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Die GRÜNEN starten lässig und bestimmt in den Wahlkampf-Endspurt › PAGE online


Lass machen! heißt es von den GRÜNEN zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, die am 22. März 2026 stattfindet. Entwickelt haben die Kampagne The Goodwins & The Goodforces und finden dabei den richtigen Ton.

Die GRÜNEN starten lässig und bestimmt in den Wahlkampf-Endspurt › PAGE online

Anpacken und machen – und das pragmatisch, lösungsorientiert und immer mit Blick auf das große Ganze: so sehen die Berliner Agenturen The Goodwins & The Goodforces den Politikstil der GRÜNEN Rheinland-Pfalz.

Und das setzen sie in der Kampagne »Lass machen!« um.

In einer Zeit multipler Krisen setzen sie einen positiven Ton und einen »Macher-Spirit«, wie die Kreativen es nennen, den auch die Spitzenkandidatin Katrin Eder verkörpert.

Die Botschaften sind mit einem Twist formuliert: »Das Klima retten. Auch zwischen uns« heißt es, »Fremdenhass abschieben« oder »Natur wuchern lassen. Mieten nicht«.

Und dazu leuchten die Plakate und Posts in den verschiedensten Grüntönen und wesentlich heller als in der Kampagne von Cem Özdemir für das Amt des Ministerpräsidenten.

Und auch die Sonnenblume, die darin auf ein winziges, modernes Emblem reduziert wurde, strahlt hier gleich mit.

Familienmotive und junger Spot

»Während andere reden, machen die GRÜNEN« und allen voran die rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin Katrin Eder wird als Botschaft transportiert.

Für The Goodwins bedeutete die Arbeit an der Kampagne, den »Sweetspot zwischen Kreativität und Einfachheit« zu finden, Botschaften so zu formulieren, dass sie im Kopf bleiben und gleichzeitig für alle verständlich sind.

Und das für eine Wählerschaft, die von 18 Jahren bis ins hohe Alter reicht und das durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Das ist immer eine der Herausforderungen bei Wahlkampagnen.

Dass die GRÜNEN Rheinland-Pfalz dabei scheinbar aber vor allem auf die Mitte der Gesellschaft setzen, auf Familien, aber auch auf Rentner:innen, zeigen die Bildmotive.

Kinder und ältere Menschen sind darauf zu sehen und Forderungen wie »Bus und Bahn voranbringen«, »Alle Chancen für alle Kinder« oder »Anpacken für Mensch und Natur« zu lesen.

Eine jüngere Zielgruppe findet sich darin nicht wieder. Eher aber in dem Kampagnenspot, der dynamisch geschnitten, mit prägnanter Typo, Animation und lebendig getextet »kurz mal zur Lage der Nation« Stellung nimmt und dazu, die Natur, aber genauso auch die Demokratie zu schützen.

Die Kampagne wird umfassend ausgespielt: in TV, Kino und Online Video, Out-of-Home (OOH), in den Social Media, auf der Website sowie in dem Infomaterial für den Straßen- und Haustürwahlkampf.

 

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»KI gibt uns die kreativen Freiräume zurück« › PAGE online


Als in München das Wiesn-Plakat 2026 gekürt wurde, entbrannte eine Diskussion: War hier KI im Spiel? Für Felix Miremadi ist dieser Fall symptomatisch für den gesellschaftlichen Umgang mit KI. Hier spricht er über Kreativität in Zeiten von KI – und was das für Marken heißt.

»KI gibt uns die kreativen Freiräume zurück« › PAGE onlineBild: Felix MiremadiFelix, ganz München diskutiert gerade über ein neues Oktoberfest-Plakat, das angeblich mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt worden sei. Der Vorwurf: Das sei ein »Schlag ins Gesicht für Künstler:innen, die versuchen, mit fairen Mitteln ihrer Leidenschaft nachzugehen«. Das Thema wurde zur Grundsatzdebatte. Was sagt das über unseren Umgang mit KI aus?

Felix Miremadi: Es zeigt, dass wir eine ambivalente Haltung haben. Noch bevor überhaupt klar ist, ob KI eingesetzt wurde, entsteht bei vielen im Kopf ein Wertverlust. Das ist interessant. Das Motiv hat ja zunächst gewonnen – ohne dass jemand infrage gestellt hat, wie es entstanden ist. Erst als der Verdacht im Raum stand, änderte sich die Wahrnehmung. Wenn einem Künstler nicht mehr geglaubt wird, dass er etwas ohne KI gemacht hat, wirft das viele Fragen auf. Wie viel muss man kommunizieren? Wie transparent muss man sein? Das Paradoxe ist: Laut Studien wurde in den letzten vier Jahren mit KI bereits die gleiche Datenmenge erstellt wie in 30 Jahren Internetnutzung. Das Problem ist, dass wir im Ergebnis oft gar nicht mehr unterscheiden können, was mit KI erstellt wurde und was nicht.

Heißt das, KI verändert eher den Weg zu kreativer Arbeit als das Ergebnis?

Beides. Wir haben uns in den letzten 30 Jahren in einem Hamsterrad gefunden, wo sich niemand mehr etwas komplett Neues überlegt hat. KI bezieht sich auch auf das, was schon da ist. Aber KI ist nicht in der Lage zu denken, wie ein Mensch das kann. Was unten herauskommt, kann platter, neutraler und weniger emotional werden, wenn der Mensch seltener mit seinem eigenen Input eingreift. Je klarer und konsequenter also Designer oder ein Unternehmen sein Design, seine Brand, seine Werte, Sprache und Kommunikation definiert und festhält, desto besser werden die Inhalte, die sich darauf aufbauend automatisiert erstellen lassen.

Was heißt das für Brand Building und Werbung – und wo kann KI dabei unterstützen oder etwas verbessern?

Ich komme selbst aus der Werbung und habe erlebt, wie stark kreative Prozesse heute auf Effizienz und Zeit getrimmt sind. Mit genauer Zeiterfassung und wirtschaftlichem Druck wird es immer schwieriger, Raum für Experimente zu lassen. Dabei entsteht genau in diesen kreativen Freiräumen wirklich Einzigartiges! Gerade hier sehe ich im kreativen Anfangsprozess großes Potenzial für KI. Sie ermöglicht es, effizient in viele Richtungen zu denken und schnell auszuprobieren, was funktioniert und was nicht. Damit gibt sie uns den Freiraum zurück für Experimente und die Chance, etwas Besonderes zu entwickeln.

KI verschiebt den Besitz und die Verantwortung innerhalb vieler Prozessketten in der Werbung. Besonders sichtbar wird das bei oberflächlichen und stark auf Aussehen beruhenden Berufen wie bspw. dem Modeldasein, wo es letztlich auch um eine große Offenheit geht, das umzusetzen, was sich ein Kunde wünscht. Hier müssen wir realistischerweise damit rechnen, dass sich das stark in Richtung markengesteuerter Avatare verschiebt. Marken hätten damit tatsächlich beide Enden in der Hand – sie kontrollieren Erscheinung, Einsatz, Verfügbarkeit und Produktion zugleich. Das wird Produktionsrealitäten und Machtverhältnisse in der Branche verändern.

Du zeigst Werke an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und öffentlichem Raum im AI ART Lab am Frankfurter Flughafen. Was steckt dahinter und warum ist gerade der Flughafen so spannend dafür?

Nach der überwältigenden Resonanz auf meine erste Ausstellung Binary Blur – gemeinsam mit einem Frankfurter Graffiti-Künstler – entstand der Wunsch, einen dauerhaften Ort für KI-basierte, immersive und interaktive Medien in Frankfurt zu schaffen.

Das AI ART LAB ist daher kein klassischer Ausstellungsraum, sondern ein offener Diskursraum über technologische Transformation. Am Flughafen – einem Ort des Übergangs – wird Kunst zum Resonanzraum für die Fragen unserer Zeit: Wie verändern KI, Agenten-Systeme und neue Produktionslogiken Kreativität, Arbeit und Wert?

Die Arbeiten setzen bewusst auf unmittelbare Wirkung statt auf lange Erklärungen. Interaktion steht im Zentrum – erst visuelle oder körperliche Resonanz, dann Kontext. Gerade dadurch entstehen intensive Gespräche. Besucher bleiben oft deutlich länger, weil die Werke nicht nur ästhetisch funktionieren, sondern reale berufliche und gesellschaftliche Entwicklungen berühren.

Dunkel inszenierter Ausstellungsraum mit drei hochformatigen, leuchtenden Screens auf Podesten. Die digitalen Kunstwerke zeigen surreale Motive in kräftigen Farben. Ein roter Teppich führt durch den Raum, im Hintergrund steht eine Lounge mit Sofa und roter Stehlampe.Bild: Felix Miremadi

Das AI ART LAB versteht sich als Plattform für Austausch, Experimente und Workshops – ein Raum, in dem Kunst zum Einstieg in größere Zukunftsfragen wird. Der Standort passt perfekt: Alles ist in Bewegung, Aufmerksamkeit entsteht in Sekunden – überzeugt etwas nicht sofort visuell, läuft man weiter.

Wie verändert KI den Kreativprozess?

Ich glaube, dabei kommt es auf unsere Haltung gegenüber KI an. Wenn wir sie bewusst als Werkzeug verstehen, die wir transparent und reflektiert einsetzen, bleibt sie auch genau das: ein Tool, das kreative Prozesse unterstützt. Problematisch wird es, wenn KI unsichtbar bleibt und Inhalte erzeugt werden, ohne dass klar ist, wie sie entstanden sind. Das passiert bereits. Viele Marken nutzen KI, kommunizieren es aber nicht – und wir konsumieren die Ergebnisse, als wären sie rein menschlich entstanden. Wie sich das weiterentwickelt, hängt davon ab, wie bewusst wir damit umgehen.

»Wie sich das weiterentwickelt, hängt davon ab, wie bewusst wir damit umgehen.«

Ich bin aber überzeugt, dass KI in immer mehr Bereichen zu Ergebnissen gelangen wird, die denen von Profis branchenübergreifend sehr nahekommen.

Was ist es denn für dich – ein Tool oder künstlerisches Medium?

Für mich ist das schwer eindeutig zu sagen. AI ist mehr als nur ein klassisches Tool – aber auch nicht einfach ein autonomes künstlerisches Wesen. Wenn man sich anschaut, was Malerei oder Fotografie leisten, dann schafft KI all das auch alles. Und gleichzeitig dreht sie vieles um. Plötzlich steht der Ideengeber ganz am Anfang, gibt einen Impuls hinein, und danach passieren unzählige Prozesse, die nicht mehr vollständig in seiner Hand liegen.

Das wirft auch die Frage nach der Urheberschaft auf: Wer ist eigentlich der Ersteller? Wenn eine KI auf Basis eines kurzen Inputs komplexe Prozessketten durchläuft und eigenständig Entscheidungen trifft, ist der Mensch nur der Auslöser. Je oberflächlicher der Input, desto kleiner ist der eigene gestalterische Anteil. Je ausgefeilter jedoch die Prozessführung, je bewusster man eingreift, kuratiert, steuert und weiterentwickelt, desto mehr wird KI für mich zu einer Art Spielpartner.

Wo liegt denn dann die Grenze zwischen Künstler, Designer und Technologie?

Das verschwimmt stärker als je zuvor. Oft kann man nicht mehr klar sagen, womit etwas gemacht wurde, was genau der Input war oder wo der Ursprung liegt. Text wird zu Bild, Bild zu Video, Video wieder zu etwas Neuem – die Werkzeuge greifen ineinander, und der Ausgangspunkt ist kaum noch nachvollziehbar. Wenn der Ursprung nicht mehr eindeutig erkennbar ist, verschiebt sich der Maßstab: Entscheidend ist dann nicht mehr, womit etwas gemacht wurde, sondern ob es eine eigene Haltung, eine erzählerische Kraft, eine inhaltliche Tiefe besitzt. Wenn es das nicht hat, bleibt es eine digitale Arbeit – aber keine Kunst.

Gleichzeitig entsteht durch die einfache Zugänglichkeit für alle eine Übersättigung. Viele nutzen die Tools, ohne sie wirklich zu verstehen und dadurch wird es sehr viel Mittelmaß geben.

Last Call: Registration Deadline 27. Februar 2026

Was passiert dann?

Dann gibt es wieder eine Gegenbewegung, hin zum Analogen. Das sehen wir schon jetzt: Apple hat kürzlich eine Kampagne komplett analog produziert – alles mit echten Objekten, echtem Licht, kein 3D. Das wurde explizit gezeigt und war eine bewusste Abgrenzung. Je unsichtbarer die Prozesse im Digitalen werden, desto größer kann das Bedürfnis werden, wieder etwas eindeutig Menschliches zu sehen. Vielleicht gibt es dafür irgendwann sogar ein Siegel. So wie »Bio« oder »handgemacht« heute Wert signalisieren, könnte »von einem Menschen erstellt« auch zu einem Qualitätsmerkmal werden. Die Diskussion um KI und Kunst fängt gerade erst an. Das sieht man auch an der Debatte um das Münchner Wiesn-Plakat.

Über Felix Miremadi

Felix Miremadi ist Kommunikationsdesigner, AI-Künstler und Gründer des AI ART LAB in Frankfurt. Aus der klassischen Werbung kommend, verbindet er Kunst, Technologie und Raumgestaltung zu interaktiven Formaten. Seine Arbeiten untersuchen, wie KI kreative Prozesse, Wahrnehmung und Werte verändert – und schaffen Orte, an denen Gestaltung wirkt, bevor sie erklärt wird.





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Von Blumen und Scherben › PAGE online


Eine zerbrochene Vase als Metapher für Traumata und Wiederaufbau: In ihrer eindringlichen Graphic Novel „Von Blumen und Scherben“ erzählt Mahsad Schneider von Kindheit, Verletzlichkeit und der Kraft der Fantasie – und schafft dabei Bilder, die noch lange nachhallen.

TH Mannheim. Ein Mädchen formt eine Vase. Immer wieder fällt sie, zerspringt, wird zusammengeklebt und erneut zerstört. Doch aus den Scherben wächst etwas Neues. Mit dieser Metapher erzählt Mahsad Schneider in ihrer Masterarbeit »Von Scherben und Blumen« von ihrer Kindheit in einem gewaltvollen Zuhause. Die Geschichte ist offengehalten: keine Namen, keine Orte – nur symbolische Bilder, die Raum für eigene Deutung lassen. Wie etwa die Vase, die zum Symbol für Fantasie, Verletzlichkeit und den Wunsch nach der Anerkennung des Vaters in der Geschichte wird.

»Ich wollte ein gefälliges Medium für ein hartes Thema«, sagt Schneider. Deshalb entschied sie sich nach ihrer Bachelorarbeit, der Graphic Novel »Liebe Krise«, die uns damals bereits begeistert hatte, für ein Kinderbuchformat für Erwachsene. »Einfach weil es so unschuldig ist. Die vertraute Anmutung soll in eine Zeit zurückversetzen, in der alles noch heil schien, bis die Bilder die eigentliche Schwere entfalten.«

Zwischen Fantasie und Zerbruch

Die eindrücklichen Illustrationen würden wohl auch ohne Text bereits die Geschichte erzählen, doch Mahsad Schneider ergänzte sie um kleine textliche Wegweiser. Das Buch beginnt mit dem Mädchen, das am Küchentisch zeichnet und sich eigene Fantasiewelten schafft. Die Mutter bringt ihr schließlich einen Klumpen Ton, aus dem sie eine körpergroße Vase formt – als Weltraumrakete und Sinnbild für ihre kindlichen Träume. Als sie sie aber ihrem Vater zeigt, lässt dieser sie fallen und würdigt ihre fantasievolle Idee herab. Das Mädchen repariert sie, aber sie zerbricht im Lauf des Buches immer wieder, wird immer kleiner und fragiler, bis die Mutter schließlich mit dem Mädchen das Haus verlässt.

Für ihr Buch illustrierte Schneider die emotionalen Szenen überwiegend digital in Procreate. Sechs Klappseiten eröffnen in Schlüsselszenen mehrere Dimensionen – es sind Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint. In dem Moment, in dem das erste Mal die Vase fällt und zerspringt oder die Mutter mit dem Rücken zum Betrachter in ihrem eigenen Scherbenmeer steht und wir realisieren, dass die Geschichte weit tiefer geht, als zunächst gedacht. Das gesamte Buch ist in schwarz-weiß gehalten. Farbe setzte die Designerin nur dann ein, wenn das Mädchen etwas Neues erschafft und seine Träume aufleben lässt. Am Ende gehen Mutter und Tochter gemeinsam mit der letzten Scherbe in der Hand aus dem grauen Haus in eine bunte Zukunft.

Ein Blick in die Geschichte hinter dem Buch

Für Schneider war das Projekt nicht nur Masterarbeit, sondern auch ein persönlicher Abschluss. Zehn Jahre Therapie und viele Gespräche mit ihrer Mutter flossen ein. »Ich wollte nicht, dass die Geschichte unerzählt bleibt – und ich wollte meiner Mutter etwas zurückgeben, weil sie gegangen ist. Das Kind hätte schließlich nicht selbst rausgehen können.« Nach ihrem Abschluss arbeitet Mahsad Schneider in einer Agentur, illustriert nebenher aber weiter und verkauft auf Märkten kleine Portraits. »Von Blumen und Scherben« will sie nun Verlagen anbieten – und weiter Geschichten zeichnen, die berühren. Denn sie weiß: »Illustration kann Menschen erreichen, wo Worte allein nicht hinkommen.«

Feinfühlig illustrierte Mahsad Schneider die ersten Szenen ihres Bilderbuchs für Erwachsene. Darin lernen wir ein kleines Mädchen kennen, das – von ihrer Mutter unterstützt – seine Kreativität auslebt. Die körpergroße Vase steht dabei sinnbildlich für die kindlichen Träume des Mädchens, die im Laufe des Buches immer wieder von ihrem Vater zerbrochen werden

Von Blumen und Scherben › PAGE online

 

In Graufstufen zeigt Mahsad Schneider, wie mit jeder Interaktion mit dem Vater, die Hoffnung des Mädchens schwindet. Farbe verwendet sie nur für emotionale Szenen, die das Innenleben des Kindes abbilden. Der reduzierte Illustrationsstil erhält hier zusätzliche, lebendige Striche und Texturen

 

 

Mahsad Schneider (ehemals Durandish) studierte Kommunikationsdesign an der TH Mannheim und Hochschule Pforzheim und lernte Grafikdesign an der Akademie für Kommunikation in Karlsruhe. Wir kennen sie bereits seit ihrem Bachelorprojekt »Liebe Krise«, einer Graphic Novel, in der sich Mahsad charmant illustriert mit psychischer Gesundheit und Resilienz auseinandersetzte.

Von Blumen und Scherben, 152 Seiten, 18 x22 cm
www.mono-m-illustration.de

 

Dieser Beitrag ist erstmals in PAGE 3.2025 erschienen:

 

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Facelift von Mivolis – Design Tagebuch


Mivolis, eine Eigenmarke der Drogeriekette, hat ein Facelift verpasst bekommen. Sowohl das Packaging als auch das Markenlogo haben ein Update spendiert bekommen.

Mivolis ist eine Eigenmarke für Pharma- und Gesundheitsprodukte der deutschen Drogeriekette dm. Die Marke wurde 1994 eingeführt, damals unter dem Namen „Das gesunde Plus“, und 2019 umbenannt. Das Sortiment umfasst Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel, Arzneitee sowie Wundpflegeprodukte. Die Marke zielt darauf ab, qualitativ hochwertige Gesundheitsprodukte zu einem erschwinglichen Preis anzubieten.

Nachdem bereits der Markenauftritt der dm-Eigenmarke Denkmit im Sommer 2025 aktualisiert wurde, wie im dt berichtet, hat mit Mivolis nun eine weitere Eigenmarke ein Facelift vollzogen.

Mivolis Calcium + D3– vorher und nachher, Bildquelle: dm, Bildmontage: dt
Mivolis Calcium + D3– vorher und nachher, Bildquelle: dm, Bildmontage: dt

Beim Mivolis-Markenlogo wurde der Name in einer anderen Schriftart neu gesetzt. Die Laufweite der Schriftzugs und die Breite der Lettern sind ähnlich großzügig/weit, wobei letztere fortan abgerundet sind. Das Farbschema – blauer Schriftzug auf hellblauem Untergrund plus multicolorer Unterstrich – bleibt grundsätzlich erhalten, allerdings wurden alle Brand Assets neu arrangiert/interpretiert.

Die Gestaltung von Verpackungen und Etiketten wurde von Grund auf überarbeitet. Aufbau, Farbgebung und Typo unterscheiden sich zum Teil deutlich vom früheren Design, Beispiel Vitamin B12 350 Mini-Tabletten 30 St Mivolis. Anstelle fotografischer Abbildungen von Personen kommen nunmehr grafische Darstellungen und Illustrationen zum Einsatz.

Bis das gesamte Produktsortiment durchgängig im neuen Design im Handel erscheint, dürfte es noch eine Weile dauern.

Mediengalerie



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