Apps & Mobile Entwicklung
Die unterschätzte Gefahr im Kinderzimmer
Ich bin gerade auf der CES 2026 in Las Vegas. Und mir ist aufgefallen, dass Kinder ein heißes Thema geworden sind, wenn es um KI-Roboter und Gefährten geht. Und einige von ihnen wollen sogar dabei helfen, unsere Jüngsten und Freiwilligsten auszubilden. Deswegen finde ich die Idee schlecht.
Sind wir mal ehrlich: Das Internet ist überall, und durch den KI-Boom wird der digitale Wildwesten erst einmal noch wilder, bevor wir (hoffentlich) die Kurve kriegen. Für unsere Kinder bedeutet das: Abwarten ist keine Option. Wer heute nicht lernt, wie man die Algorithmen bändigt, verliert morgen den Anschluss. Digitale Souveränität ist das neue Schwimmenlernen.
Aber ich glaube nicht, dass ein KI-Begleiter, wie man ihn auf der CES sieht, der richtige Ansatz ist. Und das kommt von jemandem, der als Kind gerne einen liebenswerten, großäugigen digitalen Begleiter gehabt hätte.
Das Spielzeug unserer Kinder verändert sich
Ich habe zwar keine eigenen Kinder, aber selbst ich habe eine drastische Veränderung bei Kinderspielzeug festgestellt. Als ich noch jünger war, besaß ich eine kleine Furby-Kopie. Ein flauschiger rosa Ball, der sich leicht bewegte, wenn man ihn berührte, und entzückende gurrende Geräusche von sich gab. Und das war auch schon alles. Wenn man mit ihm spielen wollte, musste man sich schon etwas einfallen lassen.
Heutzutage gibt es immer mehr Kinderspielzeug, das wenig Raum zum Spielen lässt. Das ist ein ernstes Problem, denn heute interagiert ein Kind nicht mehr mit dem Spielzeug, sondern das Spielzeug interagiert mit ihm. Und wenn es um KI-Begleiter geht, ist das ein Problem. Denn die KI füttert Euer Kind aktiv mit Informationen. Informationen, über die Ihr in vielen Fällen keine Kontrolle habt. Damit entfällt auch der Anreiz für Euer Kind, sich selbst etwas einfallen zu lassen.

Selbst mit den besten Absichten wird ein KI-Begleiter die Art und Weise, wie ein Kind die Welt sieht und mit ihr interagiert, beeinflussen. Sei es durch vordefinierte Variablen in ihrer Programmierung oder durch gezielte Interaktionen, die auf Kinder und/oder Eltern zugeschnitten sind. Ganz zu schweigen von dem dystopisch anmutenden Potenzial für subtile Indoktrination durch private Gruppen, Unternehmen oder Staaten.
Reibungslose KI oder echte Erfahrung: Was brauchen Kinder wirklich?
Was ich jetzt sage, mag sich wie eine Selbstverständlichkeit anhören, aber Kinder müssen während ihrer gesamten Entwicklung mit echten Menschen in Kontakt kommen, um zu wachsen. In Deutschland sind die Gefahr der sozialen Isolation und das Fehlen von Außenperspektiven einer der Gründe, warum Hausunterricht verboten ist. Wenn man dann noch einen KI-Begleiter hinzunimmt, hat man den perfekten Sturm für eine fehlangepasste, sozial isolierte und benachteiligte Kindheit geschaffen.
KI-Begleiter sind so konzipiert, dass sie reibungslos funktionieren. Reale soziale Interaktion ist oft das Gegenteil. Menschen streiten sich, und Kinder müssen lernen, in Konflikten Kompromisse einzugehen. Ein KI-Begleiter, der darauf ausgelegt ist, jegliche Reibung zu beseitigen, lässt echte soziale Interaktion dadurch schnell als die schlechtere Alternative erscheinen.
Auch wenn Euer Kind mit seinem KI-Begleiter sehr glücklich ist, schadet er ihm langfristig. Hier auf der CES war ich schockiert, wie viel allgemeines Lob diese KI-Lösungen für Kinder zu erhalten scheinen. Wie ich eingangs sagte, hätte ich als Kind auch gerne einen niedlichen KI-Begleiter gehabt, daher verstehe ich den Reiz. Aber als Erwachsener, der zur Selbstreflexion fähig ist, stelle ich fest, dass ich mit einem KI-Begleiter an meiner Seite sicherlich eine glücklichere Kindheit gehabt hätte, aber jetzt wäre ich schlechter dran.
Alternative Lösungsansätze: Medienkompetenz statt blinder Technikgläubigkeit
Auch wenn das scheinbar ständige Lob und die Verbreitung dieser Technologien besorgniserregend sein mögen, sind wir nicht dem Untergang geweiht. Und es könnte tatsächlich einige Vorteile haben, wenn wir unsere Kinder früh an KI heranführen. Auf der CES 2026 habe ich mir einen KI-Lesebegleiter für Kleinkinder angeschaut.
Dieser Lesebegleiter kann Texte scannen und sie in eine ansprechende Erzählung umwandeln. Er erkennt auch, worauf Euer Kind auf einer Seite oder in einem Bild zeigt, und reagiert entsprechend darauf. Diese Art von KI-Begleiter kann ein Kind tatsächlich dazu ermutigen, sich mit dem Lesen zu befassen, ohne die tatsächliche menschliche Interaktion zu ersetzen. Er ist so konzipiert, dass er auf die angeborene Neugier des Kindes reagiert, was wiederum zu weiteren Erkundungen anregt.

Es gibt auch andere solche Begleiter, die sich auf die frühe Einführung mehrerer Sprachen konzentrieren. Ihr könnt mit Eurem Kind so interagieren, wie es ein zweisprachiges Elternteil tun würde. Und diese Technologien können, wenn sie richtig eingesetzt werden, wirklich nützlich sein.
Ich sehe jedoch keine rosige Zukunft, in der unsere Kinder mit LLM-fähigen Begleitern spielen und nicht mit anderen Kindern. Bevor Ihr also auf den Hype-Zug aufspringt und versucht, das Neueste und Beste für Euer Kind zu bekommen. Fragt Euch, ob Ihr etwas im Leben Eures Kindes ersetzen oder hinzufügen wollt. Und wenn Ihr etwas so Wesentliches wie Freundschaften mit anderen Kindern ersetzt, solltet Ihr vielleicht einen Schritt zurücktreten.
Apps & Mobile Entwicklung
Speicherpreise im Check: Bei RAM geht’s weiter runter, bei SSDs und HDDs weiter rauf

ComputerBase blickt im Monatsrhythmus auf die Preisentwicklung bei RAM, HDDs und SSDs, die sich im Zuge der globalen Speicherkrise seit dem vergangenen Herbst massiv erhöht haben. Beim RAM setzt sich der Trend zu sinkenden Preisen fort, während es bei Festplatten und SSDs noch teurer geworden ist.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote fortan nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend. Bei RAM sinken die Preise seit einigen Wochen wieder, während sich die Preissteigerungen bei HDD und SSD auf deutlich niedrigerem Niveau fortsetzen.
Anstieg der Preise von RAM, HDD und SSD seit Mitte September 2025
Aktuelle DRAM-Preise
Im Durchschnitt sind die Preise in den letzten vier Wochen erneut gesunken. Bis auf eine Ausnahme sind alle Kits heute günstiger als noch Mitte Februar. Betrug die Preissteigerung gegenüber dem September vor einem Monat noch mehr als das Vierfache, liegt sie jetzt wieder unter der Marke von 300 Prozent.
Aktuelle HDD-Preise
Bei den Festplatten hält der Trend zu steigenden Preisen hingegen weiter an. Die durchschnittliche Preissteigerung hat sich von gut 50 Prozent Mitte Februar auf nun 66 Prozent Mitte März erhöht. Fast alle beobachteten Modelle sind erneut teurer geworden. Die WD Red Plus 4 TB ist jetzt doppelt so teuer wie im vergangenen September.
Aktuelle SSD-Preise
Die Preissteigerungen bei SSDs sind noch höher als bei HDDs und die Preise steigen auch hier weiter. Im Durchschnitt haben sich SSDs gegenüber dem Zeitpunkt vor der Speicherkrise um 90 Prozent verteuert, kosten also inzwischen fast doppelt so viel. Ein Extrembeispiel ist die Kingston NV3 mit 1 TB, die sich von rund 50 Euro auf nun über 130 Euro verteuert hat.
Apps & Mobile Entwicklung
Aufgrund steigender KI-Kosten: Meta will 20 Prozent der Belegschaft entlassen

Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant Entlassungen, die 20 Prozent und mehr der Belegschaft betreffen könnten. Damit will der Konzern die hohen Kosten für die KI-Investitionen abfedern und sich zugleich auf Effizienzgewinne durch den Einsatz von KI-Assistenten vorbereiten, meldet Reuters.
Die Nachrichtenagentur beruft sich bei dem Bericht auf drei Quellen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Ein Datum für die Entlassungswelle steht demnach noch nicht an, ebenso wenig sind die Pläne final. Metas Top-Management hat aber bereits eine Reihe von Führungskräften über das Vorhaben informiert. Die sollen nun konkret ausarbeiten, wie sich die Teams verkleinern lassen.
Ein Meta-Sprecher erklärte auf Anfrage von Reuters, es handelte sich um „spekulative Berichte über theoretische Ansätze“. Ein direktes Dementi ist es also nicht.
Zweite große Entlassungswelle binnen vier Jahren
Wenn Meta tatsächlich 20 Prozent und mehr der Belegschaft entlässt, ist es die größte Entlassungswelle seit Ende 2022 und Anfang 2023. Damals hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg ein „Jahr der Effizienz“ verkündet. Im November 2022 mussten dann zunächst 11.000 Mitarbeiter gehen, was rund 13 Prozent der damaligen Belegschaft entsprach. Anfang 2023 folgten dann nochmals rund 10.000 Stellenstreichungen.
Metas enorme KI-Investitionen
Aktuell versucht Meta, bei der KI-Entwicklung wieder zu den führenden Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google aufzuschließen. Die internen Abteilungen wurden im letzten Jahr umstrukturiert, die Einschnitte waren gravierend. Entstanden ist etwa das neue Superintelligence Lab, für das Rekordsummen investiert wurden, um Forscher und Entwickler von anderen Unternehmen abzuwerben. Yann LeCun, bis dato Top-Forscher bei Meta, hat den Konzern hingegen verlassen. Er verfolgt mit einem neuen Startup nun einen eigenen Ansatz.
Enorm sind zudem die Ausgaben, die Meta für die KI-Infrastruktur plant. Bis zu 135 Milliarden US-Dollar will der Konzern in diesem Jahr investieren. Zusätzlich wurden langjährige Chip-Abkommen mit Nvidia, AMD und Google abgeschlossen.
Bei den Modellen hinkt der Konzern allerdings bislang hinterher, die Llama-4-Generation erwies sich im letzten Jahr als Enttäuschung. Abhilfe sollen die neuen Avocado-Modelle schaffen. Laut Medienberichten bleibt auch hier die Leistung hinter den Erwartungen, die Lücke zu Top-Modellen wie Gemini 3 kann Meta derzeit noch nicht schließen. Aus diesem Grund soll auch der Start von Avocado von März auf Mai verschoben worden sein.
Apps & Mobile Entwicklung
Ecovacs W3 Omni im Test: Fensterputz-Roboter mit genialen Features
Der Winbot W3 Omni ist der neueste Fensterputz-Roboter von Ecovacs und will das Reinigen mit völlig neuen Features revolutionieren. Das Herzstück ist eine Basisstation, die deutlich mehr Aufgaben übernimmt als je zuvor. Was das System im Alltag wirklich leistet, verrät Euch der nextpit-Test.
Pros des Ecovacs Winbot W2 Omni
- Effiziente und gründliche Reinigung
- Erste echte All-in-One-Station mit Selbstreinigungsfunktion
- Ohne App steuerbar
Contras des Ecovacs Winbot W2 Omni
- App bietet nur grundlegende Funktionen
- Schmutz verfängt sich hartnäckig in den Pad-Nähten
- Fehlende Trocknungsfunktion
Kurzes Fazit und Kaufen
Der Winbot W3 Omni von Ecovacs putzt unsere Fenster im Praxistest sehr gründlich. Die neue All-in-One-Station erleichtert die Bedienung und Wartung des Roboters spürbar, da Ihr das Pad nicht mehr nach jedem Fenster manuell auswringen müsst. Dank der massiven Saugkraft von 8.000 Pa haftet der Roboter zudem äußerst stabil an der Scheibe und baut genug Druck auf, um auch festen Staub zu lösen.
Für dieses Gesamtpaket müsst Ihr einen UVP von 699 Euro einplanen. Als kleinen Trost legt Ecovacs direkt eine 230-ml-Flasche Reinigungslösung bei, damit Ihr sofort loslegen könnt. Auch beim Verbrauchsmaterial gibt es Nachschub: Zwei Wischtücher gehören zum Standard-Repertoire. Diese werden beim neuen Modell übrigens nicht mehr simpel per Klett fixiert, sondern für einen stabilen Halt in einen speziellen Rahmen eingeklickt.
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Ecovacs. Auf die redaktionellen Inhalte von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinerlei Einfluss.
Design und Verarbeitung
Wenn Ihr den Fensterputzroboter auspackt, steckt die gesamte Hardware in einer schicken All-in-One-Station. Diese fungiert gleichzeitig als Steuerzentrale, Wassertank und Waschplatz für das Pad. Alternativ klappt die Steuerung auch per Smartphone-App, allerdings seid Ihr auf die Softwareunterstützung im Alltag nicht zwingend angewiesen.
Gefällt:
- Schickes Design und hochwertige Haptik
- Reinigungsmittel im Lieferumfang
- Automatische Kabelaufwicklung
Gefällt nicht:
Der Winbot W3 Omni ist das neueste Flaggschiff aus der Fensterputzroboter-Reihe von Ecovacs. Unterstützung erhält der Roboter durch eine Station, die das gesamte Zubehör vereint. Die Station misst 34,4 × 22,6 × 43,0 cm und bringt ordentlich Standfestigkeit mit. Damit der Koffer nicht verrutscht, hat Ecovacs an der Unterseite Saugnäpfe angebracht. Ein technisches Detail, das in der Praxis sofort auffällt: Da der Roboter mit einem Zuggewicht von bis zu 100 kg am Kabel gesichert ist, muss die Station bei einem theoretischen Sturz als Anker fungieren.

Die Station ist außerdem mit einer automatischen Kabelaufwicklung ausgestattet. Das 5,2 m lange Verbundkabel ist fest mit dem Roboter verbunden. Dank des gummibeschichteten Tragegriffs könnt Ihr die Dockingstation bequem von Fenster zu Fenster bringen. Der Roboter selbst misst 27,1 × 27,1 × 7,6 cm und wiegt 2,1 kg. Auf der Oberseite der Station findet Ihr intuitive Buttons für die wichtigsten Funktionen wie Start/Pause, Kabelaufwicklung und die Moduswahl. Auf der Oberseite findet Ihr Buttons für die folgenden Funktionen:
- Automatische Kabelaufwicklung
- Ein-/Ausschalten
- Start/Pause
- Auswahl des Reinigungsmodus
- Zurück zum Startpunkt
- Entriegeln des Saugnapfes

Reinigung und Navigation
Damit Ihr nicht wie bei älteren Modellen mit dem Lappen an den Fensterrahmen nacharbeiten müsst, spendiert Ecovacs dem Winbot W3 Omni die „TruEdge“-Technologie. Hierbei kommen zwei zusätzliche Schrubber an den Ecken zum Einsatz, die mithilfe ihrer Sensorik Kanten und Kurven exakt vermessen, um beim Vorbeifahren eine möglichst lückenlose Reinigung zu garantieren.
In unserem Praxis-Check zeigte sich jedoch ein differenziertes Bild: Während die Kantenreinigung deutlich präziser ausfällt als bei früheren Systemen, wurden die äußersten Ecken bauartbedingt auch dieses Mal nicht ganz sauber. Dennoch ist das System eine gelungene Innovation, die den manuellen Aufwand nach dem Putzdurchgang spürbar reduziert.
Gefällt:
- Überzeugendes Reinigungsergebnis
- Klasse Eckenerkennung
- Steuerung ohne App möglich
Gefällt nicht:
- Hinderniserkennung nicht fehlerfrei
Keine Sorge! Der Winbot W3 Omni wird nicht herunterfallen. Er ist für alle Arten von flachen Fenstern mit mindestens 30 × 40 cm und einer Steigung von 30 Grad geeignet. Das ist ein deutlicher Sprung zum Vorgänger und sorgt dafür, dass das nasse Wischtuch mit ordentlich Kraft über das Glas geschrubbt wird. Der Roboter saugt sich mit 8.000 Pa an Eure Fenster. Ecovacs garantiert dank des 4.500-mAh-Akkus eine Laufzeit von bis zu 110 Minuten.

Beim Blick in die Ecovacs-Home-App zeigt sich, dass der Hersteller beim W3 Omni auf Bewährtes setzt. Die Software-Oberfläche wirkt vertraut, da Ecovacs auf bahnbrechende optische oder funktionale Neuerungen verzichtet hat. Exklusiv der App vorbehalten bleiben weiterhin lediglich die manuelle Steuerung via virtuellem Steuerkreuz sowie die Anpassung der Wassersprührate.
Einerseits sorgt diese Beständigkeit für eine angenehm unaufgeregte Bedienung ohne Ballast. Andererseits vermisst man echten Fortschritt: Vordefinierte Stufen für die Sprühmenge, wie man sie als regulierbare Wasserdurchflussrate von modernen Saugrobotern (Bestenliste) kennt, hätten dem W3 Omni gut zu Gesicht gestanden, um flexibler auf unterschiedliche Verschmutzungen zu reagieren. Da sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert hat, verpasst Ihr also nichts Wesentliches, wenn Ihr den Roboter lieber direkt über die Station kommandiert.

Praktische Selbstreinigung – oder doch nicht?
Das Highlight des W3 Omni ist die Vortex-Wash-Station. Der Roboter kehrt zur Basis zurück, und das Pad wird automatisch mit Hochdruck gewaschen. Hier sind wir nach dem Praxistest jedoch zwiegespalten. Die Theorie klingt nach totaler Autarkie, die Praxis sieht etwas anders aus.

Beim Putzen kann sich Schmutz, insbesondere bei stark verschmutzten Außenfenstern, in den äußeren Nähten des Wischtuchs sammeln. Die Reinigungsstation säubert zwar die Fläche des Pads zuverlässig, sehr hartnäckige Rückstände in den Nähten können jedoch bestehen bleiben. Das hängt stark vom Verschmutzungsgrad der Fenster ab: Sind diese über längere Zeit nicht gereinigt worden, stößt das System naturgemäß an seine Grenzen. In der Praxis ist der Winbot eher darauf ausgelegt, Fenster regelmäßig zu reinigen, ähnlich wie bei Saugrobotern. Wer seine Fenster damit häufiger putzt, hält sie dauerhaft auf einem hohen Sauberkeitsniveau, sodass sich solche Rückstände deutlich seltener bilden.
Nach der Reinigung bleiben die Pads zunächst feucht und können für weitere Durchgänge direkt wiederverwendet werden. Erst nach der letzten Reinigung empfiehlt es sich, sie zum vollständigen Trocknen an der Luft aufzuhängen. Eine integrierte Trocknungsfunktion wäre hier eine praktische Ergänzung für kommende Generationen.
Abschließendes Urteil
Wer einen smarten Fensterputzer sucht, findet im Winbot W3 Omni einen verlässlichen und technisch ausgereiften Partner. Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Handhabung: Dank der Bedienelemente an der Station könnt Ihr den Roboter auch ganz ohne Smartphone-Zwang souverän dirigieren. Trotz des stattlichen Gewichts der Dockingstation von 10,7 kg bleibt das System mobil, da Ecovacs die gesamte Technik in einem durchdachten, kompakten Gehäuse unterbringt.
Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei der Selbstreinigung. Schmutzrückstände in den Pad-Nähten und der Verzicht auf eine aktive Trocknung stehen dem Versprechen der „totalen Autarkie“ noch etwas im Weg. Dennoch, für Besitzer weitläufiger Glasfronten, die keine Kompromisse bei der Sicherheit und der Saugkraft machen wollen, führt aktuell kaum ein Weg an diesem Modell vorbei. Für 699 Euro bekommt Ihr einen kraftvollen Helfer, der Euch die mühsame Arbeit abnimmt – auch wenn Ihr das Wischtuch nach dem Einsatz manuell zum Trocknen aufhängen müsst.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 4 Wochen
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 3 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
UX/UI & Webdesignvor 1 MonatEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenÜber 220 m³ Fläche: Neuer Satellit von AST SpaceMobile ist noch größer
