Connect with us

Künstliche Intelligenz

Frankreich kontrolliert 200.000 Shein-Pakete am Flughafen


Frankreich lässt in einer riesigen Kontrollaktion 200.000 Pakete der Billig-Onlineplattform Shein am Pariser Flughafen vom Zoll und der Behörde für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung überprüfen. „Diese Aktion von außergewöhnlichem Umfang zielt darauf ab, die Konformität der Produkte, die Richtigkeit der Angaben und die Einhaltung der Steuer- und Zollvorschriften zu überprüfen“, teilte Frankreichs Ministerin für öffentliche Finanzen und Haushalt, Amélie de Montchalin, mit.

Weiterlesen nach der Anzeige

„Erste Feststellungen lassen nicht konforme und illegale Produkte erkennen: nicht zugelassene Kosmetika, für Kinder gefährliches Spielzeug, Fälschungen, defekte Haushaltsgeräte“, sagte die Ministerin. Ziel der auf 24 Stunden angesetzten Aktion sei es, 100 Prozent der von Shein eintreffenden Sendungen zu kontrollieren. Wie Handelsminister Serge Papin sagte, hat der Zoll bei vorangegangenen Kontrollen festgestellt, dass acht von zehn der überprüften Produkte des Unternehmens nicht den Normen entsprächen.

Shein-Chef Donald Tang sicherte dem französischen Wirtschaftsministerium in einem Brief, aus dem unter anderem die Zeitung Le Parisien und der Sender BFMTV zitierten, zu, „alle französischen Gesetze zu respektieren“. Außer dem bereits am Mittwoch angekündigten Verkaufsstopp für Produkte von Drittanbietern würden alle Produkte vorläufig von der Plattform genommen, bei denen es sich nicht um Bekleidung handele, schrieb der Shein-Chef.

Mit diesen Aussetzungen „wollen wir die notwendigen Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen und den zuständigen Behörden schaffen und sicherstellen, dass die von uns ergriffenen Abhilfemaßnahmen sowohl solide als auch transparent sind“, schrieb Tang den Medienberichten zufolge an Frankreichs Handelsminister. Er regte ein Treffen im Pariser Wirtschaftsministerium an, um die „entschiedenen und sofortigen Maßnahmen“ des Onlinehändlers zu erläutern.

Der Handelsverband Deutschland wünscht sich ein solches Vorgehen gegen Shein auch in Deutschland. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth forderte die Bundesregierung auf, sich die Aktion in Frankreich zum Vorbild zu nehmen und hierzulande ebenfalls Pakete zu kontrollieren. „Es braucht ein klares Zeichen. Wir dürfen die systematischen Rechtsverstöße durch Plattformen und Händler aus Fernost nicht weiter tolerieren“, sagte Genth. Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse klare Konsequenzen spüren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Parallel zu der Kontrollaktion fordert Frankreich von der Europäischen Union ein hartes Durchgreifen gegen den Online-Modehändler Shein. Frankreich habe die EU-Kommission aufgefordert, „eine Untersuchung einzuleiten und angemessene Sanktionen“ gegen Shein zu verhängen, sagte Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender France Info.

Zeitgleich mit der Eröffnung eines ersten Ladenbereichs von Shein in Paris leitete die Regierung am Mittwoch ein Verfahren zur Aussetzung des Betriebs der Seite der Onlineplattform in Frankreich ein.

Zuvor war öffentlich geworden, dass bei dem Onlinehändler Sexpuppen mit kindlichem Aussehen angeboten wurden. Ein Abgeordneter schlug außerdem Alarm, weil über die Plattform Waffen vertrieben werden sollen, deren Besitz in Frankreich ohne besondere Genehmigung verboten ist.

Bereits am Mittwoch hatte Shein angekündigt, mit den französischen Behörden zusammenzuarbeiten und alle Bedenken ausräumen zu wollen.


(mho)



Source link

Künstliche Intelligenz

Lawinenrettung: Wie Hightech Risiken verringern soll


Eine Skiabfahrt durch unberührten Schnee auf einem einsamen Hang in den winterlichen Alpen: Um so was zu genießen, setzen sich Menschen einer der tückischsten alpinen Gefahren aus. Winter für Winter sterben Tourengeher und Freerider durch Lawinen – in Europa waren es allein in der vergangenen Saison 2024/25 siebzig Menschen. Immer wieder trifft es auch erfahrene Alpinisten, sogar wenn sie bei allgemein geringem Lawinenrisiko unterwegs sind – wie etwa gleich zu Beginn dieses Winters, als fünf deutsche Bergsteiger in Südtirol tödlich verunglückten.

Wenn ein Mensch komplett verschüttet ist, drängt die Zeit: Rettung durch Profis wie Bergwacht oder Hubschrauber kommt oft zu spät, weil die Überlebenswahrscheinlichkeit nach etwa 10 Minuten aufgrund des Sauerstoffmangels rapide sinkt. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Eurac Research in Bozen, Schweizer Notfallmedizinern und dem Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF; bisher galt ein Richtwert von 15 Minuten. Warum sich diese sogenannte Überlebensphase gegenüber der letzten großen Studie aus den 90er Jahren so stark verkürzt hat, können die Autoren nur vermuten; möglicherweise liege es am Klimawandel und dem dadurch bedingten kompakteren Schnee, der weniger Sauerstoff enthält.

  • Lawinentechnik verringert das Risiko einer fatalen Verschüttung im alpinen Wintersport. Pflicht ist dabei das LVS-Gerät, mit dem Tourengeher ihre verschütteten Kameraden rasch selbst orten und bergen können.
  • Am häufigsten ist der Tod durch Ersticken, Hightech-Ausrüstung soll dies verhindern: Airbags halten den Körper über den Schneemassen, neuartige Pumpsysteme fächern dem Verschütteten Atemluft vor das Gesicht, um Rettern mehr Zeit zu verschaffen.
  • Sicherheitsexperten betonen den absoluten Notfallcharakter dieser Systeme. Sie ersetzen keine gründliche Ausbildung von Alpinisten.

Essenziell ist deshalb die sogenannte Kameradenrettung, also die Soforthilfe durch Begleiter. Dafür müssen jedoch alle Gruppenmitglieder entsprechend ausgerüstet sein. Bei der Ortung helfen Geräte, die mithilfe modernster Digitaltechnik heute wesentlich präziser arbeiten und sich einfacher bedienen lassen als ihre analogen Vorgänger. Außerdem gibt es raffinierte Hightech-Ausrüstung, die die Überlebensaussichten eines Lawinenopfers verbessern kann – etwa indem sie Sauerstoff zuführt oder die Chance erhöht, an der Schneeoberfläche zu bleiben.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lawinenrettung: Wie Hightech Risiken verringern soll“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Nach Gemini-Siri-Deal: Google nun Apples „bevorzugter Cloud-Anbieter“


Was bedeutet der große KI-Deal zwischen Apple und Google eigentlich für Datenschutz und Sicherheit von iPhone-Nutzerdaten? Für zusätzliche Verunsicherung sorgte jetzt Google-Chef Sundar Pichai: Google ist jetzt der von Apple „bevorzugte Cloud-Anbieter“, gab der CEO gegenüber Finanzanalysten nach Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen in der Nacht auf Donnerstag zu Protokoll, ohne weitere Details zu nennen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Er freue sich über die Zusammenarbeit mit dem iPhone-Konzern sowie die gemeinsame Entwicklung „der nächsten Generation von Apples Foundation-Modellen, die auf Gemini-Technik basieren“, so Pichai. Den exakt selben Wortlaut wiederholte kurze Zeit später Googles Chief Business Officer Philipp Schindler, wie aus dem Transkript hervorgeht. Die Nachfrage eines Analysten zu dem Deal ließen die Manager im Anschluss unbeantwortet.

Nach Bekanntgabe des Deals im Januar betonten Apple und Google in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Apple Intelligence „weiterhin auf Apple-Geräten sowie in Private Cloud Compute“ läuft sowie „Apples branchenführende Datenschutzstandards“ einhält. Siri wurde dabei nicht getrennt erwähnt. Apple-Chef Tim Cook wich Nachfragen von Finanzanalysten Ende Januar ebenfalls aus: „Was die Vereinbarung mit Google angeht, dazu veröffentlichen wir keine Details“, so Cook knapp.

Aktuell laufen manche Sprachmodelle von Apple Intelligence lokal auf den Geräten, bestimmte Anfragen werden an ein größeres Sprachmodell auf Apple-Servern geschickt. Nutzer sehen davon nichts. Apple verspricht, diese Daten in seiner Private Cloud Compute nur zur Umsetzung der jeweiligen Aktion zu verwenden und anschließend zu löschen. Sie würden weder für KI-Training noch für andere Zwecke weiterverarbeitet. Mitarbeiter seien zu keinem Zeitpunkt in der Lage, das einzusehen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt allerdings nicht zum Einsatz. Interaktionen mit Siri werden bislang von Apple grundsätzlich transkribiert und ausgewertet. Wer die ChatGPT-Integration in Siri nutzt, schickt seine Daten an die Server von OpenAI.

Weiterlesen nach der Anzeige

Nach Informationen von Bloombergs Mark Gurman soll die erste Version der neuen Gemini-basierten Siri auf Apples Cloud-Infrastruktur laufen. Für künftige KI-Funktionen in iOS 27 – darunter ein erwarteter Siri-Chatbot – sei allerdings der Rückgriff auf die Google Cloud im Gespräch, schrieb Gurman. Auch Google präsentierte jüngst eine an Private Cloud Compute angelehnte Lösung; ob diese dafür beispielsweise zum Einsatz kommt, bleibt vorerst offen. Apple setzt schon lange auch auf Google als Cloud-Anbieter, um iCloud-Daten zu hosten.


(lbe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

ROG Azoth 96 HE im Test: Gaming-Tastatur mit Akku, der die Apokalypse überdauert


Dank eines ausgeklügelten Stromsparmodus kann die ROG Azoth 96 HE problemlos mehrere Tage mit nur einer Akkuladung verwendet werden.

Mit der ROG Azoth 96 HE geht Asus nun auch den Weg der Hall-Effect-Tastaturen und spendiert der kabellosen 96-Prozent-Peripherie zudem eine 8000-Hz-Abtastrate. Besonders beeindruckend ist aber tatsächlich der ausgeklügelte Stromsparmodus, der die Akkulaufzeit enorm steigert. Wir haben das Keyboard im Arbeitsalltag und beim Zocken getestet und verraten, ob es einen Platz auf dem Schreibtisch verdient hat. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang

Mit der Tastatur bekommt man ein USB-C-zu-USB-C-Verbindungskabel samt USB-A-Adapter sowie den 2,4-GHz-Funkdongle inklusive Verlängerungsadapter. Da die Azoth 96 HE Hot-Swapping unterstützt, liegen der Tastatur ein Switch-Puller aus Plastik und ein Keycap-Puller aus Metall bei. Diese klicken praktischerweise platzsparend ineinander. Wie bei den anderen Azoth-Modellen bekommt man auch mit der 96 HE eine Handgelenkauflage aus Gummi, die leider nicht magnetisch an der Tastatur haftet und sich relativ leicht verschieben lässt.

Vier zusätzliche Tastenkappen – drei davon durchsichtig – liegen ebenfalls bei. Die vierte Keycap dient dazu, die vorinstallierte Menü-Taste mit Copilot-Aufdruck bei Bedarf gegen eine reguläre Ctrl-Tastenkappe (Strg) auszutauschen. Kurzanleitung und Sticker-Set runden das Paket ab.

Design

Mit ihrem 96-Prozent-Format misst die ROG Azoth 96 HE 382 x 42 x 136 mm und bringt etwa 1,37 kg auf die Waage. Die obere Hälfte des Gehäuses ist aus Aluminium, welches ihr Robustheit verleiht. Für den hohen Preis hätten wir hier definitiv ein Vollaluminiumgehäuse erwartet. Farblich bleibt es beim Gehäuse und den Tasten bei Grau und Schwarz. Letztere kommen aufgrund der RGB-Beleuchtung mit lichtdurchlässiger Beschriftung. Der OLED-Touchscreen samt Kontrollknopf befindet sich über dem Numpad. Die Verarbeitung ist makellos. Auch bei genauerer Inspektion finden wir keine Schönheitsfehler am Metall oder dem Plastik. Alles sitzt fest, nichts klappert.

Im Vergleich zu einer 100-Prozent-Tastatur ist die Azoth 96 HE etwas kompakter. Das liegt daran, dass selten genutzte Tasten wie Rollen, Einfg und Pos 1 entfernt und das Numpad sowie die Pfeiltasten zusammengerückt wurden. Die Funktionen der nun fehlenden Tasten erreicht man weiterhin per Fn-Ebene.

Ausstattung

Als kabellose Gaming-Tastatur verbindet sich die Asus ROG Azoth 96 HE per 2,4-GHz-Funk, Bluetooth und per USB-C-Kabel mit dem PC. Dabei hat sie eine Abtastrate von 8000 Hz, die was für eine äußerst niedrige Latenz sorgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Tastaturen mit einer so hohen Abtastrate verwendet die Azoth 96 HE einen ausgeklügelten Stromsparmodus, bei dem jede Taste nur dann mit einer Abtastrate von 8000 Hz arbeitet, wenn sie gedrückt wird, und ansonsten auf 250 Hz zurückfällt. Wer lieber permanent 8000 Hz haben möchte, kann das in der Web-App festlegen.

In Kombination mit weiteren Stromsparanpassungen hat der Akku der Gaming-Tastatur eine beachtliche Laufzeit. Nach über zwei Tagen im täglichen Einsatz bei der Arbeit und abends beim Zocken hat der Akku immer noch 93 Prozent Ladung. Nach etwa fünf Tagen sind es noch 65 Prozent. Hier hängt es natürlich davon ab, wie stark die Beleuchtung der Tasten und des Touchdisplays eingestellt ist. Wir nutzen beides mit 50 Prozent Helligkeit.

Bei den Switches handelt es sich um ROG HFX V2 mit Hall-Effect-Technologie und einer Initialbetätigungskraft von 32 gf und einer Gesamtbetätigungskraft von 49 gf. Der Betätigungspunkt ist zwischen 0,1 mm und 3,5 mm vollständig anpassbar – sowohl über das Keyboard direkt als auch per Web-App. Die Tastenkappen sind aus PBT-Plastik im Doubleshot-Verfahren hergestellt, was sie robuster und griffiger macht als günstigere ABS-Alternativen. Da die Tastatur einen Windows- und einen Mac-Modus hat, sind auch die Tasten mit spezifischen Icons beider Betriebssysteme versehen.

Das OLED-Display kann per Touch gesteuert werden und wartet mit kräftigen Farben auf. Einen Screensaver oder separaten Timer, damit der Bildschirm abdunkelt oder ganz ausschaltet, gibt es leider nicht. Wir hoffen, dass das noch per Software-Update nachgereicht wird. Aktuell schaltet der Bildschirm nur dann aus, wenn auch die Tastatur in den Sleep-Modus wechselt.

Software

Anstatt der lokalen App Armoury Crate, wie sie bei älteren Produkten noch Verwendung findet, kommt bei der Azoth 96 HE die Web-App Gearlink zum Einsatz. Damit muss keine zusätzliche Software installiert werden und die Einstellungen sind Betriebssystem-übergreifend verfügbar. Die Verbindung mit der Tastatur funktioniert einwandfrei, sowohl per Kabel als auch über den Funkreceiver.

Neben Firmware-Updates für Receiver und Keyboard hält das Web-Tool auch Einstellungsmöglichkeiten für die Tastenbelegung, die Hall-Effect-Eigenschaften und die Beleuchtung bereit. Für die Tastenbelegung stehen die gängigen Funktionen wie Mediasteuerung, Mausklicks, Dynamic Keystroke, Toggle Trigger und Mod Tap parat. Makros kann man zwar über Gearlink aufzeichnen, wie man sie anschließend per Web-App auf die Tasten legt, konnten wir nicht herausfinden. Generell fehlt uns in der App das ein oder andere Tooltip für eine bessere Erklärung der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

In 0,01er-Schritten legt man den Betätigungspunkt der Switches global oder nur für einzelne Tasten fest und auch die Deadzone ist anpassbar. Standardfeatures wie Rapid Trigger und Speed Tap kann man ebenfalls hinzuschalten und konfigurieren.

Die Beleuchtungseinstellungen bieten wenig Überraschendes. Insgesamt 10 verschiedene Effekte stehen zur Auswahl und lassen sich in Geschwindigkeit, Farbe und Helligkeit anpassen. Je nach Effekt kommen auch Ausrichtung und die Breite, also ob der Effekt die ganze Tastatur oder nur einen Teil gleichzeitig mit Farbe befüllt, hinzu.

Einstellungen für das OLED-Touchdisplay beinhalten verschiedene Hintergrundbilder und Animationen – eigene Elemente hochladen ist ebenfalls möglich. Auch, welche Informationen das Display anzeigen soll, stellt man hier ein. Uns hat hier die Anzeige der Tastenanschläge pro Sekunde gut gefallen. Selbstverständlich gibt es auch einen Musik-Modus sowie eine Datumsanzeige. Mit dem Kontrollknopf navigiert man durch verschiedene On-Board-Funktionen der Tastatur. Per App lassen sich auch individuelle Aktionen, losgelöst von den Voreinstellungen, auf die einzelnen Bedienelemente des Kontrollknopfs legen.

Im Großen und Ganzen liefert die App eine gute Auswahl an nützlichen Einstellungsmöglichkeiten, gerade erklärungsbedürftigen Funktionen fehlt es aber an Tooltips. Hier hoffen wir, dass zukünftige Updates die Benutzerfreundlichkeit verbessern.

Tippgefühl

Für das Schreiberlebnis hat die Asus ROG Azoth 96 HE das volle Programm der Soundoptimierung spendiert bekommen. Zusätzlich zu den Silikondichtungen kleiden mehrere Lagen sound- und vibrationsdämpfende Materialien wie Poron-Schaumstoff, ein Poron-Pad, ein IXPE-Switch-Pad und ein Silikon-Pad das Innere der Tastatur aus.

Beim Tippen liefert die Azoth 96 HE einen präzisen Thock-Sound ab, der dank erwähnter Dämpfungsmaßnahmen klar und prägnant ertönt. Weder Kratzen, Hallen noch Pings machen sich beim Tippen bemerkbar. Auch die Stabilisatoren der Enter- und Leertaste leisten hier ganze Arbeit und verhindern das gerne mal hohl klingende und hallende Zurückschnalzen der größeren Tasten.

Beim Zocken machen sich hingegen die 8000 Hz bemerkbar, die in Kombination mit den magnetischen Hall-Effect-Switches für schnelle und präzise Tastenanschläge sorgen.

Preis

Die UVP der Asus ROG Azoth 96 HE liegt bei 399 Euro. Bei Ebay kostet sie aktuell 385 Euro (Code: POWEREBAY3)

Fazit

Die Asus ROG Azoth 96 HE überzeugt mit einem unglaublich ergiebigen Akku, einer hervorragenden Verarbeitung und einem OLED-Touchdisplay, das mit kräftigen Farben aufwartet. Nützliche Funktionen, auf die entweder per Web-App oder über die Steuerung per Kontrollknopf direkt am Keyboard zugegriffen wird, bereichern die Tastatur ungemein. Beim Zocken fühlen sich Tasteneingaben knackig und präzise an, was nicht zuletzt an der 8000-Hz-Abtastrate und den fein justierbaren Hall-Effect-Switches liegt.

Dem gegenüber steht die sehr hohe UVP von 399 Euro, die aus der Gaming-Tastatur ein Enthusiasten-Produkt macht. Für den Preis bekommt man zudem ein nur teilweise aus Aluminium bestehendes Gehäuse. Das ändert zwar alles nichts daran, dass die Azoth 96 HE eine super gelungene, mit Features nur so vollgestopfte Tastatur ist, dürfte für die meisten aber ein klares Ausschlusskriterium beim nächsten Tastaturkauf sein.



Source link

Weiterlesen

Beliebt