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Film-Legende Martin Scorsese setzt plötzlich auf ein deutsches KI-Startup – was steckt dahinter?


Martin Scorsese nutzt die KI des deutschen Startups Black Forest Labs. Und er sagt auch ganz genau, was er damit vorhat.

Dreht er seine Mafia-Filme bald mit KI?
BlackForestLabs

Wenn man die berühmtesten älteren Herren Hollywoods aufzählen will, fallen sicher die Namen Martin Scorsese und Steven Spielberg. Spielberg sagte zuletzt, dass er nicht willens sei, Filmleute durch KI zu überflüssig zu machen. „Ich glaube nicht, dass man die Seele ersetzen kann“, so der Filmemacher von unter anderem „Jurassic Park“, „Indiana Jones“ und „Schindlers Liste“.

Und Scorsese? Der Regisseur von „Goodfellas“, „Departed“ und „Taxi Driver“ macht jetzt gemeinsame Sache mit dem süddeutschen KI-Startup Black Forest Labs. Hollywood meets Schwarzwald! Die New York Times schreibt bereits, dass der legendäre Regisseur damit die Hype-Technologie „umarme“. Das ist nicht falsch, aber auf die Details kommt es an.

Scorsese hat nur eine Anwendung im Kopf

Scorsese erklärt in dem Werbevideo für Black Forest Labs, dass KI für ihn ein Problem lösen könne: Die Storyboards für das Team zu erstellen. Mit diesen Skizzen erklärt ein Regisseur dem Team, wie ein Bild mal aussehen soll. Mit einer KI wie der von Black Forest Labs gehe das sehr schnell.

Scorcese bei sich im Office im Werbevideo mit Black Forest Labs.
BlackForestLabs

Im Video ist zu sehen, wie Scorsese die Szene einer Kleinstadt immer weiter anpasst. Eine Straße schmaler machen – das geht mit ein paar Klicks.

Was sich aus der Geschichte also ableiten lässt: Dass einer der größten Hollywood-Regisseure (vorerst) keine KI-Bilder auf die Leinwand bringen will. Es geht ihm um KI als Hilfsmittel für den Arbeitsprozess.

Das passt zu einem Trend, den Gründerszene immer wieder beobachtet: Kein Pro- oder Kontra-KI mehr, sondern spezifische Einsatzfelder. Oft nicht für finale Produkte, sondern als Werkzeug, das im Hintergrund etwa schneller machen kann.

Wie hat das deutsche Startup Scorsese gewonnen?

Ob Scorsese Anteile an Black Forest Labs oder Geld für seinen Auftritt bekommt, ist nicht bekannt. Mit der New York Times wollte Scorsese nicht sprechen, schickte bloß ein Statement.

Allerdings ist bekannt, wer den Kontakt herstellte. Das waren zwei Investoren von Black Forest Labs, die auch Scorsese kennen: Michael Ovitz und Rick Yorn.

Rick Yorn, hier im schwarzen T-Shirt.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Billy Bennight

Yorn ist Produzent und vertritt Stars wie Leonardo DiCaprio. Ob man den bald auch mit einem KI-Startup zusammenarbeiten sehen wird? Vorher hatte Yorn schon Schauspieler Matthew McConaughey an ElevenLabs vermittelt.





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