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Endlich Leistungsdaten für AI Overviews bei Google


Wie Google Search Central mitteilt, startet der Roll-out zunächst für einen Teil der Websites in Großbritannien. Dort soll die Funktion getestet und auf Basis des Feedbacks weiterentwickelt werden, bevor sie weltweit verfügbar wird. Weitere Informationen zu den neuen Reports stellt Google in einem Hilfedokument bereit.

Zudem testet Google einen neuen Schalter in der Search Console. Damit können Website-Betreiber:innen festlegen, ob ihre Inhalte überhaupt in AI Overviews und AI Mode erscheinen dürfen.


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Endlich AI Performance Reports in Google Search Console

Mit den neuen AI Performance Reports erfüllt Google eine Forderung, die seit dem Start von AI Overviews besteht. Die Berichte schaffen mehr Transparenz darüber, wie sichtbar Inhalte innerhalb von Googles generativen Sucherlebnissen tatsächlich sind. Website-Betreiber:innen erhalten künftig Einblicke in:

  • Impressionen in AI Overviews, AI Mode und weiteren generativen Suchfunktionen
  • Die konkreten URLs, die in AI-Antworten erscheinen
  • Die Länder, in denen die Inhalte ausgespielt werden
  • Die verwendeten Geräte
  • Die Entwicklung der Sichtbarkeit nach Stunden, Tagen, Wochen und Monaten

Besonders interessant dürfte für viele Unternehmen die URL-Auswertung sein. Dadurch wird sichtbar, welche Inhalte Google besonders häufig für generative Antworten heranzieht und welche Themen innerhalb der AI-Suche Reichweite erzielen. Eine Kennzahl fehlt allerdings weiterhin: Klicks.

Google zeigt aktuell nicht, wie viele Nutzer:innen nach einer AI-Antwort tatsächlich auf eine Website klicken. Gegenüber Search Engine Land erklärte ein:e Google-Sprecher:in, dass man gemeinsam mit Website-Betreiber:innen prüfe, welche zusätzlichen Kennzahlen künftig sinnvoll sein könnten.

Google betont die Chancen der AI-Suche für Websites

Nach Angaben von Google nutzen inzwischen mehr als 2,5 Milliarden Menschen monatlich AI Overviews. Der AI Mode soll bereits auf über eine Milliarde monatliche Nutzer:innen kommen. Google argumentiert, dass generative Suchfunktionen nicht nur die Zahl der Suchanfragen erhöhen, sondern auch völlig neue Suchmuster hervorbringen. Dadurch entstünden zusätzliche Chancen für Marken, Publisher und Content Creator, neue Zielgruppen zu erreichen.

Gleichzeitig steht Google unter Druck, nachzuweisen, dass AI Overviews und AI Mode weiterhin Traffic auf Websites lenken. Deshalb hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten mehrere Anpassungen vorgenommen. Dazu zählen:

  • mehr direkte Links innerhalb von AI-Antworten. Google hat in diesem Kontext auch neue SEO Best Practices für zusätzliche Snippet Links (Read More Links) veröffentlicht, die Publishern zusätzliche Traffic-Chancen aus der Web-Link-Suche eröffnen sollen.
  • Vorschaukarten für verlinkte Websites
  • die Einführung von Preferred Sources in AI Overviews und AI Mode, die Nutzer:innen inzwischen auch auf Deutsch festlegen können
  • die Kennzeichnungen für abonnierbare Inhalte
  • neue Experimente mit unterschiedlichen Link-Formaten

Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung generativer Sucherlebnisse hat Google außerdem seine Empfehlungen für Website-Betreiber:innen aktualisiert. Besonders wichtig seien einzigartige, nicht austauschbare Inhalte statt bloßer Standardinformationen sowie eine technisch und redaktionell sauber aufbereitete Website.


Wie du bevorzugte Quellen einstellst oder als Publisher aktiv darauf hinweist, erfährst du in unserem dedizierten Beitrag.

Neue Google-Suchfunktion auf Deutsch:
Bevorzugte Quellen öfter anzeigen lassen


Publisher können Inhalte künftig aus der KI-Suche ausschließen

Neben den neuen AI Performance Reports testet Google eine weitere Funktion, die viele Publisher seit Langem fordern. Über einen neuen Schalter in der Search Console können Website-Betreiber:innen künftig festlegen, ob ihre Inhalte in AI Overviews, AI Mode oder AI Overviews in Discover erscheinen dürfen.

Wer die Funktion deaktiviert, wird in den generativen Sucherlebnissen von Google nicht mehr berücksichtigt. Laut Google erhalten entsprechende Websites dann weder Impressionen noch Traffic aus diesen Bereichen. Auf die klassischen Such-Rankings soll die Entscheidung jedoch keinen Einfluss haben.

Die neue Kontrollfunktion wird zunächst für ausgewählte Website-Betreiber:innen in Großbritannien getestet und soll später breiter ausgerollt werden. Google hatte entsprechende Maßnahmen bereits im vergangenen Jahr in Aussicht gestellt. Hintergrund sind unter anderem anhaltende Diskussionen mit Publisher sowie regulatorischer Druck in Europa. So berichtete Search Engine Land bereits 2024 über mögliche Opt-out-Optionen für Googles generative Suchfunktionen und später über eine EU-Kartellbeschwerde gegen AI Overviews.

Frühe Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel der SEO-Verantwortlichen einer Nutzung ihrer Inhalte in Googles KI-Suchfunktionen kritisch gegenübersteht. In einer Umfrage des SEO-Experten Barry Schwartz gaben 33,2 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie ihre Inhalte aus AI Overviews und ähnlichen KI-Suchfunktionen ausschließen würden, sofern Google entsprechende Möglichkeiten anbietet.

Mit dem neuen Schalter reagiert Google auf eine Debatte, die die Branche seit dem Start von AI Overviews begleitet. Viele Medienhäuser und Website-Betreiber:innen kritisieren, dass ihre Inhalte für AI-Antworten genutzt werden, ohne dass sie ausreichend Einfluss auf deren Verwendung haben. Ein Ausschluss der Nutzung ist über robots.txt und das dedizierte Google Extended allerdings schon länger möglich.

Derweil rollt Google noch die Kategorie Agentic Browsing für Lighthouse aus, mit der sich prüfen lässt, wie gut die Seiten für die Interaktionen mit Maschinen beziehungsweise Agents vorbereitet sind. Das wird in Zukunft wichtiger denn je, da es bei Google schon automatisches Browsing in Chrome gibt. Die Lighthouse-Kategorie Agentic Browsing prüft unter anderem WebMCP-Anbindungen, Accessibility und LLMs.txt auf Maschinenlesbarkeit.


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