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Elektronische Patientenakte: Akzeptanz auch nach einem Jahr weiterhin gering


Auch rund ein Jahr nach ihrer Einführung stehen die meisten Krankenversicherten in Deutschland der elektronischen Patientenakte (ePA) kritisch gegenüber. Dies ergab eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands; die Gründe für die weiterhin hohe Ablehnung sind dabei vielfältig.

Keine Erfolgsgeschichte

Im Januar 2025 konnten bereits die ersten gesetzlich Versicherten im Rahmen eines Testprogramms auf die elektronische Patientenakte zugreifen, im darauffolgenden April wurde sie schließlich für alle Kunden der gesetzlichen Krankenkassen eingeführt. Die Einführung war allerdings von zahlreichen Problemen geprägt und nach dem eher verhaltenen Start ist die Akzeptanz bis heute kaum gestiegen. Für den Verbraucherzentrale Bundesverband bleibt sie damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Zwar bekannt, aber für viele von geringem Nutzen

Dabei zeigt die Umfrage, dass sich eine deutliche Mehrheit der gesetzlich Versicherten bislang nicht oder nur kaum mit der ePA auseinandergesetzt hat. Zwar ist die elektronische Patientenakte 94 Prozent und damit der großen Mehrheit bekannt, doch lediglich 29 Prozent der Befragten haben sie aktiviert – 71 Prozent nutzen die ePA weiterhin nicht und beabsichtigen dies auch nicht. Neun Prozent der Versicherten haben sogar der Speicherung ihrer Daten in der digitalen Akte aktiv widersprochen und die Löschung verlangt.

Datenschutz und fehlende Rechtevergabe

Die Gründe für die hohe Ablehnung sind unterschiedlich gelagert: 75 Prozent der Befragten haben sich bislang noch nicht näher mit der ePA beschäftigt. Auch der für sie fehlende Nutzen spielt bei rund jedem dritten Kassenversicherten eine nicht unerhebliche Rolle. 13 Prozent sorgen sich der Umfrage nach um die Datensicherheit hinsichtlich der Eintragungen und führen Datenschutzbedenken als Grund für ihre Ablehnung an.

Dies ist wenig überraschend, war die Berichterstattung bereits vor dem Start der Testphase von Sicherheitsmängeln geprägt: So zeigten Sicherheitsexperten auf dem Hacker-Kongress 38C3 bereits Ende 2024, wie einfach Angreifer auf sämtliche ePAs zugreifen können. Auch nachdem viele dieser Schwachstellen, zumindest nach Aussagen des Betreibers Gematik, beseitigt worden seien, wurden im Mai des vergangenen Jahres weitere Sicherheitslücken entdeckt. Bereits im Februar 2025 forderten zudem die Kassenärztlichen Vereinigungen Bayerns, Hamburg, Nordrhein und Westfalen-Lippe eine Verlängerung der zu diesem Zeitpunkt bereits laufenden Testphase.

Ein wesentlicher Aspekt der Ablehnung ist vor allem die fehlende Einflussmöglichkeit der Versicherten darauf, wer auf ihre Daten zugreifen darf. Zwar kann es für die Behandlung von Vorteil sein, wenn beispielsweise der Hausarzt Informationen über mögliche psychische Erkrankungen und Therapien erhält, doch weshalb auch die Sprechstundenhilfe des eigenen Zahnarztes auf eben diese Daten zugreifen kann, ist für viele nicht nachvollziehbar. 68 Prozent der Befragten wünschen sich daher, genau festlegen zu können, wer Zugriff auf die Daten erhält.

Verbraucherschützer fordern mehr Aufklärung

Die Umfrage macht zudem deutlich, dass im Zusammenhang mit der ePA weiterhin großer Aufklärungsbedarf besteht. So wissen beispielsweise lediglich 25 Prozent der Befragten, dass ab Ende 2026 Daten in pseudonymisierter Form auch für Forschungszwecke verwendet werden können. Mit 54 Prozent gab nur etwas mehr als die Hälfte an, von der eigenen Krankenkasse über die ePA informiert worden zu sein. „Die Krankenkassen und das Gesundheitsministerium müssen die Versicherten verständlich und umfassend zur ePA informieren. Das kam bislang zu kurz“, erklärte Ramona Pop, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverbands. Zudem wurden der komplizierte und unübersichtliche Einrichtungsprozess der ePA sowie die teils unzureichende Unterstützung und unklare Informationen durch die Krankenkassen kritisiert.

Wichtige Funktionen fehlen nach wie vor

Darüber hinaus wünschen sich Verbraucher digitale Untersuchungshefte (66 Prozent) sowie Hinweise auf Wechselwirkungen von Medikamenten (64 Prozent) und auf fehlende Impfungen (64 Prozent), mit denen die ePA ihre großen Vorteile ausspielen könnte. Entsprechende Funktionen lassen jedoch weiterhin auf sich warten. Solche Informationen können bislang zumindest in einem gewissen Umfang auch auf der Versichertenkarte gespeichert werden.

Zur Methodik

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands durchgeführt, bei der in einem Zeitraum vom 3. bis 7. November 2025 1.037 gesetzlich krankenversicherte Personen ab 16 Jahren telefonisch befragt wurden. Die statistische Fehlertoleranz soll in der Gesamtstichprobe maximal ± 3 Prozentpunkte betragen.



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Kevin Costner bringt neues Kriegsdrama zu Prime Video


Geheime Treffen bei Kerzenlicht, verschlüsselte Botschaften und eine Nation im Ausnahmezustand. Ein neues Historienepos wirft Euch mitten hinein in eine Zeit, in der jede Information über Sieg oder Niederlage entschied.

Nach dem weltweiten Erfolg von Yellowstone und dem ambitionierten Westernepos „Horizon: An American Saga“ steht das nächste Großprojekt aus dem Hause Kevin Costner in den Startlöchern. Mit The Gray House bringt er ein neues Kriegsdrama an den Start, das ab dem 26. Februar 2026 exklusiv bei Amazon Prime Video verfügbar ist.

Eine wahre Geschichte im Schatten des Bürgerkriegs

The Gray House entführt Euch in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Im Zentrum steht ein Spionagenetzwerk, das im Herzen der Konföderation aufgebaut wurde. Was als geheime Operation beginnt, wächst zu einer mächtigen Untergrundorganisation heran. Diese Gruppe sammelt sensible Informationen und trägt entscheidend dazu bei, den Krieg zugunsten des Nordens zu wenden. Die Serie erzählt nicht nur von Schlachten, sondern von Entscheidungen im Verborgenen. Hier wird nicht mit Kanonen gekämpft, sondern mit Wissen.

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Große Namen hinter und vor der Kamera

Kevin Costner fungiert diesmal als Produzent und bleibt selbst vor der Kamera unsichtbar. Dennoch ist seine Handschrift spürbar. Opulente Bilder, historische Genauigkeit und emotionale Wucht gehören zu seinem Markenzeichen. Für die Inszenierung zeichnet Roland Joffé verantwortlich, bekannt für The Killing Fields. Auch der Cast kann sich sehen lassen. Mit dabei sind unter anderem Mary-Louise Parker, Paul Anderson, Christopher McDonald und Daisy Head.

Acht Folgen voller Intrigen und Ideale

Die Miniserie umfasst acht Episoden und setzt auf eine Mischung aus politischem Drama und persönlichem Schicksal. Statt reiner Schlachtengemälde erwarten Euch komplexe Figuren, moralische Konflikte und ein Blick auf die Mechanismen hinter den Frontlinien. Für Prime Video bedeutet The Gray House ein weiteres Prestigeprojekt im Historienbereich. Für Euch ist es die Gelegenheit, in ein Kapitel amerikanischer Geschichte einzutauchen, das selten aus dieser Perspektive erzählt wird.

Auch wenn Horizon an den Kinokassen scheiterte

Auch wenn „Horizon: An American Saga“ an den Kinokassen nicht die erhofften Erfolge feierte, hat Costner seine Vision offensichtlich nicht aufgegeben. Die geplante Saga über die Erschließung des Westens soll weitergeführt werden. Mit The Gray House zeigt Costner jedoch, dass er sein Gespür für große Erzählungen erneut einsetzt. Wenn Ihr historische Dramen mit epischem Anspruch schätzt, dürfte dieses neue Projekt genau das Richtige für Euch sein. In einer Serie dürfte der Spannungsaufbau und die Charaktertiefe der Figuren auch deutlich stärker zur Geltung kommen als in einem einzelnen Spielfilm.





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Freie E-Book-Organisation: Calibre 9.3 erhält vor allem Produktpflege


Bei der jetzt veröffentlichten Calibre-Version konzentriert sich Entwickler Kovid Goyal in erster Linie auf die Behebung verschiedener Fehler. Daneben halten jedoch auch einige wenige sinnvolle Neuerungen Einzug in die Software zur Organisation digitaler Bücher.

So wurde unter anderem die Installation unter Windows verbessert. Künftig überprüft Calibre, ob bereits laufende Instanzen der Anwendung vorhanden sind und fordert den Nutzer gegebenenfalls auf, diese vor Beginn der Installation zu beenden. Darüber hinaus wurde die Konvertierung in das von Kobo verwendete Kepub-Format optimiert. Das Seitenverhältnis des Covers bleibt unabhängig von der Einstellung in der Epub-Ausgabe erhalten.

Fokus auf Fehlerbehebungen

Das Hauptaugenmerk der Entwicklung lag jedoch auch bei der neuen Version auf der Beseitigung diverser Fehler. So wurde im Amazon-Metadaten-Download-Plugin ein Problem behoben, durch das ein falscher Serienindex von amazon.com abgerufen wurde. Zudem korrigiert Calibre 9.3 einen mit Version 9.0 eingeführten Bug, der die Ausgabe in PDB-, TCR- und zTXT-Dateien beeinträchtigte. Ebenso wurde ein Fehler bei der Seitenzählung behoben, der beim Hinzufügen eines Buches über den Befehl calibredb auftreten konnte.

Unter Windows kam es unter bestimmten Umständen vor, dass Tooltips in Calibre 9 nicht dem gewählten Farbschema folgten. Dieses Verhalten sollte künftig nicht mehr auftreten. Ebenfalls konnte es in der Vergangenheit unter Windows passieren, dass Calibre beim Beenden nicht vollständig geschlossen wurde, sofern der Treiber für drahtlose Geräte Verwendung fand. Ein eher harmloser Fehler betraf darüber hinaus ein Fehler-Popup, das erschien, wenn Calibre unter Windows mehrfach schnell hintereinander gestartet wurde.

Alle Änderungen und Verbesserungen sind den ausführlichen Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Calibre 9.3 steht ab sofort auf der Website des Entwicklers für diverse Plattformen zum Download bereit. Alternativ kann die freie Software zur E-Book-Organisation auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • calibre

    4,5 Sterne

    calibre ist ein kostenloser und komfortabler eBook-Verwalter, Reader und Konverter.

    • Version 9.3.0 Deutsch
    • Version 5.44.0 Deutsch
    • Version 3.48.0, Win 7 Deutsch



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Tesla und Apple planen große Veränderung


Besitzer von Apples iPhone wünschen sich im Auto einfachen Zugriff auf ihre Daten und Apps. CarPlay ermöglicht das bei vielen Herstellern. Ein prominenter Anbieter bildet jedoch bislang eine Ausnahme – arbeitet laut Bericht aber weiter an der Integration.

Dank CarPlay können iPhone-Nutzer nicht nur einfach auf ihre persönlichen Informationen im eigenen Smartphone zugreifen. Viele Entwickler bieten fürs Auto angepasste Apps an. Damit habt Ihr bequemen Zugriff auf Eure Anwendungen im bekannten Design. Ein Problem, mit dem Hersteller, die sich gegen Apples Lösung ausgesprochen haben, zu kämpfen haben. Schon im vergangenen Jahr schrieb Bloomberg-Reporter Mark Gurman, dass auch Tesla an einer Unterstützung dieser sogenannten Smartphone-Projektion arbeitet. Seitdem war es aber wieder ruhig geworden, doch nun gibt es neue Hinweise auf Fortschritte.

Tesla und Apple arbeiten weiter an CarPlay-Support

In seinem aktuellen Newsletter schreibt Gurman, dass Tesla und Apple keineswegs die Arbeit aufgegeben haben. Beide Unternehmen kooperieren, um CarPlay in den EVs von Tesla zu realisieren. Eure iPhone-Apps sollen dann in einem separaten Fenster auf dem Fahrzeug-Display genutzt werden können.

Laut dem Bericht soll CarPlay sogar ein wichtiger Aspekt im milliardenschweren Bonus von Elon Musk gewesen sein. Durch das ausgereifte Infotainmentsystem von Tesla konnte sich das Unternehmen für lange Zeit zurücklehnen. Angesichts rückläufiger Verkaufszahlen muss der Hersteller jedoch neue Käufergruppen ansprechen. Ein weiterer Grund für die engere Zusammenarbeit mit Apple.

Die Unternehmen sind bei ihren Tests aber über Hürden bei der Entwicklung gestolpert. So soll es laut Gurman Probleme bei der Zusammenarbeit zwischen Apple Maps und Teslas integrierter Kartenlösung gegeben haben. Demnach hätte sich die Navigation innerhalb der integrierten Karten-App während autonomer Fahrten nicht korrekt mit Apples App synchronisiert. Besonders sichtbar wird dieses Problem, wenn beide Kartenansichten parallel geöffnet sind.

iOS 26: Hürde für CarPlay

Apple und Tesla haben aber Lösungen für diese Problematik gefunden, die der iPhone-Hersteller als Teil eines Updates von iOS 26 integriert hat. Das wiederum führte jedoch zum nächsten Problem: Die Verbreitung des neuen Betriebssystems verläuft langsamer als in den Vorjahren. Aus Teslas Sicht gab es damit Ende 2025 nicht genügend Nutzer mit der aktualisierten Karten-App.

Mittlerweile gibt es aber erste offizielle Zeichen dafür, dass sich die Zahlen verbessern. Ab welchem Zeitpunkt die Statistik jedoch gut genug ist, um Tesla zur Vorstellung eines Updates mit der CarPlay-Unterstützung zu bringen, ist unbekannt. Laut Gurman plant der EV-Hersteller weiterhin die Einführung der Funktion.



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