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Dieser Beamer ist die neue Superlative


Der Winter ist da, und so auch die großen Sporthighlights, die uns regelmäßig vor die Bildschirme locken. Anstatt vor dem Fernseher zu sitzen, bietet Soundcore auf der CES 2026 eine neue Premium-Lösung für Beamer an.

Wenn die Stadien wieder beben und die Fußballfans kollektiv jubeln, entstehen Erlebnisse, die man am liebsten mit Freunden teilt. Genau hier setzen immer mehr Unterhaltungstechnologien an. Von smarten Streaming-Lösungen über ausgeklügelte Lautsprecher bis hin zu mobilen Projektoren – die Geräte werden leistungsfähiger, flexibler und machen die heimische oder mobile Sport- und Filmübertragung zu einem echten Event. Mit dem Nebula X1 Pro bietet Soundcore eine verrückte neue Beamer-Lösung an.

Soundcore Nebula X1 Pro: 5000-Euro-Beamer im Detail

Mit dem Soundcore Nebula X1 Pro bringt das Unternehmen nun sein bislang leistungsstärkstes Modell auf den Markt. Die technischen Daten lesen sich wie aus einem High-End-Kinohandbuch: Die 4K Triple-Laser-Technologie liefert helle 3.500 ANSI-Lumen auf Bilddiagonalen von bis zu 300 Zoll. Damit sind gestochen scharfe, kontrastreiche Inhalte garantiert. Und das unabhängig davon, ob Ihr drinnen im Wohnzimmer oder draußen im Garten filmisch unterwegs ist. Im Vergleich zu anderen Beamern in diesem Preisbereich, etwa von Epson oder Optoma, spielt der X1 Pro hier ganz vorne mit.

Soundcore Nebula X1 Pro
Soundcore Nebula X1 Pro Bildquelle: Souncore

Viele Geräte der Konkurrenz erreichen gerade mal 2.500 bis 3.000 ANSI-Lumen, was bei Tageslicht oder in größeren Räumen schnell an seine Grenzen stößt. Trotz seiner Größe lässt sich der X1 Pro dank ausfahrbarem Griff und Rollen problemlos transportieren. Automatische Fokus-, Keystone- und Bildgrößenanpassungen sorgen dafür, dass der Beamer in wenigen Minuten startklar ist. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen, die oft noch manuelle Justierungen verlangen, punktet der X1 Pro hier klar mit Komfort.

Das Herzstück des Nebula X1 Pro

Das Herzstück ist allerdings das integrierte 7.1.4-Soundsystem mit Dolby Atmos® und Dolby Audio®. Die proprietäre FlexWave™-Soundkalibrierung passt den Klang intelligent der Raumakustik an. Zusätzlich bleiben das Bild und der Ton dank der Wi‑Fi-Latenz von nur 25 Millisekunden perfekt synchron. Im Marktvergleich ist ein integriertes Dolby-Atmos-System in einem mobilen Beamer fast einmalig. Für gewöhnlich müsst Ihr für einen vergleichbaren Raumklang externe Lautsprecher anschließen.

Soundcore Nebula X1 Pro
Soundcore Nebula X1 Pro Bildquelle: Soundcore

Streaming-Fans kommen dank Google TV-Integration und nativer Apps wie Netflix voll auf ihre Kosten. Auch hier überzeugt der Nebula X1 Pro auf dem Papier: Viele Konkurrenten setzen noch auf Android TV oder eigene Oberflächen, die teils weniger intuitiv und app-kompatibel sind.

Ab dem 10. Februar ist das 32,8 Kilogramm schwere Kraftpaket für 4.999 Euro im Handel erhältlich. Wer früh vorbestellt, spart 500 Euro und bekommt zusätzlich die Anker SOLIX C1000 Power Station gratis dazu.



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Die 30 Giganten aus Las Vegas


Um Euch die Navigation durch die Zukunft zu erleichtern, haben wir unsere Favoriten in verschiedene Themenbereiche gruppiert. Die Redaktionsteams sind gemeinsam über die Meile gestreift, um die Nadel im Heuhaufen zu finden. Taucht mit uns ein in die spannendsten Neuheiten der CES 2026!

Las Vegas leuchtet heller als je zuvor. Die Tech-Welt blickt auf die CES 2026! Während die Wüste von Nevada bebt, präsentieren die Branchenriesen und mutigsten Startups in den riesigen Messehallen des Las Vegas Convention Centers ihre Visionen für das kommende Jahr. Von künstlicher Intelligenz, die endlich physisch greifbar wird, über faltbare Display-Revolutionen bis hin zu völlig neuen Mobilitätskonzepten.

Damit Ihr bei diesem Innovations-Feuerwerk nicht den Überblick verliert, haben wir für Euch die Arbeit übernommen. Die Redaktionsteams von nextpit und inside digital sind gemeinsam über die Meile gestreift, haben unzählige Keynotes verfolgt, Prototypen in die Hand genommen und hinter die Kulissen der großen Ankündigungen geblickt. Unsere Mission: Die Nadel im Heuhaufen finden. Denn die „CES Editor’s Choice Awards“ gehen nur an Produkte, die uns durch echten Erfindergeist, bahnbrechendes Design oder eine Technologie beeindruckt haben, die unseren Alltag nachhaltig verändern könnte.

Wir zeichnen mit diesen Awards exklusiv die Highlights aus, die auf der CES 2026 ihre Weltpremiere feiern. Jedes dieser Gadgets hat sich seinen Platz in unserer Liste redaktionell verdient – weil es mutig ist, weil es funktioniert oder weil es uns schlichtweg zum Staunen gebracht hat.

Um Euch die Navigation durch die Zukunft zu erleichtern, haben wir unsere Favoriten in verschiedene Themenbereiche gruppiert. Taucht mit uns ein in die spannendsten Neuheiten der CES 2026!

1. Smart Home

  • Aiper IrriSense 2: Das IrriSense 2 ist das weltweit erste smarte 4-in-1-Bewässerungssystem für mehrere Zonen. Es analysiert den Bodenbedarf in Echtzeit und sorgt vollautomatisch für die perfekte Wassermenge im smarten Garten.
  • Jennie Robot Puppy: Der treue KI-Begleiter: Das Robot Puppy lernt durch Berührung und Sprache ständig dazu. Die perfekte, allergikerfreundliche Lösung für ein interaktives und lebendiges Smart Home.
  • LG CLOiD Haushaltsroboter: Der LG CLOiD Haushaltsroboter erledigt lästige Aufgaben im Handumdrehen. Dank fortschrittlicher KI und Sensortechnik navigiert er sicher durch die Wohnung und macht das vernetzte Zuhause endlich wirklich autonom.
  • Mammotion Luba 3 AWD: Dieser Mähroboter braucht kein Begrenzungskabel und meistert dank Allradantrieb selbst steile Hänge. Per GPS-Navigation sorgt er vollautomatisch für einen perfekt gepflegten Rasen.
  • Roborock Saros Rover: Der Saros Rover nutzt eine revolutionäre Rad-Bein-Architektur, um Hindernisse und sogar Treppen autonom zu überwinden. Dank KI-Gimbal-Kamera behaltet ihr dabei jedes Stockwerk Eures Zuhauses kristallklar im Blick.
  • Samsung Bespoke AI Refrigerator: Dank integrierter Gemini-KI erkennt dieser Kühlschrank Lebensmittel automatisch und schlägt Rezepte vor. Die nahtlose Integration in das Smart Home macht Samsungs Bespoke-Modell zur intelligenten Steuerzentrale für die moderne und vernetzte Küche.
  • Qualcomm Dragonwing IQ10: Das Gehirn der Zukunft. Dieser Prozessor ermöglicht es humanoiden Robotern, ihre Umgebung in Echtzeit zu verstehen und völlig autonom zu handeln. Ein Meilenstein für KI-Robotik.
Roborock Saros Rover
Roborock Saros Rover Bildquelle: Roborock

2. Energie und Nachhaltigkeit

  • Anker SOLIX E10: Die Anker SOLIX E10 kombiniert enorme Kapazität mit einem tragbaren Design. Egal ob beim Camping oder als Notstromreserve.
  • Bluetti Pioneer Na: Die Pioneer Na nutzt Natrium-Ionen-Akkus, die selbst bei extremen Temperaturen Höchstleistung bringen. Eine nachhaltige und robuste Powerstation-Alternative, die zeigt, wie moderne Energiespeicher abseits von Lithium aussehen können.
  • EcoFlow DELTA Pro Ultra X: EcoFlow präsentiert mit der DELTA Pro Ultra X ein modulares Kraftpaket. Das System sichert die gesamte Hausversorgung ab und bietet genug Power, um selbst bei Stromausfällen energieintensive Geräte tagelang mühelos weiterzubetreiben.
  • EcoFlow OCEAN Pro: Ultimative Energieunabhängigkeit: Das KI-gesteuerte Backup-System optimiert den Stromverbrauch und senkt Kosten um bis zu 40 %. Maximale Sicherheit für die private Stromversorgung bei Netzausfällen.
  • Jackery Solar Gazebo: Jackery macht den Pavillon zum Kraftwerk. Der Solar Gazebo bietet nicht nur Schatten, sondern produziert über die Dachfläche grünen Strom. Die perfekte Lösung, um Outdoor-Events nachhaltig und völlig autark mit Energie zu versorgen.
Jackery Solar Gazebo
Jackery stellt Pavillon Kraftwerk vor. Bildquelle: Jackery

3. Wearables und Gesundheit

  • L’Oreal Light Straight + Multi Styler: Der Light Straight nutzt Infrarot-Technologie, um Haare besonders schonend und schnell zu glätten. L’Oreal beweist auf der CES, dass smarte Technik auch im Beauty-Sektor für echte Innovationen sorgt.
  • Laifen Wave Pro: Effiziente Zahnpflege durch Vibration und Rotation: Smarte Drucksensoren und ein leistungsstarkes Servo-System garantieren maximale Sauberkeit bei gleichzeitig sanfter Schonung von Zähnen und Zahnfleisch.
  • Pebble Round 2: Schlank, rund, ausdauernd: Mit nur 8,1 mm Gehäusedicke und zwei Wochen Akkulaufzeit feiert der Klassiker ein elegantes Comeback. Ein zeitloses Statement für Smartwatch-Puristen.
  • ROG XREAL R1 Gaming Glasses: Gaming ohne Monitor: Die ROG XREAL R1 projiziert ein riesiges 171-Zoll-Display direkt vor Eure Augen. Mit flüssigen 240 Hz und Bose-Spatial-Audio wird mobiles Zocken auf dem ROG Ally zum immersiven Next-Gen-Erlebnis.
  • Withings Body Scan 2: Die Gesundheitsstation fürs Bad: Neben EKG und Körperfettmessung analysiert die Waage nun auch die Nervenaktivität. Präventive Gesundheitsvorsorge war noch nie so einfach und präzise.

4. Smartphones & Computer

  • Baseus Spacemate RD1 Pro: Die 15-in-1-Dockingstation bietet 4K-Dual-Display und ein integriertes Qi2.2-Ladepad. Das smarte Digital-Display informiert in Echtzeit über den aktuellen Stromverbrauch und die Portbelegung.
  • Clicks Communicator: Der Clicks Communicator bringt die physische Tastatur zurück aufs Smartphone. Das Case sorgt für präzises Tippen und schafft gleichzeitig mehr Platz auf dem Display.
  • Honor Magic 8 Pro: Revolutionäre Aufnahmen: Das Honor Magic 8 Pro nutzt einen integrierten KI-Gimbal für butterweiche Videos und setzt neue Maßstäbe in der Smartphone-Fotografie.
  • Honor Robot Phone: Honor kombiniert Mobiltelefonie mit Robotik. Das Robot Phone folgt seinem Besitzer autonom und agiert als persönlicher Assistent. Ein spannendes Konzept, das zeigt, wie die Verschmelzung von KI und Hardware künftig aussehen könnte.
  • Motorola Signature: Design trifft High-End-Technik: Motorola kombiniert edle Materialien mit exklusiven Software-Features. Ein Smartphone für Ästheten, die Wert auf erstklassige Haptik und starke Performance legen.
  • Netgear Nighthawk 5G M7: WiFi 7 für die Hosentasche: Der kompakte 5G-Router löst jedes Hotel-WLAN-Problem. Er bietet stabilen Highspeed-Internetempfang für all Eure Geräte – weltweit und mobil.
  • Qualcomm Snapdragon X2 Plus: Laptop-Power neu definiert: Der Chip bietet extreme KI-Leistung und unglaubliche Akkulaufzeiten. Ideal für mobiles Arbeiten ohne Kompromisse bei der Performance oder modernen Konnektivität.
Honor Robot Phone
Honor zeigt ihr futuristisches neues Smartphone. Bildquelle: Honor

5. Entertainment

  • Lego Smart Bricks: Der neue Smart Brick steckt voller Sensoren, Licht und Sound. Er erkennt, was ihr baut, und reagiert interaktiv auf Bewegungen – so wird aus dem physischen Bausatz ein lebendiges Videospiel.
  • LG Wallpaper TV: LGs Wallpaper TV verschwindet fast an der Wand. Dank komplett kabelloser Übertragung und dem extrem dünnen Panel setzt er neue Maßstäbe für minimalistisches Design im smarten Wohnzimmer.
  • Ottocast Cabin Care: CarPlay trifft Überwachungskamera: Ottocast liefert einen Wireless-Adapter mit integrierter Kamera für den Fond. So haben Eltern ihre Kinder oder Haustiere während der Fahrt direkt auf dem Infotainment-Display im Blick.
  • Samsung 130″ Micro RGB TV: Gigantische Bildgewalt auf 130 Zoll: Die Micro RGB AI Engine Pro liefert perfektes Schwarz und brillante Farben für ein immersives Heimkino-Erlebnis der absoluten Luxusklasse.
  • Samsung Galaxy Z Tri-Fold: Dreifach gefaltet, unendlich flexibel: Das neue Scharnier-System macht aus dem kompakten Smartphone ein riesiges Tablet. Die Zukunft des Multitaskings passt jetzt in die Hosentasche.
  • Samsung The Freestyle+: Mobiles Kino mit Köpfchen: Dank „AI OptiScreen“ passt der Beamer das Bild automatisch an jede Oberfläche an. Der ideale Begleiter für smarte Heimkino-Abende überall.
Ein neuer LEGO-Stein der Smart-Play-Reihe.
Lego stellt ihren neuen Smart Brick vor. Bildquelle: Lego



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Datensicherung: Duplicati 2.2.0.3 für mehr Stabilität bei Datensicherung


Datensicherung: Duplicati 2.2.0.3 für mehr Stabilität bei Datensicherung

Bild: Duplicati

Nachdem die Entwickler der offenen Backup-Lösung mit Version 2.2.0.0 das letzte größere Update mit unter anderem einer überarbeiteten Oberfläche vorgestellt hatten, lag der Fokus anschließend vor allem auf verbesserter Stabilität und der Beseitigung von Fehlern. So verhält es sich auch bei der nun veröffentlichten neuen Version.

Zahlreiche kleine Neuerungen zur Stabilitätsverbesserung

Die wichtigste Änderung der für Windows, macOS und Linux erhältlichen Anwendung zur Datensicherung betrifft den überarbeiteten Wiederherstellungsalgorithmus, der nun über eine Begrenzung der Cache-Größe verfügt. Damit sollen Wiederherstellungen auch auf Systemen mit begrenztem zusätzlichen Speicherplatz möglich sein. Zudem wurden die Bibliotheken Uplink.NET und SSH.NET auf die neueste Version 2025.1.0 aktualisiert, was ebenso wie Anpassungen an der Remote-Management-API die Zuverlässigkeit erhöhen soll. Darüber hinaus haben die Entwickler mit der neuen Version die integrierte Wiederholungsfunktion sowie die Zeitüberschreitung für Azure Blob Storage deaktiviert.

Neu ist außerdem die Unterstützung zusätzlicher Gruppen für Dienste unter Linux sowie die Möglichkeit, die Festplattennutzung beim Wiederherstellungsprozess zu begrenzen. Mit Duplicati 2.2.0.3 lässt sich zudem die Sicherungs-Passphrase direkt über das Wiederherstellungstool ändern. Wird TrayIcon künftig ohne gehosteten Server ausgeführt, fordert ein Dialogfeld das entsprechende Serverkennwort an. Darüber hinaus verfügt die Anwendung jetzt über den Abruf eines stabilen Authentifizierungstokens bei Verwendung von MFA. Nach einer Passwortänderung können zudem nun auf Wunsch sensible Daten in der Datenbank gelöscht werden.

Auch kleinere Neuerungen gehören zum Update

Auch neue Cloud-Dienste werden unterstützt: So wurde Rabata.io als weiterer S3-Anbieter integriert, ebenso der Hostname für Internxt.

Neben den zahlreichen kleineren Neuerungen haben die Entwickler auch eine Reihe von Fehlern behoben. Unter anderem wurde ein Problem beseitigt, bei dem die Windows-Ereignisprotokolloption einen falschen Typ aufwies, was zuvor zu Warnmeldungen führen konnte.

Eine komplette Aufzählung der Änderungen und Neuerungen ist wie immer den Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Duplicati 2.2.0.3 steht ab sofort auf der zum Projekt gehörenden Seite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann die Backup-Lösung wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Duplicati

    4,4 Sterne

    Duplicati ist eine offene, moderne Backup-Lösung zum Sichern der heimischen Daten.



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So holst du trotzdem Strom vom Balkon


Kalte Tage, wenig Sonne und trotzdem Solarstrom vom Balkon? Ein Balkonkraftwerk macht auch im Winter keine Pause. Wer weiß, worauf es jetzt ankommt, kann selbst in der dunklen Jahreszeit überraschend solide Erträge erzielen.

Wenn die Tage kürzer werden und der Himmel meist grau bleibt, denken viele automatisch: Jetzt lohnt sich Solar doch kaum noch. Genau hier liegt der Denkfehler. Denn ein Balkonkraftwerk ist kein Schönwetter-Spielzeug, sondern für den Ganzjahresbetrieb gemacht. Im Winter ändern sich die Spielregeln – aber nicht zu Eurem Nachteil, wenn Ihr sie kennt.

Warum Solarmodule Kälte besser mögen als Hitze

Was viele überrascht: Solarmodule arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizienter als bei Sommerhitze. Der Grund liegt in der Physik. Sinkende Temperaturen reduzieren elektrische Verluste in den Zellen. Trifft Licht auf das Modul, wird es sauberer in Strom umgewandelt.

Natürlich steht die Sonne im Winter kürzer am Himmel. Doch moderne Module sind längst nicht mehr auf direkte Sommersonne angewiesen. Selbst diffuses Licht an bewölkten Tagen reicht aus, um messbare Erträge zu liefern. Euer Balkonkraftwerk läuft also weiter – vielleicht weniger spektakulär, aber zuverlässig. Gerade in klaren Frostperioden mit tief stehender Sonne kann die Leistung überraschend gut ausfallen.

Schnee auf den Modulen: Problem mit Nebenwirkung

Schnee wirkt zunächst wie der natürliche Feind jeder Solaranlage. Liegt er direkt auf den Modulen, blockiert er fast das gesamte Licht. Dann kommt aus dem Wechselrichter entsprechend wenig bis nichts. Die Lösung ist simpel, aber wichtig: kontrollieren und vorsichtig reinigen.

Ein weicher Handbesen oder eine Gummilippe reichen vollkommen aus. Harte Werkzeuge, heißes Wasser oder Gewalt solltet Ihr vermeiden – sie können das Glas beschädigen oder Spannungen erzeugen. Festsitzendes Eis lasst Ihr besser von selbst auftauen.

Der oft unterschätzte Effekt: Schnee reflektiert Licht. Sind die Module frei und liegt davor oder darunter eine helle Schneefläche, kann das den Lichteinfall sogar leicht verstärken. Schnee ist also nicht nur Strombremse, sondern unter den richtigen Bedingungen auch ein kleiner Helfer.

Saubere Module sind im Winter besonders entscheidend

Im Winter sammeln sich Schmutz und Ablagerungen schneller, als viele denken. Feuchtigkeit bindet Staub, Laub bleibt liegen, Abgase setzen sich fest. Schon eine dünne Schicht kann die Lichtdurchlässigkeit spürbar reduzieren – und damit den Ertrag.

Reinigt Eure Module daher regelmäßig, aber schonend. Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch oder Schwamm sind völlig ausreichend. Ideal sind bedeckte Tage oder die Morgenstunden, um Temperaturschocks zu vermeiden. Aggressive Reinigungsmittel oder Glasreiniger gehören nicht aufs Modul.

Ein zusätzlicher Tipp: Wenn möglich, nutzt destilliertes Wasser. Gerade in Regionen mit hartem Leitungswasser verhindert Ihr so Kalkränder, die sich sonst wie ein dauerhafter Schleier auf das Glas legen können.

Balkonkraftwerk im Winter so holst du mehr Strom heraus
Balkonkraftwerk im Winter so holst du mehr Strom heraus Bildquelle: KI-generiert

Neigungswinkel und Ausrichtung neu denken

Im Winter steht die Sonne deutlich tiefer als im Sommer. Flach montierte Module verschenken dann Potenzial. Ein steilerer Neigungswinkel zwischen 30 und 40 Grad fängt das flache Licht besser ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass Schnee schneller abrutscht.

Ist Euer Balkonkraftwerk verstellbar, lohnt sich diese Anpassung. Die Ausrichtung bleibt grundsätzlich gleich: Süden liefert die besten Erträge, Ost und West funktionieren ebenfalls, fallen aber etwas schwächer aus. Entscheidend ist im Winter vor allem, Verschattungen zu vermeiden. Geländer, Mauern oder Nachbarbalkone können bei tief stehender Sonne schnell zum Problem werden.

Speicher: Mehr Komfort, aber keine Pflicht

Im Winter kommt Solarstrom oft in kurzen, unregelmäßigen Phasen. Ohne Speicher nutzt Ihr ihn direkt, solange die Sonne scheint. Mit Speicher könnt Ihr diese Energie zwischenspeichern und später abrufen – etwa abends oder nachts.

Das erhöht den Eigenverbrauch und macht Euch unabhängiger vom Netz, ist aber kein Muss. Auch ohne Batterie senkt Euer Balkonkraftwerk tagsüber zuverlässig den Strombezug. Ein Speicher ist daher eher ein Komfort-Upgrade, das sich besonders lohnt, wenn Euer System größer dimensioniert ist oder Ihr langfristig ausbauen wollt.

Technik, Befestigung und Sicherheit nicht vergessen

Winter bedeutet zusätzliche Belastung. Schnee, Wind und Frost wirken stärker, als man denkt. Prüft regelmäßig Halterungen, Schrauben und Unterkonstruktionen. Auch Kabel und Steckverbindungen verdienen Aufmerksamkeit – Feuchtigkeit und Frost sind keine gute Kombination.

Der Wechselrichter sollte geschützt montiert sein, gut belüftet und nicht dauerhaft im Schnee oder Regen stehen. Wer sein System erweitern möchte, sollte außerdem die technischen und rechtlichen Grenzen beachten. Gerade bei hoher Modulleistung spielen Normen und Anschlussarten eine wichtige Rolle.

Fazit: Euer Balkonkraftwerk kennt keinen Winterschlaf

Ein Balkonkraftwerk ist kein Sommer-Gadget. Mit sauberem Glas, sinnvoller Neigung und etwas Pflege arbeitet es auch im Winter zuverlässig weiter. Die Erträge sind kleiner als im Juli – aber sie sind da. Und jede erzeugte Kilowattstunde senkt Eure Stromrechnung. Vielleicht zeigt Euch gerade der Winter, dass auf Eurem Balkon noch mehr Potenzial steckt, als Ihr bisher gedacht habt.



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