Künstliche Intelligenz
EUDI-Wallet: Bundesregierung hält trotz Gegenwind an Starttermin 2027 fest
Die Bundesregierung weist die Expertenkritik an der Entwicklung der deutschen EUDI-Wallet zurück und hält am geplanten Starttermin fest. Die staatliche App für die digitale Brieftasche soll Bürgern vom 2. Januar 2027 an zur Verfügung stehen. In ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion zeichnet das federführende Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) das Bild eines strukturierten, agilen Großprojekts, das sich im Zeit- und Kostenrahmen bewegt.
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Berichten über Verzögerungen, chaotische Steuerung oder drohende Zielverfehlungen tritt die Bundesregierung entgegen. Bei dem gewählten agilen Vorgehen handle es sich nicht um ein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern um den etablierten Standard für IT-Projekte dieser Größenordnung. Um auf neue rechtliche Grundlagen und technische Vorgaben der EU flexibel reagieren zu können, werde die EUDI-Wallet schrittweise flügge gemacht.
Auf EU-Ebene fehlen laut dem BMDS noch einzelne Durchführungsrechtsakte und Spezifikationen etwa für Pseudonym-Funktionen oder die direkte Kommunikation zwischen zwei Wallets. Solange diese Anforderungen nicht abschließend feststünden, sei eine vollständige Umsetzung nicht möglich. Dieser Umstand bremse aber nicht das Gesamtsystem, da Meilensteine planmäßig erreicht worden seien – wie die Gründung der Common Codes GmbH als „Orchestrator“ zur Steuerung und Weiterentwicklung des EUDI-Wallet-Ökosystems, der Beginn der IT-Sicherheitsprüfungen oder der Aufbau der Testumgebungen.
Schrittweiser Ausbau bis 2028
Beim offiziellen Go-Live Anfang 2027 werde das Fundament stehen, versichert die Regierung. Bürger könnten die App auf ihren Smartphones nutzen, um sich mit dem digitalen Personalausweis oder dem elektronischen Aufenthaltstitel online auszuweisen. Ferner ließen sich digitale Nachweise wie etwa der digitale Führerschein in der Brieftasche hinterlegen und teilen. Weitere Funktionen wie die qualifizierte elektronische Signatur, Bezahldienste, behördliche Genehmigungen oder Bildungsnachweise sollen erst im Anschluss stufenweise nachgereicht werden.
Die Verknüpfung mit dem Gesundheitswesen nehme parallel Gestalt an, hebt das BMDS hervor. Ab 2027 solle die Wallet als Identifizierungsmittel für die Gesundheits-ID dienen. Die vollständige Nutzung als digitaler Versicherungsnachweis beim Arztbesuch ist im Entwurf des Daten- und Digitalgesetzes für Ende 2028 vorgesehen.
Zur Datensparsamkeit setzt die Wallet laut BDMS auf selektive Freigabe: User müssten bei Abfragen durch registrierte Dienste aktiv zustimmen und es würden nur die jeweils benötigten Datenfelder übermittelt. Kryptografische Signaturen mithilfe des Elliptic Curve Digital Signature Algorithm garantieren laut BMDS die Unverfälschbarkeit der Dokumente. Eine zentrale Abfrage beim Aussteller müsse dafür nicht erfolgen.
Eine zentrale Speicherung von Nutzerdaten oder Transaktionshistorien finde in den Hintergrundsystemen nicht statt, heißt es. Security-Aspekte würden durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) begleitet, das zum Start entsprechende Zertifizierungen und Sicherheitsanalysen vorlegen werde. Der Quellcode werde nach Abschluss interner Audits als Open Source veröffentlicht und durch ein Bug-Bounty-Programm ergänzt.
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Datenschutz und Unabhängigkeit
Um Abhängigkeiten von US-Konzernen wie Apple und Google zu minimieren, wird dem Plan zufolge der Einsatz externer Schnittstellen aufs Nötigste reduziert. Eine Kontenpflicht bei den Store-Betreibern für die Nutzung der App gebe es nicht, auf die Einbindung umstrittener Programmierschnittstellen wie Googles Play Integrity API werde verzichtet. Mittel- bis langfristig sei die Bereitstellung über alternative App-Stores denkbar.
Vermutungen über angebliche Interessenkonflikte bei der Projektsteuerung oder der Besetzung der Jury des Sprind-Wettbewerbs tritt das BMDS entgegen. Sämtliche Beteiligten seien strengen Befangenheits- und Offenlegungsregeln unterworfen gewesen. Das Ministerium listet auch diverse Termine auf, bei denen Jurymitglieder oder an der Bewertung beteiligte Personen des SPRIND-Funke-Wettbewerbs als Referentinnen oder Referenten neben Funke-Teilnehmenden vertreten waren. Die operative und politische Führung des Projekts werde durch eine eng getaktete Gremienstruktur gewährleistet, zu der ein monatlich tagender Lenkungsausschuss unter Leitung von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) sowie wöchentliche Abstimmungsrunden gehörten.
Die finanzielle Planung bewegt sich laut den Angaben im haushaltsmäßigen Rahmen. Für 2023 bis 2026 seien Gesamtkosten von rund 79,3 Millionen Euro netto vorgesehen, für den weiteren Betrieb und Ausbau bis 2028 würden etwa 135 Millionen Euro veranschlagt.
Freiwillige Nutzung ohne Nachteile
Die Regierung verweist auch erneut auf die strikte Freiwilligkeit des neuen Angebots. Bürger, die die Wallet nicht nutzen wollten oder könnten, dürfen weder rechtlich noch praktisch benachteiligt werden. Alle bisherigen analogen sowie digitalen Zugangswege zu Behörden und Dienstleistungen blieben bestehen.
(nen)
Künstliche Intelligenz
Mondlandefahrzeug Griffin-1 ist bereit für den Flug zum Mond
Eine weitere Mondmission ist startklar: Der Lander „Griffin Mission One“ (Griffin-1) hat eine Reihe wichtiger Tests absolviert. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) ist deshalb sicher, dass das Raumfahrtzeug den Flug zum Mond überstehen wird.
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Die Tests haben am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien stattgefunden. Dabei seien die Bedingungen beim Start sowie im Weltraum simuliert worden, teilt die NASA mit. Die Ergebnisse zeigten, dass das Raumfahrzeug von Voyager Technologies bereit sei für seine Mission.
Bei den Tests, die im Juli begannen, sollte sichergestellt werden, dass Griffin-1 die Erschütterungen und den Krach beim Start ebenso übersteht wie Temperaturen und Vakuum im All. Um den Start zu simulieren, wurde der Lander auf einen Rütteltisch gespannt und ordentlich durchgeschüttelt sowie mit 153 Dezibel beschallt – das ist deutlich mehr als die Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs. Die Bedingungen im All hat die NASA in einer Vakuumkammer nachgestellt, die abwechselnd auf 75 Grad Celsius geheizt und auf minus 100 Grad Celsius heruntergekühlt wurde. In einem reflexionsarmen Raum schließlich haben die Tester verifiziert, dass sich die elektronischen Komponenten des Raumfahrzeugs nicht gegenseitig stören.
Neue Ära der kommerziellen Raumfahrt
„Dieses Raumfahrzeug steht für eine neue Ära der kommerziellen Raumfahrt zum Mond, in der Missionen wie Griffin-1 die Mondbasis vorbereiten und dazu beitragen, die dauerhafte Erforschung des Mondes von einer Vision zur Realität zu machen“, sagte John Thornton, Manager beim US-Raumfahrtunternehmen Voyager Technologies, das den Lander Griffin baut. „Zu sehen, dass das Raumfahrzeug diese anspruchsvollen Tests besteht, ist ein wichtiger Meilenstein, denn es zeigt, dass Griffin-1 für die bevorstehende extreme Reise bereit ist: vom Start durch Weltraum zum Südpol des Mondes.“
Griffin-1 ist Teil des im März von NASA-Chef Jared Isaacman angekündigten Programms Moon Base. Dessen Ziel ist, bis Anfang der 2030er Jahre eine Mondbasis zu errichten. Griffin-1 soll im Rahmen der Mission Moon Base II getestet werden. Er soll etwa eine halbe Tonne Fracht auf den Mond bringen. Darunter wird der vom US-Raumfahrtunternehmen Astrolab entwickelte Rover Flip sein, mit dem Erfahrungen für die Entwicklung künftiger Mondfahrzeuge (Lunar Terrain Vehicle, LTV) gesammelt werden sollen. Die Mission soll noch in diesem Jahr starten.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Das beste Bluetooth-Headset fürs Büro – Poly vor Jabra & Logitech
Im Büro oder Homeoffice sollen Bluetooth-Headsets die Arbeit durch guten Sound und praktische Funktionen unterstützen. Wir zeigen die zehn besten Exemplare.
Für die Arbeit im Büro und im Homeoffice sind Bluetooth-Headsets ideal. Egal, ob für ein Telefonat mit einem Kunden oder für das nächste Teams-Meeting – ein Headset erleichtert die Online-Kommunikation. Die Wahl des richtigen Modells hängt dabei nicht nur von der Soundqualität der Lautsprecher und der Aufnahmequalität des Mikrofons ab. Tragekomfort und Funktionsumfang spielen eine ebenso große Rolle.
Wer nur an einem Meeting pro Tag teilnimmt und sonst wenig telefoniert, dürfte mit den meisten Headsets problemlos zurechtkommen. Telefoniert man jedoch viel, sollte das Headset auch nach längerer Zeit noch bequem auf dem Kopf sitzen. Funktionen wie ANC, die gleichzeitige Verbindung von Smartphone und PC sowie die Trageerkennung über Sensoren im Headset können den Arbeitsalltag zudem bereichern und erleichtern. Ein ausdauernder Akku oder die Möglichkeit des Schnellladens sind bei Vielnutzung ebenfalls ungemein wichtig.
In unserer Bestenliste zeigen wir die zehn besten Bluetooth-Headsets und erklären, worauf es bei einem guten Bluetooth-Headset ankommt.
Welches ist das beste Bluetooth-Headset?
Unser Testsieger ist das Poly Focus 625 Fold für 197 Euro. Es liefert eine fantastische Sprachqualität und ausgezeichnete Geräuschunterdrückung beim Sprechen. Trotz faltbarem Design büßt es beim Tragekomfort nichts ein. Die ANC könnte jedoch besser sein.
Als Technologiesieger geht das Jabra Evolve 3 85 ab 333 Euro hervor. Das äußerst hochwertige und bequeme Headset besticht durch sein verstecktes Mikrofon, Top-ANC und einen astreinen Klang. Es kostet dafür aber auch sehr viel Geld.
Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Jlab Jbuds Work Wireless für 80 Euro. Das Over-Ear-Headset hat bis zu 60 Stunden Akku bei solider Soundqualität, kommt dafür aber ohne ANC und Software.
Welches Headset hat den besten Klang?
Im beruflichen Einsatz zählt beim Klang vor allem eines: Das Gegenüber muss in Telefonaten und Videokonferenzen klar und verständlich zu hören sein. Während das mit allen Headsets möglich ist, die wir im Rahmen dieser Bestenliste getestet haben, sticht besonders unser Technologiesieger Jabra Evolve 3 85 mit seinem erstaunlich guten Sound hervor. Er überzeugt sogar beim Musikhören und Videoschauen durchweg und kann dank Equalizer per App weiter angepasst werden.
Bei der Sprachqualität des Mikrofons überzeugen ebenfalls die beiden Jabra-Evolve-3-Modelle am meisten. Sie zeichnen unsere Stimme trotz des Verzichts auf einen dedizierten Mikrofonarm ohne Rauschen klar und verständlich auf. Auch das Jlab Jbuds Work Wireless, unser Preis-Leistungs-Sieger, liefert eine solide Sprachqualität ab. Wichtig ist hier auch immer eine brauchbare Geräuschunterdrückung. Gerade in belebten Großraumbüros kann es gerne mal etwas lauter werden und im Gespräch mit dem Kunden nicht nur stören, sondern auch unprofessionell wirken. Hier punktet der Testsieger Poly Focus 625 Fold am meisten.
Was macht ein gutes Headset für Büro und Homeoffice aus?
Neben Klang- und Sprachqualität ist vor allem auch der Tragekomfort am Arbeitsplatz wichtig. Je nach Job trägt man das Headset mehrere Stunden am Stück und möchte nicht alle paar Minuten die Kopfhörer verschieben, um unangenehme Druckstellen zu vermeiden. Neben weichen Polstern tragen auch das Gewicht, die Klemmstärke des Kopfbands und eine höhenverstellbare Halterung zum Tragekomfort bei. Lassen sich die Ohrmuscheln vollständig nach innen rotieren, kann man das Headset auch bequem um den Hals tragen.
Funktionen wie ANC (Active Noise Cancellation), Sidetone und Hearthrough können für die Arbeit unglaublich praktisch sein, spiegeln sich aber auch im Preis wider. Mit ANC blendet man Hintergrundgeräusche aus, was vor allem in Konzentrationsphasen hilfreich ist. Das Feature wirkt sich allerdings auch stärker auf den Akkuverbrauch aus.
Hearthrough ist vor allem bei Over-Ear-Kopfhörern nützlich, da man deutlich besser die Außengeräusche wahrnimmt. So kann man sich mit Kollegen unterhalten, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Sidetone spielt hingegen die eigene Stimme beim Sprechen über die Kopfhörer ab, wodurch man ein besseres Gefühl für die eigene Lautstärke bekommt.
Vieltelefonierer sollten zudem auf einen starken Akku Wert legen oder ein Headset wählen, das man auch per Kabel am PC verwenden kann. Nützliches Zubehör wie Ladestationen ist hilfreich, wenn man das Headset beispielsweise über Nacht aufladen möchte. Manche Headsets unterstützen auch Schnellladen, wodurch bereits wenige Minuten Ladezeit mehrere Stunden Akkulaufzeit ermöglichen.
Was ist der Unterschied zwischen Headset und Headphone?
Als Headphones bezeichnet man Kopfhörer, die primär dem Medienkonsum dienen. Sie sind entweder als In-Ear- oder Earbud-Variante ausgeführt oder werden als On-Ear- und Over-Ear-Modelle über ein Kopfband verbunden auf dem Kopf getragen. Headsets ergänzen dieses Konzept um ein integriertes Mikrofon und eignen sich dadurch auch für die Online-Kommunikation im beruflichen wie privaten Umfeld. Bei den meisten Modellen sitzt das Mikrofon an einem fest verbauten oder abnehmbaren Arm.
Sowohl Headphones als auch Headsets kommen entweder mit On-Ear- oder Over-Ear-Polstern. On-Ear-Polster liegen dabei auf dem Ohr, während Over-Ear-Polster das Ohr umschließen. Wir bevorzugen die Over-Ear-Variante, da sie vor allem bei längerem Tragen für uns deutlich bequemer ist. Der Nachteil: Sie schirmen Außengeräusche viel stärker ab, was für die Arbeit nicht immer von Vorteil ist.
Eine Sonderrolle nehmen monaurale Headsets ein. Sie verfügen nur über eine einzige Ohrmuschel. Viele gängige Stereo-Headsets gibt es häufig in einer zusätzlichen Ausführung als monaurale Variante.
Der Vorteil eines monauralen Headsets: Man bekommt die Umgebung besser mit, falls man beispielsweise im Büro oder zu Hause im Homeoffice ansprechbar sein will. Zudem dürfte die Mono-Variante für viele deutlich angenehmer zu tragen sein bei sehr langen Telefonkonferenzen. Dieser Vorteil kann aber schnell zum Nachteil werden, denn man bekommt viel von der äußeren Geräuschkulisse mit. Musikhören nur mit einer Ohrmuschel macht auch keinen Spaß ohne Stereo-Sound. Ein monaurales Headset bietet sich vorwiegend für Personen an, die nebenbei mit anderen Kollegen oder Familienmitgliedern interagieren müssen – sei es zu Hause oder in einem Großraumbüro. Wer mehr Ruhe bei einer Videokonferenz will, sollte zu einem Stereo-Headset greifen.
In-Ear-Kopfhörer oder auch Earbuds zeichnen sich hingegen dadurch aus, dass man sie im Ohr trägt. Der Treiber führt den Schall direkt in den Gehörkanal hinein. Zwar verfügen sie heutzutage ebenfalls über Mikrofone, doch durch den größeren Abstand zum Mund nehmen diese auch deutlich mehr Umgebungsgeräusche auf – für den Büroeinsatz ist das nicht immer ideal. Die besten günstigen In-Ear-Kopfhörer zeigen wir in unserer Bestenliste.
Kann man ein Headset an jedes Telefon anschließen?
Für die Verbindung mit einem Bluetooth-Headset muss das Endgerät natürlich ebenfalls über Bluetooth verfügen. Moderne Laptops und Smartphones sind dazu normalerweise immer in der Lage. Je nach Headset liefert der Hersteller zudem auch einen USB-Funk- oder USB-Bluetooth-Dongle mit. Der bietet nicht nur eine stabilere Verbindung als rein über Bluetooth, sondern ermöglicht so auch älteren Computern, sich mit dem Headset zu verbinden.
Manche Headsets unterstützen die zeitgleiche Verbindung mit zwei oder mehreren Geräten, Multipoint genannt. Dadurch kann das Headset am Smartphone und parallel am PC genutzt werden. So lassen sich etwa Anrufe auf dem Smartphone über das Headset annehmen, während man weiterhin mit dem PC verbunden bleibt. Moderne Headsets unterstützen teilweise auch Google Fast Pair, wodurch die Einrichtung mit dem Android-Smartphone auf nur einen Klick reduziert wird.
Viele für Unternehmen ausgelegte Headsets kommen in zwei verschiedenen Varianten: einer Microsoft-Teams-Variante und einer Unified-Communications-Version. Der Unterschied liegt hier in der Zertifizierung der Produkte. Ein Bluetooth-Headset mit Teams-Zertifizierung profitiert davon, dass Teams dieses automatisch als Eingabe- und Ausgabequelle hinterlegt. Zudem verfügen diese Geräte über eine dedizierte Teams-Taste. Drückt man diese, rückt die App am PC in den Vordergrund. Ein UC-Headset hat diese Vorteile nicht, funktioniert aber genauso gut mit Teams und kostet häufig auch etwas weniger.
Welches ist das beste Headset zum Zocken?
Die Anforderungen an ein Gaming-Headset sind deutlich höher als an ein reguläres Business-Headset. Während Bluetooth für den Einsatz im Büro ausreicht, ist die Latenz vieler Bluetooth-Verbindungen für anspruchsvolle Spiele häufig zu hoch, weswegen hier auf eine 2,4-GHz-Funkverbindung gesetzt wird. Auch die verminderte Sound- und Sprachqualität, die Bluetooth im Vergleich zur Funk- oder Kabelverbindung mit sich bringt, ist hier ein Ausschlusskriterium. Gerade für kompetitive Online-Spiele ist ein klarer und verzögerungsfreier Sound essenziell, um etwa Schritte der Gegner oder andere Soundeffekte orten und registrieren zu können.
Fazit
Bluetooth-Headsets für Büro und Homeoffice müssen mehr leisten als nur guten Klang und eine solide Sprachübertragung: Sie sollten auch nach mehreren Stunden noch bequem sitzen. Zusatzfunktionen wie ANC, Equalizer, Trageerkennung oder eine mitgelieferte Ladestation sind nicht für jeden ein Muss, machen den Arbeitsalltag aber merklich angenehmer.
Auch hier gilt: Wer mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt einen größeren Funktionsumfang, mehr Komfort und eine bessere Qualität. Unser Testsieger ist das Poly Focus 625 Fold, der Technologiesieger ist hingegen das Jabra Evolve 3 85. Als Preis-Leistungs-Sieger hat sich das Jlab Jbuds Work Wireless herausgestellt.
Künstliche Intelligenz
Firefox 158 mit JPEG XL-Unterstützung
Mozilla hat Firefox 158 veröffentlicht. Der Browser kann jetzt Bilder im Format JPEG XL anzeigen. Es bietet laut Mozilla in der Regel eine bessere Kompression als WebP, JPEG, PNG und GIF.
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Beim Speichern von Webseiten als PDF erzeugt Firefox besser zugängliche Dateien. Das gilt auch beim Drucken unter Linux und macOS. Mozilla hat zudem Darstellungsfehler behoben, durch die in PDFs etwa mathematische Symbole fehlten.
In „Smart Window“ schlägt Firefox für Formularfelder nun Angaben aus passenden geöffneten Tabs und gespeicherten Autofill-Daten vor. Mozilla schaltet die Funktion schrittweise frei, sie ist daher noch nicht für alle Nutzer sichtbar.
Feinschliff und Enterprise-Version
Firefox rundet Scrollpositionen nicht mehr auf ganze Bildschirmpixel. Dadurch soll das Scrollen vor allem auf hochauflösenden Displays und bei vergrößerten Seiten präziser wirken. Hinzu kommen Fehler- und Sicherheitskorrekturen; alle Änderungen stehen in den Release Notes zu Firefox 158.
Für Unternehmen hat Mozilla außerdem Firefox Enterprise eingeführt. Die Business-Version bietet eine zentrale Verwaltungskonsole; das Angebot richtet sich zunächst an Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich. Mit der Vorgängerversion Firefox 157 hatte Mozilla das Design des Browsers überarbeitet und den Kompaktmodus zurückgebracht.
JPEG XL hält damit in einen weiteren großen Browser Einzug: Chrome 155 unterstützt das Format nun ebenfalls regulär.
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(fo)
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