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Digital-Report zeigt: So viel Zeit verbringen wir im Internet


Auch das Nutzungsverhalten verschiebt sich weiter: 96 Prozent der Internetnutzer:innen gehen heute über ihr Smartphone online, während nur noch 60 Prozent regelmäßig einen Desktop oder Laptop verwenden. Wer Inhalte nicht für mobile Geräte optimiert, riskiert, einen Großteil seiner Zielgruppe, und damit den Zugang zum digitalen Alltag, zu verlieren.

Mehr als zwei Arbeitstage pro Woche – so viel Zeit verbringen wir mit Social Media

Social Media ist längst kein Freizeitphänomen mehr, sondern fester Bestandteil des Alltags. Im Durchschnitt verbringen Nutzer:innen 18 Stunden und 36 Minuten pro Woche in sozialen Netzwerken. Laut Digital 2026 Global Overview Report verbringen 16- bis 24-Jährige im Schnitt rund 24 Stunden und 40 Minuten pro Woche mit Social Media und Online-Videos, Frauen etwas mit fast 26 Stunden mehr als Männer circa 23,5 Stunden. In der Altersgruppe über 65 Jahre ist die wöchentliche Nutzungszeit deutlich niedriger: Frauen kommen auf etwas über acht Stunden, Männer auf etwas über sieben Stunden.

Balkendiagramm aus dem Digital 2026 Global Overview Report (Oktober 2025) von Meltwater und We Are Social. Es zeigt die wöchentliche Zeit, die Internetnutzer:innen ab 16 Jahren mit Social Media und Online-Videos verbringen.
Wöchentliche Nutzungsdauer von Social Media und Online-Videos nach Alter und Geschlecht (Oktober 2025), © Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social

Ein Blick auf die tatsächliche App-Nutzung zeigt, dass nicht alle Plattformen gleich viel Aufmerksamkeit binden. Die neuesten App-Intelligence-Daten von Similarweb belegen: YouTube ist weltweit die Plattform, auf der die Menschen insgesamt am meisten Zeit verbringen. Mit einem Indexwert von 100 führt der Streaming Player deutlich vor WhatsApp (63,7), Facebook (62,3), Instagram (56,0) und TikTok (55,1). Zusammengenommen beanspruchen diese fünf Plattformen den Großteil der weltweiten Social-Media-Zeit.

Balkendiagramm aus dem Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social, basierend auf Similarweb-Daten. Es zeigt den „Total User Time Index“ für Social Media Apps.
Nutzungszeit nach Social Media App (August 2025), © Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social

Meta dominiert dagegen das Gesamtranking: Vier der fünf größten Plattformen gehören zum Konzern, angeführt von Facebook (fast drei Milliarden Nutzer:innen), WhatsApp (2,7 Milliarden), Instagram (2,1 Milliarden) und dem Messenger (979 Millionen). Nur YouTube mit fast 2,5 Milliarden Nutzer:innen durchbricht die Meta-Vorherrschaft. X hingegen verliert weiter an Relevanz: Die durchschnittliche Nutzungszeit sank auf drei Stunden pro Monat, und die Plattform gehört in den meisten Regionen nicht mehr zu den Top-Fünf.

Der Report zeigt außerdem: Social-Media-Anzeigen sind heute einer der zentralsten Einflussfaktoren für Markenbekanntheit bei 16- bis 34-Jährigen. Mehr als 30 Prozent der Erwachsenen entdecken neue Marken, Produkte oder Services über Werbung in sozialen Netzwerken häufiger als über klassische Kanäle.

Tabelle aus dem Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social. Sie zeigt, über welche Kanäle Menschen verschiedener Altersgruppen neue Marken, Produkte oder Services entdecken.
Quellen der Markenentdeckung nach Altersgruppen (Oktober 2025), © Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social

Immer online?
Gen Z und Millennials von Social-Media-Sucht in Deutschland besonders betroffen

Teenager Social Media
© Karolina Grabowska via Canva

Messaging Apps bleiben eine der wichtigsten mobilen Funktionen

84,5 Prozent der Internetnutzer:innen verwenden mindestens eine Messaging App pro Monat. WhatsApp führt mit 2,7 Milliarden aktiven Nutzer:innen, gefolgt von WeChat, Messenger, Telegram und Snapchat.

Navarra ordnet diesen Bereich als Teil des „Dark Social“ ein, also jener Kommunikation, die im Verborgenen stattfindet: in Chats, Gruppen und privaten Nachrichten. Dort entstehen Empfehlungen und Kaufentscheidungen, die sich kaum tracken lassen, für Marken aber oft entscheidender sind als öffentliche Likes oder Kommentare.

Social Media wird zur Suchmaschine – doch klassische Suche bleibt zentral

Immer mehr Menschen suchen nicht mehr bei Google, sondern direkt auf Social Media nach Marken, Produkten oder Ideen. 72,3 Prozent der Internetnutzer:innen recherchieren inzwischen auf Plattformen wie Instagram oder TikTok, auch LinkedIn wächst im B2B-Bereich spürbar. Fast die Hälfte der 16- bis 44-Jährigen hat im vergangenen Monat direkt über Social Media eingekauft, bei der Gen Z sind es sogar 59 Prozent.

Doch der nächste Umbruch steht schon bevor: KI verändert, wie wir suchen und wie Antworten aussehen. Immer mehr Nutzer:innen wenden sich an Tools wie ChatGPT oder Gemini, um Informationen zu finden, statt klassische Suchmaschinen zu nutzen. Der Digital 2026 Report zeigt, dass weltweit bereits über eine Milliarde Menschen monatlich KI-Plattformen verwenden. Zwar machen KI-Assistants laut eMarketer bislang nur einen kleinen Anteil an der gesamten Suchzeit aus, doch ihr Einfluss auf die Informationssuche wächst rasant.

Trotzdem bleibt die klassische Suche wichtig. Laut GWI nutzen aktuell 80,3 Prozent der Erwachsenen monatlich eine Suchmaschine, der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung, aber immer noch die klare Mehrheit. Google hält rund 90 Prozent aller Suchweiterleitungen, und der Traffic auf google.com ist in den vergangenen zwei Jahren nur leicht um ein bis zwei Prozent gesunken.

Auch wirtschaftlich bleibt die Suche ein Schwergewicht. Laut Statista investierten Unternehmen in diesem Jahr weltweit 352 Milliarden US-Dollar in Suchanzeigen, also fast eine Milliarde Dollar pro Tag. Social-Media-Werbung wächst mit rund 13 Prozent jährlich zwar schneller, doch zusammen machen Such-, Social- und zunehmend auch KI-gestützte Entdeckungsformate bereits mehr als die Hälfte aller globalen Werbeausgaben aus. Social Media inspiriert, KI erklärt, die Suche führt zur Entscheidung – und alle drei bleiben für Marken unverzichtbar.


State of Search 2025:
So sucht Deutschland


Über 1 Milliarde Menschen nutzen monatlich KI

Die Datenlage zeigt deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst Teil des digitalen Alltags. Laut dem Digital 2026 Global Overview Report nutzen weltweit über eine Milliarde Menschen pro Monat KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Darauf weist eine von Kepios durchgeführte Analyse hin. Diese Schätzung basiert auf einer Hochrechnung verschiedener Quellen, da es derzeit schwierig bleibt, eine exakte Zahl für die weltweite KI-Nutzung zu bestimmen.

Balkendiagramm aus dem Digital 2026 Global Overview Report (Oktober 2025) von Meltwater und We Are Social. Es zeigt die monatlich aktiven Nutzer:innenzahlen führender KI-Apps:.
Monatlich aktive Nutzer:innen von KI-Apps (August 2025), © Digital 2026 Global Overview Report von Meltwater und We Are Social

Similarweb verzeichnete im August 2025 über 550 Millionen monatliche App-Nutzer:innen und rund 500 Millionen eindeutige Geräteidentitäten auf der Webversion von ChatGPT. OpenAI CEO Sam Altman sprach im Oktober 2025 von rund 800 Millionen wöchentlich aktiven ChatGPT-Nutzer:innen.

Auch jenseits von OpenAI wächst die Nutzung rasant. Zwischen 100 und 200 Millionen Menschen weltweit verwenden weitere generative KI-Tools wie Claude oder Perplexity AI, die sich vor allem im englischsprachigen Raum als Alternativen zu ChatGPT etablieren. In China, wo ChatGPT weiterhin blockiert ist, hat sich parallel ein eigenständiges KI-Ökosystem entwickelt – mit rund 250 Millionen aktiven Nutzer:innen, die lokale KI-Agents verwenden. Addiert man diese Zahlen, wird klar: Die globale Nutzung generativer KI liegt längst deutlich über der Milliardengrenze. KI ist damit kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Teil alltäglicher Routinen. Sie prägt, wie Menschen Informationen suchen, Inhalte erstellen und miteinander kommunizieren.


Top 100 KI-Apps 2025:
Neue Player, All Stars und die Apps, die verlieren

Titelbild der a16z-Studie „Top 100 Gen AI Consumer Apps 2025“.
© a16z Consumer

Das Internet ist zum Lebensraum geworden

Der Digital 2026 Report zeigt deutlich, wie sehr Social Media, KI und Mobile inzwischen ineinandergreifen. Kommunikation, Unterhaltung, Shopping und Suche sind heute keine getrennten Welten mehr, sie verschmelzen zu einem gemeinsamen digitalen Alltag. Für Marken heißt das: Sichtbarkeit, Austausch und Kaufentscheidungen passieren längst am selben Ort. Social Media ist der erste Touchpoint, Messaging wird zum direkten Draht zur Community, Mobile Content sorgt für Reichweite und KI verändert, wie Informationen entstehen, gefiltert und verstanden werden.

Am Ende lässt der Report keinen Zweifel: Das Internet ist kein zusätzlicher Ort mehr. Es ist der Raum, in dem Menschen leben, arbeiten, sich austauschen und konsumieren.





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Welche Quellen zitiert KI? 70.000 LLM-Antworten


Welche Quellen besonders viel Sichtbarkeit bei ChatGPT, AI Overviews und Co. erhalten, zeigt eine große blinq-Analyse. Tausende LLM-Antworten wurden ausgewertet und verraten, dass Corporate Websites und News-Seiten besonders gut abschneiden, aber auch UGC von LinkedIn und YouTube.

Wer im Jahr 2026 sichtbar sein möchte, muss sich auf neue Suchrealitäten einstellen. Die KI-Suche wird auf ChatGPT, Google und bei anderen Diensten zum Fokusthema und beeinflusst massiv, wie Menschen Inhalte rezipieren. Während Lösungen wie AI Overviews die Klickraten von Publishern senken und die Unternehmen wie Google selbst mit Core Updates – wie neuerdings für den Bereich Discover – die Sichtbarkeit einzelner Seiten neu anordnen, optimieren immer mehr Seitenbetreiber:innen ihren Content für die Auffindbarkeit durch Large Language Models. Von den Grounding Pages bis zum Common Crawl Project, von der Nutzung diverser LLM Checking Tools bis zur Content-Übertragung in soziale Netzwerke wie Reddit und YouTube gibt es zahlreiche Off- und On-Model-Lösungen, um die eigene Visibility langfristig zu verbessern.

Im Rahmen dieser Entwicklung hat das Kommunikations-Software-Unternehmen blinq eine Analyse von rund 70.000 LLM-Antworten aus KI-Systemen angestellt, um einen Status quo zur Sichtbarkeit der Seiten zu liefern. Die Ergebnisse zeigen, welche Seiten von Gemini in AI Overviews, ChatGPT und Perplexity besonders gern zitiert werden.


So krass senken AI Overviews die Klickrate

Smartphone und Laptop Screen mit AI Overviews und AI Mode von Google
© Google via Canva

Corporate Websites im Fokus, UGC und Consumer-Plattformen ebenfalls präsent

Die aktuelle Analyse von blinq offenbart, dass 51,5 Prozent aller Referenzen von Corporate Sites stammen. Damit bezeichnet blinq Unternehmens-Blogs oder offizielle Websites. Owned Content bildet demnach weiterhin das Fundament der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten. 13,3 Prozent der Antworten entfallen auf Review-Medien, die bei Zusammenfassungen für Nachfragen zu Produkten, popkulturellen Medien oder Dienstleistungen helfen könnten. Weitere zehn Prozent entfallen je auf die Fachpresse sowie auf UGC, während News nur 8,9 Prozent der Antworten ausmachen.

Corporate Websites werden am meisten von den LLMs zitiert, © blinq, Kreisdiagramm lila mit Prozentangaben
Corporate Websites werden am meisten von den LLMs zitiert, © blinq

Beim Blick auf die News-Seiten aus der Analyse ist zu erkennen, dass neben renommierten News Publishern auch und besonders Wirtschafts- und Tech Publisher für Antworten herangezogen werden. Insgesamt greifen die LLMs in fast 20 Prozent der Fälle auf Nachrichten- und Fachportale zurück. Besonders häufig zitiert werden dabei Chip (34,2 Prozent), Utopia (10,7 Prozent) und WELT (9,8 Prozent) sowie Techradar (6,3 Prozent) und das Handelsblatt (5,7 Prozent).

Diese News-Seiten wurden in der Analyse besonders viel zitiert, © blinq, Kreisdiagramm grün mit Prozentzahlen
Diese News-Seiten wurden in der Analyse besonders viel zitiert, © blinq

Wirft man einen Blick auf die Top-URL-Quellen aus der Analyse, werden über 35 Prozent der zitierten Antworten aus diesen Quellen von Social-Media-Inhalten gespeist. Dabei führen Reddit (15,3 Prozent) und YouTube (14,3 Prozent) das Ranking an, doch auch LinkedIn spielt mit 6,1 Prozent eine besonders wichtige Rolle. Zu den meistzitierten Review- und Testplattformen zählen Kununu, Öko-Test, StepStone, Idealo und Test.de.

Auf diese URLs griffen die LLMs besonders häufig zu, © blinq, Balkendiagramm, lila, mit Prozentzahlen
Auf diese URLs griffen die LLMs besonders häufig zu, © blinq

Authentische Erfahrungen werden gern zitiert – Einflussnahme auf Social Media und Testplattformen wird zur Aufgabe

Diese Ergebnisse zeigen nicht zuletzt, dass LLMs gezielt authentische Erfahrungen von Menschen und den Dialog zurückgreifen. Deshalb versuchen einige Unternehmen, ihre Inhalte gezielt auf Reddit, YouTube sowie LinkedIn, aber auch Testplattformen zu platzieren und zu lancieren, um im Web ein konsistentes Bild ihres Content-Portfolios, ihrer Leistungen und Produkte bieten zu können, auf das Gemini, ChatGPT und Perplexity an verschiedenen Touchpoints zugreifen können. Julian Gottke, Gründer von blinq, erklärt:

ChatGPT und Co. verändern Sichtbarkeit grundlegend. Unternehmen müssen umdenken. Wer relevant bleiben will, muss dort stattfinden, wo KI ihre Informationen bezieht. Entscheidend sind eine saubere technische Basis und der Aufbau von Autorität durch konsistente, zielgerichtete Kommunikationsarbeit. Genau dafür entwickeln wir unsere Software.

Unternehmen sollten ihre Botschaften konsistent über Corporate Content, Fachpresse, UGC und strukturierte Testformate hinweg ausspielen, um langfristig von LLMs berücksichtigt zu werden. Zusätzliche Hilfestellung können umfassende GEO-Techniken bieten. Gerade Grounding Pages sind 2026 ein zentraler Baustein für viele Seitenbetreiber:innen, selbst wenn sie nur als technische Ergänzung zur Sichtbarkeitsstrategie im KI-Zeitalter dienen.


GEO meets PR:

Best Practices für deinen Einstieg

orangefarbener Himmel im Hintergrund, OpenAI-Schriftzug in verschiedenen Größen auf Textfeld davor
© OpenAI via Canva





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Die 7-Millionen-Euro-Frage: War die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich zu teuer?


Warum wird die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich abgesetzt?

Gut eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf einen Schaffner ist die „Boah, Bahn!“-Kampagne Geschichte. Der Auftritt passe nicht mehr in die Zeit, heißt es als Begründung, während sich in der „Bild“ Politiker über die Kosten der „lustigen Werbeclips“ echauffieren. Wurden die Spots wirklich aus Kostengründen gestoppt?

Die „Boah, Bahn!“-Kampagne stand unter keinem guten Stern. Nur einen Tag, nachdem die Webserie mit Anke Engelke in der Hauptrolle im vergangenen Oktob

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Wenn der größte YouTuber der Welt Fintech für die Gen Z kauft


MrBeast baut sein Imperium weiter aus und steigt jetzt direkt ins Banking für junge Nutzer:innen ein. Doch geht es wirklich um Finanzbildung oder nur um einen cleveren Business Move?

Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, ist längst nicht mehr nur der Typ mit den absurd teuren YouTube Challenges. Mit inzwischen über 466 Millionen Abonnent:innen auf seinem Kanal gilt er als größte Creator-Marke der Plattform – und baut sein Business-Universum weiter aus. Der neueste Schritt: Seine Firma Beast Industries übernimmt das Fintech-Startup Step, eine Banking App speziell für junge Nutzer:innen.


MrBeast-Rekord:

Mit 300 Millionen die meisten Follower auf YouTube


Was Step ist und warum MrBeasts Unternehmen zugreift

Step richtet sich gezielt an Gen-Z-User:innen und zählt laut Unternehmensangaben bereits über sieben Millionen Kund:innen. Die App verspricht Unterstützung beim Sparen, beim Aufbau von Kreditwürdigkeit und beim Einstieg ins Investieren. Zudem konnte Step in der Vergangenheit rund eine halbe Milliarde US-Dollar an Finanzierung einsammeln, mit prominenten Geldgeber:innen wie Charli D’Amelio, Will Smith, Stephen Curry oder The Chainsmokers sowie großen Venture-Firmen und dem Zahlungsunternehmen Stripe.

In einem Post auf der Plattform X begründet MrBeast selbst den Kauf mit einer persönlichen Lücke: Ihm habe früher niemand erklärt, wie Investieren, Kreditaufbau oder Geld-Management funktionieren. Genau dieses Wissen wolle er nun Millionen junger Menschen zugänglich machen. Ein starkes Narrativ und eines, das perfekt zu seiner Community passt.

Gleichzeitig sollte man nüchtern festhalten: Finanz-Apps sind keine Wohlfahrtsprojekte. Sie arbeiten mit Kartenprogrammen, Transaktionsmodellen, Partner:innenschaften und Zusatzangeboten – also mit klaren Monetarisierungsmechaniken. Nutzer:innen lernen dort zwar den Umgang mit Geld, werden aber zugleich in ein Ökosystem geführt, das selbst am Finanzverhalten verdient. Hilfe und Geschäftsmodell schließen sich hier nicht aus, sondern gehen Hand in Hand.

Der Deal zeigt vor allem, wie massiv MrBeasts wirtschaftlicher Einfluss inzwischen geworden ist. Beast Industries ist längst breiter aufgestellt als viele klassische Medienfirmen. Interne Unterlagen, über die US-Medien berichteten, zeigen: Das Schokoladenlabel Feastables soll profitabler sein als sowohl sein YouTube-Kanal als auch seine Prime Video Show Beast Games. Andere Projekte (etwa im Food-Delivery- und Fast-Food-Bereich) liefen dagegen weniger erfolgreich.

Wie sehr MrBeast Aufmerksamkeit in Reichweite und Reichweite in Geschäft verwandeln kann, zeigte sich auch rund um den Super Bowl. Dort koppelte er seine Werbeaktivitäten an ein Gewinnspiel mit extrem hohem Preisgeld. Hierfür produzierte er ein eigenes Werbevideo, welches nur dazu diente, den späteren Super Bowl Spot zu bewerben. Bereits jetzt hat der Clip über 7.515.984 Aufrufe auf YouTube, mit User-Kommentaren wie: „Only Mr. Beast could get me to watch an ad for an ad“.

Du hast den Super Bowl verpasst und willst wissen, welche Ads und Trends dir entgangen sind? Keine Sorge, we’ve got you covered! Schau dir einfach folgenden Artikel an:


OpenAI vs. Anthropic, Bad Bunny vs. Trump und die besten Super Bowl Ads 2026

KI-generierter Roboter mit humanoidem Gesicht und ausgestreckter Hand im Super Bowl-Werbespot „Shake Your Bots Off“ von Svedka.
© Svedka via Canva





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