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Die SpaceX-Mafia: Aus Elon Musks Team entsteht die nächste Gründerelite

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Die nächsten Milliardenfirmen kommen nicht aus dem Silicon Valley


Die nächsten Milliardenfirmen kommen nicht aus dem Silicon Valley

Von links nach rechts: Karan Sharma, Ethel Chen und Jeremy Kranz.
Sentinel Global

Drei erfahrene Risikokapitalgeber, die als Partner des singapurischen 800-Milliarden-Staatsfonds GIC an einigen der wichtigsten Tech-Erfolge des vergangenen Jahrzehnts beteiligt waren, machen jetzt ihr eigenes Ding. Ihr Ziel: die nächste Generation globaler Tech-Konzerne mit aufzubauen – diesmal jenseits der klassischen Silicon-Valley-Logik.





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5 neue Startups: FiNiTRY, vivanta, NextGen Innovators, lovinn, Gamifikator


#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: FiNiTRY, vivanta, NextGen Innovators, lovinn und Gamifikator.

5 neue Startups: FiNiTRY, vivanta, NextGen Innovators, lovinn, Gamifikator

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

FiNiTRY
Die All-in-One-Finanzplattform FiNiTRY, von Dominik Fuchs und Lars Richter in Kehl gegründet, möchte Menschen dabei unterstützen, „ihre Finanzen zu verstehen, zu strukturieren und im Alltag sauber umzusetzen“. Dafür führt das Startup finanzielle Bildung, persönliche Beratung und digitale Tools in einem System zusammen.

vivanta
Das Berliner PropTech vivanta positioniert sich als digitale Hausverwaltung. „Automatisierte Workflows, zentrale Datenstrukturen, direkte Erreichbarkeit und vollständige Transparenz bilden die Grundlage der Plattform“, teilt das Team der Gründer:innen Florentin Braunewell und Katharina John zur Idee mit.

NextGen Innovators
NextGen Innovators aus Bad Segeberg, von Sarah Kübler und Sebastian Niemann an den Start gebracht, denkt das „Media for Equity Modell gänzlich neu“, indem die Jungfirma „die erfolgreichsten deutschen Stars, Influencer:innen und Creators mit den vielversprechendsten Startups zusammen bringt“. „Mit NextGen Innovators gewinnen Startups Reichweite, Creator werden Mitinvestoren“, lautet es.

lovinn
Hinter lovinn aus Kirchseeon, von Ilias Pappas und Lucas Rothbauer ins Leben gerufen steckt eine Dating-App, die Dating „neu denken“ möchte. „Bei lovinn lernst du Menschen kennen, bevor du sie siehst. Persönlichkeit kommt zuerst. Gespräche auch“, heißt es vom Team zum Konzept.

Gamifikator
Bei Gamifikator aus München, von Malte Harenberg auf die Beine gestellt, handelt es sich um eine gamifizierte Selbstentwicklungs-Plattform, „die persönliches Wachstum in ein fortlaufendes Rollenspiel mit Erfahrungspunkten, Levels, Archetypen und spannenden Story Quests verwandelt“.  

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Das Imperium von Elon Musk bröckelt


Wie viel Geld verdient Elon Musk mit seinen Firmen? Belastbare Zahlen gibt es nur von Tesla. Und nun beendet er die Produktion zweier Modelle.

Das Imperium von Elon Musk bröckelt

Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt, doch es kommen Zweifel an seinen Geschäften auf.
Getty Images / Fabrice Coffrini

Tesla stellt die Produktion des Model S und des Model X ein. Offiziell benötigt Tesla den Platz in der Fabrik für Optimus, den humanoiden Roboter. Inoffiziell sagt dieser Schritt etwas anderes: Die alten Geschichten tragen nicht mehr und Musk gehen die Ideen im Autosegment aus.

Zwar ist Tesla mit dem Model 3 und Y längst Massenhersteller, doch die dringend benötigten neuen Modelle sind nicht in Sicht. Für die Börse aber braucht es mehr als solide Autos. Es braucht Visionen. Und genau die sollen jetzt Roboter und Autonomie liefern.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.
Justin Sullivan/Getty Images

Doch diese Visionen funktionieren bislang vor allem als Erzählung und nicht in der Realität. Elon Musk musste zuletzt selbst einräumen, dass der Optimus-Roboter in Teslas Fabriken noch keine „nützliche Arbeit“ verrichtet.

Das ist bemerkenswert, weil der Roboter seit Monaten als nächste industrielle Revolution verkauft wird. Früher konnte Musk auf reale Produkte verweisen, heute spricht er über Roboter, die noch nicht arbeiten.

Das alte Geschäftsmodell ist Vergangenheit

Das ist mehr als ein Entwicklungsproblem. Es ist ein Rollenwechsel. Tesla wird nicht mehr als Autobauer geführt, sondern als Zukunftswette. Die Produktion von Fahrzeugen wird geopfert, um Raum für neue Narrative zu schaffen. Autonomie statt Absatz. Roboter statt Rendite. Wer das kritisch sieht, bekommt schnell den alten Musk-Reflex zu hören: Man müsse nur Geduld haben. Doch Geduld ist kein Geschäftsmodell.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen.

Noch deutlicher wird das bei xAI, Musks KI-Firma. Sie ist das klassische Versprechen unserer Zeit: künstliche Intelligenz als neue universelle Infrastruktur. Nur: xAI veröffentlicht keine regulären Jahresberichte, ist nicht börsennotiert und lebt von Finanzierungsrunden und Visionen. Medienberichte sprechen von hohen Verlusten und einem enormen Cashburn von bis zu 1 Milliarde Dollar pro Monat. Das klingt nach viel, liegt aber im Rahmen dessen, was andere AI-Unternehmen an Geld verbrennen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.
Getty Images

Das Problem von xAI ist bisher allerdings, dass es wenig genutzt wird und höchstens von sich reden macht, wenn User sexualisierte Bilder von Prominenten erstellen. xAI wirkt daher weniger als ein Unternehmen und mehr wie eine Wette mit sehr hohem Einsatz. Und das in einem äußerst kompetitiven Umfeld, in dem Investoren langsam nervös werden und Ergebnisse verlangen.

xAI ist ein Geldgrab

Dass xAI nun unter SpaceX gezogen wird, ist deshalb kein strategischer Geniestreich, sondern ein Schutzmechanismus. Das Imperium wächst nicht mehr durch Produkte, sondern durch Zusammenlegung. Wenn sich einzelne Teile nicht selbst tragen, werden sie in größere Konstrukte integriert. Nicht Marktlogik stabilisiert das System, sondern eine Neustrukturierung, die Investoren beruhigen soll.

So verändert sich auch Musks Rolle. Er war erfolgreich, solange seine Firmen sichtbar Dinge bauten: Autos, Raketen oder Batterien. Heute verkauft er Versprechungen. Tesla wird zur Plattform für Autonomie, auch wenn die Technik der Autos noch längst nicht so weit ist. Optimus wird zur Projektionsfläche für industrielle Fantasien und xAI zum passenden AI-Begleiter, der viel verspricht, aber nichts kann.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen. Wenn Bilanz durch Vision ersetzt wird. Wenn Stilllegung als Zukunft verkauft wird. Das Imperium von Elon Musk bröckelt nicht, weil es scheitert, sondern weil es nur noch um die Verwaltung von Krediten geht.





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