Kult Farm bringt ein besonderes Produkt auf den Markt, ganz ohne Fleisch und mit viel Umami – und das mit einem neuen Erscheinungsbild und neuer Positionierung von Fake Agency aus Berlin. Und sie lässt in dem Rebranding auch Burger King anklingen.
Seit 2022 bringt Kult Farm aus Berlin Produkte wie Hack und Chunks auf den Markt, die ohne Fleisch produziert werden, aber mit umso mehr Geschmack.
Die wie Fleisch eingesetzt und auch mit ihnen gemixt werden können, aber stattdessen aus Hülsenfrüchten und fermentiertem Myzel bestehen, dem Wurzelgeflecht von Pilzen. Als einziges Produkt dieser Art in Europa und von der EU zugelassen.
Es ist »Meatless. Flavorful. Fermented«, wie es in dem neuen Erscheinungsbild samt Kampagne heißt, die von der Berliner Fake Agency entwickelt wurden.
Und das mit einem eigenen Dreh, nämlich weg von einem Fleischersatzprodukt, hin zu einem selbstbewussten und eigenständigen Lebensmittel.
Eigenständig statt Ersatz
Kult Farm will nichts ersetzen, sondern einfach ganz es selbst sein, Protein- und Ballaststoffreich und 100 Prozent natürlich. Und dazu mit einem zutiefst befriedigendem Geschmack.
Die Kreativen positionieren Kult Farm als innovatives Food-Tech-Produkt für die professionelle Küche.
Als etwas Neues anstatt Abklatsch zu sein. Weder von Fleisch noch herkömmlicher Produkte auf dem vegetarischen und veganem Markt.
Als »eine neue, begehrenswerte Zutat anfühlt – nicht wie die zweitbeste Option, sondern wie das, wonach man sich tatsächlich sehnt«, wie es von Fake Agency heißt.
Und die Agentur hat Erfahrung im Branding von dieser Art Produkte. Im letzten Jahr haben sie bereits die Fleisch-Alternative Lekka auf ganz eigene Art in Szene gesetzt.
Satte Farben & Genuss
Ist Lekka bunt und rosarot und spielt auf tierische Produkte mit Claims wie »Sau Lekka« an, ist Kult Farm eher minimalistisch, spielt mit abstrakten Formen und tiefen, kräftigen Farbtönen. Mit einem Kult Aubergine, Kult Lava, Kult Green und Kult Blue, satt und mit Off-White kombiniert.
Statt Kult Farm als »grüne Marke« zu positionieren, konzentrieren sich die Kreativen von Fake Agency ganz auf den Genuss und darauf, das Produkt aus der Alternativ-Nische zu holen.
Und das auch mit einer Farbanmutung, die ein wenig an Burger King erinnert – und dann aber doch ganz anders ist.
Die warme Logo-Schrift, die so klar wie ein Hauch organic ist, wurde in Illustrator erstellt – und mit einer leicht körnigen Patina versehen, die sich auch sonst durch das neue Erscheinungsbild zieht.
Ansonsten, wie Fake Agency es häufiger bei der Arbeit für Start-ups praktiziert, hat die Agentur eine lizenzfreie Schrift gewählt und sie mit kleinen Tweaks individualisiert. In diesem Fall die Instrument von Google Fonts.
Patina & runde Ecken
»From Farm to Fork« heißen Claims, oder »Hat Biss. Ganz ohne Tier«, nie belehrend, immer auf Augenhöhe. Und in einem spielerischen Mix mit einzelnen kursiv gesetzten Wörtern.
Icons wie Besteck, Burger oder eine Suppenkelle sind bold und bestehen durch ihre abgerundeten Ecken und ihre Patina.
Genauso wie das »Kult Farm«-Haus, das mit dem Wortlogo kombiniert werden kann, davor steht oder sich das K als Signet darin wiederfindet oder der gesamte Brandname.
Mit all dem wendet sich Kult Farm sich an professionelle Küchen, Restaurant und Food-Services, an B2B-Vertriebe – und Kund:innen, die Lust auf das satte Geschmackserlebnis bekommen.
Und dabei kommen sie in der Kampagne ganz ohne die Darstellung der Produkte aus, sondern konzentrieren sich ganz auf die Einzigartigkeit und den Geschmack.