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Ein Buch zu Weihnachten? Hier unsere Tipps! › PAGE online


Für Kreative, Kinder, Reisende und Typo-Fans und alle anderen, die eine schöne, spannende und besondere Lektüre lieben. Hier 15 Bücher, die uns in diesem Jahr besonders gefallen haben.

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Wir haben geblättert und gestaunt, manches Buch zur Seite gelegt, vor allem aber haben wir uns immer wieder an spannenden und gut gestalteten Büchern erfreut.

An solchen, die einen in fremde Welten oder auf andere Kontinente führen, von Gestaltung und Kreativität erzählen, die Kindern auf ganz eigene Art aus dem Leben erzählen, die experimentiren und sich was trauen – und die eine Freude sind, sie zu lesen und anzuschauen.

Anders Reisen

Ortswechsel Bukarest

Wer schon einmal in Bukarest war, weiß, was es für eine faszinierende Stadt die rumänische Metropole ist.

Auf der einen Seite stehen dort Prachtbauten wie »das Ding«, wie Ceausescus Palast auch genannt wird, den der Diktator einst ohne Rücksicht auf Verluste mitten in die Stadt rammte, auf der anderen Seite gibt es lauschige Stadtviertel, viel Grün, Synagogen und orthodoxe Kirchen, streunende Katzen und Straßenhunde, wunderbare Grillstände und Markthallen und dazu Wohnblocks und viel Kultur – und immer mehr auch junges, alternatives Leben.

Die preisgekrönte Illustratorin Arinda Crăciun, die viele Jahre in Bukarest wohnte und heute in Berlin lebt, ist für dieses Stadttagebuch nach Bukarest zurückgekehrt. Wir kommen mit ihr am Flughafen an und flanieren mit ihr durch die Stadt, riechen den Duft der Linden und streifen an Geißblatt-Hecken entlang. Wir tauchen in die Kultur der Stadt ein, in ihre Geschichte, ihre Denker:innen, Dichter:innen und Feministinnen, schlendern über Märkte und durch Plattenbausiedlungen.

Mit Acrylmarkern gezeichnet, ist das ein ganz besonderer Blick auf die Stadt, kenntnisreich, persönlich und bunt. Und eine Einladung, mal gewohnte touristische Trampelpfade zu verlassen und sich nach Bukarest aufzumachen, wo man wirklich Neues entdecken kann.

Arinda Crăciun, Eva Ruth Wemme: Ortswechsel Bukarest. Ein Stadttagebuch, Susanne Rieder Verlag, Buchgestaltung: Yimeng Wu, 128 Seiten. Durchgehend farbig illustriert. 24 Euro. ISBN 978-3-948410-88-9

 

Hallo Kopenhagen

Kopenhagen ist hip – und eine Stadt, die sich nicht an einen heran schmeißt, sondern die man entdecken muss. Und das am besten mit diesem uniquen Reiseführer, der mit überbordender Gestaltung und Fotografie in das Herz der Metropole führt.

Aber genauso auch an ihre Ränder, zu Aufsehenerregendem und wenig bekanntem, zu Kreativen und hinein in aktuelle dänische Literatur.

Und das – in seiner dritten und komplett neuem Auflage – mit einem überbordenden Layout, wie man es von dem Ankerwechsel Verlag aus Hamburg St. Pauli kennt.

Gestaltet wurde das lebendige Schmuckstück von der Grafikdesignerin Violetta Sanitz – und einmal mehr wurde diese Publikation klimaneutral und lokal in der Reset St. Pauli Druckerei hergestellt.

Alles zu dem Buch hier.

Hallo Kopenhagen. Ein Blick in die Stadt, Ankerwechsel Verlag, Softcover mit offener Fadenbindung, 196 Seiten, 23 x 15,7 Zentimeter, 32 Euro, ISBN: 978-3-947596-15-7 (3. vollständig überarbeitete Auflage)

 

Italien auf dem Teller

»Splendido Autunno/Inverno«, das neue Kochbuch von Juri Gottschall & Mercedes Lauenstein, besticht einmal mehr auch durch sein umwerfend minimalistisches Design, das viel (Weiß)-Raum für den Genuss lässt.

2015 haben die beiden das »Splendido Magazin« gegründet und zeigen seither, wie man La dolce Vita, italienische Kultur und vor allem die italienische Küche, auf den Punkt bringt.

Und das neben dem Magazin in bisher drei Kochbüchern, von denen gleich zwei mit dem Deutschen Kochbuchpreis ausgezeichnet wurden.

»Splendido. Autunno/Inverno« widmet sich mit 70 neuen Rezepten und mehr als 90 Fotografien dem Herbst und Winter.

Alles über das Buch hier.

Juri Gottschall & Mercedes Lauenstein: Splendido Autunno/Inverno, 208 Seiten, 20 x 24,5 Zentimeter, ca. 90 farbige Abbildungen. € 32,00, ISBN 978-3-7558-2011-6

 

Gigantische Berge und wie man sie erklimmt

Aufregende Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt. Und weil man damit gar nicht früh genug anfangen kann, führen die Autorin Robin Jacobs und Illustrator Ed J. Brown Kinder auf acht der höchsten Berge der Welt.

Auf die Gipfel des Kilimandscharo, des Fuji, des Matterhorns und natürlich des Mount Everests. Die Kinder lernen über die ersten Bergsteiger, die sie erklommen haben, über Kultur und Aufstiege, die besten Knoten und was man selbst beim Klettern beachten sollte.

In mitreißenden Illustrationen, die manchmal leicht abstrahiert und dann wieder ganz realitätsgetreu sind, in schönsten Farben und mit feinen Linien und lebendigen, lockeren Strichen, erfährt man etwas über den Tourismus am Everest oder die verschiedenen Gesichter des Matterhorns.

Man lernt die Menschen am Kilimandscharo kennen und erfährt, dass der Vulkanberg Chimborazo in Ecuador mit seiner Bergspitze am weitesten von allen Gipfeln der Welt vom Erdmittelpunkt entfernt ist.

Und bei alldem können nicht nur Kinder staunen, sondern die Erwachsenen gleich mit.

Robin Jacobs, Ed J. Brown: Gigantische Berge und wie man sie erklimmt, 80 Seiten, komplett illustriert, E.A. Seemanns Bilderbande, ab 8 Jahren, 22 Euro, ISBN 978-3-69001-006-1

 

© Thames & Hudson

Italienische Reise

So sind Sie noch nicht durch Italien gereist: Auf den Spuren großer Künstler. Und das ist ein augenöffnendes Erlebnis.

»Als Caravaggio 1592 das erste Mal nach Rom kam, war es die reichste und glamouröseste Stadt der Welt – und eine der gefährlichsten«, heißt es auf dem Rücken dieses prächtigen Bandes.

Und diesen frischen Blick und diese Spannung hält »Italy: In the Footsteps of Great Artists« . Ob man mit Caravaggio im 17. Jahrhundert durch die Straßen Roms streift, mit Canaletto Venedig entdeckt oder mit Giotto das mittelalterliche Florenz.

In zwölf Kapiteln führt die »Kunst des Reisens« durch das Land, jeder Abschnitt beginnt mit einer illustrierten Karte, führt durch kleine Gassen und zu spektakulären Orten, in Museen und zu Wahrzeichen, in Ateliers und tief in die Geschichte hinein.

Eigentlich könnte man dabei ganz gemütlich in seinem Sessel sitzen bleiben. Doch die Neugier, selbst an diese Orte zu reisen und sich auf die Spurensuche zu machen, wächst von Seite zu Seite.

Italy: In the Footsteps of the Great Artists, Hardcover, Thames & Hudson, Englisch, 352 Seiten, 450 Illustrationen, 69,95 Euro, ISBN: 9780500027530 

»Italy: In the Footsteps of Great Artists« © Thames & Hudson
»Italy: In the Footsteps of Great Artists« © Thames & Hudson

 

Vom Gestalten

© David Zwirner Books

Ab ins Typografen-Studio

Willkommen in der Tiefdruckwerkstatt! Die Illustratorin Gaby Bazin nimmt uns mit ins Geschehen – von der Evolution des Buchdrucks bis hin zur digitalen Type.

Kleine Charaktere spielen in den leuchtenden Illustrationen die Hauptrolle und führen leicht verständlich die verschiedenen Facetten des Typografiehandwerks vor – und verraten viele Kniffe und Geheimnisse des Gestaltens.

Das Buch folgt auf den Erfolgstitel »Meet the Lithographer« und bietet ebenfalls einen Einblick in einen der vielen Berufe in der Kreativbranche. Und das auf ganz kreative Weise, anschaulich und unterhaltsam und mit spannenden Infos.

Gaby Bazin: Meet the Typographer. 40 Seiten, New York (David Zwirner Books), 18,99 Euro. 978-1-64423-157-9

© David Zwirner Books
© David Zwirner Books

 

Eins wie keins!

Fünf Jahrzehnte Type-Design aus einem der bekanntesten Studios der Welt. Emigre veröffentlicht seit der Foundry-Gründung 1986 zu jedem neuen Font kleine Booklets, die die Eigenschaften der Schrift grafisch inszenieren: die »Emigre Type Specimens«.

Auf über 1000 Seiten sind hier alle Schriftsamples, Skizzen und zusätzliche Materialien aus Emigres Archiv gesammelt.

Eine typografische Reise durch die Designgeschichte, herausgegeben von dem ebenso legendären Letterform Archive in San Francisco.

Emigre Fonts: Type Specimens 1986–2024. Letterform Archive Books,  1264 Seiten. 75 Euro, 979-8-98914-236-1

 

Hands on!

Szenograf:innen aufgepasst – und auch alle anderen, die sich für »Nachhaltige Designprozesse« interessieren. Die Produktdesigner und Innenarchitekten Thomas Wüthrich und Yves Raschle haben sie klar und handlungsorientiert strukturiert.

Ihre Publikation führt von den Grundlagen nachhaltigen Gestaltens zu Konzept, Entwurf, Planung, Ausführung und Nutzung. Die einzelnen Schritte sind Punktgenau unterteilt und dazu gibt es konkrete Handlungsoptionen, die, ganz leicht auffindbar, mit einem großen Punkt markiert sind.

Überhaupt ist der Leitfaden, der sich an Design-Berufsfelder wie Produkt-, Industrie- oder Modedesign, Innenarchitektur
und Szenografie richtet, klar und ganz zeitgemäß gestaltet. Er ist eine interessante Lektüre und kann genauso gut als Nachschlagewerk genutzt werden.

Hochinformativ und intelligent strukturiert, führt der Ratgeber auch zahlreiche Beispiele an, die von Patagonia über die Papilio Straßenlampe, die klimaneutral arbeitet, zu künstlichen Korallenriffen führt – und zu umwerfend praktischen Entscheidungshilfen und Anwendungen.

Thomas Wüthrich, Yves Raschle: Nachhaltige Designprozesse. Leitfaden für die gestalterische Praxis und Lehre, Park Books, 256 Seiten, 106 farbige und 44 schwarzweiße -Abbildungen, 38 Euro, ISBN 978-3-03860-448-8

Die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) der UN-Agenda 2030 bieten eine international anerkannte Grundlage für eine globale nachhaltige Entwicklung. © United Nations 17 Nachhaltigkeitsziele – SDGs, basierend auf der Darstellung der Vereinten Nationen 2019.
Materialsammlungen und Musterkataloge sind eine wichtige Grundlage für viele Unternehmen in der Kreativwirtschaft. © Foto: Mark Niedermann

 

Nachdenken über das Zeichnen

Die spanische Illustratorin Carmen José nimmt einen mit in den Wald – und in ihren kreativen Prozess hinein. Und das in wunderschönen, lyrischen Aquarellen und in feinlinigen Zeichnungen.

Die Idee zu diesem Buch entstand, als Rita Fürstenau, die Verlegerin des Rotopol Verlags, Carmen José zu sich aufs Land einlud

Dort ist die Illustratorin, die an der WDKA Art University of Rotterdam lehrt und zu deren Auftraggeber:innen Netflix oder das Bauhaus Dessau gehören, spazieren gegangen, ist geschwommen, hat gelesen und ausgespannt.

Und sie hat gezeichnet und sich Notizen gemacht und aus ihnen ist schließlich dieses Buch entstanden, das von einem Wald, von der Natur, von Bäumen und Zweifeln und vom Zeichnen selbst erzählt.

Mehr zu dem Buch hier.

Carmen José: I don’t know how to draw a tree, 80 Seiten, Farbe, Englisch, Rotopol Verlag, 20 Euro, ISBN 978-3-96451-032-7

 

Für junge Leser:innen

Richtig schön abheulen

Wenn schon weinen, dann aber richtig. Heulen eben und wie ein Wasserfall, denn nur so lohnt es sich. Nur so ist einem die maximale Aufmerksamkeit sicher – und außerdem kann man auf diese Weise ordentlich was anfangen mit dem leicht salzigem Wasser.

Das findet Noemi Vola, junge italienische Autorin und Illustratorin, die weiß, wovon sie spricht. Mit dem Weinen kennt sie sich auch. Zumindest mit traurigen Gefühlen.

Darüber hat die Italienerin, die auch für Vogue Kids und Mousse illustriert, bereits das Kinderbuch »Über das unglückliche Leben der Regenwürmer« herausgebracht, dann folgte Unbedingt mal wieder so richtig heulen!.

Und darin geht es um das Schluchzen, so richtig mit verschlucken und nach Luft schnappen. So wie Kinder es besonders gut können. Mit überlebensgroßen Gefühlen und der ganzen Verzweiflung der Welt.

Denn es muss schon richtig laufen, damit als das möglich ist, was einem in diesem Tränen-Buch so wunderbar zum Lachen bringt.

Alles über das Buch hier.

Noemi Vola: Wenn du weinst wie ein Wasserfall, Leykam Verlag, 44 Seiten, ab 4 Jahren, 18,50 Euro, ISBN 9783701183647

 

In die Pedale treten

Die Lektüre um aufs Rad zu steigen, um zu Staunen und zu Spielen: Das Kinderbuchdebüt des Illustrators Caspar David Engstfeld aka Krashkid ist ein kunterbuntes Erlebnis – und ein unbändiger, kreativer Spaß.

Bekannt ist Krashkid für seine leuchtend bunten Murals, seine Arbeiten für das ZEIT Magazin, für den Spiegel oder Fritz Kola. Und jetzt hat er sein erstes Kinderbuch herausgebracht.

Und das ist nicht nur mitreißend illustriert sondern auch ideenreich gestaltet.

Sticker sind dabei und sind sind eine ebensolche Freude, wie der Siebdruck auf dem Cover, das haptische Überzugsmaterial und das ausklappbare Vorsatzpapier.

Mit der Widmung »Für alle, die sich einen Traum erfüllen möchten, aber noch nicht genau wissen wie«, wird man in die Geschichte liebevoll hineingezogen – und taucht sofort tief ein.

Alles über das Buch hier.

Caspar David Engstfeld: Boah, was für ein Fahrrad!, 32 Seiten, 6-10 Jahre. Ankerwechsel Verlag, Hardcover mit ausklappbarem, bedrucktem Vorsatzpapier. 22 Euro, ISBN: 978-3-947596-22-5

Grille, die Großes lernt

Eine tolle Überraschung: Die Leipziger Illustratorin Anna Haifisch, preisgekrönt für ihren »zittrigen Strich« und ihren »seufzenden Humor«, hat ihr erstes Kinderbuch herausgebracht.

Darin erzählt sie von einer Grille, die, immer schick in schwarzen Stiefelchen, auf Wanderschaft geht und erlebt, wie wichtig es in schwierigen Zeit ist, einander zu helfen.

Natürlich muss sie auf dem Weg dorthin einiges bewältigen und das alles ist in satten Grün-, Gelb und Orange-Tönen koloriert und wunderbar erzählt. Es ist spannend und auf wunderbar lakonische Art herzergreifend.

Anna Haifisch: Die Grille in der Geige. 32Seiten, Rotopol, ab 4+Jahren, 16 Euro, 978-3-96451-061-7

 

Das besondere Buch

Die Nixen von Estland

Als Kat Menschik zu ihrem 30. Geburtstag eine DDR-Ausgabe der »Nixen von Estland« des Schriftstellers Enn Vetemaas (1936-2017) geschenkt bekam, war sie ein wenig enttäuscht, dass dieses wunderbare Bestimmungsbuch dieser anmutigen Geschöpfe, so gar nicht illustriert war.

Also nahm sie es selbst in die Hand. Und der Rest ist sozusagen Geschichte.

Denn auch Hans Magnus Enzensberger (1929-2022) fielen Menschiks überbordende, heitere und zwischen den Stilen changierenden Nixen-Illustrationen in die Hand und er engagierte sie für seine Buchreihe »Die Andere Bibliothek«.

Zu dessen 40. Jubiläum wurde das Nixen-Buch, das von den nackttittigen Wuchtbrummen, von Schönhaarigen, Heulsusen und Lauthalsigen erzählt, von ihren Füßen, ihrer Kinderliebe, ihren Heilungskräften und Muscheldekoren – und das mit hunderten Illustrationen – neu erschienen. Und es ist, samt des Nachwarts von Florian Illies, eine riesige Freude. Und ob Kat Menschik schon mal selbst eine Nixe gesehen hat? Natürlich!

Een Vetemaa: Die Nixen von Estland, Die Andere Bibliothek, 352 Seiten, Deutsch, 28 Euro, ISBN 978-3-8477-2063-8

aus: Die Nixen von Estland

 

Wenn der Krebs kommt

Persönlich und emphatisch, unglaublich informativ und fantasievoll illustriert: Die großartige Graphic Novel »Das Ende der Unversehrtheit« nimmt einen auf ganz eigene Weise auf die schwierige Reise nach einer Brustkrebsdiagnose mit.

Es sei »kein klassisches Lehr- oder Aufklärungsbuch«, schreibt Dr. med. Bärbel Grashoff, die seit Jahrzehnten in Ulm eine gynäkologische Praxis betreibt, über ihre Graphic Novel. Und das ist gut so. Sehr gut sogar.

Stattdessen setzt »Das Ende der Unversehrtheit« auf eine umwerfende Mischung aus Verstand und Herz, auf umfassende Informationen über Brustkrebs und die Reise, auf die man sich nach der Diagnose begeben muss.

Gleichzeitig steckt die Graphic Novel voller Emotionen, voller Mitgefühl – und Erfahrung, da Dr. med. Bärbel Grashoff selbst an Brustkrebs erkrankt.

Egal, wie es einem selbst gerade geht, ob man erkrankt ist oder nicht, ist die Graphic Novel die perfekte Begleitung, denn sie ist ein Mutmacher, nicht zu verzweifeln und zeigt, wie viel Hoffnung es gibt.

Alles über das Buch hier.

Dr. med. Bärbel Grashoff: Das Ende der Unversehrtheit. Eine Graphic Novel über Brustkrebs. Illustrationen: Marie Luisa Kerkhoff, Ankerwechsel Verlag, 160 Seiten, 32 Euro, ISBN: 978-3-947596-19-5

 

Beginn einer Liebe?

Das ist eine Seltenheit: Eine illustrierte Erzählung für Erwachsene. Über gleich 25 Seiten ziehen sie sich durch das neue Buch des Bestsellerautors Ewald Arenz, der immer mitten aus dem Leben erzählt, doch aus besonderer Perspektive.

Ganz so wie in seinem neuen Buch »Katzentage«, das um die Verliebtheit kreist – und um Paula und Peter, die am letzten Tag eines Kongresses die Nacht miteinander verbringen und anschließend drei Tage miteinander verbringen.

Illustriert hat die Geschichte Florian Bayer,  Professor an der Merz Akademie. Er kennt Würzbürg gut, hat lange dort gelebt. Für das Buch fuhr er immer wieder dorthin, lief in langen Spaziergängen die Wege ab, die Peter und Paula in der Geschichte nehmen. Er die Motive und ließ die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken.

So entstanden Bilder, die in goldenes Herbstlicht und in eine flirrende Atmosphäre getaucht sind und die, wie in einem Film, beständig die Perspektive wechseln und einen tief in die Geschichte hineinziehen.

Alles über das Buch hier.

Ewald Arenz: Katzentage, mit Illustrationen von Florian Bayer, etwa 100 Seiten, gebunden, 13,4 mal 20,8 Zentimeter, 22 Euro, ISBN 978-3-7558-0056-9

 



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Und welche Apps nutzt ihr? › PAGE online


Was gefällt den Konsument:innen am besten? Wer punktet mit guter User Experience? Wir haben insbesondere einen Blick auf die Preisträger der Kategorie Künstliche Intelligenz geworfen.

Und welche Apps nutzt ihr? › PAGE online

Wenn man einmal überlegt, wie häufig pro Tag App-Anwendungen zum Zuge kommen, ist eine Anzahl von zehn oder sogar mehr sehr wahrscheinlich. Vom Onlineshopping über Reisebuchungen bis hin zu Krankenkasseneinreichungen – vieles befindet sich mittlerweile auf dem Smartphone. Im Web werden Services zwar auch genutzt, aber über Apps geht einiges doch schneller.

Auftraggeber für die Befragung zum App-Award 2026 war der Nachrichtensender ntv. Ausführer war das Marktforschungsinstitut DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität. Die Befragung der Verbraucher:innen hat über ein Online-Panel stattgefunden.

Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, welche Apps zu den beliebtesten zählen. App-Designer:innen erhalten Einblicke, welche Anwendungen in der User-Experience gepunktet haben.

Aber auch Kreative, die vermehrt mit KI-Apps arbeiten, können in der Auswertung Impulse bekommen, welche Apps bisher gut ankommen. Allerdings muss bedacht werden, dass die Ergebnisse sich auf Consumer-Antworten beziehen.

Wie sieht es mit der User-Experience bei Apps aus?

Einer der Fragen lautete, inwiefern die User mit der Bedienungsfreundlichkeit der Apps zufrieden sind. Also ob der Einstiegsprozess Kunden-freundlich ist, ob die Menüführung gut ist, das Design ansprechend, ob Umfang und Verständlichkeit der Inhalte passt. Zudem beinhaltet diese Frage, ob die App ordentlich strukturiert ist, ob der Erlebnisfaktor gut ist und inwieweit die Funktionalität bedarfsgerecht ist. Dieser Teil nahm 30 % aller Fragen ein.

Die anderen Fragen bezogen sich auf Angebot und Leistung (40 %), Kundenservice (20 %) und Weiterempfehlung (10 %).

Beim Durchscrollen der beliebtesten Apps aus Deutschland fällt auf, dass viele bekannte Namen dabei sind. Einige Platzhirsche, die es schon lange gibt, sind beispielsweise Kleinanzeigen, Uber oder Check24. Je nach Kategorie kann man sich da einfach mal inspirieren lassen und schauen, welche Apps Anklang fanden.

Kategorie Künstliche Intelligenz: Picsart & Vivid AI

Noch ziemlich jung unter den Apps ist die Kategorie Künstliche Intelligenz. Auch hier begegnen einem bekannte Namen.

Bei den KI-Apps für Bilder und Fotos zählen Picsart und Vivid AI zu den Preisträgern. Picsart kooperiert übrigens mit Monotype, wir berichteten.

Im Gesamturteil sind zusätzlich Adobe Express, Deep Art Effects und Leonardo.Ai aufgelistet. Das bedeutet, dass auch diese Apps in dieser Kategorie eine ausreichende Anzahl von Kundenmeinungen erhielten. Zu Leonardo.AI: Da gab es eine Übernahme der Leonardo-Modelle in Magic Studio von Canva.

Kategorie Text-KI: ChatGPT & Gemini

Bei Text-KI-Modellen sind ChatGPT und Google Gemini die Preisträger.

Im Gesamturteil sind Copilot, Genie und Goatchat genannt. Auch diese Apps haben ausreichende Kundenmeinungen bekommen.

Die Liste aller App-Preisträger sind online verfügbar.

Facts zu den Ergebnissen: 
Insgesamt wurden 362 Apps bewertet; in der Einzelauswertung: 344 Apps in 48 Kategorien, die 100 Verbrauchermeinungen erreichten.



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Für mehr Gestaltung in urbanen Räumen › PAGE online


Hier wird Kreativität als gesellschaftlicher Prozess gedacht. Mit der Umsetzung dieses kreativen Reallabors sollen urbane Räumen aufgewertet werden. Der DDC hat eine Initiative ins Leben gerufen, die sogenannte »Unorte« in bessere Umgebungen transformieren möchte.

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Alle kennen sie, niemand mag sie! Vergessene, hässliche Orte in der eigenen Nachbarschaft. Vor allem in Großstädten, häufig sind Hauptbahnhöfe betroffen, ist das ein unschönes Phänomen, das jetzt mehr Aufmerksamkeit erhält.

Mitglieder des DDC haben das Urban Now Lab auf den Weg gebracht – und im November 2025 im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zum ersten Mal veröffentlicht.

Kreatives Reallabor

Die Slogans verraten, was hierbei Programm ist »Gestaltung beginnt mitten im Leben« und »Erobert euch die Stadt zurück!«. Und so ist es ja auch, denn überall in urbanen Räumen gibt es unendliche viele Möglichkeiten, die Umgebungen mit kreativen Ideen ansprechender zu gestalten.

Gemeint ist aber nicht nur der urbane Raum selbst, sondern genauso die Objekte darin und die Kommunikation, die dort stattfindet. Ein weites Feld. Die Initiator:innen des Urban Now Lab sehen dies daher auch als ein kreatives Reallabor.

Stadtplanungen gehen häufig in eine Richtung: Effizienz beziehungsweise es wird der Frage nachgegangen, wie man möglichst günstig und schnell Lebensräume schaffen kann. Für Gestaltungen ist oft wenig Platz, weil eben der Planungsfokus woanders liegt.

Das lässt sich tagtäglich am Beispiel Berlin erleben. Es wird viel geplant, gebaut und diskutiert. Aber den urbanen Räumen fehlt es an so einigen Ecken und Enden an Charme, an Persönlichkeit oder an Lebendigkeit. Und das liegt nicht daran, dass die Hauptstadt nicht quirlig genug wäre!

Urban Now Lab
Urban Now Lab Bild Ebene Untergrund

Gesellschaftliche Fragen kommen auf den Tisch

Genau hier liegt der Ansatz des Reallabors, der auch gesellschaftliche Fragen verhandeln möchte sowie Verbindungen schaffen.

Im Rahmen der Urban Now Lab sind daher ein Urban Now Mapping und Workshops am sogenannten Actionday geplant. Dieser Aktionstag findet und ist dazu da, um frische Placemaking-Lösungen zu finden. Gute Gestaltung und Kreation für urbane Räume sind gefragt.

Urban Now Lab Stadt
Urban Now Lab – Platz in der Stadt

Es dürfen sich viele verschiedenen Personengruppen angesprochen fühlen – von Designer:innen, Gestalter:innen, Stadtplaner:innen bis hin zu Eigentümer:innen, Betreiber:innen, Ladenbesitzer:innen oder Gastronom:innen.

Der nächste Actionday & Urban Now Mapping

Das nächste Event ist am Freitag, 20. Februar 2026, in Frankfurt am Main. Infos dazu erhält man auf der Website. Dort wird zudem erklärt, was die Initiator:innen als Unorte verstehen. Es sind vernachlässigte, hässliche, ausgrenzende Orte, die sich als Ausgangspunkte für Transformation besonders gut eignen.

Wer in der eigenen Stadt mal aufmerksam die Augen aufhält, wird sicher schnell solch einem Unort begegnen …

Zudem hat das Urban Now Lab noch das Urban Now Mapping veröffentlicht – inklusive der Möglichkeit, Bilder von Orten hochzuladen und einer Befragung.

Urban Now Lab
Urban Now Lab Bild Stadtecke

Das Key Visual WDC:

Key Visual WDC

 

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Was für eine Ikea-Kampagne im Nahen Osten › PAGE online


Von wegen kurzlebige Massenware: Die Agentur Memac Ogilvy zeigt in der neuesten Ikea-Kampagne in was für einer langen, kunsthistorischen Tradition Ikea-Möbel stehen – und das von Henri Matisse zu Paul Cézanne.

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Der rote Pinntrop Stuhl, das Billy Regal, der Sessel Strandmon oder das Schaffell Ullerslev: Wer Ikea mit billiger Massenware verbindet, den belehrt die neue Kampagne, die Memac Ogilvy für Ikea Alsulaiman in Saudi-Arabien und Bahrain entwickelte, eines besseren.

Schon in den Gemälden meisterhafter Künstler wie Henri Matisse, wie Paul Cézanne, Edvard Munch, Hugo Simberg oder Dario Barbose lassen sich Ikea-Klassiker sehen.

Und das in Öl verewigt, zu einem Stilleben arrangiert, über einem Schaukelstuhl drapiert oder vor einem Fenster mit Blick aufs Meer positioniert.

»Affordable Masterpieces« hat Memac Ogilvy die Kampagne genannt, die augenzwinkernd zeigen möchte, dass auch Erschwingliches durchaus zeitlos sein kann.

Und das führen die Kreativen in verschiedenen Plakaten und mit zwei Werbespots vor, die zeigen welche Ikea Klassiker sich in den Meisterwerken verbergen.

Meisterwerke für alle

In den beiden Spots werden die Entdeckungen von einer honorigen und wohl akzentuierten, vornehmen Stimme vorgetragen und das höchst kunsthistorisch sozusagen.

Zu hören ist, dass es sich bei dem Gemälde mit dem roten Pinntrop Stuhl um »Stuhl mit Pfirsichen« 1918 von Henri Matisse handle. »Ein Zufall? Wer kann das schon sagen«, heißt es dazu.

Das klassische Billy Bücherregal hingegen findet sich in »Andreas liest« wieder, das Edvard Munch 1883 malte.

Das ist so verschmitzt, wie es den Designanspruch von Ikea-Produkten unterstreicht, ihre Ausgereiftheit und Zeitlosigkeit – und sie in »Affordable Masterpieces«, in »Erschwingliche Meisterwerke« verwandelt.

Die Kampagne wird in Social Media ausgespielt und ist in Saudi-Arabien und Bahrain auf Bildschirmen in Geschäften und Einkaufszentren zu sehen und bei Ikea selbst zudem als besondere Installation.

Wie bei einem Museumsbesuch kann man dort an Nachbildungen der Gemälde entlang flanieren, begleitet von Audio-Kommentaren im leicht humorvollen Ikea-Style.

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