Künstliche Intelligenz
Erstklassiges WLAN-Mesh-System mit Top-Software: Ubiquiti Unifi im Test
Schickes Design, hervorragende Software: Das Mesh-System aus Unifi Dream Router 7 und Unifi Express 7 bietet weitaus mehr als reine Durchsatzraten.
Das Unifi-Mesh von Ubiquiti folgt einem ähnlichen Konzept wie das Fritz-Mesh. So gibt es einen vollwertigen Meshrouter und einen reinen Knoten/Access Point, der sich nahezu vollständig auf das Weiterreichen des WLAN-Signals fokussiert. Unsere gewählte Zusammensetzung besteht aus dem Ubiquiti Unifi Dream Router 7 und dem Access Point Unifi Express 7.
Wir haben uns hier für den Express 7 entschieden, weil wir ein klassisches Mesh abbilden möchten, das sowohl eine drahtlose als auch kabelgebundene Kommunikation zwischen den Knoten unterstützt (Wireless und wired Backhaul) – so wie alle anderen Mesh-Systeme in unserer Bestenliste. Andere Unifi-Modelle unterstützten mitunter ausschließlich kabelgebundenes Backhaul.
Unser gewählter Aufbau dient somit exemplarisch, ist aber so gewählt, dass er eine ähnliche Funktionalität wie die anderen Mesh-Systeme in unserer Bestenliste bietet. Welchen AP man am Ende nutzt, kommt aber auf den persönlichen Bedarf und die eigenen Vorlieben an – hier kann man flexibel wählen.
Der Dream Router und der Unifi Express unterstützen beide das durchsatzstarke 6-GHz-Band, MLO (Multi-Link Operation) und besitzen ein kleines Status-Display. Im Test zeigen sich die Stärken und Schwächen des Aufbaus und wie das System im Vergleich zur Konkurrenz bestehen kann.
Die Testgeräte haben uns die Kollegen von Mindfactory zur Verfügung gestellt.
Ausstattung: Welche Funktionen und Anschlüsse bietet das Ubiquiti Unifi Mesh?
Auch wenn es Unifi nicht so bewirbt, hat der Unifi Dream Router 7 (UDR 7) eine theoretische Übertragungsrate von maximal 11.000 Mbps. Erwartungsgemäß ist das 6-GHz-Band mit 5,7 Gbps am durchsatzstärksten, dicht gefolgt vom 5-GHz-Band mit 4,3 Gbps. Deutlich schwächer ist dann wiederum das 2,4-GHz-Band mit nurmehr 688 Mbps.
MLO wird in den neueren Firmwareversionen nun unterstützt, wenn auch nur als „alternating MLO“ – das ist aber aktuell bei allen bekannten Mesh-Systemen mit Wifi 7 der Fall. So wechselt der Router nur flüssig zwischen den Frequenzbändern, sollte es etwa Signalstörungen auf einem Band geben. Das gleichzeitige Senden auf mehreren Frequenzbändern (simultaneous MLO) ist damit aber eben nicht abgedeckt, wodurch die Pseudoklassen, etwa von 11.000 BE, noch rein theoretische Werte sind.
Abgesehen davon nutzt das Mesh im 6-GHz-Band den erweiterten Kanal von 320 MHz und allgemein die 4K-QAM, was den Datendurchsatz zu vorherigen Standards noch einmal deutlich erhöht.
Der UDR 7 bietet dreimal 2,5-Gigabit-LAN, einmal 2,5-Gigabit-WAN und noch einmal WAN als 10-Gigabit-SFP+-Port. Für den üblichen Nutzer ist das erst einmal wenig sinnvoll. Wer aber höchstmögliche Stabilität benötigt, hat so auch beim WAN immer die Option für ein „Fallback“, sodass die Verbindung zum Internet eine gewisse Redundanz aufweist. Das ist etwa dann sinnvoll, wenn man selbst Services hosten möchte. Am ersten LAN-Port liefert der UDR 7 auch PoE (Power over Ethernet) mit einem Budget von 15,4 W.
Der Unifi Express 7 (UX 7) verfügt über einen LAN-Anschluss mit 2,5 Gigabit und einen WAN-Anschluss mit 10 Gigabit – hier als üblicher RJ45-Stecker. Die Stromversorgung erfolgt am Dream Router mittels zweipoligem Netzstecker und am Express 7 mit dem mitgelieferten USB-C-Netzteil. Beim VPN stellt das Unifi-Mesh die Protokolle Ipsec, OpenVPN, Wireguard und L2TP, sowie das proprietäre „Site Magic“.
Zudem gibt es umfangreiche VLAN-Funktionen, sowohl zur Trennung der Drahtlosnetzwerke, als auch für die LAN-Ports am Gerät selbst. Der Dream Router 7 verfügt außerdem noch über einen Steckplatz für eine microSD-Karte, mit der der interne Netzwerk-Speicher von 64 GB (62,5 GB nutzbar) noch einmal erweitert werden kann.
Einrichtung: Welche Schritte sind beim Ubiquiti Unifi Mesh erforderlich?
Zum Einrichten des Routers laden wir zunächst die „UniFi“-App herunter. In der App werden wir dann dazu aufgefordert, das Bluetooth zu aktivieren, über das der eingeschaltete Router dann anschließend gefunden wird. Als Nächstes sollen wir wieder über den WAN-Anschluss eine Verbindung zum Internet herstellen. Wir nutzen einen OpnSense-Router in unserem Netzwerk, über den der Unifi-Router eine IP-Adresse zugewiesen und den gewünschten Internetzugriff bekommt.
Es folgt nun schon die Einrichtung des WLANs, wobei wir den Knoten selbst auch umbenennen können. Im Folgenden vergeben wir noch ein Passwort für den sicheren Zugriff auf die Oberfläche des Routers, sei es über die App oder Weboberfläche. Damit ist der erste Teil der Einrichtung bereits problemlos abgeschlossen. Die App teilt uns sofort mit, sobald der Mesh-Knoten Unifi Express 7 hochgefahren ist, dass sie ein kompatibles Gerät gefunden hat und die Integration ins Mesh beginnen kann.
Ubiquiti Unifi – Einrichtung & App
Nach einer kurzen Wartezeit, wobei der Fortschritt auch auf den Displays an den Gerät live angezeigt wird, ist das Mesh bereits einsatzbereit. Wir aktualisieren jetzt noch die Firmware des Routers auf die neueste Version 4.1.22 und die des „Unifi Network“ auf 10.0.162. Die App ist sehr übersichtlich, optisch ansprechend gestaltet und bietet obendrein eine enorme Menge an Optionen – so muss eine moderne Netzwerk-App aussehen.
Was uns zuerst gar nicht aufgefallen ist, für den ein oder anderen allerdings störend sein könnte: Die App ist in einigen Teilen nur auf Englisch. Die Weboberfläche ist ähnlich gestaltet und liefert auch eine gute Nutzererfahrung, wir bleiben allerdings erst einmal bei der App. Für unsere Tests setzen wir eigene Werte für die Wifi-Geschwindigkeit, indem wir für jedes Frequenzband die maximale Kanalbreite einstellen.
MLO ist nach dem Firmwareupdate ebenfalls verfügbar und wir schalten es trotz der minimalen Umsetzung an – was man hat, will man ja auch nutzen. Wir hatten anfänglich Probleme, dass sich unsere Testgeräte mit dem Wifi-7-Standard verbinden. Das konnten wir anhand der grafischen Wifi-Topologie in der App aber schnell feststellen und durch einen Neustart aller Geräte beheben.
Performance: Wie schnell ist das Ubiquiti Unifi Mesh?
Wir testen die reale Geschwindigkeit des Meshs wieder zuerst an unseren drei statischen Messpunkten. Dabei steht der UDR 7 im Büro im Obergeschoss und der Express 7 im Flur des Untergeschosses bei drahtloser Koppelung (Wireless Backhaul).
Allerdings können wir nur mit dem Minisforum M1 Pro (Wifi-Chipsatz: Intel BE200) einen starken Durchsatz von 2334 Mbps Down- und 2173 Mbps Upload mit dem Openspeedtest messen. Mit Iperf sind es noch 1,82 Gbps in einem Messzeitraum von 10 Sekunden. Wichtig zu erwähnen ist, dass beim Openspeedtest bereits 4 Prozent Toleranz beaufschlagt sind, die durch das andere Messverfahren in etwa verloren gehen. Dabei handelt es sich um den Standardwert der Software, den wir unverändert lassen.
Unsere weiteren Testgeräte erzielen nur 1892 Mbps im Down- und 1644 Mbps im Upload (Geekom A9 Max) bzw. 1727 Mbps und 1836 Mbps im Falle des Pixel 10 Pro XL. Mit Iperf 3 messen wir nur 992 Mbps mit dem A9 Max, beim Pixel sind es wiederum 1,43 Gbps im Upload und 1,41 Gbps im Download.
Am zweiten Messpunkt im Flur, direkt neben dem Mesh-Satelliten, messen wir zunächst wieder die gesamte WLAN-Geschwindigkeit. Dabei muss das Signal aus dem 1. OG vor allem den Fußboden mit Heizung durchdringen. Hier liegen die Messwerte wieder sehr nah beieinander, wobei das Pixel die höchsten Ergebnisse erreicht. Im Openspeedtest sind es zwischen 47 (M1 Pro) und 60 Mbps (A9 Max) im Down- und 138 (Pixel) bis 193 Mb/s (A9 Max) im Upload. Mit Iperf liegen die Werte nur noch zwischen 139 (M1 Pro) und 170 Mb/s (A9 Max) für die Mini-PCs.
Das Pixel bildet hier das Schlusslicht mit 98 Mbps im Up- und 53 Mbps im Download. Mithilfe der App können wir sehen, dass sich unsere Testgeräte mit dem richtigen Knoten verbinden, was sonst zumindest die vergleichsweise schlechten Werte erklärt hätte. Über das Display meldet der Express 7 allerdings eine schlechte Verbindungsqualität an unserem Standard-Messpunkt.
Bei direkter Verbindung der Mini-PCs mit dem Satelliten im Flur per LAN messen wir die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen den beiden Mesh-Knoten. Die Messungen fallen hier entgegen unserer Erwartungen bei beiden Mini-PCs sogar schlechter aus – vielleicht nur durch ein ungünstiges Verschieben des Mesh-Knotens. Im Download des Openspeedtest liegen wir bei 48 bis 53 Mbps und im Upload bei 135 bis 165 Mbps. Die Messwerte in Iperf ähneln stark den Upload-Werten mit 120 bis 141 Mbps. Uns ist schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass die Werte im Upload gerade bei schlechterer Verbindungsqualität deutlich besser sind, als der Download – einen klaren Grund hierfür kennen wir zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht.
Am dritten Messpunkt in der Küche, wobei der Satellit auf halbem Weg zum Hauptknoten liegt, sinken die Werte natürlich abermals. Hier messen wir im Openspeedtest zwischen 36 (A9 Max) und 73 Mbps (Pixel) im Down- und 126 (Pixel) bis 160 Mbps (M1 Pro) im Upload. Das sind nicht sonderlich gute Messwerte, ein solches Ergebnis war aber nach den Werten aus dem vorherigen Test schon in gewisser Art vorauszusehen.
Als Nächstes bewegen wir uns vom Hauptknoten im Obergeschoss durch den Flur in die Küche und anschließend wieder zurück. Wir gehen also an allen vorherigen Messpunkten vorbei und beobachten auf dem Pixel mit dem Openspeedtest, wie gut der Wechsel im Mesh vonstattengeht. Dafür nutzen wir wie bisher zunächst eine drahtlose Verbindung zwischen den Mesh-Knoten (Wireless-Backhaul).
Dabei sehen wir in einem von drei Durchläufen einen vollständigen Verbindungsabbruch während des Download-Tests beim Zurückwechseln zum Hauptknoten. Die Verbindung kann automatisch nicht rechtzeitig wiederhergestellt werden, womit der Upload-Test in diesem Fall fehlschlägt. In den beiden anderen Durchläufen funktioniert alles genauso, wie es soll. Mit einem Wired Backhaul können wir einen Verbindungsabbruch vollständig umgehen.
Zuletzt testen wir den Hauptrouter alleine und ohne Hindernisse. Dazu messen wir mit dem Pixel in einer Entfernung von 15 und 30 Metern im Freien. Bei 15 m erhalten wir 763 Mbps im Down- und 543 Mbps im Upload, die Werte sind auch durchweg sehr stabil. Bei 30 Metern messen wir noch 473 Mb/s im Download und 313 Mb/s im Upload, ebenfalls sehr stabil.
So lässt sich sagen, dass das Unifi-Mesh, bestehend aus dem Dream Router 7 und Express 7, die in Deutschland übliche Internetgeschwindigkeit von 31 bis 100 Mb/s bei uns im gesamten Haus bereitstellen kann. Bei einer optimalen Platzierung sind auch noch höhere Geschwindigkeiten bei den genutzten Flächen drin.
Der Verbrauch des Dream Routers beläuft sich auf 11 W im Idle und 13 W bei aktivem Geschwindigkeitstest.
Gehäuse: Wie ist die Verarbeitung des Ubiquiti Unifi Mesh?
Ubiquiti Unifi – Bilderstrecke
Optisch spielen sowohl der Dream Router als auch das Express 7 in einer ganz anderen Liga. Beide sind in schlichtem Weiß gehalten und aus PC (Polycarbonate) gefertigt. Die Geräte wirken so enorm hochwertig und weisen auch keine scharfen Kanten, etwa an der Unterseite, auf. Auf den Mesh-Knoten findet sich nur dezent das Logo des Herstellers wieder. Der Dream Router 7 kommt in einer eher zylindrischen Form mit abgerundeten Kanten und misst 110 mm im Radius, bei einer Höhe von 184,1 mm. Der Express 7 erinnert an einen kompakten Mini-PC und misst 117 × 117 × 42,5 mm. Beide haben ein 0,95-Zoll-großes Farbdisplay auf der Vorderseite, das die aktuelle Bandbreitennutzung des Geräts, sowie die Anzahl verbundener Clients anzeigt.
Die Stromversorgung des Dream Routers erfolgt über einen zweipoligen Netzstecker und beim Express 7 über USB-C. Für beides sind die benötigten Kabel und das Netzteil im Lieferumfang enthalten. Im Lieferumfang gibt es zudem ein Werkzeug, um den Adapter für den SFP+-Port wieder entfernen zu können.
Preis: Was kostet das Ubiquiti Unifi Mesh?
Der Unifi Dream Router 7 ist bei Galaxus aktuell am günstigsten mit 242 Euro. Den Unifi Express 7 gibt es derzeit für 180 Euro. Insgesamt kommt man also für das gesamte Mesh in dieser Zusammenstellung auf 422 Euro.
Bei Amazon kostet der Dream Router 7 derzeit knapp 283 Euro. Das Unifi Express 7 ist dort zudem aktuell im Angebot für 184 Euro (467 Euro insgesamt).
Fazit:
Das Ubiquiti Unifi Mesh, in unserem Fall bestehend aus dem Dream Router 7 und dem Express 7, zielt vor allem auf ein ideales Nutzererlebnis ab – egal ob Netzwerkprofi oder absoluter Anfänger. Das kostet aber auch, denn für mindestens 422 Euro (UDR7: 242 Euro + UX7: 180 Euro) liefert das Mesh am Ende des Tages weniger Durchsatzleistung als andere Mesh-Systeme in diesem Preisbereich.
Die Geschwindigkeiten halten wir für den üblichen Haushalt trotzdem für mehr als ausreichend und die Tests zeigen grundsätzlich eine dauerhaft stabile Verbindung. So hat uns das Mesh insgesamt doch überzeugt, allen voran durch die hervorragende Software, die wir im Vergleich für am besten strukturiert halten – bis auf einzelne fehlende deutsche Übersetzungen. Wir gehen davon aus, dass Ubiquiti das Mesh mit der Zeit noch weiter durch Softwareupdates verbessern wird, auch wenn das natürlich kein Grund sein sollte, das System zu kaufen, wenn der aktuelle Zustand einem noch nicht ausreicht.
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Rasterfahndung 2.0: Starke Zunahme der polizeilichen Gesichtserkennung
Die digitale Überwachung im öffentlichen Raum erreicht eine neue Dimension. Zahlen des Bundesinnenministeriums belegen einen deutlichen Anstieg bei der Nutzung des polizeilichen Gesichtserkennungssystems (GES). Im vorigen Jahr nutzten deutsche Behörden das beim Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelte System deutlich häufiger zur Identifizierung von Personen als zuvor. Mit insgesamt rund 343.856 Suchläufen 2025 hat sich die Schlagzahl gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
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Die Kriminalämter von Bund und Ländern stechen laut einer Antwort von Innenstaatssekretär Christoph de Vries (CDU) auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Lea Reisner (Die Linke) hervor: 2024 generierten diese noch rund 121.000 Abfragen. Doch zuletzt schnellte der Wert 2025 auf über 313.500 Suchläufe hoch. Auch die Bundespolizei intensivierte die Nutzung und griff etwa 30.000 Mal auf die zentrale Fotodatenbank zu – ein Plus von rund 50 Prozent.
Das 2008 etablierte System dient offiziell als assistierendes Werkzeug, um die Identität von Tatverdächtigen oder Opfern zu klären. Das Verfahren basiert auf dem Abgleich von Bildmaterial aus Überwachungskameras oder Mobiltelefonen mit der Inpol-Datei. Darin lagern derzeit 7,6 Millionen Lichtbilder von etwa 5,4 Millionen Menschen.
Die Software codiert anatomische Merkmale eines Gesichts in ein mathematisches Template und vergleicht dieses sekundenschnell mit dem Bestand. Das Ergebnis ist eine nach Wahrscheinlichkeit sortierte Kandidatenliste. Resultate müssen im Anschluss von Lichtbildexperten manuell verifiziert werden.
KI-Einsatz und mobile Fahndung per App
Treiber ist die technische Modernisierung. Seit September 2024 setzt das BKA auf ein System, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert. BKA-Chef Holger Münch betonte die gesunkene Fehlerrate, die nun unter einem Prozent liege. Diese Effizienz hat personelle Konsequenzen: Durch den hohen Automatisierungsgrad plant das Amt, bis Ende 2026 etwa 50 Stellen aus der Gesichtserkennung abzuziehen. Nur die mit der KI-Verordnung der EU vorgeschriebene Endkontrolle bleibt als menschliches Korrektiv erhalten.
Die Bundespolizei verzeichnete eine hohe Erfolgsquote. Mit 5328 direkten Treffern führt sie die Liste der Identifizierungen an. Jeder sechste Suchlauf war erfolgreich. Experten führen dies auf den Einsatzschwerpunkt an den Binnengrenzen und die Migrationskontrolle zurück.
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Da mehr als die Hälfte der in Inpol gespeicherten Personen Asylsuchende oder Menschen mit abgelehntem Status sind, ist die Trefferwahrscheinlichkeit in dieser Gruppe mathematisch weitaus höher. Bei den Kriminalämtern fiel die Zunahme der Identifizierungen mit 1833 Fällen moderater aus. Hier verdoppelte sich aber die Zahl der „Ermittlungshinweise“ – Informationen über Ähnlichkeiten ohne direkten Treffer – auf rund 22.000.
Mobiler Einsatz
Auftrieb erhält die Fahndung durch mobile Einsatzoptionen. Eine von der hessischen Polizei entwickelte App ermöglicht es Streifenbeamten, Gesichter direkt vor Ort per Smartphone mit dem GES des BKA abzugleichen.
Rechtswissenschaftler warnen: Da Menschen aus sozioökonomisch schwachen Schichten oder Personen, die als ausländisch wahrgenommen werden, häufiger kontrolliert würden, landeten sie überproportional oft in Inpol. Bei künftigen Delikten würden sie so mithilfe von Gesichtserkennung mit höherer Wahrscheinlichkeit identifiziert.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Die beste Outdoor-Smartwatch im Test – robuste GPS-Uhren für Abenteuer
Samsung Galaxy Watch Ultra
Die robuste Samsung Galaxy Watch Ultra überzeugt mit langer Akkulaufzeit und starken Features, hat aber ein ungewöhnliches Design. Wie sich die Outdoor-Smartwatch schlägt, zeigt der Test.
- präzise Pulsmessung
- viele Apps und smarte Features
- gute Akkulaufzeit für Wear OS
- hoher Preis
- merkwürdiges Design
- ungenaues GPS
- EKG und Blutdruck nur mit Samsung-Handys
Samsung Galaxy Watch Ultra im Test: Robuste Smartwatch mit 3 Tagen Laufzeit
Die robuste Samsung Galaxy Watch Ultra überzeugt mit langer Akkulaufzeit und starken Features, hat aber ein ungewöhnliches Design. Wie sich die Outdoor-Smartwatch schlägt, zeigt der Test.
Verglichen mit dem schlanken Modell der Galaxy Watch ist die Ultra deutlich wuchtiger und bietet einen weitaus größeren Akku. Das Design ist jedoch etwas ungewöhnlich. Dafür hält die Smartwatch mit Wear OS nahezu drei Tage im Test durch und bietet ebenfalls eine genaue Pulsmessung, ein robusteres Gehäuse, standardmäßig LTE und eine EKG-Messung – die jedoch nur mit Samsung-Smartphones funktioniert.
Update: 2025 gibt es lediglich ein „kleines“ Modell-Upgrade. Die Samsung Galaxy Watch Ultra 2025 bietet jetzt ein dunkelblaues Armband, bekommt mit 64 GB doppelt so viel Speicher und läuft von Haus aus schon mit Wear OS 6 und One UI Watch 8. Dazu kommen erweiterte Gesundheitsfunktionen.
Wir haben uns auch das neue Modell angesehen, die frühere Variante haben wir im August 2024 getestet. Wie sich beide robusten Smartwatches in der Praxis schlagen, zeigt dieser Test.
Design: Was ist anders bei der Galaxy Watch Ultra?
Über Geschmack kann man sich bekanntlich streiten. Optisch geht Samsung bei der Galaxy Watch Ultra andere Wege. So ist die Uhr angedeutet rechteckig mit abgerundeten Ecken, das Display mit Saphirglas bleibt allerdings rund. Wie uns ein aufmerksamer Leser darauf hingewiesen hat, gibt es dafür einige historische Beispiele von edlen Uhren, etwa die Omega Jedi oder Seiko Pogue.
Das Ganze wirkt auf den Autor dieses Texts aber eher wie eine Mercedes-G-Klasse, die in einen Fiat Multipla gerauscht ist. Die Uhr wirkt recht klobig, vergeudet aber mit der Form Platz für den Bildschirm. Die Optik einer Sportuhr (Bestenliste) wie bei einer Garmin Fenix 7 (Testbericht) hätte der Galaxy Watch Ultra unserer Meinung nach besser zu Gesicht gestanden. Aber letztlich ist das unsere subjektive Einschätzung. Unpraktisch ist lediglich, dass gefühlt der Platz für das Display nicht komplett genutzt wird bei diesem Design. Lobenswert ist, dass hier Samsung mal eine andere Form wählt als die meisten Hersteller.
Neu ist die Action-Taste, die einer Krone nachempfunden ist, aber bei Drehung keinerlei Funktion bietet. Mit einem Durchmesser von 47 mm fällt die Uhr recht groß aus. Sie bietet Wasserschutz bis 10 ATM (100 Meter Wassersäule) und erfüllt IPX8 sowie die US-Militärnorm MIL-STD-810H. Anders als die Apple Watch Ultra ist sie aber nicht zum Tauchen geeignet, höchstens zum Schnorcheln.
Das Titangehäuse wirkt unserer Einschätzung nach anfällig für Kratzer, auch wenn die Uhr im Test keinerlei Schaden genommen hat. Zudem ist es kein Unibody aus Titan, so nutzen die Koreaner auch Kunststoff, was nicht so hochwertig wirkt, wie man es für den Preis erwarten würde. Die Armbänder sind einfach zu wechseln. Das 2025er-Modell bleibt bei den Spezifikationen und Gehäuse gleich, lediglich das Band hat mit Blau eine neue Farbe.
Display: Wie groß und hell ist der Bildschirm?
Der Bildschirm hat eine Diagonale von 1,5 Zoll und ist damit nur so groß wie bei der Galaxy Watch 7 (Testbericht) mit 44 mm. Die Bildqualität des überaus scharfen OLED-Panels ist hervorragend. Zudem ist die Anzeige strahlend hell und bleibt auch bei Sonnenlicht ablesbar. Samsung gibt eine Helligkeit von 3000 Nits an, was deutlich heller ist als bei der Galaxy Watch 7 oder Apple Watch.
Standardmäßig ist das Always-On-Display aktiv, was aber die Akkulaufzeit um knapp einen halben Tag verkürzt. Ohne Always-On-Display aktiviert sich das Display nicht immer sofort, wenn man die Uhr zu sich dreht, man muss schon etwas ruckartig das Handgelenk bewegen – dieses Problem hatten wir bei der Galaxy Watch 7 so nicht.
Samsung Galaxy Watch Ultra – Bilderstrecke
Ausstattung: Welche Funktionen hat die Galaxy Watch Ultra?
An Bord der Watch Ultra ist der neue Samsung Exynos W1000 Prozessor, der im 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Dadurch läuft die Uhr extrem flüssig und ohne Verzögerungen. Der Speicher bietet 32 GB bei 2 GB RAM, was internen Musikspeicher für die Nutzung ohne Handy oder offline ermöglicht. Bei der Ultra 2025 gibt es von Haus aus doppelt so viel Speicher – also 64 GB. Das sollte genügend Platz für Musik oder Karten liefern.
Drahtlose Kommunikation erfolgt primär über Bluetooth 5.3, optional auch über WLAN (2 GHz und 5 GHz) sowie LTE mit eSIM. NFC ist integriert, sodass die Uhr zum Bezahlen mit Samsung Pay genutzt werden kann. Zur Standortbestimmung stehen GPS, Glonass, Beidou und Galileo zur Verfügung, womit die Smartwatch auch ohne Smartphone zum Laufen verwendet werden kann. Die Genauigkeit ist jedoch nicht optimal. Ein Kompass ist ebenfalls an Bord.
Voraussetzung für die Nutzung ist ein Android-Smartphone mit mindestens Android 10, iPhones sind inkompatibel. Das App-Angebot ist dank des Google Play Store groß, und Wear OS ermöglicht die Nutzung von Google-Anwendungen wie Bixby, Smartthings, Samsung Pay, Google Maps sowie weitere Dienste wie Spotify oder Komoot. Die Sensoren überwachen den Schlaf, Zyklus, Blutsauerstoff, Blutdruck, Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und Hauttemperatur, die Uhr zählt ferner Schritte sowie Schwimmzüge. Eine Sturzerkennung gibt es ebenfalls. Auch Höhenmesser und Luftdrucksensor sind integriert.
Allerdings können nur Samsung-Smartphones die Smartwatch vollständig nutzen, da Funktionen wie EKG oder Blutdruckmessung nur über die Samsung Health Monitor App mit Smartphones der Koreaner verfügbar sind. Die Blutdruckmessung erfolgt optisch und steht nur Nutzern eines Samsung-Smartphones zur Verfügung. Hierzu muss die Uhr vorab mit einer Oberarmmanschette kalibriert werden, danach sind die Ergebnisse recht überzeugend, wenn auch vermutlich nur geschätzt.
Wear OS sorgt für zahlreiche smarte Funktionen und eine enge Verzahnung mit dem Smartphone. Die Watch Ultra synchronisiert automatisch unterstützte Apps und einige Einstellungen des Smartphones. Zum Beantworten von SMS und WhatsApp-Nachrichten stehen eine QWERTZ-Tastatur sowie vorgefertigte Antworten bereit. Telefonieren mit der Uhr ist ebenfalls möglich. Einige Galaxy-AI-Features gibt es auch, jedoch bisher nicht im gleichen Umfang wie beim Samsung Galaxy Z Flip 6 (Testbericht).
Software & Bedienung
Die Kopplung der Watch Ultra mit dem Smartphone erfolgt über die App Galaxy Wearable, die auf Samsung-Geräten vorinstalliert ist. Nutzer von Android-Smartphones müssen zusätzlich das Galaxy-Watch-7-Plug-in installieren.
Schlafanalysen und andere Gesundheitsdaten werden in der App Samsung Health angezeigt, allerdings sind Funktionen wie EKG und Blutdruckmessung nur auf Samsung-Smartphones über die App Samsung Health Monitor nutzbar. Laut Samsung wurde die Funktion nur für eigene Smartphones zertifiziert, für uns wirkt das aber, als würde man solch einen Anreiz zum Kauf eines Mobilgeräts der Koreaner erzwingen wollen. Schade, die Pixel Watch erstellt ein EKG mit jedem Android-Gerät.
Die Bedienung der Galaxy-Watch-Serie bleibt auch bei der neuen Version weitgehend unverändert. Die Smartwatch lässt sich über den Touchscreen und zwei seitliche Tasten sowie eine neue Action-Taste steuern, letztere gibt es bei der Galaxy Watch 7 nicht. Standardmäßig startet die Action-Taste das Workout-Menü, alternativ kann man die Taste mit einem bestimmten Training belegen oder die Stoppuhr, Taschenlampe oder Wassersperre aktivieren. Andere Funktionen kann man diesem Knopf aber nicht zuweisen.
Die obere Taste führt zum Startbildschirm zurück. Ein doppeltes Tippen öffnet standardmäßig die zuletzt genutzte App, kann aber auch für andere Funktionen belegt werden. Längeres Drücken startet Bixby, wobei alternativ auch der Google Assistant oder das Ausschaltmenü verfügbar wären. Die untere Taste dient als Zurück-Button, lässt sich alternativ so konfigurieren, dass sie eine Übersicht der geöffneten Apps anzeigt.
Mit der Watch Ultra 2025 führt Samsung Wear OS 6 samt One UI Watch 8 ein. Die Software ist übersichtlich, bietet eine große App-Auswahl und zählt zu den smartesten Uhr-Systemen. Neu ist unter anderem das Stapeln von Widgets, was die Bedienung flexibler macht. Auch das 2024er-Modell wird dieses Software-Update im Laufe der Zeit erhalten.
Wischbewegungen ermöglichen eine einfache Navigation durch die Menüs. Eine physische Lünette fehlt, jedoch gibt es eine digitale Variante, bei der durch Wischen am Display-Rand durch die Informationskacheln gescrollt wird. Jede Eingabe wird durch haptisches Feedback bestätigt. Sprachbefehle können über Bixby oder Google Assistant ausgeführt werden.
Training
Der Pulssensor der Watch Ultra liefert präzise Messungen, selbst bei stark schwankender Belastung. Auch die Schrittzählung ist präzise, jedoch wirkt das GPS beim Laufen weniger genau. Samsung bietet zahlreiche Trainingsprofile. Allerdings fühlt man sich bei der Auswahl fast erschlagen. Für etliche Übungen im Fitnessstudio gibt es eigene Profile, ein einfaches Profil für „Krafttraining“ fehlt allerdings. Die automatische Trainingserkennung funktioniert zuverlässig. Sie erkennt schnell, wenn man Rad fährt, und pausiert die Aufzeichnung bei Stopps automatisch. Zudem erinnert die Uhr nach einer Stunde Inaktivität daran, sich zu bewegen.
Während des Trainings zeigt die Watch Ultra Daten wie Distanz, maximale Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Pulsverlauf an. Eine umfassende Analyse erfolgt in der Samsung Health App, die auch einen „Laufcoach“ bietet. Zusätzlich misst die Uhr den Blutsauerstoffgehalt und das Stresslevel. Die „erweiterten Laufmetriken“ analysieren den Laufstil und bieten Optimierungsvorschläge.
Schlaf & Gesundheit
Neben Sportfunktionen überwacht die Uhr präzise den Schlaf und unterteilt ihn in verschiedene Phasen wie Leichtschlaf, Tiefschlaf, REM und Wachphasen. Sie bewertet das Energielevel des Nutzers, basierend auf der Schlafqualität und den vorherigen Aktivitäten.
Da das 2024er-Modell fürhte beim Schlaf die Messung des AGEs-Index (Advanced Glycation End-products), der Aufschluss über das Ausmaß von Glykationsendprodukten im Körper gibt. Diese Verbindungen, die durch die Bindung von Zucker an Proteine oder Fette entstehen, sind mit altersbedingten und chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen verbunden.
Neu bei der Watch Ultra 2025 ist die Antioxidantien-Messung. Dafür nimmt man die Uhr ab und legt den Daumen auf die Sensoren auf der Rückseite. Die Ergebnisse dienen eher als grober Trend, da eine exakte Analyse nur im Labor über Blut- oder Urinproben möglich ist – somit eher eine Wellness-Funktion.
Akku: Wie lange hält die Galaxy Watch Ultra?
Der wohl größte Vorteil gegenüber der Galaxy Watch 7 ist die für Wear OS verhältnismäßig lange Akkulaufzeit. Ohne Always-On-Display und das Tragen im Schlaf kamen wir im Test mit der Uhr sogar auf drei Tage Akkulaufzeit. Trägt man sie nachts und nutzt das Always-On-Display, sind knapp zwei Tage drin.
Mit dem mitgelieferten Ladepad benötigt die Watch Ultra fast zwei Stunden für eine volle Ladung. Das ist nicht besonders schnell. Leider lässt sich die Uhr nicht über andere Qi-Ladematten oder das Smartphone aufladen. Ein Netzteil ist im Lieferumfang nicht enthalten, hier muss man darauf achten, dass man ein Netzteil mit USB-C-Anschluss (Bestenliste) nutzt.
Preis: Was kostet die Galaxy Watch Ultra?
Der Aufpreis ist gehörig für das Ultra-Modell. Die UVP liegt bei stolzen 699 Euro. Es gibt ausschließlich eine Variante mit LTE via eSIM. Erhältlich sind die Armbandfarben Orange, Weiß und Dunkelgrau. Es gibt zudem zahlreiche Armbänder. Straßenpreise für das 2024er-Modell beginnen mittlerweile bei rund 349 Euro. Das 2025er-Modell ist mit 378 Euro teurer.
Fazit
Die Samsung Galaxy Watch Ultra ist eine robuste, sportliche Smartwatch mit bis zu drei Tagen Akkulaufzeit. Das helle OLED-Display bleibt auch in der Sonne gut ablesbar, und dank Wear OS stehen zahlreiche Fitness- und Gesundheitsfunktionen zur Verfügung. Das EKG funktioniert jedoch nur mit Samsung-Smartphones.
Weniger überzeugend ist die GPS-Genauigkeit. Das klobige Design passt gut zum Outdoor-Einsatz mit Wasserschutz bis 10 ATM, wirkt aber weniger edel, als es der hohe Preis erwarten lässt. Für Taucher ist sie im Gegensatz zur Apple-Alternative nicht gedacht.
Das 2025er-Modell bringt überschaubare Neuerungen: 64 GB Speicher, ein neues blaues Armband, neueste Software samt Antioxidantien-Messung, bekannt aus der Galaxy Watch 8-Serie. Allerdings ist der Preis erneut hoch – auf Vorjahresniveau. Wer sparen will, greift besser zum 2024er-Modell.
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Mikrocontroller-Marktführer aus Europa: Infineon, NXP und STMicroelectronics
Der deutsche Hersteller Infineon führte 2025 mit 23,2 Prozent im Weltmarkt der Mikrocontroller. Laut den Schätzmodellen des Marktforschungsunternehmens Omdia betrug der gesamte Umsatz mit Mikrocontrollern im Jahr 2025 rund 22,1 Milliarden US-Dollar, ein leichter Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zu 2024. Gegen diesen Trend konnte Infineon seinen Umsatzanteil um 1,8 Prozentpunkte steigern.
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Auf den Rängen zwei bis fünf folgen die Firmen NXP, Renesas, STMicroelectronics und Microchip. Die fünf führenden Hersteller von Mikrocontrollern vereinen rund 80 Prozent des Gesamtmarktes auf sich, schätzt Omdia.
Europa führend bei Mikrocontrollern
Mit Infineon, NXP und STMicro stammen drei der fünf führenden Hersteller von Mikrocontrollern aus Europa. Renesas ist ein japanisches Unternehmen, Microchip sitzt in den USA.
Die restlichen 20 Prozent des Marktes verteilen sich auf zahlreiche Hersteller. Anders als bei Mikroprozessoren (Microprocessor Units, MPUs) gibt es bei Mikrocontrollern (Microcontroller Units, MCUs) weiterhin viele unterschiedliche Rechenkerne, außer von ARM etwa auch RISC-V, ARC, Xtensa, MIPS, MSP430, AVR, PIC, RL78 und andere. Außerdem fertigen die größeren MCU-Hersteller jeweils zahlreiche Varianten ihrer Chips.
Einen Teil ihrer Mikrocontroller lassen die großen europäischen Hersteller bei Chip-Auftragsfertigern wie TSMC, Globalfoundries oder UMC produzieren. Infineon und NXP sind auch Partner bei der im Bau befindlichen Dresdner Fab ESMC von TSMC. Außerdem betreiben Infineon und STMicro auch eigene Fabs beziehungsweise Packaging-Werke in Asien.
STMicro kooperiert zudem mit dem chinesischen Auftragsfertiger Huahong, um in China Mikrocontroller aus lokaler Fertigung zu verkaufen.
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Branchen-Konzentration
Infineon hatte 2020 den US-Chiphersteller Cypress und dessen PSoC-Mikrocontroller übernommen. NXP wiederum schluckte 2015 die ehemalige Motorola-Sparte Freescale. 2016 übernahm Microchip den Konkurrenten Atmel. Renesas entstand aus der Verschmelzung der Chipsparten von Hitachi, NEC und Mitsubishi.
(ciw)
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