Künstliche Intelligenz
Fitnesskette Basic-Fit: 200.000 Mitglieder von Datenleck betroffen
Ein unerlaubter Zugriff auf die Daten der börsennotierten Fitnesskette Basic-Fit betrifft Mitglieder in mehreren Ländern, davon allein 200.000 aus den Niederlanden. Er wurde kurz nach seiner Entdeckung am heutigen 13. April vom Sicherheitsteam des Fitness-Unternehmens gestoppt und den zuständigen Behörden gemeldet.
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Durch das Datenleck gelangten personenbezogene Daten wie E-Mail-Adresse, Name und Mitgliederinformationen in fremde Hände. Zu Passwörtern und Ausweisdokumenten hatten die Unbefugten laut dem Unternehmen keinen Zugang.
Basic-Fit informierte nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden per E-Mail und versichert, dass bisher kein Datenmissbrauch nachgewiesen werden kann. Die Fitnesskette rät ihren Mitgliedern jedoch, besonders achtsam bei Phishing-Versuchen zu sein. Sie hat zudem eine eigene FAQ-Seite erstellt, in der sich die Kunden über das Datenleck informieren können.
Basic-Fit betreibt laut eigenen Angaben 2150 Fitnessstudios in zwölf europäischen Ländern. Sie zählt knapp sechs Millionen Mitglieder.
Was können Hacker mit gestohlenen Daten machen?
Sie können sich beispielsweise in einem Phishing-Angriff mit gefälschten E-Mails als Basic-Fit ausgeben und vermeintlich nicht bezahlte Mitgliedsbeiträge oder andere Informationen einfordern. Bei Phishing-Verdacht ist es wichtig, nicht darauf einzugehen und auf keine Links zu klicken.
Fitnessapps und -studios sind häufig von Datenlecks betroffen. So gab es eine massive Datenpanne beim Sportanbieter „Urban Sports Club“, in der tausende sensible Dateien auf einem öffentlich zugänglichen Cloudspeicher lagen. Bei der Ernährungs-App „MyFitnessPal“ brachten Hacker 150 Millionen Nutzerdaten an sich.
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(mho)