Apps & Mobile Entwicklung
Freie E-Book-Organisation: Calibre 9.3 erhält vor allem Produktpflege
Bei der jetzt veröffentlichten Calibre-Version konzentriert sich Entwickler Kovid Goyal in erster Linie auf die Behebung verschiedener Fehler. Daneben halten jedoch auch einige wenige sinnvolle Neuerungen Einzug in die Software zur Organisation digitaler Bücher.
So wurde unter anderem die Installation unter Windows verbessert. Künftig überprüft Calibre, ob bereits laufende Instanzen der Anwendung vorhanden sind und fordert den Nutzer gegebenenfalls auf, diese vor Beginn der Installation zu beenden. Darüber hinaus wurde die Konvertierung in das von Kobo verwendete Kepub-Format optimiert. Das Seitenverhältnis des Covers bleibt unabhängig von der Einstellung in der Epub-Ausgabe erhalten.
Fokus auf Fehlerbehebungen
Das Hauptaugenmerk der Entwicklung lag jedoch auch bei der neuen Version auf der Beseitigung diverser Fehler. So wurde im Amazon-Metadaten-Download-Plugin ein Problem behoben, durch das ein falscher Serienindex von amazon.com abgerufen wurde. Zudem korrigiert Calibre 9.3 einen mit Version 9.0 eingeführten Bug, der die Ausgabe in PDB-, TCR- und zTXT-Dateien beeinträchtigte. Ebenso wurde ein Fehler bei der Seitenzählung behoben, der beim Hinzufügen eines Buches über den Befehl calibredb auftreten konnte.
Unter Windows kam es unter bestimmten Umständen vor, dass Tooltips in Calibre 9 nicht dem gewählten Farbschema folgten. Dieses Verhalten sollte künftig nicht mehr auftreten. Ebenfalls konnte es in der Vergangenheit unter Windows passieren, dass Calibre beim Beenden nicht vollständig geschlossen wurde, sofern der Treiber für drahtlose Geräte Verwendung fand. Ein eher harmloser Fehler betraf darüber hinaus ein Fehler-Popup, das erschien, wenn Calibre unter Windows mehrfach schnell hintereinander gestartet wurde.
Alle Änderungen und Verbesserungen sind den ausführlichen Release Notes zu entnehmen.
Ab sofort verfügbar
Calibre 9.3 steht ab sofort auf der Website des Entwicklers für diverse Plattformen zum Download bereit. Alternativ kann die freie Software zur E-Book-Organisation auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,5 Sterne
calibre ist ein kostenloser und komfortabler eBook-Verwalter, Reader und Konverter.
- Version 9.3.0 Deutsch
- Version 5.44.0 Deutsch
- Version 3.48.0, Win 7 Deutsch
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Microsoft 365 Copilot: Bug ließ KI-Assistent vertrauliche Mails zusammenfassen
Aufgrund eines Bugs in Microsoft 365 Copilot konnte der KI-Assistent zeitweise E-Mails zusammenfassen, obwohl der Inhalt als vertraulich klassifiziert war und der KI-Assistent daher keinen Zugriff haben sollte. Laut Microsoft verursachte der Fehler keine Datenlecks.
Von dem Bug berichtet BleepingComputer, Microsoft hat diesen bereits bestätigt. Erstmals entdeckt wurde der Fehler demnach am 21. Januar.
Copilot hat unberechtigten Zugang zu Mails
Der Bug betraf die „Work-Tab“-Funktion im Microsoft 365 Copilot. Damit nutzt der KI-Assistent den Microsoft Graph als Datenbasis und kann auf Informationen zugreifen, die eine Organisation in der Microsoft-365-Umgebung gespeichert hat. Das gilt etwa für Dokumente in OneDrive, aber auch E-Mails oder Kalender-Einträge. Integriert ist Copilot Chat in Office-Programme wie Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote.
Wenn der KI-Assistent auf bestimmte Informationen nicht zugreifen soll, lässt sich das mit der DLP-Richtlinie (Data Loss Prevention) kontrollieren. Eigentlich. Denn durch den Bug war es möglich, dass der Copilot-Assistent auch als vertraulich eingestufte Mails zusammengefasst hat, wenn diese im Senden- oder Entwürfe-Ordner lagen.
Den Zugriff der KI-Assistenten zu limitieren, ist insbesondere für Unternehmen relevant, um geheime oder als vertraulich eingestufte Informationen zu schützen. Landen solche Inhalte versehentlich in einem KI-System, auf das viele Mitarbeiter zugreifen können, lässt sich der Zugang kaum noch kontrollieren. Es geht also um Datensicherheit und damit einen der heikelsten Punkte bei der Einführung der KI-Tools.
Bug laut Microsoft ohne Konsequenzen
Laut Microsoft kam es durch den Bug nicht zu einem Datenleck. Niemand habe Zugang zu Informationen erhalten, für die er nicht ohnehin autorisiert war, erklärte der Konzern in einer Stellungnahme gegenüber BleepingComputer.
Bestätigt wurde auch, dass Unternehmen den KI-Assistenten nicht fehlerhaft konfiguriert haben, sondern es sich tatsächlich um einen Bug handelt. „Ein Code-Problem führt dazu, dass Inhalte im Ordner ‚Gesendete Elemente‘ und ‚Entwürfe‘ von Copilot abgerufen werden können, obwohl eine Vertraulichkeitskennzeichnung gesetzt ist“, so Microsoft.
Microsoft hat bereits einen Fix entwickelt. Der wird seit Anfang Februar verteilt. Derzeit beobachtet man noch, ob dieser wie erwartet das Problem unterbindet. Wie viele Nutzer und Organisationen betroffen sind, erklärt der Konzern nicht. Ebenso gibt es laut BleepingComputer keinen finalen Zeitplan, bis der Fix alle Kunden erreicht hat.
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Marken-Smartphone unter 230 Euro: Jetzt wird’s günstig
Ein echtes Marken-Smartphone mit 512-GB-Speicherplatz, einer 50-MP-Hauptkamera und riesigem 6,77-Zoll-Display für deutlich weniger als 250 Euro klingt spannend? Dann könnt Ihr Euch das Ganze jetzt bei Gomibo schnappen und schon morgen in den Händen halten.
Xiaomi hat mit seiner Poco-Serie einige richtig spannende Geräte auf dem deutschen Markt etabliert. Die Smartphones sind nicht nur günstig, sondern hängen die preisliche Konkurrenz häufig in puncto Leistung deutlich ab. Auch das Poco M8 zählt hierzu und kann mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen. Vor allem dann, wenn Ihr Euch das Einsteiger-Smartphone schon für 224 Euro schnappen könnt.
Poco M8 im Angebot: Das erwartet Euch
Das Smartphone erschien erst im Januar 2026 und ist bereits jetzt deutlich reduziert erhältlich. Der Online-Shop Gomibo zieht aktuell fast 50 Euro von der unverbindlichen Preisempfehlung ab, wodurch Ihr das Gerät zum echten Schnäppchenpreis erhaltet. Allerdings kommen noch einmal 1,95 Euro für den Versand hinzu, wodurch Ihr insgesamt 225,95 Euro zahlt. Dafür erhaltet Ihr das Poco M8 bereits am Folgetag, wenn Ihr Eure Bestellung bis 12:30 Uhr aufgebt. Seid Ihr nicht zufrieden, könnt Ihr eine Retoure innerhalb von 31 Tagen beauftragen.

Auch das Datenblatt zum Poco M8 weiß zu überzeugen. Wie eingangs erwähnt, setzt Hersteller Xiaomi hier auf ein 6,77-Zoll-Display, das Bilder mit 120 Hz wiederholt und eine Auflösung von 1.080 x 2.392 Pixel nutzt. Im Inneren findet sich der etwas in die Jahre gekommene Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3, der mit einer Speicherkonfiguration von 8 GB RAM und 512 GB Flash-Speicher läuft. Damit ist er auch im Jahre 2026 noch immer interessant, auch wenn er mit modernen Chips nicht mithalten kann – bei einem solchen Preis sind Abstriche aber völlig akzeptabel. Dahingegen kann die Akkulaufzeit völlig überzeugen, denn hier kommt eine 5.520-mAh-Batterie zum Einsatz, die Euch problemlos durch den Tag begleitet.
Lohnt sich das Xiaomi-Smartphone unter 250 Euro?
Ein weiterer Nachteil findet sich im Kamera-Setup. Während die Hauptkamera mit 50 MP und f/1.8-Blende durchaus überzeugt, hat Xiaomi erneut auf eine 2-MP-Tiefenkamera gesetzt, die eher ein nettes Gimmick, als wirklich nützlich ist. Alles in allem bekommt Ihr hier ein richtig starkes Einsteiger- bzw. Mittelklasse-Smartphone geboten, das es problemlos mit einigen kostspieligeren Modellen aufnehmen kann. Seid Ihr auf der Suche nach einem guten Ersatzgerät oder möchtet gerne in die Xiaomi-Welt eintauchen, ist dieser Deal definitiv eine Empfehlung wert.
Was haltet Ihr von dem Deal? Ist das Xiaomi Poco M8 spannend für Euch oder greift Ihr doch lieber zu potenteren Smartphones? Lasst es uns wissen!
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Neues Top-Modell von Google: Gemini 3.1 Pro punktet vor allem bei Logik-Aufgaben
Google hat mit Gemini 3.1 Pro ein neues Spitzenmodell vorgestellt. Vor allem im Bereich von Logik-Aufgaben verspricht man Verbesserungen. Bemerkenswert sind in dieser Hinsicht die Ergebnisse im populären ARC-AGI-2.
Mit dem ARC-Benchmark soll erfasst werden, wie KI-Modelle abstrakte Logik-Aufgaben lösen können. Es handelt sich um Aufgaben, die für Menschen vergleichsweise leicht zu lösen sind, selbst für aktuelle KI-Systeme jedoch herausfordernd sind.
Neue Spitze
Gemini 3.1 Pro erreicht im Thinking-Modus in diesem Benchmark einen Wert von 77,1 Prozent. Damit liegt man vor Anthropics neuem Spitzenmodell, Opus 4.6 sowie vor Gemini 3 Pro. OpenAIs GPT-5.2, also ein Top-Modell von Ende 2025, liegt deutlich dahinter.
Auch in weiteren Benchmark-Ergebnissen, die Google bereitstellt, schneidet Gemini 3.1 Pro gut ab. Generell kann es sich knapp vor Opus 4.6 und damit an der Spitze positionieren.
OpenAI hatte zuletzt mit GPT-5.3 Codex eine aktualisierte Version des Agenten-Modells vorgestellt. Die allgemeine Fassung steht noch aus. Wenn diese kommt, hätten alle Top-Entwickler die Modellpalette wieder aktualisiert. Erstaunlich ist, dass der Sprung mittlerweile binnen weniger Monate erfolgt.
Gemini 3.1 Pro über die Gemini-App verfügbar
Google klassifiziert Gemini 3.1 Pro zunächst als Vorschauversion. Nutzer können auf das Modell über die Gemini-App sowie über NotebookLM zugreifen. Entwickler haben Zugriff über die Gemini-API, Unternehmen können es via Vertex AI und Gemini Enterprise nutzen.
Gemini 3.1 Pro war bereits die Grundlage für den neuen Recherche-Modus Gemini 3 Deep Think, den Google in der letzten Woche vorgestellt hatte. Mit dem aktualisierten technischen Gerüst wurden nochmals die Agenten-Fähigkeiten optimiert. Damit habe man laut Google weitere Fortschritte bei komplexen Aufgaben aus Bereichen wie Mathematik und Coding erzielt.
Gemini-3-Modelle als Erfolgsgeschichte für Google
Die Gemini-3-Modellreihe ist für Google bislang eine Erfolgsgeschichte. Ein Aufschwung wurde im Sommer 2025 mit der Veröffentlichung der Nano-Banana-Bildmodelle erzielt. Der Start der neuen Modellgeneration befeuerte aber auch die Nachfrage nach dem Assistenten.
Rein beim Marktanteil liegt Gemini laut den Zahlen von Analysediensten wie SimilarWeb noch klar hinter ChatGPT. OpenAIs Chatbot kam im Dezember 2025 auf rund 68 Prozent des Traffics, den generative KI-Assistenten erzeugen. Geminis Anteil lag bei etwa 18 Prozent, was aber für einen klaren zweiten Platz reicht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Google deutlich aufholen, in den App-Download-Charts lag Gemini zeitweise sogar vor ChatGPT.
- Generative KI-Chatbots: Wie stark Gemini im Jahr 2025 auf ChatGPT aufgeholt hat
- Code Red bei OpenAI: ChatGPT soll neues Modell und mehr Personalisierung erhalten
Das erhöhte den Druck auf OpenAI. Sam Altman hatte daher im Dezember einen „Code Red“ ausgerufen, um die Weiterentwicklung von ChatGPT zu beschleunigen.
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