Digital Business & Startups
Diese Sales-Tools sollten Gründer:innen kennen
2026 steht im Vertrieb ganz im Zeichen von KI-gestützter Effizienz, besserer Buyer Experience und rechtssicherer Digitalisierung. Während CRM-Systeme sich von der reinen Datenablage zu umsatzsteuernden Plattformen entwickeln, gewinnen Digital Sales Rooms, Conversation Intelligence und modernes Vertragsmanagement massiv an Bedeutung. Wer heute schnell, transparent und compliant verkaufen will, braucht Tools, die Prozesse automatisieren, ohne die Beziehung zum Kunden zu verlieren.
Um hier Überblick zu schaffen, werten wir jährlich tausende Tools nach Nutzerzahlen und Bewertungen aus, um euch die Top-Softwarelösungen des Jahres präsentieren zu können. Für den OMR Reviews Top 100 Report 2026 sind wieder knapp 9.000 Bewertungen in unser Ranking eingeflossen.
Hier kommt ein Überblick über die Softwarelösungen aus dem Bereich Sales, die es 2026 in die Top 100 geschafft haben:
CRM & Revenue: Pipeline sauber steuern, Forecasts verbessern
HubSpot Sales Hub: CRM-Klassiker mit starkem Automations-Fokus
HubSpot bleibt auch 2026 ein zentraler Player im Sales-Tech-Stack. Das CRM-Tool bündelt Sales-Pipeline, Deals, Aktivitäten, Automationen und Reporting in einer Plattform und ist besonders beliebt, weil es schnell einsetzbar ist und sich gut mit Marketing- und Service-Prozessen verzahnt.
Ideal für: Startups und Scaleups, die ein skalierbares CRM suchen und Prozesse ohne Tool-Brüche automatisieren wollen.
cobra CRM: DSGVO-konformes CRM „Made for Germany“
cobra positioniert sich als professionelles CRM-System, das DSGVO-Anforderungen zuverlässig abbildet – inklusive rechtssicherer Datenerhebung, -pflege und -löschung. Damit ist es besonders interessant für Organisationen, die strikte Datenschutz- und Compliance-Anforderungen haben oder eine klassische, gut strukturierbare CRM-Lösung bevorzugen.
Ideal für: Mittelstandnahe Startups und Unternehmen mit Fokus auf Datenschutz, Compliance und strukturierte Kundenprozesse.
BSI Customer Suite: Europäische CRM/CX-Plattform mit KI
Die BSI Customer Suite wird als AI-gestützte, vollintegrierte CRM/CX-Lösung aus Europa positioniert – mit dem Anspruch, Customer Journeys über Marketing, Sales und Service nahtlos abzubilden. Besonders relevant: Fokus auf digitale Souveränität und moderne CX-Funktionalität.
Ideal für: Wachstumsunternehmen, die ein CRM nicht nur als Datenbank, sondern als End-to-End CX-Plattform verstehen.
Skalieren.ai: All-in-One CRM + Vertriebsautomatisierung
Skalieren.ai verspricht eine zentrale Plattform, die CRM, Automationen und KPI-Transparenz verbindet. Laut Anbieter werden Vertriebsprozesse strukturiert, Routineaufgaben automatisiert und Kanäle wie E-Mail, Telefonie, WhatsApp und Kalender integriert – mit dem Ziel, Umsatz mit dem gleichen Team zu steigern.
Ideal für: KMU und wachsende Teams, die schnell Struktur hereinbringen und Tool-Chaos reduzieren wollen.
Digital Sales Rooms: Buyer Experience verbessern, Deals schneller schließen
Along AI: Digital Sales Room + EU/GDPR Hosting
Along ist eine Digital-Sales-Room-Lösung, die Buyer und Seller in einem gemeinsamen Workspace zusammenbringt – inklusive Content, Status, Deal-Fortschritt und Zusammenarbeit. Besonders wichtig für viele EU-Teams: Hosting im Rechenzentrum Frankfurt am Main und klare GDPR-Ausrichtung.
Ideal für: B2B-Startups mit komplexeren Deals und mehreren Stakeholdern, die mehr Transparenz und schnellere Entscheidungen im Sales-Prozess wollen.
emlen: Personalisierte Sales Rooms mit Engagement-Insights
emlen setzt stark auf personalisierte digitale Sales Rooms und liefert Echtzeit-Signale darüber, welche Inhalte Prospects konsumieren, wie lange sie sie ansehen und ob Inhalte weitergeleitet werden. Das unterstützt ein präziseres Follow-up und die Priorisierung in der Pipeline.
Ideal für: Teams, die Sales Enablement und Deal Intelligence zusammenführen und aus Content-Nutzung klare nächste Schritte ableiten möchten.
Conversation Intelligence & Deal Execution: Aus Gesprächen echte Revenue Signale machen
kickscale: Revenue Intelligence aus Sales Calls – „Hosted in Germany“
kickscale wandelt Sales-Meetings in umsetzbare Insights um: Gespräche werden automatisch erfasst, mit dem CRM synchronisiert und als Deal- sowie Coaching-Daten verfügbar gemacht. Der Fokus liegt auf objektiveren Forecasts, klarer Deal-Priorisierung und Kundenverständnis – mit Hinweis auf Hosting in Deutschland.
Ideal für: Gründer:innen und Sales-Leads, die früh einen datengetriebenen Vertrieb aufbauen und schneller lernen wollen, welche Argumente wirklich funktionieren.
Vertragsmanagement & E-Signature: schneller, sauberer, compliance-ready
fynk: KI-gestütztes Contract Management für skalierbare Erstellung & Signatur
fynk ist eine CLM-/Vertragsmanagement-Lösung, die insbesondere auf skalierbare Vertragserstellung, Templates, Workflows, Kollaboration und elektronische Signaturen setzt. Der Fokus liegt darauf, Struktur und Terminologie konsistent zu halten und den Prozess vom Drafting bis zur Signatur zu automatisieren.
Ideal für: Teams mit wiederkehrenden Verträgen, Angeboten und standardisierten Dokumenten, die weniger Copy/Paste und weniger Abstimmungsschleifen wollen.
ContractHero: KI-gestütztes Vertragsmanagement für Fristen, Risiken & Struktur
ContractHero bietet eine zentrale Plattform, die Verträge automatisch ausliest, strukturiert und zusammenfasst – um manuelle Listen, übersehene Fristen und Excel-Chaos zu vermeiden. KI-Analyse, Fristenmanagement, strukturierte Workflows und Übersichtlichkeit stehen im Vordergrund.
Ideal für: Teams, die viele Vertragsdokumente managen müssen und rechtliche Risiken sowie Fristen sauber im Griff behalten wollen.
Inhubber: Contract Lifecycle Management + integrierte E-Signatur (Made in Germany)
Inhubber beschreibt sich als digitale Plattform für Vertragsmanagement inklusive zentraler Ablage, rollenbasierten Zugriffen, Auditfähigkeit, automatisierten Erinnerungen und integrierter E-Signatur. Auch KI-gestützte Extraktion relevanter Vertragsdaten wird als Feature betont.
Ideal für: Unternehmen, die Verträge abteilungsübergreifend (Sales, Einkauf, HR) standardisieren und Zugriffsrechte sauber steuern müssen.
Skribble: E-Signaturen nach eIDAS (inkl. QES) & Schweizer Standards
Skribble deckt die drei Signatur-Standards (EES, FES, QES) ab und positioniert sich klar für rechtsgültige Signaturen. QES kann dabei die handschriftliche Unterschrift ersetzen – je nach Dokumentanforderung.
Ideal für: Teams, die besonders rechtsverbindliche Signaturen brauchen (z. B. bei größeren Kunden oder regulierten Branchen).
sproof sign: europäische E-Signatur-Alternative (eIDAS-konform, ISO 27001)
sproof sign setzt auf Sicherheit und europäische Ausrichtung – inklusive eIDAS-konformer digitaler Signaturen und Identitätsüberprüfung für B2B und B2C. Der österreichische Anbieter hebt zudem ISO 27001 sowie Entwicklung und Hosting in Europa hervor.
Ideal für: Startups, die eine europäische Signaturlösung mit starkem Compliance-Fokus suchen.
Paperless: eSignatur + Workflows + CLM-Ansatz
Paperless kombiniert elektronische Signatur mit Workflow Designer, API-Integrationen und einem stärker prozessorientierten Dokumenten-/Vertragsmanagement. Das Ziel: weniger Fehler, kürzere Durchlaufzeiten, besser messbare Einsparungen durch Automatisierung.
Ideal für: Teams, die Signaturen nicht isoliert, sondern als End-to-End-Prozess (inkl. Automationen) abbilden möchten.
2026 wird Sales-Tech „smarter“ – und europäischer
Der Auszug aus dem Top-100-Ranking zeigt sehr klar, wohin die Reise geht:
- CRM entwickelt sich zur zentralen Revenue-Plattform (HubSpot, cobra, BSI, Skalieren.ai)
- Digital Sales Rooms werden Standard im B2B (Along AI, emlen)
- KI-gestützte Deal- und Gesprächsanalyse liefert messbare Hebel (kickscale)
- Contracting & Signaturen werden in Europa zunehmend „compliance-first“ und workflow-getrieben (fynk, ContractHero, Inhubber, Skribble, sproof, Paperless)
Ein praktischer Tipp für Gründer:innen: Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du nicht alles auf einmal. Meist reichen am Anfang schon: CRM + Signatur + (optional) Sales Room, und sobald Deals komplexer werden: Contract Management + Conversation Intelligence.
Die beste Kombination hängt davon ab, ob du gerade mehr Pipeline-Transparenz, schnellere Abschlüsse, bessere Buyer Experience oder rechtssicheres Vertragsmanagement priorisieren willst. Wer hier die passenden Tools im Stack hat, verschafft sich 2026 einen echten Vorsprung.
Über den Autor
Marvin Müller ist VP Marketing bei OMR Reviews und seit den Anfängen dabei. Nach Stationen bei Google (Lead Generation & Media) wechselte er als einer der ersten Mitarbeitenden zu OMR Reviews, um das Marketing von Grund auf aufzubauen. Heute verantwortet er mit seinem Team die Go-to-Market-Strategie und das Wachstum der Plattform – und beschäftigt sich täglich damit, wie Software-Buyer recherchieren, vergleichen und Kaufentscheidungen treffen. Durch die Arbeit an einer der führenden B2B-Software-Informationsplattformen in DACH bringt er daten- und praxisnahe Einblicke in Bewertungssignale, Buying Intent und die Faktoren, die Software-Entscheidungen wirklich beeinflussen.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
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Ich habe vier Jahre ein Unternehmen geführt, ohne mir Gehalt auszuzahlen
In unserer Reihe zeigen Gründerinnen und Gründer, wann sie sich ihr erstes Gehalt ausgezahlt haben, wie hoch es war – und warum sie genau diesen Zeitpunkt ausgewählt haben. Hier erzählt: Julian Plange, Mitgründer von Seatback, einem technischen Dienstleister für Werbeflächenvermarktung.
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Das sind die 7 jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands
Die jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands – und ja, „jung“ ist hier relativ. Wer sie sind, was sie tun.
Junge Milliardäre sind in Deutschland nahezu ausschließlich Erben. Wer die Milliardenmarke aus eigener unternehmerischer Leistung erreicht, tut dies meist deutlich später – „jung“ bedeutet in diesem Kontext also nicht Anfang 20, sondern eher gegen 50. Wer sind diese Menschen, die es ohne Erbe geschafft haben? Wir stellen euch hier die sieben jüngsten Self-Made-Milliardäre Deutschlands vor, die wir mit der Forbes-Liste ermittelt haben.
5. Oliver Samwer (53)
Oliver Samwer ist Mitgründer und CEO von Rocket Internet, einem der bekanntesten deutschen Tech‑Inkubatoren, den er 2007 gemeinsam mit seinen Brüdern Alexander und Marc gegründet hat.
Rocket Internet unterstützt und finanziert Internet‑ und Technologie‑Startups weltweit und brachte erfolgreiche Unternehmen wie Zalando und HelloFresh hervor. Samwer ist der mittlere der drei Brüder und leitet das Unternehmen operativ, während Rocket Internet 2014 an die Börse ging und 2020 wieder privatisiert wurde.
Schon vor Rocket sammelte er mit seinen Brüdern Erfahrung im Internet‑Geschäft: 1999 gründeten sie die Online‑Auktionsplattform Alando, die sie noch im selben Jahr für 43 Millionen US‑Dollar an eBay verkauften, und 2004 folgte der Verkauf des Mobilfunk‑Content‑Anbieters Jamba! an Verisign für 273 Millionen US‑Dollar. Samwers Vermögen liegt bei rund 1,2 Milliarden US‑Dollar.
4. Clemens Fischer (50)
Clemens Fischer ist Gründer und Unternehmer im Healthcare- und Pharma-Sektor. Nach seinem Medizinstudium und einem MBA baute er über seine Firma Futrue Group eine Reihe erfolgreicher Gesundheits- und Pharma-Unternehmen auf, darunter das Biotech-Startup Vertanical, das an einem neuartigen Cannabis-basierten Schmerzmittel arbeitet, das Opioide ersetzen soll.
Fischer investierte große Teile seines eigenen Kapitals in die Forschung und Entwicklung seiner Unternehmen. Laut Forbes hat er sich sein Vermögen vollständig selbst aufgebaut, das auf rund 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird.
3. Alexander Samwer (51)
Alexander Samwer ist Mitgründer von Rocket Internet und gehört auch zu den Samwer-Brüdern. Alexander ist der jüngste der Brüder und beteiligt sich nicht an der täglichen Geschäftsführung, die hauptsächlich Oliver übernimmt. Zusammen halten die Brüder rund 50 Prozent an Rocket Internet. Laut Forbes beläuft sich Alexander Samwers Vermögen auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar.
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2. Christian Angermayer (47)
Christian Angermayer ist Seriengründer, Investor und Gründer der Apeiron Investment Group, über die er in Biowissenschaften, Fintech, KI, Psychedelika und Kryptowährungen investiert.
Erste größere finanzielle Erfolge erzielte er mit der Biotech-Firma Ribopharma, die er zusammen mit seinen College-Professoren gründete und 2003 mit Alnylam fusionierte. Über Apeiron hält er Beteiligungen an börsennotierten und privaten Unternehmen in den USA, Deutschland, Kanada und Australien.
Zu seinen Investments zählen unter anderem das Biopharma-Unternehmen Atai Life Sciences und die Blockchain-Holding Cryptology, an der er gemeinsam mit Co-Investor Mike Novogratz beteiligt ist. Außerdem besitzt Angermayer eine umfangreiche Kunstsammlung, die historische Artefakte im Zusammenhang mit Psychedelika umfasst. Laut Forbes wird sein Vermögen auf etwa 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.
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1. Alexander Rinke (36), Martin Klenk (38) und Bastian Nominacher (41)
Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher sind die Mitgründer und Geschäftsführer von Celonis, einem der erfolgreichsten deutschen Enterprise-Software-Startups, das Software zur Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen („Process Mining“) entwickelt und heute global führend ist.
Nominacher, Rinke und Klenk gründeten das Unternehmen 2011 nach ihrem Abschluss an der Technischen Universität München. Nominacher ist Co-CEO, Klenk CTO und technischer Kopf, während Rinke Co-CEO ist und einen bedeutenden Anteil am Unternehmen hält. Alle drei haben sich ihr Vermögen vollständig selbst aufgebaut und werden von Forbes als Self-Made-Milliardäre geführt: Nominacher und Klenk mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar, Rinke mit etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.
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9 VCs, die mit vollen Kassen unterwegs sind
#VentureCapital
Die Kapitaltöpfe vieler deutscher Investoren füllen sich wieder! In den vergangenen Wochen legten sowohl junge als auch etablierte VCs wieder neue Fonds auf – darunter DTCP (500 Millionen), seed+speed Ventures (90 Millionen) und Ananda Impact Ventures (73 Millionen).

Von Krise keine Spur! Ist der Fundraising Winter schon wieder vorbei? Der Berliner Frühphaseninvestor seed + speed Ventures legte kürzlich seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen“. Das Team rund um Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin möchte mit dem neuen Fonds gezielt in die „sichere Einführung und Verwendung von KI im Unternehmensalltag“ investieren. Der Hamburger Venture-Capital-Geber DTCP legte mit „Project Liberty“ unterdessen einen Fonds rund um das Boomthema DefenseTech auf. Das Zielvolumen des achten Fonds von DTCP liegt bei 500 Millionen Euro. Der Schweizer Early-Stage-Investor b2venture, der in Deutschland äußerst aktiv ist, verkündete zuletzt das Final Closing seines fünften Fonds (150 Millionen Euro). Damit legte der umtriebige Geldgeber „den größten Fonds seiner 25-jährigen Geschichte auf“.
Hier ein schneller Überblick über alle neuen und etablierten Geldgeber sowie Inkubatoren und Brutkästen, die zuletzt neue Geldtöpfe oder ihren Start verkündet haben.
Neue und alte VCs mit fetten Geldtöpfen
DTCP
Der Hamburger Venture-Capital-Geber DTCP legte zuletzt mit „Project Liberty“ einen Fonds rund um das Boomthema DefenseTech auf. Das Zielvolumen des achten Fonds von DTCP liegt bei 500 Millionen Euro. DTCP, 2015 gegründet, verwaltet inzwischen 3 Milliarde Euro. Mit dem Project Liberty-Fonds möchte das DTCP-Team nun in bis zu 30 Unternehmen aus den Segmenten DefenceTech und Dual-Use investieren (Series A bis C). Geplant sind Investments von durchschnittlich 20 Millionen Euro. Mehr über DTCP
b2venture
Der Schweizer Early-Stage-Investor b2venture verkündete zuletzt das Final Closing seines fünften Fonds (150 Millionen Euro). Damit legt der umtriebige Geldgeber „den größten Fonds seiner 25-jährigen Geschichte auf“. Mit dem fünften Fonds möchte das b2venture-Team in rund 35 Startups investieren. Der Fokus liegt dabei „auf skalierbare und langfristig tragfähige Technologien“. Zu den ersten Investments gehören Nautica Technologies, Hive Robotics und Augmented Industries. Mehr über b2venture
FoodLabs
Der Berliner Food-Investor FoodLabs, hinter dem insbesondere Christophe Maire steckt, verkündete zuletzt das Final Closing seines dritten Fonds (105 Millionen Euro). In den vergangenen Jahren investierte FoodLabs, 2016 gegründet, in aufstrebende Unternehmen wie Formo, Holy, Infinite Roots, Klim MicroHarvest und Project Eaden. Im zweiten FoodLabs-Fonds waren 100 Millionen. Mehr über FoodLabs
seed + speed Ventures
Der Berliner Frühphaseninvestors seed + speed Ventures legte zuletzt seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen.“ Das Team rund um Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin möchte mit dem neuen Fonds gezielt in die „sichere Einführung und Verwendung von KI im Unternehmensalltag“ investieren. Mehr über seed+speed Ventures
Rosberg Ventures
Rosberg Ventures, der noch junge Kapitalgeber von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, legte zuletzt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind imposante 100 Millionen US-Dollar. Rosberg Ventures investiert als Dachfonds (Fund of Funds) in andere Venture Capital-Fonds. Langfristig sollen Direktinvestments in Startups aber etwa 20 % des verwalteten Vermögens von Rosberg Ventures ausmachen. Mehr über Nico Rosberg
Ananda Impact Ventures
Der Münchner Early-Stage-Investor Ananda Impact Ventures verkündete zuletzt das First Closing seines fünften Fonds (73 Millionen Euro). Geplant waren 50 Millionen. Ananda, 2009 von Johannes Weber und Florian Erber gegründet, investiert in „visionäre Gründer:innen, die skalierbare Lösungen in Bereichen wie Klima, Gesundheit, Biodiversität und soziale Inklusion entwickeln“. In den vergangenen Jahren investierte Ananda in rund 50 aufstrebende Unternehmen. Mehr über Ananada Impact Ventures
Futury Capital
Der Frankfurter Investor Futury Capital verkündete zuletzt das Final Closing des dritten Futury Fonds (47 Millionen Euro). Geplant waren 40 Millionen. Futury Capital „investiert europaweit in technologieorientierte Start-ups mit skalierbaren Geschäftsmodellen“. Wobei der Investor aber einen besonderen Fokus auf Startups aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat. Geplant sind rund 25 Investments. Mehr über Futury Capital
Vanagon Ventures
Der Münchner Frühphaseninvestor Vanagon Ventures, hinter dem Axel Roitzsch, Susanne Fromm und Sandro Stark stecken, verkündete zuletzt das Final Closing seines ersten Fonds (20 Millionen Euro). Vanagon Ventures, 2022 gegründet, investiert in „B2B-Startups, die grundlegende systemische Herausforderungen adressieren und durch Künstliche Intelligenz und DeepTech neue Geschäftsmodelle und Märkte schaffen“. Mehr über Vanagon Ventures
ZOHO.VC
Der neue Nürnberger Investor ZOHO.VC, der Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators (Startup Factory: ZOHO Factory), verkündete kürzlich das First Closing seines ersten Fonds (10 Millionen Euro). ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Der junge Geldgeber investierte bereits in fünf Startups – darunter Merge Labs von Alex Blania und Sam Altman. Mehr über ZOHO.VC
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
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