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Künstliche Intelligenz

Externe Festplatten: Sandisk Professional firmiert künftig allein unter G-Drive


USB-Festplatten der bisherigen Marke Sandisk Professional G-Drive erscheinen in Kürze unter dem eigenständigen Markennamen G-Drive. „Sandisk Professional“ fällt weg. An den Produkten mit dem G-Logo ändert sich nichts; sie kommen bloß in neuen Verpackungen ohne Sandisk-Aufdruck.

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Die Überführung der Festplatten ist Teil der Trennung zwischen den zwei Firmen. Die ehemalige WD-Tochter Sandisk ist seit Februar 2025 wieder eine eigenständige Firma. Western Digital führt alle Festplattenprodukte, Sandisk alle SSDs. Zahlreiche WD-SSDs hat Sandisk bereits unter eigenem Namen neu aufgelegt.

Zur G-Drive-Familie gehören einzelne externe Festplatten mit Kapazitäten von einem bis 26 TByte. Zudem gibt es RAID-Systeme, die mit acht Einschüben bis 208 TByte reichen. NAS-Funktionen, etwa für Medienserver, haben diese Modelle allerdings nicht.

WD schreibt in einer Mitteilung, dass der Übergang von Sandisk Professional zur eigenständigen Marke G-Drive Ende Februar 2026 abgeschlossen sein soll. Der Hersteller liefert die Neuauflagen laut eigenen Angaben bereits aus. Bis die alten Sandisk-Typen komplett abverkauft sind, könnten allerdings noch Monate vergehen. Für Käufer ist das allerdings irrelevant.

Anders als Sandisk bei den SSDs übernimmt WD die Modellnummern der G-Drive-Festplatten. Dementsprechend ist der Übergang fließend. Bei den SSDs ist der Wechsel dagegen abrupt: Bisherige Modelle, etwa aus der WD-Black-Serie, wurden zuletzt überdurchschnittlich teurer, während die Sandisk-Neuauflagen noch nicht flächendeckend verfügbar sind.

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WD übernimmt derweil den Support früherer G-Drive-Festplatten, die unter dem Sandisk-Namen verkauft wurden. Dazu gehören auch Garantieleistungen bei Defekten.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Accenture: Aufstieg in höchste Ebenen nur mit KI-Nutzung


Das Beratungsunternehmen Accenture führt laut einem Bericht der Financial Times (FT) eine neue Personalpolitik ein, die Beförderungen auf höchster Ebene an regelmäßige Nutzung von KI-Tools knüpft. Das habe das Unternehmen mit Sitz in Dublin stellvertretenden Direktoren und leitenden Managern in einer internen E-Mail mitgeteilt. Die Nutzung der wichtigsten Tools werde ein „sichtbarer Beitrag“ in den Diskussionen zu Beförderungen auf Führungsebene in diesem Sommer sein, zitiert die Zeitung aus der Mail.

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Im Februar habe Accenture dann auch damit begonnen, Daten über die wöchentlichen Logins einzelner leitender Mitarbeiter bei KI-Tools zu sammeln. Hintergrund ist offenbar, dass gerade erfahrene und langjährige Mitarbeiter eher zurückhaltend bei der KI-Nutzung seien. Die FT zitiert Branchenstimmen, dass alle großen Beratungsgesellschaften gerade mit einer gewissen Renitenz der älteren Belegschaft in dieser Frage ringen. Die jüngeren Angestellten müssten anscheinend weniger nachdrücklich von KI überzeugt werden.

Allerdings gibt es dem Bericht nach auch kritische Stimmen in der Belegschaft Accentures zur Nützlichkeit der verwendeten KI-Tools. Insider sprächen von „kaputten Slop-Maschinen“, schreibt die FT.

Eine globale Personalstrategie für Beförderungen scheint die KI-Pflicht bei Accenture noch nicht zu sein. Der FT-Bericht spricht unter anderem von zwölf ausgenommenen Ländern in Europa, ebenso seien Joint Ventures außen vor. Ob Deutschland betroffen sei, ließ Accenture auf Anfrage der iX-Redaktion offen. Das Unternehmen teilte lediglich mit: „Unsere Strategie ist es, der bevorzugte Reinvention-Partner für unsere Kunden zu sein und dabei ein absolut kundenorientierter und KI-gestützter Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Dafür ist die Einführung der neuesten Tools und Technologien erforderlich, um unsere Kunden möglichst effektiv zu bedienen.“

Druck, KI zu verwenden, dürfte aber auch nichts Neues bei Accenture sein. Im September hatte Chefin Julie Sweet angekündigt, Angestellte zu entlassen, die sich nicht in Sachen KI weiterbilden. 550.000 der nicht ganz 800.000 Mitarbeiter habe man bereits geschult im Zuge einer Umstrukturierung hin zu Künstlicher Intelligenz, sagte Sweet zu dem Zeitpunkt. Accenture hat insgesamt mit einem schwierigen Beratungsmarkt zu kämpfen, vergangenes Jahr strich das Unternehmen Berichten nach 11.000 Stellen.


(axk)



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Künstliche Intelligenz

„Star Trek Voyager“angespielt: Überlebenskampf im Star Trek-Universum


Kein Weg zurück. So in etwa war die Ausgangslage für die U.S.S. Voyager und ihre Besatzung in der gleichnamigen Fernsehserie Ende der 1990er Jahre. Seitdem gab es immer mal wieder Videospielumsetzungen wie den Ego-Shooter „Star Trek Voyager: Elite Force“. Gamexcite schaltet mit „Across the Unknown“ nun einen Gang zurück. Statt flinken Fingern sind die grauen Zellen gefragt – planen, tüfteln, überleben.

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Die Ausgangslage ist gleich: Bei der Jagd nach einem Rebellenschiff strandet die U.S.S. Voyager 70.000 Lichtjahre entfernt im Delta-Quadranten. Tatsächlich dort, wo noch nie ein Mensch gewesen ist, schlägt sich die Crew mit neuen Alien-Spezies und geheimnisvollen übermenschlichen Wesen herum. Wer aber jetzt auf eine werkgetreue Umsetzung hofft, wird überrascht sein. Zwar gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren wie Captain Janeway, Chakotay oder Neelix, doch ihr Schicksal nimmt manchmal eine andere, tragische Wendung.

In „Across the Unknown“ trifft erbarmungslose Survival-Strategie aus „Frostpunk“ auf das „Star Trek“-Universum. Ständig sind die Spieler auf der Suche nach lebenswichtigen Rohstoffen, ständig ärgern Aliens die Rückreise und ständig kämpft Captain Janeway gegen den Frust ihrer Besatzung. Geht der Treibstoff aus oder sinkt die Moral auf null, heißt es nüchtern Game Over. Das Spiel speichert nur automatisch, scheitert eine Hauptmission, muss der ganze Sektor neu gestartet werden.


Unspektakulär, aber komplex: „Star Trek Voyager: Across the Unknown“ ist ein herausforderndes Survival-Abenteuer im Stil von „Frostpunk“. (Bild:

heise medien

)

Die Umsetzung ist von Beginn an komplex: Schiff reparieren, Planeten scannen, Rohstoffe sammeln. Um einen Raum im Schiff zu nutzen, muss erstmal die Lebensversorgung eingeschaltet werden. Dafür brauchen wir Rohstoffe, die wir aber nur bekommen, wenn die Sensoren installiert sind. Dafür brauchen wir ein funktionierendes Labor, in dem wir nach neuen Technologien forschen und eine Werkstatt, in der wir die Geräte dann auch herstellen. Alles ist logisch aufgebaut, aber auch sehr kleinteilig.

Auf diese Weise müssen die Spieler zwölf zufällig generierte Sektoren mit ebenso vielen Hauptmissionen auf ihrem Weg zur Erde durchqueren. Jede Runde ist ein Zyklus, der entsprechend Ressourcen verbraucht. Von denen gibt es zehn Stück, die alle für Energie, Forschung oder Ausbau der einzelnen Schiffsräume genutzt werden.

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Zu Beginn haben die Spieler zwar gleich ein paar Ressourcen im Lager, doch spätestens bei der zweiten Mission in einem neuen System wird die Suche nach Rohstoffen mühsam. Wie im Survivalgenre üblich sind Rohstoffe ständig knapp, und Nebenaufgaben, in denen wir über mehrere Runden hinweg die Moral der Besatzung oben halten müssen, sorgen für Stress.

„Across the Unknown“ ist kein Spiel für zwischendurch. Geht die Energie aus, schalten sich automatisch wichtige Räume ab. Sind wieder ein paar Rohstoffe gesammelt, müssen die Spieler mühselig die einzelnen Bereiche wieder aktivieren. Warum keinen Generalschalter, um alles wieder anzuschalten? Es dauert ein paar Stunden, bis alle Spielmechaniken geschickt ineinandergreifen.

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Sind die Spieler nicht mit dem Energiemanagement beschäftigt, dürfen sie ein paar Raumschiffschlachten schlagen. Zunächst werden einzelne Posten mit Experten besetzt. Vulkanier Tuvok sorgt für präzise Angriffe, Ex-Rebell Paris weicht mit waghalsigen Manövern den Schüssen aus. Der Kampf selbst ist unspektakulär. Zwar können die Spieler Kommandos geben, damit die gegnerischen Schilde oder der Antrieb angegriffen werden, doch Trefferfeedback oder ein wenig Spektakel gibt es nicht. Irgendwann ist der Kampf vorbei und die Voyager hat gewonnen oder verloren.

Die für „Star Trek“ typischen Außenmissionen laufen ähnlich einem Gamebook ab. Viele werden zufällig zusammengestellt, einige basieren auf Serienfolgen. Auch hier wählen die Spieler erstmal ihre Helden aus. Trifft das Team dann auf Aliens oder andere Probleme, entscheiden die Charakterwerte und Fähigkeiten. Bei der erfolgreichen Rückkehr winken dann ein paar Rohstoffe oder Technologien. Wichtig: Das Spiel vergisst nicht. Einige Entscheidungen und Verhaltensweisen haben Auswirkungen auf das weitere Spielgeschehen. So kann es durchaus passieren, dass ein wichtiges Crew-Mitglied bei einer Mission stirbt.

Während das spielerische Konzept aufgeht, enttäuscht die audiovisuelle Umsetzung. Zwar ähnelt die Voyager genau dem Vorbild und der Originalscore klingt aus den Boxen, doch die Animationen der bekannten Figuren wirken starr und leblos. Sprachausgabe gibt es selten. Das gibt ein paar Minuspunkte, die aber die ansonsten gelungene spielerische Umsetzung der Fernsehserie kaum stören.

„Star Trek Voyager: Across the Unknown“ bietet keine perfekte, aber motivierende und herausfordernde Survival-Strategie. Keines der einzelnen Spielelemente ist herausragend gut umgesetzt, aber in der Summe bietet das Spiel eine spannende und herausfordernde Reise durch den Delta-Quadranten.

Abzüge gibt es beim unnötig kleinteiligen Mikromanagement und der unspektakulären Präsentation. Sollte das „Star Trek“-Fans abschrecken? Auf keinen Fall. „Star Trek Voyager: Across the Unknown“ verbirgt hinter der wenig attraktiven Hülle ein gelungenes „Star Trek“-Survival-Abenteuer.

„Star Trek Voyager: Across the Unknown“ ist für Windows, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2 erschienen. Es kostet ca. 35 €. USK ab 12. Für unser Angespielt haben wir ein paar Stunden die Windows-Version gespielt.


(dahe)



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Google: KI-Systeme blockten 2025 1,75 Millionen schädliche Apps


Google hat im vergangenen Jahr 1,75 Millionen Apps einkassiert, bevor sie im Play Store erscheinen konnten. Das teilte der Konzern in einem Blogbeitrag mit. Die Zahl liegt deutlich unter den Werten der Vorjahre: 2024 waren es noch 2,36 Millionen Apps, 2023 waren es 2,28 Millionen gewesen. Die niedrigere Zahl begründet Google mit erfolgreichen Präventivmaßnahmen.

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Gleichzeitig sperrte Google mehr als 80.000 Entwicklerkonten, die versucht hatten, schädliche Anwendungen zu veröffentlichen. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Rückgang: 2024 hatte Google noch 158.000 Konten gesperrt, 2023 sogar 333.000.

Den Rückgang blockierter Apps führt Google auf proaktive Schutzmaßnahmen zurück. Entwickler müssen sich mittlerweile verifizieren lassen, bevor sie Apps einreichen können. Zudem nimmt Google nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Sicherheitschecks pro App vor – sowohl vor der Veröffentlichung als auch danach.

Eine zentrale Rolle spielt der Einsatz generativer KI-Modelle im Prüfprozess. Diese helfen menschlichen Prüfern dabei, komplexe Schadsoftware-Muster schneller zu erkennen. Die mehrschichtigen, KI-gestützten Schutzmechanismen hätten eine abschreckende Wirkung auf Angreifer, betont Google. Wer schädliche Apps einreichen wolle, müsse mittlerweile deutlich höhere Hürden überwinden.

Während die Zahl blockierter Play-Store-Apps sinkt, steigt die Bedrohung durch Sideloading: Google Play Protect hat 2025 mehr als 27 Millionen schädliche Apps außerhalb des offiziellen Stores erkannt und Nutzer gewarnt oder die Installation blockiert. 2024 waren es noch 13 Millionen, 2023 lediglich 5 Millionen gewesen. Der Schutzdienst scannt täglich mehr als 350 Milliarden Android-Apps auf Geräten weltweit.

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Die stark gestiegene Zahl externer Malware passt zu Googles Plänen, das Sideloading unverifizierter Apps ab Herbst 2026 aufwändiger zu gestalten. Wie gefährlich Schadsoftware im Play Store sein kann, zeigte etwa der Fall der Anatsa-Malware: Im August 2025 wurden 77 Apps mit 19 Millionen Installationen entdeckt, die Banking-Trojaner enthielten.

Google hat im Jahr 2025 außerdem mehr als 255.000 Apps daran gehindert, übermäßigen Zugriff auf sensible Nutzerdaten zu erhalten. Im Vorjahr waren es noch 1,3 Millionen Apps gewesen – der Rückgang deutet darauf hin, dass Entwickler die Datenschutzrichtlinien zunehmend beachten.

Gegen manipulierte Bewertungen ging Google ebenfalls vor: 160 Millionen Spam-Bewertungen und -Rezensionen wurden blockiert. Review Bombing, bei dem Apps durch koordinierte Negativbewertungen geschädigt werden, führt im Schnitt zu einem Rückgang um 0,5 Sterne. Solche Angriffe könnten das Vertrauen von Nutzern zerstören und das Wachstum von Entwicklern behindern, warnt Google.

Um Entwickler bei der Einhaltung der Richtlinien zu unterstützen, hat Google neue Tools eingeführt. Play Policy Insights ist nun in Android Studio integriert und hilft Programmierern, ihre Apps datenschutzfreundlicher zu gestalten. Die Data Safety Section zeigt transparent, welche Berechtigungen eine App benötigt. Für 2026 plant Google weitere Investitionen in KI-gestützte Abwehrmechanismen und will die Entwickler-Verifizierung auf Android ausweiten.


(mki)



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