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Ferrofluid und wilde Fronten: Amiiba setzt bewegliches Designelement an Gehäuse


Ferrofluid und wilde Fronten: Amiiba setzt bewegliches Designelement an Gehäuse

Bild: Amiiba

Wer auf sich aufmerksam machen möchte, muss etwas Wildes auf Lager haben. Bei Amiiba ist das ein Gehäuse mit Ferrofluid-Element an der Front. Die gekapselte Flüssigkeit reagiert auf Magnetfelder und dadurch auf seine Umgebung. Das gleiche Element wird auf einen Kühler gesetzt. Designs lassen sich wechseln.

Leise Bewegung und stille Präsenz verspricht sich der Hersteller davon, die unter anderem auf Umgebungslautstärke reagiert und sie in sichtbare Bewegungen „übersetzt“. Dies schaffe eine Verbindung zwischen Produkt und Raum, erklärt der Hersteller.

Ein Ergebnis ist das Ferra, ein 31 Liter fassendes Micro-ATX-Gehäuse. Seine Front ist von fließenden, beleuchteten Linien und dem Ferrofluid-Behälter geprägt. Die Blende fährt ein Wechselmodell. Da sie nur magnetisch befestigt ist, lässt sie sich leicht austauschen. Alternativen gehören zum Konzept: Angeboten werden Blenden aus Aluminium mit Holzdekor und Beleuchtung, schwarzem Holz, aber auch ausdrucksstarke Varianten aus Harz, Marmor, Stoff oder Optionen mit Grafiken. Wer mag, kann das dezente Erscheinungsbild auf diese Weise deutlich auffälliger werden lassen.

Amiiba Ferra (Bild: Amiiba)

Dahinter steckt ein Gehäuse in typischem „Kompaktlayout“. Aufgrund der geschlossenen Front wird über Boden, Deckel und Heck gekühlt. Netzteile im ATX- oder SFX-(L-)Format sitzen hinter der Front. Sie können parallel oder quer zur Front sowie horizontal montiert werden. Dass auch Platz für lange Grafikkarten bleibt, ergibt sich aus dem relativ hohen Volumen eigentlich von selbst. Zur Kühlerhöhe macht Amiiba keine Angaben, zu erwarten ist ein Höhenlimit um 160 Millimeter, das legt die Lüftergröße im Heck nahe.

Amiiba Ferra (Bild: Amiiba)

Kühler mit Ferrofluid-Bubble

Parallel zum Gehäuse bietet Amiiba passende Kühler mit dem gleichen Designelement an. Auch die Proteus mit 360-mm-Radiator und drei 28 Millimeter dicken Lüftern nutzt ein Ferrofluid-Element mit Holzrahmen, das durch RGB-LEDs ausgeleuchtet wird. Alternativ gibt es den AiO-Kühler auch mit – im Jahr 2026 fast schon konventionellem – 3,4″-LC-Display auf der Pumpeneinheit.

Angekündigt wurde außerdem die Leucus-Serie. Hierbei handelt es sich um Zubehör in Form austauschbarer Pumpenabdeckungen. Sie umfasst eine Variante mit Holzabdeckung sowie eine matte Alternative. Zu Preisen hat Amiiba noch keine Angaben gemacht.

Amiiba Proteus (Bild: Amiiba)



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