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Diese Gesetze gelten ab 2026 für Unternehmen


Ab 2026 tritt unter anderem der CO2-Grenzausgleichsmechanismus CBAM in Kraft – er gilt unter anderem für Stahl und Aluminium.

CBAM, PPWR, CO2-Preis: Auch 2026 gelten für Unternehmen neue Vorgaben in Sachen Nachhaltigkeit. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten nationalen und europäischen Vorschriften, die dieses Jahr relevant werden.

Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM)

Der

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Social-Media-Battle: So frech reagiert Edeka auf die „Trolley Bag“ von Lidl


Edeka teilt in den sozialen Netzwerken mal wieder gegen Lidl aus

Dass sich die großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler in Social Media battlen und gegenseitig Seitenhiebe verteilen, hat seit vielen Jahren Tradition. Jetzt teilt Edeka mal wieder gegen Lidl aus – und adressiert mit einem cleveren Post gleich zwei Themen, mit denen Lidl vorige Woche Schlagzeilen machte.

Die vergangene Woche war aus PR-Sicht für Lidl durchaus ereignisreich – im positiven wie im negativen Sinne. Am Donnerstag urteilte das Landgericht Heilbronn, dass die Preiskampagne mit dem Titel „Unsere größte Preissenkung aller Zeiten“ aus dem Vorjahr irreführend war, soweit Lidl in den Werbemitteln mit der Aussage „Sofort dauerhaft 500 Produkte günstiger“ warb – ein schwerer Schlag im Kampf um die Preisführerschaft mit Aldi. Am selben Tag sorgte Lidl International mit einem ganz anderen und unterm Strich deutlich weniger bedeutsamen Thema für Aufsehen: einer neuen Fashion-Kooperation mit dem Designer Nik Bentel, der für den Discounter eine Handtasche im Look eines Einkaufswagens kreierte. Die „Trolley Bag“, die in limitierter Stückzahl verlost wird, sorgte – wie vom Unternehmen erhofft – schnell in den sozialen Netzwerken für Buzz.

Urteil

Lidl-Werbekampagne um „größte Preissenkung“ war irreführend

Die Aussage „Sofort dauerhaft 500 Produkte günstiger“ von Lidl war wettbewerbswidrig. Das hat das Landgericht Heilbronn heute auf eine Klage der Verbraucherzentrale Hamburg hin entschieden.

Wenn Lidl dachte, mit seinem ungewöhnlichen Fashion-It-Piece die zuvor erlittene Schlappe vor Gericht vergessen zu machen, hat das Unternehmen die Rechnung ohne Edeka gemacht. Denn der Hamburger Lebensmittel-Riese veröffentlichte am vergangenen Freitag einen Post, in dem man Konkurrent Lidl dessen eigene Werbelüge genüsslich unter die Nase rieb – und gleichzeitig den Hype um die „Trolley Bag“ mit einbezog.
„Wir wollen ja nichts sagen, aber Lügen haben kurze Einkaufskörbchen“ steht in der Headline des Posts auf Instagram und Facebook. Darunter ist rechts ein Edeka-Einkaufskorb mit langen Beinen und gelben Sneakern zu sehen, daneben ein Abbild der Lidl-Handtasche von Nik Bentel mit – na klar – deutlich kürzeren Beinen und blauen Schuhen. In der Caption heißt es zudem vielsagend: „Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Eventuell, also gaaaanz vielleicht nimmt man es ‚woanders‘ mit der Wahrheit beim Thema Preis nicht ganz sooo ernst.“ Dieser Seitenhieb hat gesessen.
Während es von den direkten Lidl-Konkurrenten Aldi und Penny (bislang) keine vergleichbare Reaktion auf das Werbelüge-Urteil des Landgerichts Heilbronn gab, hat auch Edeka-Tochter Netto in Social Media gegen den Discounter aus Neckarsulm ausgeteilt: In einem kurzen KI-Clip greift Netto das Viral-Phänomen um einen nihilistischen Pinguin auf, das Lidl vor einigen Wochenn wie viele andere Marken für Echtzeit-Marketing nutzte: Nachdem Lidl den einsamen Pinguin in seinen Backshop führte, dreht Netto die Story vor dem Hintergrund des Urteils gegen Lidl weiter – und lässt den Antarktis-Bewohner weinend von dannen ziehen, nachdem auch er „beim Preisversprechen getäuscht“ wurde.

Fashion-Statement

Lidl verblüfft mit Handtasche im Einkaufswagen-Design

Es ist ein It-Piece der besonders skurrilen Art: Lidl hat gemeinsam mit Avantgarde-Designer Nik Bentel eine Handtasche entwickelt, die von einem handelsüblichen Einkaufswagen inspiriert ist. Wie das gebrandete Fashion-Accessoire aussieht und wie man es ergattern kann.

Auch wenn Lidl das Momentum in den sozialen Netzwerken trotz „Trolley Bag“ aktuell nicht auf seiner Seite hat, darf man gespannt sein, wie es in der Angelegenheit weitergeht. Denn der Discounter prüft nach der empfindlichen Schlappe vor Gericht, Berufung vor dem Oberlandesgericht Stuttgart einzulegen. Das letzte Wort im jüngsten Battle der deutschen LEH-Riesen ist womöglich noch nicht gesprochen.



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ChatGPT Ads brechen mit OpenAIs Versprechen


Die ersten ChatGPT Ads sind da. Sie bieten OpenAI mehr Umsatzpotential und dafür scheint das Unternehmen sogar Versprechen zur Werbedarstellung zu vernachlässigen. Ein Blick auf die ersten Anzeigen.

Es ist eine Zäsur im AI-Markt. Lange Zeit wollte OpenAI keine Werbung in die so populäre KI-Umgebung ChatGPT integrieren. Doch Anfang 2026 war es so weit, das Unternehmen kündigte den Start von Werbeeinblendungen an, der für deutlich mehr dringend benötigte Einnahmen sorgen soll. Allerdings beschwichtigte man die User direkt: Die Konversation werde nicht beeinträchtigt, ohnehin sollten die Ads nur hilfreiche Ergänzungen bieten und deutlich von der Antwort getrennt werden. Jetzt gibt es die ersten Werbeanzeigen auf ChatGPT zu sehen und sie sind teilweise ganz anders als die angekündigten distinguierten Werbehinweise am Rande. Erste Beobachter:innen sprechen von „ablenkenden Pop-ups“.


Adobe, Audible und Co.

– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Violett im Hintergrund
© OpenAI via Canva

ChatGPT Ads im Fokus: OpenAI spielt sofort Werbung aus – auch unpassende

Jetzt sind sie also da, die ersten ChatGPT Ads in den USA. Erste Erwachsene User ab 18 Jahren sehen ab jetzt Werbung. Das gilt aber nur für jene, die ChatGPT Free und Go (für acht US-Dollar im Monat) nutzen. Genau diese User, die nichts oder nur wenig pro Monat für die ChatGPT-Nutzung zahlen, möchte OpenAI mit der Werbung monetarisieren.

Für Advertiser ist schon absehbar, was Werbung bei ChatGPT kosten soll. 60 US-Dollar werden für 1.000 Views im CPM-Modell aufgerufen, während für die ersten Werbetreibenden hunderttausende US-Dollar an Ausgabezusagen gefordert sind. Trotz dieser Kosten hat OpenAI eine Reihe interessierter Unternehmen und Konzerne für das Pilotprogramm gefunden. Dazu zählt zum Beispiel WPP Media mit Klient:innen wie Adobe, Audemars Piguet, Audible, Ford, Mazda und Co. Aber auch Target und HelloFresh sind erste Kund:innen. Ihre Werbung erscheint ebenso wie Anzeigen von Expedia oder Canva in den ersten User-Umgebungen – und widerspricht zum Teil den Versprechungen von OpenAI. Denn zum Start des Werbeexperiments hieß es von Asad Awan, Ads and Monetization Lead bei OpenAI:

We believe ads play an important role in continuing to support broad access to AI. By working closely with partners like Adobe in this pilot, we’re able to thoughtfully test new ad experiences and learn together to ensure ads are separate and clearly distinct, relevant, and useful while maintaining the trust people place in ChatGPT.

Dabei sollten die Ads die Antworten im Chat nicht beeinflussen. Auch nicht visuell, denn das Unternehmen gibt an, dass die Ads markiert und deutlich von der Antwort getrennt werden. Außerdem sollen Advertiser keinen Zugriff auf Konversationen, Erinnerungen und persönliche Daten oder den Chat-Verlauf erhalten. Auch können User einzelne Anzeigen ausblenden und Informationen über die Anzeigen einholen.

In der Praxis sieht das zum Teil anders aus. Der Marketer Ashley Fletcher zeigt auf LinkedIn Beispiele von Ads, entdeckte vom Adthena Team, die unmittelbar nach dem ersten Prompt aufgetaucht sind. Eigentlich sollte die Werbung als hilfreiche Ergänzung unter einem umfassenden Dialog integriert werden. Diese Beispielanzeigen von Expedia kamen direkt nach einem simplen Frage-Prompt: „What’s the best way to book a weekend away?“.

Die Ad ist deutlich als solche mit dem Label „Sponsored“ markiert, die werbende Brand erhält im Beispiel ein Favicon zur klaren Kennzeichnung. Es gibt aber noch mehr Beispiele für erste ChatGPT Ads, die die Hoffnung auf nur relevante Einblendungen trüben.

„All I’m seeing are distracting pop-ups“

Emily Forlini berichtet für PC Mag von ersten Ads, die sie auf ChatGPT gesehen hat. Forlini kritisiert, dass OpenAI die Anzeigen durchaus nicht immer als „hilfreiche und unterhaltsame“ Ergänzungen einführt. Vielmehr seien sie zum Teil ablenkend und unpassend. Eine Anzeige habe auf ihrem Smartphone Screen fast den gesamten Bildbereich eingenommen, sodass sie die Konversation kaum noch nachvollziehen konnte. Eine weitere Ad tauchte bei ihr im Rahmen einer Diskussion von Designthemen auf. Die Werbung ist für Canva, doch Emily Forlini gibt an, weder einen Besuch bei Canva noch eigene Designpläne geteilt zu haben. So sei die Ad für sie kaum relevant gewesen.

Yikes this ChatGPT ad is huge!! First one I’ve seen. How has Sam Altman spent the last year talking about how they would blend in and then this is the final product?

[image or embed]

— emilyforlini.bsky.social (@emilyforlini.bsky.social) 15. Februar 2026 um 16:27

Sie erklärt diese Ad in ihrem Beitrag als „Ärgernis“. Damit dürfte sie nicht allein sein. Doch Werbeeinblendungen sind letztlich selten eine freudige Unterbrechung für User. Am eigenen Relevanzversprechen muss sich OpenAI jedoch messen lassen. Und diesbezüglich gibt es noch Nachholbedarf, auch bei den Desktop-Anzeigen, die immerhin weniger ablenkend erscheinen sollen, so Forlini.

Eine Erklärung für die zuweilen nicht ganz passgenau ausgespielten Ads liegt im Experimentierstadium der ChatGPT Ads. Denn noch sind nur vereinzelte Unternehmen als Werbende aktiv, die Auswahl an möglichen Ausspielungen ist begrenzt und OpenAI muss die Reaktionen der User evaluieren. Aus User-Sicht wäre es dann womöglich logischer, keine Ad auszuspielen als eine, die nur bedingt zur Konversation passt. Für OpenAI geht es aber darum, werbetreibenden Unternehmen Sichtbarkeit zu verschaffen, um das Werbemodell voranzutreiben und künftig weitere Advertiser für sich zu gewinnen. Ob dabei aber auch User-Gruppen verloren gehen, die sich von der Werbung gestört fühlen und nicht bereit sind, als Alternative auf kostenpflichtige Abonnements (ausgenommen ChatGPT Go, das auch Ads beinhaltet) zuzugreifen, wird sich im Verlauf der kommenden Monate zeigen. Vor allem, wenn ChatGPT auch in weiteren Regionen Ads bringen sollte.

Auf Google kommen die User derweil ebenfalls nicht um Werbung in KI-Kontexten herum. Der AI Mode wird aktuell mit ganz neuen Werbeformaten versorgt. Anthropics Claude hingegen soll genauso wie Perplexity künftig ohne Werbung auskommen. Das mag für viele einen weiteren Nutzungsanreiz liefern.


Nach Claude:

Auch Perplexity soll jetzt werbefrei bleiben

Person vor Laptop auf Sessel, Lichter und Bildschirme im Hintergrund, gezeichneter Stil
© Perplexity via Canva





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HORIZONT x Social Match Un:filtered: Wie Wellnest mit Private Spas urbanen Luxus neu definiert


Annika Rentel, Marketing Managerin bei Wellnest, und Martin Wroblewski, Managing Director von Social Match by We Are Era und Chief Client Officer bei We Are Era

Wie macht man Luxus in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zugänglich? Annika Rentel, Marketing Managerin  bei Wellnest, erklärt im Video-Interview, warum „Affordable Luxury“ kein Widerspruch ist und wie Private-Spa-Konzepte zur erlebbaren Marke werden.

Wellbeing ist längst mehr als ein Trend, es ist ein gesellschaftliches Bedürfnis. Das Unternehmen Wellnest hat dieses Bedürfnis in ein

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