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Diese nächsten Apple-Neuheiten strapazieren Euren Geldbeutel


Nach der Vorstellung des günstigen MacBook Neo sollen in den kommenden Monaten diverse Neuheiten folgen, bei denen Apple an der Preisschraube dreht. Die Preisspanne reicht dann von Neo-günstig bis Ultra-teuer.

Ein Blick auf die Lieferzeiten des erst vor einigen Tagen vorgestellten MacBook Neo gibt Hinweise darauf, dass Apple einen neuen Verkaufsschlager hat. Selbst die Basismodelle sind zum Start der Auslieferungen am 11. März nicht mehr zu bekommen. Der Preis dürfte ein wichtiger Grund dafür sein. Nach der Neuvorstellung am unteren Ende der Preisskala werden in den kommenden Wochen und Monaten aber auch Neuheiten in der Ultra-Welt erwartet. Bloombergs Mark Gurman geht davon aus, dass die Preisspanne weiter wächst und nennt auch gleich einige Beispiele für teure Erweiterungen bereits bekannter Produkte.

Ultra-teuer: Apple will an der Preisschraube drehen

Schon heute hat der iPhone-Hersteller diverse Angebote mit dem Namen Ultra. Egal ob Apple Watch Ultra oder Mac Studio mit dem M3-Ultra-Chip: Die Preise sind deutlich höher als bei den regulären Modellen. Wenn Ihr CarPlay Ultra in Eurem Auto nutzen wollt, müsst Ihr bei Aston Martin vorbeischauen. Ultra bedeutet teuer.

Für den kommenden Herbst erwartet Gurman, dass Apple die Palette in diesem hochpreisigen Segment erweitert. Er nennt drei Beispiele, die zwar nicht unbedingt das „Ultra“ im Namen tragen werden, aber deutlich machen, dass das Unternehmen weiterhin Luft nach oben sieht.

Das offensichtlichste Beispiel ist das seit langer Zeit erwartete faltbare iPhone. Das könnte zwar auch „iPhone Ultra“ heißen, ein einfacherer Name wie „iPhone Fold“ wäre jedoch keine Überraschung. Unabhängig vom Namen dürfte allerdings sicher sein, dass es preislich noch oberhalb des aktuellen Pro Max leben wird. Ein Blick auf die Konkurrenz, egal ob Samsungs Z Fold oder Googles Pixel 10 Pro Fold, weist ebenfalls darauf hin.

Gurman hält es aber auch für möglich, dass Apple in Zukunft „AirPods Ultra“ im Angebot haben könnte. Da der Name Max bereits für die Over-Ear-Kopfhörer reserviert ist, könnte eine neue In-Ear-Variante mit integrierten Kameras den Ultra-Namen erhalten. Durch den Einsatz neuer Technik, welche für KI-Zwecke genutzt werden soll, würden die Preise weiter nach oben gehen.

Apple MacBook Neo
Das MacBook Neo lebt am unteren Ende von Apples Preisskala Bildquelle: Apple

MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen

Im kommenden Herbst soll aber auch ein neues High-End-Modell des beliebten MacBook Pro erscheinen. Diese M6-Variante wird laut Gurman dank eines OLED-Displays, das auch mit dem Finger bedient werden kann, preislich noch über den aktuellen Modellen mit M5 Pro und M5 Max liegen. Gurman vergleicht hier die Preise bei Apples iPad Pro. Der Wechsel zum OLED-Bildschirm sorgte hier damals für einen um 20 Prozent höheren Preis.

Der Name bleibt vermutlich beim MacBook Pro, wobei laut Gurman ein „MacBook Ultra“ deutlicher machen würde, dass es sich um das absolute Top-Modell handelt. Egal welchen Namen Apple wählt, klar ist, dass das Gerät im High-End-Bereich zu finden ist.

Das Unternehmen war für viele Jahre dafür bekannt, nur ein oder zwei iPhone-Modelle im Angebot zu haben. Heutzutage ist aber klar, dass das Unternehmen eine immer größere Preisspanne bedienen will. Selbst vom Apple Pencil gibt es mittlerweile mehrere Varianten, die sich preislich deutlich unterscheiden. In Zukunft kann sich Gurman auch vorstellen, dass selbst ein MacBook Neo mit größerem Display und damit auch mit einem höheren Preis denkbar ist.



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