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Doom The Dark Ages: Revelations-DLC steuert Serie in Richtung Höhepunkt


Doom The Dark Ages: Revelations-DLC steuert Serie in Richtung Höhepunkt

Bild: Bethesda

Der große DLC für das jüngste Doom kommt hervorragend an, weil er das Beste der Reboot-Serie verbindet – und das Potential von The Dark Ages ausschöpft. Trotzdem friert die Hölle nicht nur im Spiel zu: Die Kunstfertigkeit der Spieleentwicklung hat das Studio aber auch nicht vor dem Xbox-Kahlschlag retten können.

In der Wertungsschau zeigt sich, dass The Dark Ages (Test) das Doom-Reboot nicht zu einem neuen Höhepunkt führen konnte. Es ist schnell, es erzeugt einen tollen „Flow“, verlangsamt mit dem Schild aber das Gameplay und gibt der als überflüssig empfundenen Story mehr Raum. Deshalb gilt der Vorgänger Eternal weiterhin als das bessere Neu-Doom.

Besser als das Hauptspiel

Um den Story-Pfad kommt auch der Revelations-DLC nicht herum. Mit seiner eigenen Psyche muss sich der „Doom-Slayer“ dort auseinandersetzen, kündigte id Software an. Ob es das braucht, um Dämonen in kleine Teile zu zerlegen? Fraglich. Der DLC liefert aber mehr. Erste Eindrücke auf Reddit sind fast schon überschwänglich.

Man müsse sich an den neuen Speer gewöhnen, dann zünde das Gameplay, heißt es dort wie auch bei IGN. An anderer Stelle wird befunden, dass Revelations den Schild aus The Dark Ages mit der Mobilität und Geschwindigkeit aus Doom Eternal kombiniere – das Beste beider Welten finde im DLC zusammen. Diese Einschätzung teilen erste Rezensionen großer Medien, aber auch Spieler auf Steam, wo bislang „sehr positive“ Wertungen im System stehen. Zumindest dicht an Eternal heranzukommen, das gelingt dem DLC also auf jeden Fall.

id wird trotzdem halbiert

Obwohl id Software das Ruder damit herumreißt, ändert das nichts am Schicksal des Studios. Im Rahmen der großen Xbox-Neuausrichtung büßt der Entwickler laut ehemaligen Angestellten die Hälfte seiner Mitarbeiter ein. Wie es mit der Serie künftig weitergeht, erscheint daher offen. Klar ist zumindest, dass sich Microsoft auf große Marken konzentrieren will, zu denen Doom eigentlich gehört. Ob es auch gewinnträchtig genug ist, steht auf einem anderen Blatt, denn auch das wurde bei der Neuausrichtung unterstrichen: Xbox wirft zu wenig Geld ab.



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