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Echoes of Revolution: Ubisoft bringt Assassin’s Creed in die reale Welt


Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum der Amerikanischen Revolution verlässt Assassin’s Creed den Bildschirm. Mit zwei interaktiven Stadttouren will Ubisoft Besuchern in Boston und New York historische Schauplätze näherbringen und greift dafür auf Spielwelten aus Assassin’s Creed III und Rogue zurück.

Zehn Stationen durch Boston und New York

Die beiden kostenlosen XR-Erlebnisse tragen den Namen Echoes of Revolution und führen jeweils durch Teile von Boston beziehungsweise New York City. Für die rund 90 Minuten langen Touren sind je zehn ortsbezogene Erinnerungsstationen vorgesehen, die Besucher mit einem mobilen Gerät abrufen können.

An den entsprechenden Schauplätzen werden AR-Inhalte aus Assassin’s Creed III und Assassin’s Creed Rogue eingeblendet. Sie sollen zeigen, wie Straßen und Gebäude im 18. Jahrhundert ausgesehen haben könnten. In New York führt die Tour unter anderem zu historischen Ereignissen rund um den Hudson, den Liberty Pole am City Hall Park und den Sturz der Statue von König George III. am Bowling Green. In Boston greift Echoes of Revolution unter anderem die Boston Tea Party und historische Spionagenetzwerke auf.

Assassin’s Creed Echoes of Revolution NYC (Bild: Ubisoft)

Die XR-Erlebnisse wurden vom walisischen Technologiestudio Sugar Creative gemeinsam mit Ubisoft entwickelt. Zum Einsatz kommt die visuelle Positionierungstechnik von Niantic Spatial.

Assassin’s Creed als digitaler Stadtführer

Die Spielwelten von Assassin’s Creed dienen damit nicht mehr nur als Kulisse für virtuelle Abenteuer. Ubisoft nutzt die historischen Rekonstruktionen, um reale Orte mit zusätzlichen digitalen Ebenen zu versehen. Besucher müssen sich dafür tatsächlich durch Boston oder New York bewegen und die jeweiligen Stationen vor Ort aufsuchen.

Der Ansatz passt zur Ausrichtung der Assassin’s-Creed-Serie. Historische Städte und Ereignisse spielen in Assassin’s Creed seit jeher eine zentrale Rolle. Mit den Discovery Tours hatte Ubisoft historische Inhalte zudem bereits von klassischen Spielmechaniken gelöst. Echoes of Revolution geht jetzt einen Schritt weiter und verknüpft die digitale Rekonstruktion direkt mit dem realen Schauplatz.

Assassin’s Creed Echoes of Revolution Boston (Bild: Ubisoft)

Auch Museum greift auf Assassin’s Creed zurück

Parallel beteiligt sich Ubisoft an der Ausstellung The Occupied City im Museum of the City of New York. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle New Yorks während der Amerikanischen Revolution.

Für einen Teil der Präsentation wurde auch hier die Spielwelt aus Assassin’s Creed III verwendet. Daraus entstanden immersive Videos, die Straßen, Gebäude und die Uferbereiche des damaligen New York zeigen sollen. Besucher erhalten damit einen Eindruck von einer Stadt, deren damaliges Erscheinungsbild heute weitgehend verändert hat.

Echoes of Revolution ist ab sofort kostenlos verfügbar. Die beiden Touren setzen voraus, dass sich Nutzer an den jeweiligen Orten befinden.



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