Künstliche Intelligenz
Die Klimaanlage für unterwegs: Kühlende Kleidung im Test
Bei extremer Hitze wird unterwegs schnell jeder Ort zur Belastungsprobe: die Wohnung von Freunden ohne Klimaanlage, der überhitzte Zug mit defekter Kühlung oder die sengende Sonne vor der Festivalbühne. Elektrisch kühlende Kleidung soll hier Abhilfe schaffen. Manche aktiven Wearables setzen auf Peltier-Elemente. Lüfterwesten hingegen blasen so viel Luft ins Kleidungsstück, dass der Träger zeitweise an ein Michelin-Männchen erinnert.
Wir haben drei dieser Geräte unter Extrembedingungen getestet: bei bis zu 39 Grad in der prallen Sonne und im aufgeheizten Büro. Im Vergleich treten an: die „Kühlweste für Elektrische Ventilatoren“ von Odorkle für 34 Euro, die „LABEWVI Peltier Weste“ mit zwei Kühlmodulen für 120 Euro und Sonys aktuelles Nackenkühlgerät „Reon Pocket Pro Plus“ für 229 Euro. Ein biegsames Halsband hält beim letztgenannten Modell alles an Ort und Stelle.
- Kühlkleidung soll unterwegs dort helfen, wo keine Klimaanlage erreichbar ist: im überhitzten Zug, auf Festivals oder im aufgeheizten Büro.
- Wir haben eine günstige Lüfterweste, eine Peltier-Weste und einen Nackenkühler von Sony bei bis zu 39 Grad ausprobiert.
- Der Test zeigt, wie unterschiedlich die Konzepte kühlen – und warum Lautstärke, Sitzkomfort und Stromverbrauch mindestens so wichtig sind wie der erste Kältereiz.
Unser Test klärt, ob die Kälte tatsächlich dort ankommt, wo sie helfen soll – und ob man bei Hitze wieder klarer denken kann. Außerdem haben wir geprüft, ob sich die Kühlung unangenehm auf einzelne Körperstellen konzentriert, ob der Luftzug auf Dauer einen steifen Nacken verursacht und wie bequem sich die Geräte tragen lassen. Ebenfalls wichtig sind Stromverbrauch und Laufzeit. Manche Modelle benötigen eine extern angeschlossene Powerbank.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Die Klimaanlage für unterwegs: Kühlende Kleidung im Test“.
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