll ich mich da anschließen lassen?“

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Antwort liegt auf der Hand. Als kürzlich ein Mitarbeiter eines großen Glasfaseranbieters vor meiner Tür stand und verkündete „Ihr Haus wird demnächst mit Glasfaser ausgestattet“ musste ich jedenfalls dem Impuls widerstehen, ihm spontan einen auszugeben. Stabile Verbindungen und etliche 100 Mbit/s Upstream, bald bin ich auch dabei.

Allerdings freuen sich viele nicht. Frei nach dem Motto „never touch a running system” wollen sie ihren DSL- oder Kabelanschluss gerne für immer behalten. Das geht genauso wenig, wie man den Golf aus der Jugend für immer fahren kann. Irgendwann muss er halt auf den Schrott.

Das Beharren auf Gewohntem ist in diesem Land inzwischen Mainstream. Sobald jemand eine Veränderung vorschlägt, sobald neue Technik verfügbar wird, schallt es von allen Seiten laut und vernehmlich: „Ohne mich!“. Das mag an viralen Kampagnen in sozialen Medien liegen oder am Vergreisen der Bevölkerung. Im Ergebnis führt es zu Stillstand, wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

Klar, es gibt bei neuer Technik immer Risiken und Nebenwirkungen. Aber über dem würzigen Duft eines brennenden Kienspans darf man halt auch nicht das Geflacker und den Ruß der Flamme vergessen. Am Ende gibt LED-Beleuchtung nicht nur das bessere Licht, sondern schont auch die Umwelt.

Auf den Glasfaseranschluss zu verzichten, wird noch einige Jahre gut gehen. Aber dann werden die alten Kupferanschlüsse endgültig abgeschaltet, schon weil es keine Ersatzteile mehr gibt und weil die Techniker in Rente gehen. Und spätestens dann muss man sich einen Glasfaseranschluss legen lassen, wenn man nicht per wackligem Mobilfunk surfen will. Und darf auch noch etliche hundert Euro bezahlen, weil Bagger und Bautrupp für den Nachzügler extra anrücken müssen.

Ja, Glasfaseranschlüsse sind ein wenig teurer, weil sie schneller sind. Und weil die Unternehmen viel Geld investieren, um Deutschland auf den zeitgemäßen technischen Stand zu bringen. Das gibt es nicht gratis. Aber dafür haben wir anschließend alle richtig schnelles Internet und müssen die Leitungen mindestens ein paar Jahrzehnte nicht mehr anfassen. Das ist es wert, finde ich.


(uma)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

c’t Analoge Fotografie 2026: Technik, Praxis und Begeisterung


Die analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein stilles, aber stetiges Comeback. Längst geht es dabei nicht mehr um Nostalgie, sondern um bewusste Auseinandersetzung mit dem Medium Bild. Das neue Sonderheft c’t Analoge Fotografie nimmt diesen Trend ernst und zeigt, wie sich Filmfotografie heute technisch präzise und praktikabel umsetzen lässt – von der Aufnahme bis zur Digitalisierung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das erste Kapitel widmet sich den Grundlagen der analogen Arbeit. Wer analog fotografiert, plant anders: Filmwahl, Empfindlichkeit, Belichtungsmessung – jede Entscheidung prägt das Ergebnis. Die Autorinnen und Autoren erklären, wie verschiedene Filme reagieren, warum ISO-Werte mehr bedeuten als eine Kennzahl und wie sich Belichtung ohne digitale Vorschau sicher steuern lässt.


Das Heft zeigt, dass Beschränkung den Blick schärft: Mit nur wenigen Aufnahmen pro Film wächst die Aufmerksamkeit für Motiv und Gestaltung. Ergänzend gibt es praxisnahe Themen wie Nachtaufnahmen auf Film, Analogfotografie auf Reisen oder den Einstieg ins Mittelformat. Fachbegriffe wie Push-Entwicklung oder Spotmessung werden verständlich erklärt, ohne zu vereinfachen.

Im zweiten Kapitel geht es um die Abläufe nach der Aufnahme: das Entwickeln, Digitalisieren und Archivieren. Schritt für Schritt wird erklärt, wie sich Filme auch ohne klassische Dunkelkammer selbst verarbeiten lassen, wo Genauigkeit wichtig ist und wo Spielraum bleibt.
Ein ausführlicher Teil widmet sich dem Scannen – den verfügbaren Verfahren, Qualitätsunterschieden und der Frage, wann ein professioneller Dienstleister sinnvoll ist. Das Heft versteht Scannen nicht als notwendiges Übel, sondern als Teil eines hybriden Workflows, der analoge und digitale Vorteile verbindet.

Das dritte Kapitel stellt ikonische Modelle der Fotogeschichte vor – Kameras, die Maßstäbe setzten und bis heute im Einsatz sind. Ob Rolleiflex, Nikon F, Hasselblad 500 C/M, Leica M6, Canon T90 oder Olympus µ-II – jedes Modell erzählt von technischer Innovation und gestalterischer Freiheit. Die Artikel erläutern, was diese Kameras besonders macht und warum sie auch heute noch relevant sind.

Weiterlesen nach der Anzeige

c’t Analoge Fotografie richtet sich an alle, die Film bewusst einsetzen und verstehen wollen, was hinter der Technik steckt. Es bietet fundiertes Wissen für Einsteiger und Rückkehrer – ohne Verklärung, aber mit Respekt vor der Mechanik, Chemie und Ästhetik der analogen Fotografie.

Das Sonderheft c’t Analoge Fotografie gibt es sowohl auf Papier als auch in digitaler Form. Wer die Print-Ausgabe für 14,90 € bis einschließlich 07.02.2026 im Heise Shop bestellt, zahlt keine Versandkosten. Hier erhalten Sie die digitale Ausgabe ab sofort für 12,99 € im heise Shop als PDF. Ebenfalls im heise Shop finden Sie das gedruckte Heft und die digitale Ausgabe als Bundle. Sie erhalten das Heft und PDF für 19,90 € statt 27,89 Euro.


(vat)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Schwarz-Gruppe sichert sich mehr Macht bei Aleph Alpha


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Schwarz-Gruppe möchte ihre Anteile am deutschen KI-Startup Aleph Alpha weiter ausbauen. Dafür will man die bisher vom Wagniskapitalgeber Bosch Ventures gehaltenen Anteile übernehmen, teilte die Unternehmensgruppe mit. Finanzielle Details zu dem Deal nannte die hinter den Discountern Lidl und Kaufland stehende Schwarz-Gruppe nicht. Die Erweiterung der Beteiligung stehe noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mit dem Investment wolle man seine Position als langfristiger, verlässlicher Ankerinvestor weiter ausbauen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Schwarz-Gruppe und Bosch Ventures waren Ende 2023 bei einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingestiegen, bei der Aleph Alpha eine halbe Milliarde US-Dollar einsammeln konnte.

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche hielt die Schwarz-Gruppe Mitte Januar knapp 14 Prozent, Bosch gehörten rund sechs Prozent. Mit dem Zukauf sichert sich der Handelskonzern weitere Stimmrechte und stärkt seinen Einfluss auf Aleph Alpha. Beide Firmen hatten laut Wirtschaftswoche bei ihrem Einstieg Sonderrechte erhalten, die ihnen ein Vetorecht bei bestimmten Themen geben. Dass die Schwarz-Gruppe ihre Machtposition bei Aleph Alpha weiter ausbaut, erwarten Brancheninsider bereits seit Längerem.

Aleph Alpha war als große deutsche KI-Hoffnung angetreten, konnte die Erwartungen angesichts übermächtiger US-Konkurrenz aber nicht erfüllen und hat sich inzwischen vor allem als KI-Dienstleister für die öffentliche Hand positioniert. Gründer Jonas Andrulis trat im Oktober als Geschäftsführer ab und wird übereinstimmenden Berichten auch nicht den ihm zugedachten Vorsitzposten im sogenannten Advisory Board antreten. „Es tut weh, die Firma hinter mir zu lassen, nachdem ich sechs Jahre lang so intensiv mit ihr verwachsen war“, sagte Andrulis der Neuen Zürcher Zeitung. Er hatte das Unternehmen 2019 mit der Mission gegründet, Europa in der KI-Entwicklung unabhängig zu machen. Mit 28 Prozent bleibt er aber größter Anteilseigner.

Aleph Alpha wird inzwischen von einer Doppelspitze geführt. Die besteht aus dem früheren Schwarz-Manager Reto Spörri und dem ehemaligen Accenture-Mann Ilhan Scheer. Die neue Spitze hat einem Bericht des Handelsblatts zufolge auch bereits mit einer Umstrukturierung begonnen – und will Stellen abbauen. Etwa 50 Arbeitsplätze sollen betroffen sein. Insider sprachen gegenüber dem Handelsblatt von einem radikalen Umbau, der Aleph Alpha stärker auf bestimmte Kernbereiche fokussieren solle.

„Wir brauchen starke deutsche KI-Player, sonst riskieren wir unsere wirtschaftliche Kraft und damit unseren Wohlstand“, sagte Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits, der Digitalsparte der Schwarz-Gruppe. „Deshalb müssen wir vielversprechende Unternehmen mit Aufträgen und Investitionen unterstützen.“ Die Unternehmen der Schwarz-Gruppe setzen die Aleph-Alpha-Technologie eigenen Angaben nach etwa bei der Vertragserstellung, beim Screening von Gesetzestexten und zum Vergleich von Vertragsunterlagen ein. Außerdem arbeiteten sie daran, Arbeitsabläufe durch KI-Agenten zu automatisieren.

Weiterlesen nach der Anzeige


(axk)



Source link

Weiterlesen

Beliebt