Wem kein DLSS 4, DLSS 4.5 oder FSR Upscaling AI (FSR 4 auf RDNA 4) zur Verfügung steht, der muss auf das qualitativ schlechtere AMD FSR 3.1 oder Intel XeSS zurückgreifen. Aber was ist besser? ComputerBase analysiert die Bildqualität der Alternativen in WQHD und zeigt die Vor- und Nachteile der Techniken auf.
AMD FSR 3.1 und Intel XeSS 2 im Test
Es gibt zwischen DLSS 4.5, DLSS 4 und FSR Upscaling zwar sichtbare Unterschiede, doch alle drei Upsampling-Varianten liefern schlussendlich eine gute bis sehr gute Bildqualität, die der nativen Darstellung vorzuziehen ist. Das haben die jüngsten Tests der Redaktion inklusive Leser-Blindtest eindrucksvoll bewiesen. Zur Erinnerung:
AMD FSR 3.1 und Intel XeSS: Mehr geht oft nicht
Doch was ist, wenn die eigene Grafikkarte damit nicht umgehen kann? Alle GeForce-RTX-Nutzer haben das Problem nicht, auch DLSS 4.5 läuft auf einer GeForce RTX 2000 noch. Doch anders ist die Situation im AMD-Lager. Denn nur die aktuelle Generation Radeon RX 9000 kann mit FSR Upscaling AI umgehen. Und auch Intels Arc-Riege beschränkt sich auf Alternativen.
Diese Grafikkarten unterstützen kein DLSS 4.5 / FSR Upscaling AI (FSR 4)
Radeon RX 5000
Radeon RX 6000
Radeon RX 7000
Intel Arc
FSR 3.1 und XeSS 2 sind Upsampling-Varianten, die auf allen aktuellen und auch älteren Grafikkarten problemlos laufen. FSR 3.1 ist der direkte Vorgänger von FSR Upscaling AI, während XeSS nach wie vor Intels aktuelles Upsampling ist. Dieses liegt zwar mittlerweile als XeSS 2 und sogar XeSS 3 vor, doch fügt beides nur Frame- beziehungsweise Multi-Frame-Generation hinzu – der eigentliche Upsampler ist identisch.
Ob FSR 3.1 auf einer Radeon, GeForce oder Arc läuft, macht optisch keinen Unterschied. Es wird überall der gleiche, klassische Algorithmus ausgeführt. Anders dagegen bei XeSS, das auf ein neuronales Netzwerk, also AI, setzt: Denn auf Intel Arc wird die XMX-Variante genutzt, die auf die Matrix-Einheiten zur Beschleunigung zurückgreift. Auf AMD- und Nvidia-GPUs kommt dagegen per DP4a ein einfacheres, neuronales Netzwerk zum Einsatz, das auf den Shadereinheiten berechnet wird. Qualitativ soll laut Intel die XMX-Version überlegen sein.
Welche Technologie ist die beste?
Wie sich die drei Varianten FSR 3.1, XeSS XMX und XeSS DP4a schlagen, untersucht dieser Test in sechs verschiedenen Spielen. Die Testreihen werden dabei durchweg in WQHD durchgeführt, da die meisten Grafikkarten, die auf das genannte Upsampling setzen, nicht leistungsstark genug für Ultra HD sind. FSR 3.1 wird durchweg im „Balanced“-Modus betrieben, XeSS dagegen mit „Quality“. Beides rendert noch mit knapp 59 Prozent der eingestellten Auflösung, ab XeSS 1.3 hat Intel jedoch die Bezeichnungen geändert und weicht damit vom identischen Namensschema ab, das AMD und Nvidia benutzen.
So haben wir getestet
Alle Videos wurden in WQHD mit 60 FPS aufgenommen. Es kam eine externe Capture-Karte zum Einsatz, als Videocodec wurde NVENC AV1 mit einer Bitrate von 60 Mbps ausgewählt. Als Player setzt die Redaktion wie gewohnt auf Nvidias ICAT-Player. Dieser macht nichts anderes, als die Videos abzuspielen – die Videos wurden weder vorab von der Redaktion noch vom ICAT-Player in irgendeiner Form bearbeitet.
Die Spiele im Vergleich
Warum kein YouTube? Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass der ICAT-Player vom Benutzer konfiguriert werden kann. Die Abspielgeschwindigkeit kann geändert werden, die Perspektive ebenso und es kann in das Video hinein- oder hinausgezoomt werden. Dafür einfach die linke Maustaste drücken und den Ausschnitt verschieben oder am Mausrad drehen.
Der Hauptgrund ist aber ein anderer: YouTube komprimiert sämtliche Videos sehr stark, was die Bildqualität auch im besten Fall negativ beeinflusst. So ist es nur schwer bis gar nicht möglich, die Bildqualität bestmöglich zu beurteilen. Das bedeutet auch, dass das Video doppelt komprimiert wird. Zunächst bei der Videoerstellung, was sich aber kontrollieren lässt und von YouTube selbst, worauf man aber keinerlei Einfluss hat.
Bei ICAT findet dagegen nur eine Komprimierung bei der Videoerstellung statt, der Player selbst spielt die Videos dann 1:1 ab – völlig unbearbeitet. Das hat aber auch einen Nachteil: Anstatt eines 2,5K60-Streams müssen bei ICAT drei 2,5K60-Streams gleichzeitig abgespielt werden, was auch die Videoeinheiten der modernsten Grafikkarten ans Limit bringt. Ältere Grafikkarten werden die Videos eventuell nicht flüssig wiedergeben können. Und mehr als eine ICAT-Datei zur selben Zeit lassen sich vermutlich nicht öffnen. Hier hilft es nur, ein ICAT-Video über den Schalter „Videovergleich öffnen“ zu öffnen, das Video zu analysieren und die Browserseite mit dem geöffneten Video zu aktualisieren. Das mag umständlich erscheinen, doch anders sind die Einflüsse auf die Bildqualität zu groß.
Der fünfte Teil einer Serie
Der Artikel ist der fünfte Teil einer Serie, die sich dem Thema Upsampling widmet. ComputerBase hat sich zuvor bereits die Bildqualität der aktuell drei besten Upsampling-Technologien DLSS 4.5, DLSS 4 sowie FSR Upscaling AI angesehen und hat auch „Nativ“ in den Vergleich mit aufgenommen. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Test, der sich um die Geschwindigkeit der drei Upsampler sowie zusätzlich DLSS 3, FSR 3.1 und nativ auf einer aktuellen und einer älteren AMD- sowie Nvidia-Grafikkarte kümmert.
DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
DLSS 4.5 & FSR AI vs. Nativ im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Performance auf RTX 5070 Ti, RTX 3090 Ti, RX 9070 XT und RX 6950 XT
Nvidia DLSS 4.5 (SR) im Test: Analysen & Benchmarks auf RTX 5000, 4000, 3000 & 2000
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„Grey’s Anatomy“-Star Sarah Drew ist zurück: Krimi-Hit bekommt 3. Staffel
Die weihnachtliche Idylle von Fletcher’s Grove bekommt erneut Risse, denn eine beliebte Ermittlerin hat ihren Terminkalender für das nächste Jahr bereits fest verplant. Während die Schneeflocken im Fernsehen noch leise rieseln, hinter den Kulissen jedoch schon fleißig an neuen Rätseln gefeilt wird.
Ihr dürft Euch auf ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten freuen, die das Skalpell gegen die Lupe eingetauscht hat. Sarah Drew kennen viele von Euch noch aus dem Krankenhausalltag von „Grey’s Anatomy“. Jetzt kehrt sie für eine dritte Staffel von „Mistletoe Murders“ zurück. Der US-Sender Hallmark hat offiziell grünes Licht gegeben, damit die Geschichte um die scharfsinnige Emily Lane weitergehen kann. Für Euch bedeutet das, dass der gewaltige Cliffhanger der letzten Folgen endlich aufgelöst wird und die geheimnisvolle Vergangenheit der Ladenbesitzerin weiter ans Licht kommt. Erfahrt jetzt, warum die besinnliche Zeit in der Kleinstadt dieses Mal besonders spannend wird!
Zwischen Mistelzweigen und Mordmotiven: Die Rückkehr nach Toronto
Die Produktion zieht es für die neuen Episoden wieder in den Norden, wo die Community in Toronto bereits auf den Drehstart wartet. Für die Hauptdarstellerin ist dieser Einsatz nach eigenen Angaben ein absoluter Lieblingsjob, was die Vorfreude auf die kommenden Geschichten nur noch steigert. An ihrer Seite wird auch Peter Mooney wieder als sympathischer Polizist Sam Wilner zu sehen sein, um gemeinsam mit Emily das Verbrechen in der beschaulichen Kleinstadt zu bekämpfen. Ihr dürft Euch also auf die bewährte Mischung aus winterlicher Romantik und kniffligen Kriminalfällen freuen, die das Franchise so erfolgreich gemacht hat.
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Bisher umfasst die Serie zwei Staffeln mit jeweils sechs Episoden, die auf einem populären Podcast basieren. Dass nun eine dritte Runde bestellt wurde, unterstreicht den Erfolg des gemütlichen Krimi-Formats. Während Ihr in Deutschland die erste Staffel bereits bei MagentaTV verfolgen konntet, steht ein genauer Termin für die Fortsetzung hierzulande allerdings noch in den Sternen. Dennoch ist klar, dass die Reise nach Fletcher’s Grove noch lange nicht am Ende ist. Und auch die Hintergrundgeschichte von Emily Lane dürfte noch einige Überraschungen für Euch bereithalten.
Ein eingespieltes Team für die perfekte Weihnachtsstimmung
Hinter der Kamera ziehen weiterhin Headspinner Productions und Lionsgate Canada die Strippen, um die gewohnte Qualität der Serie zu sichern. Das Ensemble rund um Sarah Drew bleibt weitgehend bestehen. Somit könnt Ihr Euch auf vertraute Gesichter wie Sierra Marilyn Riley oder David Hewlett verlassen. Die Verantwortlichen betonen dabei immer wieder, wie wichtig ihnen die Balance zwischen Gemeinschaftsgefühl und spannender Ermittlungsarbeit ist. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Abgründe sich hinter der Fassade des kleinen Ladens „Under the Mistletoe“ auftun werden.
Death Stranding 2: On the Beach: PC-Version kommt mit PlayStation-Upscaling
Bild: Kojima Productions
Die PC-Version von Death Stranding 2 hat Systemanforderungen bekommen. Sie sind relativ überschaubar für einen Blockbuster-Titel, der auch auf Panoramen setzt. Insbesondere beim RAM gibt es gute Nachrichten. Dazu kommt eine neue Upscaling-Option.
Um Death Stranding 2: On the Beach am 19. März auf dem PC zu spielen, wird am unteren Ende ein Vierkern-Prozessor mit alter Mittelklasse-GPU benötigt. Die GTX 1660 erschien bereits 2019. Beides reicht für 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde. Mehr Details und höhere Bildraten setzen jedoch sechs Rechenkerne und bereits eine GPU vom Kaliber einer GeForce RTX 3060 voraus. Nicht verhandelbar ist der Bedarf an Speicher: Alle Konfigurationen setzen 150 Gigabyte SSD-Speicherplatz und 16 Gigabyte RAM voraus. Das ist für Spielerechner keine Hürde.
Für 1440p und 4K müssen ein AMD Ryzen 7 5700X oder ein Intel Core i7-11700 mit acht Kernen auf dem Mainboard stecken, die Grafikkarte eine GeForce RTX 3070 oder für die höchste Auflösung eine GeForce RTX 4080 beziehungsweise Radeon RX 9070 XT sein. Das ist für 2160p jedoch nicht ungewöhnlich.
Upscaling und Rezensionen
Um die Bildrate zu erhöhen, kann auf Upscaling und Frame Generation zurückgegriffen werden. Der von Nixxes entwickelte Port unterstützt DLSS 4, FSR 4 oder Intel XeSS 2. Außerdem kann der „Progressive Image Compositor“ (PICO) als Upscaling-Option gewählt werden, der von Guerilla Games für die Decima-Engine entwickelt wurde. Er kommt auch auf der PlayStation 5 für das Spiel zum Einsatz und kann mit den anderen Upscaling-Methoden kombiniert werden. Auf dem PC unterstützt Death Stranding 2 zudem Bildformate mit Seitenverhältnis von 21:9 und 32:9.
Spielerisch fällt die Fachpresse das selbe Urteil wie beim ersten Teil. Kojima baut ein unkonventionelles Spiel, das sich traut, anders zu sein. Wer das schon im ersten Teil mochte, bekommt mehr davon, wer damit nichts anfangen konnte, wird das weiterhin tun.
Systemanforderungen für Death Stranding 2: On the Beach
Steam Next Fest: Hunderte neue Indie-Games lassen sich gratis ausprobieren
Bild: Valve
Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Spielen und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt – und jetzt ist es wieder soweit. Noch bis zum 2. März um 19:00 Uhr stehen auf Steam „hunderte“ noch nicht erschienene Spiele im Rahmen kostenloser Demo-Versionen zur Verfügung.
Eine virtuelle Messe für Indie Games
Dabei handelt es sich überwiegend um bevorstehende Indie-Projekte und Spiele kleinerer Entwicklerteams; Triple-A-Produktionen nehmen in der Regel nicht an der Aktion teil. Bei den Genres wiederum deckt die Steam-Spielevorschau eine weite Bandbreite ab: Von Action-RPGs über Globalstrategie bis hin zu Point’n’Click-Adventures ist alles dabei. Valve sieht das Event als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können, und betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten.
Einen ersten Anhaltspunkt zu interessanten Spielen liefert auf der Startseite der Aktion im Steam-Shop, eine von Valve algorithmisch zusammengestellte „Entdeckungsliste“ an teilnehmenden Spielen mit verfügbarer Demo-Version, die unter Berücksichtigung der bisher gespielten Titel eines Steam-Accounts ausgewählt wurden.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die allermeisten der diesmal teilnehmenden Titel erstmals im Rahmen einer Demo spielbar sind.
Wer konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Diesbezüglich verweist Valve auf die zahlreichen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Titel spielen sowie erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen des Publikums eingehen.
Dreimal im Jahr
Das Steam Next Fest findet dreimal im Jahr statt – üblicherweise im Februar, im Juni und im Oktober. Bis zur nächsten Ausgabe mit gänzlich neuen Demos dauert es also noch vier Monate. Bis dahin stehen einige klassische Steam-Sales an.