Künstliche Intelligenz

Falsche CPUs: Chuwi ruft Notebooks zurück


Der chinesische Hersteller Chuwi reagiert mit einer eingeschränkten Rückrufaktion auf Berichte über falsch bestückte Notebooks. In einigen Exemplaren des CoreBook X und CoreBook Plus sitzt ein Ryzen 5 5500U, den der Hersteller als neueren und schnelleren Ryzen 5 7430U vermarktet.

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In einer Stellungnahme nennt Chuwi einen „Produktionsfehler“ als Ursache: „Aufgrund eines Produktionsfehlers wurde eine begrenzte Anzahl von CoreBook X- und CoreBook Plus-Geräten mit falschen Prozessoren bestückt“, heißt es.

Betroffene können ihr Notebook für eine Rückerstattung des Kaufpreises zurückschicken. Die erste Anlaufstelle ist der Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde. Alternativ will der Hersteller über die Mail-Adresse service@chuwi.com helfen.

Chuwi nennt allerdings strenge Regeln für die Rückerstattung. Das Notebook muss sich im Originalzustand befinden und das komplette Zubehör muss mit zurück. Außerdem gilt die Rückrufaktion nur bis zum 31. Mai 2026. Wer nichts unmittelbar davon mitbekommt, schaut in die Röhre. Käufer werden nicht proaktiv angeschrieben.

Laut Notebookcheck sollen auch im Mini-PC Chuwi Ubox falsche Prozessoren zum Einsatz kommen. Zu diesem System macht die Firma keinerlei Angaben. Von der Aktion ist die Chuwi Ubox folglich ausgeschlossen.

Weitere Hintergründe nennt die Firma nicht. Da auch Geräte des Herstellers Ninkear betroffen sein sollen, liegt eine Ursache beim Zulieferer Emdoor Digital nahe. Betrug ist nicht auszuschließen, da der Prozessorname in Auslese-Tools verschleiert wird.

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CPU-Z zeigt nach einem Update auf Version 2.19 jetzt den korrekten Namen an. Das funktioniert offenbar aber nicht immer. Nutzer sollten daher auf den angegebenen Codenamen achten: Lucienne steht für den Ryzen 5 5500U, Barcelo-R für einen echten Ryzen 5 7430U.


(mma)



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