Apps & Mobile Entwicklung
Galaxy Tab S11 Ultra 5G im Test
Verrückt! Das Galaxy Tab S11 Ultra 5G ist nur einen Hauch dicker dicker als das Display meines MacBook Pro im 14-Zoll-Format. Das Tablet verspricht dabei trotzdem ein ähnliches Leistungsniveau wie viele Laptops und mit einem 11.600-mAh-Akku soll das Tablet einen ganzen Tag lang durchhalten. Ist das 1.339 € teure Tablet also ein guter Notebook-Ersatz? Finden wir es im nextpit-Test heraus!
Pro
- Hochwertiges Display im einzigartigen 14,6-Zoll-Format
- Dünner als jedes andere Tablet …
- … und trotzdem sehr hohes Leistungsniveau ohne Thermal-Throttling
- Noch besseres Multitasking als im Vorjahr
Contra
- Blickwinkeländerungen sorgen für Farbveränderungen
- Keine Option für mattes Display verfügbar
- Leistungstechnisch noch immer hinter dem iPad Pro
- Teuer


Samsung Galaxy Tab S11 Ultra: Alle Angebote
Preis & Verfügbarkeit
Zum ersten Mal konnten wir das Galaxy Tab S11 Ultra 5G im Rahmen der IFA 2025 sehen. Samsung verkauft das Riesen-Tablet seit Anfang September zu einem Preis von mindestens 1.339 € – dafür gibt’s allerdings nur die Variante ohne 5G mit 512 GB Speicherplatz. Die Kosten der anderen Speichervarianten haben wir Euch mal in folgende Tabelle gepackt:
Konfigurationen Galaxy Tab S11 Ultra
| Speicher | Wi-Fi-Modell | 5G-Modell |
|---|---|---|
| 256 GB | 1.339 € | 1.489 € |
| 512 GB | 1.459.€ | 1.609 € |
| 1 TB | 1.759 € | 1.909 € |
Design & Verarbeitung
Samsung hält am Design des Vorgängermodells fest – schafft es aber, das Gehäuse noch einmal dünner zu gestalten. Heißt: das Tab S11 Ultra ist nun nur 5,1 mm dick und unterbietet damit sogar das aktuelle iPad Pro um 0,2 mm. Das ist durchaus beeindruckend, wäre aber womöglich nicht unbedingt nötig gewesen.
Trotz der geringen Gehäusedicke wirkt das Galaxy Tab S11 Ultra 5G stabil und zeigt sich beim ersten Herausnehmen aus dem Karton als besonders hochwertig. Samsung fertigt das Unibody-Gehäuse aus Aluminium und lässt Antennenkabel darin ein. Dank einer IP68-Zertifizierung ist das Tablet zudem gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Hier ergibt sich ein Vorteil gegenüber den meisten Notebooks, die keinen Staub- und Wasserschutz bieten.
Dennoch würde ich das Galaxy Tab S11 Ultra mit seinem 14,6″ großem Display ungern fallen lassen. Auch bei der Nutzung flach auf dem Tisch war ich vorsichtig, keine Gegenstände auf das Display fallen zu lassen. Ein derart großes Display ist schlichtweg anfällig für Kratzer und Sprünge, auch wenn Samsung das Display gegen Kratzer und Brüche schützt.
Mit einem Gewicht von 695 g ist die 5G-Variante auf Dauer ein wenig schwer. Man neigt dann schnell dazu, das Tablet auf Tischkanten oder auf den Knien abzustützen. Persönlich würde ich das Tablet nicht ohne Zubehör wie eine Tastaturhülle oder zumindest ein Cover mit integriertem Ständer nutzen wollen. Samsung bietet hier verschiedene Optionen an, lieferte uns für unseren Test allerdings nur die blanken Tablets mit beiliegendem S-Pen. Apropos!
Display und Bedienstift
Ich halte mich beim Design des S11 Ultra bewusst ein wenig kürzer. Denn das 14,6″ große Dynamic-AMOLED-2X-Display ist mit seinen 1.600 Nits in der Spitze der selbstbewusste Star der Show. Auf den ersten Blick fällt allerdings erst einmal auf, dass Samsung die Notch deutlich verkleinern konnte. War diese im Vorgängermodell noch im Stile der älteren iPhone-Modelle rechteckig, finden wir hier nun eher eine Wassertropfen-Notch vor. So bleibt mehr Platz für Bildschirminhalte, was erst einmal positiv ist. Attraktiv finde ich die Notch aber nicht – ich frage mich, ob die Frontkamera nicht auch ins Gehäuse passen würde.
Aber zurück zum Display. Es ist wirklich beeindruckend, ein 14,6″ großes Display in einem 5,1 mm großen Gehäuse in den Händen zu haben. Hier ergibt sich ein Sci-Fi-Gefühl, das Techies sicherlich erfreuen wird. Davon abgesehen kann Samsung bei der Anzeige wie gewohnt seine Muskeln spielen lassen. Bei maximaler Helligkeit blendet das Display, Pixel sind dank der hohen Pixeldichte von 239 ppi (die Auflösung beträgt 1.848 x 2.960 px) nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen und Eingaben erfolgen verzögerungsfrei. Leider konnte ich keine Touch-Wiederholrate für das Display im Netz finden. Die 120 Hz in der Bildwiederholrate sind wie bei den Vorgängermodellen aber wieder angenehm flüssig. Wäre ja aber auch ein wenig albern, wenn ein Hersteller DAS erst im Jahr 2025 in ein Gerät integriert. *zwinker*

Was mich beim Display des Galaxy Tab S11 Ultra 5G allerdings überrascht: Änderungen des Blickwinkels führen zu wahrnehmbaren Veränderungen der Farbtemperatur des Displays. Einfach ausgedrückt: Weiße Flächen sehen ein wenig rötlich aus, wenn man seitlich auf das Display schaut. Das hätte ich bei einem OLED-Panel von Samsung nicht erwartet.
Auffällig finde ich bei Samsung, dass sie noch immer keine matten Displays anbieten. Mit diesen Punkten die iPad-Pro-Modelle inzwischen seit mehreren Generationen. Und auch das MatePad 11,5S von Huawei punktete im Test mit einer PaperMatte-Version. Bei Samsung kann man einen solchen Effekt nur über Folien von Drittherstellern realisieren. Das mindert allerdings die Qualität der Anzeige.
Interessant im Vergleich zu Apple finde ich zu guter Letzt den S-Pen genannten Eingabestift, den Samsung erfreulicherweise jedem Modell beilegt. Er ist 14,5 cm lang und mit ungefähr 8 g sehr leicht – erfreulicherweise funktioniert er komplett ohne Batterie und kann dadurch niemals leer werden. Als Neuerung ist die Spitze nun kegelförmig und die Form des Bedienstifts sechseckig. Finde ich sehr gelungen, der Komfort beim Schreiben war dauerhaft angenehm.
Anders als bei der Konkurrenz aus Cupertino kann er allerdings keine Tippgesten erkennen und interessiert sich auch nicht für Drehbewegungen. Wie das Pendant von Huawei, das wir beim MatePad 11,5 S mit mattem Display ausprobieren konnten, gibt’s hier aber einen Knopf. Die Qualität der Eingabe ist wirklich auf Top-Niveau und wir sehen beim „Hovern“ des Stifts über dem Display, wo die Eingabe erfolgt. Insgesamt ist der S-Pen zufriedenstellend und ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal im Lieferumfang.
Samsung integriert zudem noch einen Fingerabdrucksensor unter das Display des Tablets. Im Test funktionierte er zuverlässig und erkannte unsere Fingerabdrücke innerhalb von unter einer Sekunde.
Software und KI-Funktionen
Samsungs Auftritt auf der IFA stand ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz. Auf dem Galaxy Tab S11 Ultra finden nun gleich zwei KI-Sprachassistenten Platz. Einerseits die eigene Galaxy AI, die zu gewissen Teilen auf Google Gemini basiert. Und dann eben Google Gemini selbst, das Google auf seinem eigens trainierten Sprachmodell Gemini 2.5 basiert. Die sprachbasierte Live-Version von Gemini erreichen wir dabei jetzt voreingestellt über langes Drücken des Anschalters an der Oberseite des Tablets. Und das soll laut Samsung verändern, wie wir mit dem Tablet arbeiten.
Denn dank der Bildschirmfreigabe kann Gemini in Echtzeit auf Bildschirminhalte reagieren und soll so zu einem noch intelligenteren Assistenten werden. Zugegeben habe ich die Funktion nicht ausprobiert, da ich einem Tool, das dafür gemacht ist, möglichst viele Daten zu verarbeiten, keinen Vollzugriff auf meinen Bildschirm geben möchte. Nutzt Ihr Gemini, ist das aber sicher eine praktische Sache.
Genauso wie der Zeichen- und Schreibassistent, der wiederum auf Samsungs angepasster Galaxy AI basiert. Hier haben wir die Möglichkeit, generative KI dazu zu nutzen, grobe Skizzen in etwas ausgefeiltere KI-Bilder zu verwandeln. Oder wir verwenden generative KI dazu, unsere unausgereiften Texte durch Googles Gemini-Sprachmodell zu optimieren.
Samsung integriert diese Funktionen stärker in das eigene Betriebssystem, was angesichts des stärkeren KI-Fokusses sinnvoll scheint. Als Betriebssystem kommt auf den aktuellen Samsung-Tablets übrigens OneUI 8.0 zum Einsatz, das wiederum auf Android 16 basiert. Samsung optimiert dabei Multitasking-Funktionen und bietet mit dem Dex-Mode tatsächlich eine taugliche Desktop-Umgebung zur Verfügung.
Beispielsweise kann ich meinen USB-C-Monitor mit dem Tablet verbinden und Multitasking über schwebende Fenster nutzen. Neu ist dabei, dass ich das 14,6″ große Tablet dabei als sekundären Monitor nutzen kann und es sich nicht abschaltet. Das ist ein großer Gewinn für den Einsatz als Notebook-Ersatz! Mehr Infos über die neuen Funktionen in OneUI 8.0 sowie über Neuerungen in Android 16 gibt’s in den verlinkten Artikeln.
Leistung und Funktionsumfang
Kein Snapdragon, kein Exynos: Samsung vertraut im Galaxy Tab S11 Ultra auf ein MediaTek-SoC. Dabei handelt es sich um das Dimensity 9400+, das im 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Der Achtkern-Prozessor wird dabei mit der Immortalis-G952-GPU gepaart. Die Kombination überzeugt in Benchmarks sehr und kommt erfreulicherweise auch im günstigeren Tab S11 zum Einsatz.
Speichertechnisch können wir das Tab S11 mit mindestens 256 GB und mit maximal 1 TB Speicherplatz ausstatten. Wer sich für das 5G-Modell entscheidet, bekommt zudem noch eine Speichererweiterung via MicroSD. Letztere Version ist dann auch mit satten 16 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, alle anderen Varianten müssen mit 12 GB Arbeitsspeicher arbeiten. Die Benchmark-Ergebnisse in diesem Test sind mit der 5G-Variante mit 256 GB Speicherplatz und 12 GB RAM entstanden. Und wo wir gerade dabei sind:
Benchmark-Tabelle
| Test | Galaxy Tab S11 Ultra 5G | Galaxy Tab S11 5G | Xiaomi Pad 7 | iPad Pro 2024 M4 | iPad Air 2024 M2 |
|---|---|---|---|---|---|
| Geekbench 6 CPU (Single / Multi) | 2.801 / 9.006 | 2.719 / 8.761 | 1.846 / 5.131 | 3.647 / 14.254 | 2.592 / 10.066 |
| Geekbench 6 GPU | 20.810 | 20.336 | 7.859 | 53.307 | 42.101 |
| 3D Mark Wild Life Extreme | 6.534 bei 39,13 fps | 6.314 bei 37,81 fps | nicht möglich | 8.725 bei 52,2 fps | 6.116 bei 36,6 fps |
| 3D Mark Wild Life Extreme Stresstest |
Bester Loop: 6.567 Schlechtester Loop: 5.158 Stabilität: 78,5 % |
Bester Loop: 6.644 Schlechtester Loop: 4.451 Stabilität: 68,8 % |
nicht möglich |
Bester Loop: 8.411 Schlechtester Loop: 6.609 Stabilität: 78,6 % |
Bester Loop: 5.060 Schlechtester Loop: 4.326 Stabilität: 85,5 % |
Neben den Ergebnissen des Tab S11 Ultra habe ich Euch auch die Benchmarks des Xiaomi Pad 7 und der aktuellen iPad-Generation in die Tabelle gepackt. Dabei sind die aktuellen iPad-Modelle mit dem iPad Air aus 2024 am ehesten mit M2-SoC vergleichbar. Mit dem iPad-Pro-Modell mit M4-SoC können sie allerdings nicht mithalten. Der Vergleich zum Xiaomi Pad 7 (zum Test) bestätigt aber den Verdacht, dass die Samsung-Tablets zu den aktuell leistungsstärksten Android-Tablets gehören.
Samsung kann diese Leistung bei Videospielen und bei aufwändigen Anwendungen, etwa beim Videoschnitt oder bei der Bildbearbeitung via Adobe Lightroom, auch tatsächlich abrufen. Gerade das Bearbeiten von Fotos macht zusammen mit dem S-Pen und dem großen Display Spaß. Dank der soliden Stabilität von knapp 80 Prozent im Benchmark lässt die Leistung auch bei längerem Arbeiten nicht allzu stark nach. Mit dem Dimensity 9400+ hat Samsung auf das richtige Pferd gesetzt – auch wenn die Spitzenwerte des iPad Pro noch lange nicht erreicht werden.

Wie flüssig ein Betriebssystem wirkt, liegt natürlich auch an weiteren Faktoren. Das Galaxy Tab S11 Ultra profitiert dabei vom schnellen 120-Hz-Display, leidet aber ein wenig unter Stotterern im Betriebssystem. Schon bei der Einrichtung des Tablets kommt es immer wieder zu Rucklern, die das sonst recht hochwertige Unboxing und die komfortable Einrichtung schmälern. Wenn ich ein Tablet für fast 1.500 € kaufe, ist das ein etwas enttäuschender erster Eindruck.
Gar nicht enttäuschend sind die Anschlüsse des Galaxy Tab S11 Ultra. Wir können Zubehör wie externe Festplatten über USB 3.2 via USB‑C anschließen. Dank Thunderbolt-Support lassen sich so auch externe Displays anschließen, um das Tablet als vollwertigen Desktop-Ersatz zu verwenden. Drahtlos finden wir WiFi 7 und Bluetooth 5.4 vor. Dadurch hebt sich das Ultra-Modell nochmal vom kleineren Tablet ab, das nur WiFi 6E bietet. Das Modell mit 5G-Modem kommt zudem mit GPS zur Positionsbestimmung.
Technisch beeindruckend finde ich zu guter Letzt die Lautsprecher im Galaxy Tab S11 Ultra. Die Quad-Lautsprecher sind erstaunlich laut und schaffen es, Bässe einigermaßen natürlich herüberzubringen. Wieder im Vergleich zum iPad Pro oder zum MacBook Pro fehlt es zwar an Tiefe, für das Filmeschauen oder gelegentliches Abspielen von Musik reichen die Lautsprecher aber auf jeden Fall aus.
Kameras
Auf der Rückseite des Galaxy Tab S11 Ultra 5G finden wir eine Dual-Kamera – in der Wassertropfen-Notch auf der Vorderseite gibt’s eine 12-Megapixel-Kamera mit 120-Grad-Sichtfeld. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf und verfügt über einen Autofokus. Bei der Ultraweitwinkelkamera fehlt dieser, sie löst zudem nur mit 8 Megapixeln auf.
Die Frontkamera deckt nun ein großes Sichtfeld von 120° ab. Dabei löst sie mit 12 Megapixeln auf. Die Qualität der Kameras gehen insgesamt in Ordnung und erfüllen ihren Zweck. Halten wir uns nicht weiter mit ihnen auf!
Akku & Aufladen
Im Galaxy Tab S11 Ultra sitzt ein Akku mit 11.600 mAh. Dieser soll eine Videowiedergabe von bis zu 23 Stunden ermöglichen, vorausgesetzt wir schauen offline Videos mit einer Auflösung von maximal 720p. Das sind eher unrealistische und vor allem sehr stromsparsame Szenarien – in der Praxis hängt die Laufzeit natürlich vom jeweiligen Nutzungsszenario ab.
Üblicherweise nutzen wir das Batterie-Benchmark von PC Mark, um eine andauernde Leistung zu simulieren und so eine praxisnahe Akkulaufzeit anzugeben. Leider ist die App aber nicht kompatibel mit den neuen Samsung-Tablets. Erst mussten wir PC Mark über eine APK installieren, da der Play Store die App als inkompatibel mit den Geräten anzeigte. Anschließend blieb der Batterietest immer wieder stehen, sodass wir ihn abbrechen mussten.
Somit ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen zur Ausdauer des Galaxy S11 Ultra zu machen. Wir werden die Benchmarks noch nachliefern sobald die Apps wieder kompatibel sind. Unsere Einschätzung aus der Praxis ist allerdings: Das Galaxy S11 Ultra 5G kann sehr ausdauernd sein und Euch durch anderthalb Tage begleiten. Allerding sollte man dabei vorsichtig mit der Helligkeit und der Bildwiederholrate des Displays umgehen. Denn bei maximaler Helligkeit und anspruchsvollen Aufgaben wie Mobile Games sank die Batterianzeige in einer Stunde um 18 %. Das ist nicht ordentlich für ein leistungsstarkes Tablet mit 14,6-Zoll-Display – Samsungs versprochene 23 Stunden werden so aber nicht erreicht.
Zuverlässiger testen können wir die Ladezeiten des Tablets. Leider legte uns Samsung für den Test jedoch ein Netzteil mit 25 W mit in den Karton. Standardmäßig ist weder ein Ladekabel noch ein Netzteil im Lieferumfang enthalten. Mit einem Drittanbieter-Netzteil, das die maximalen 45 W für die Schnellladung liefert, sehen die Ladezeiten wie folgt aus:
Ladezeiten Galaxy Tab S11 Ultra 5G (45 W Schnellladung)
| Dauer | Akkustand |
|---|---|
| 0 m | 0 % |
| 7 m 30 s | 10 % |
| 14 m 25 s | 30 % |
| 38 m 09 s | 50 % |
| 58 m 16 s | 75 % |
| 1h 34 m 02 s | 100 % |
Abschließendes Fazit
Ziehen wir endlich ein Fazit! Mit seinem 14,6″ großen Display, der 5G-Konnektivität und dem komfortablen und präzisen Bedienstift bietet das Galaxy Tab S11 Ultra 5G einige spannende Alleinstellungsmerkmale. Die geringe Gehäusedicke und der Wechsel auf eine kleinere Notch, den Samsung gerne im Marketing voranstellt, sind dabei zwar nett, verheimlichen aber die eigentlichen Stärken des Tablets.
Denn zusammen mit einer Tastaturhülle bekommen wir hier aufgrund des großen Displays eine wirklich sinnvolle Notebook-Konkurrenz. Der erweiterte Dex-Modus, der das Display nun beim Anschließen eines externen Monitors aktiviert lässt, sorgt dabei für noch besseres Multitasking. Generell kann Samsungs Betriebssystem mit zahlreichen KI-Funktionen sowie frei schwebenden Fenstern in diesem Jahr wieder sehr überzeugen.
Somit sind es am Ende eigentlich nur die Kosten, die beim Galaxy Tab S11 Ultra 5G abschrecken. Wer unterwegs mit zweiter SIM-Karte surfen will, der muss fast 1.500 € einplanen. Dafür gibt’s schon sehr leistungsstarke Notebooks, die sich dann aber nicht als Riesen-Tablet einsetzen lassen. Gut gemacht, Samsung!
Samsung Galaxy Tab S11 Ultra
Zur Geräte-Datenbank
Apps & Mobile Entwicklung
Terminator 2D: No Fate: Ein nostalgischer Trip durch die Arcade-Ära der 1990er
Der Terminator kehrt zurück auf die Bühne eines 2D-Sidescrollers, der ein Arcade-Spiel der 1990er Jahre sein will. Das „2D“ im Titel ist aber nicht nur eine Anspielung auf die zweidimensionale Grafik, sondern auch die Geschichte, denn No Fate lässt den zweiten Spielfilm der Serie miterleben.
Bitmap Bureau, das Studio hinter dem Spiel, verspricht für No Fate „ikonische Szenen aus dem Film“ Terminator 2: Tag der Abrechnung, die mit „Originalszenarien“ verbunden werden. Das Spiel hat im Gegensatz zum Film allerdings mehrere Enden. Gespielt wird sowohl in der Haut von Sarah Connor als auch des Killerroboters T-800, um die wildgewordene KI Skynet zu stoppen und die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren.
Spielerisch überzeugt das Terminator-Spiel, bestätigen Rezensionen. Metacritic weist bei 6 Bewertungen einen Schnitt von 78 Punkten aus, Spieler urteilen im Schnitt „positiv“. Gelobt wird beispielsweise von Eurogamer die doppelte Treue der Entwickler: Sie orientieren sich eng am Quellmaterial und ebenso eng an Arcade-Spielen der 1990er-Jahre – Tester entdecken zahlreiche Ähnlichkeiten zu Klassikern, loben aber auch das treffend übernommene Spielerlebnis und neue Ideen, bei denen das Gameplay mit frischen Ideen wie einem Schleich-Abschnitt aufgelockert wird.
Die ganze Story, schreibt die Seite weiter, könne aber schneller durchgespielt als der Film geschaut werden, in unter einer Stunde sei der Abspann erreicht, alles freigeschaltet nach weniger als drei Stunden. Auch das erinnere an die Vorlagen, die sich in einer Sitzung hätten beenden lassen müssen. Der deutsche Ableger von Eurogamer nennt No Fate deshalb einen „genialen Nostalgie-Trip“.
Terminator 2D: No Fate kann für rund 30 Euro für die PlayStation 4 und 5, die Xbox One, Xbox Series-Konsolen, die Nintendo Switch und für den PC erworben werden.
Systemanforderungen
Der Grafik entsprechend fallen die Systemanforderungen für No Fate minimal aus. Ein Core i5-Prozessor, vier Gigabyte RAM und eine Grafikkarte mit einem Gigabyte Videospeicher sind keine nennenswerten Hürden, das Spiel läuft also überall. Auf der Festplatte braucht es lediglich ein Gigabyte freien Platz.
Apps & Mobile Entwicklung
Rosa & günstig & Glas: Cougar FV150 Mini ist ein Tower für schmales Geld

Spektakulär ist am Cougar FV150 Mini die Farbe: Der Hersteller hat den Mut zu einer rosafarbenen Variante, die neben die schwarzen und weißen Modelle des Glaskasten-Towers tritt. Und zu einem guten Preis, denn der bleibt trotz runder Ausstattung niedrig.
Der Preispunkt des FV150 Mini liegt um die 50-Euro-Marke. Der handelt listet aktuell die schwarze Version für gut 49 Euro, das extrovertiert angemalte rosafarbene Modell kostet drei Euro mehr und damit etwa 52 Euro.
Zu diesem Kurs gibt es einen Glaskasten ohne Experimente, der allerdings alle Basisbedürfnisse an ein Gehäuse abdeckt – und zwar auch solche, die in der Preisklasse nicht immer selbstverständlich sind. Dazu gehören Staubfilter am Boden und Deckel, aber auch ein sinnvoll bestücktes I/O-Panel. Dort befindet sich ein Audio-Ausgang, zudem bietet Cougar zwei USB-3.0- und einen USB-C-3.2-Anschluss an. Gerade hier sparen Budget-Tower oft.
Innenraum im Detail
Das Platzangebot ist ebenfalls überdurchschnittlich. CPU-Kühler und Grafikkarten werden kaum Einschränkungen gemacht. 170 Millimeter Platz für Kühler reichen, um bis auf ausgesuchte, exotische Ausnahmen alle Modelle am Markt unterzubringen, Grafikkarten über 400 Millimeter Länge gibt es im Consumer-Bereich derzeit nicht.
Für das Netzteil, das hinter dem Mainboard sitzt, gilt ein Längen-Limit von 200 Millimetern. Auch das reicht, wie beim Kühler, für die allermeisten Produkte, selbst im High-End-Bereich. Ebenfalls hinter dem Mainboard befinden sich Festplatten-Montageplätze. Das FV150 Mini nimmt nur zwei Datenträger auf. Ein Montageplatz beherbergt ein 2,5″-Laufwerk, das direkt von unten durch den Gehäuseboden verschraubt wird, ein weiterer mit Halterung entweder ein 3,5″- oder ein 2,5″-Laufwerk.
3 Lüfter zur Kühlung
Werksseitig bestückt Cougar das FV150 Mini mit drei 120-mm-Lüftern (1.200 U/Min), davon zwei Stück mit invertierten Lüfterblättern. Unklar ist, inwieweit sich ihre Drehzahl regeln lässt. Laut Produktseite sind sowohl Beleuchtung als auch Geschwindigkeit fest vorgegeben, die Lüfter verfügen aber über einen 4-Pin-Anschluss.
Weitere Lüfter können an Ober- und Unterseite nachgerüstet werden, wo jeweils zwei 140-mm- oder drei zusätzliche 120-mm-Ventilatoren Platz finden. Wasserkühlungen können mit 360-mm-Radiator in Deckelposition oder 280-mm-Radiator am Seitenteil genutzt werden.
#
Apps & Mobile Entwicklung
Diablo IV: Lord of Hatred: Zweite Erweiterung bringt bald den Paladin zurück
Lord of Hatred ist die zweite Erweiterung für Diablo IV. Sie bringt zwei Klassiker zurück: Den Schurken Mephisto sowie als seinen Gegenspieler den Paladin als eine von zwei neuen spielbaren Klassen. Schon im Frühjahr können sich Spieler in die Schlacht gegen den Lord des Hasses stürzen.
Mit dem Add-On setzt Blizzard die Geschichte von Diablo IV dort fort, wo sie mit
Vessel of Hatred (Test) und einem für viele Käufer enttäuschenden Cliffhanger geendet hat. Nun ist es Mephisto, der versucht, die Herrschaft über Sanctuary an sich zu reißen. Widerstand wird ihm in der neuen Region Skovos geleistet, der Heimat der Erstgeborenen wie Lilith, einem für die Serie völlig neuen Schauplatz.
Eine Klasse kommt sofort
Gespielt werden kann mit zwei neuen Klasse. Eine davon ist noch unbekannt, bei der anderen handelt es sich, wie im Vorfeld der Ankündigung bereits durchsickerte, um den Paladin, der mit seinem Glauben, Schwertern, Morgenstern und Schild zu Werk geht. Details zu neuen, klassenspezifischen Gegenständen, Sets sowie den Fähigkeiten beschreibt Blizzard in einem umfangreichen Blog-Eintrag.
Um den Paladin zu spielen, muss jedoch nicht bis zum Frühjahr gewartet werden: Wer die Erweiterung vorbestellt, kann ihn sofort spielen und bekommt darüber hinaus mehr Platz in der Truhe sowie zwei zusätzliche Charakter-Slots. Erscheinen wird das Add On erst am 28. April.
Neues Endgame
Lord of Hatred überarbeitet darüber hinaus das Endgame. Mit „Kriegsplänen“ wird dessen Ausgestaltung in die Hände der Spieler gelegt. Sie sollen darüber selbst Herausforderungen auf Basis ihrer Lieblingsaktivitäten erstellen können, um Belohnungen zu verdienen. Progression wird nun mit neuen Endgame-Fähigkeitsbäumen verknüpft. Als weitere Aktivität kommt „Echoing Hatred“, ein Horde-Modus, dazu.
Blizzard überarbeitet im Zuge der Erweiterung zudem die Fähigkeitsbäume. Fähigkeiten bekommen neue Varianten, der Würfel der Horadrim neue Funktionen. Dazu kommt ein Talisman als neuer Ausrüstungsgegenstand. Änderungen beschränken sich nicht nur auf die Erweiterung: Fähigkeitsbäume will Blizzard für alle Klassen überarbeiten. In welche Richtung es gehen soll, ist unklar. Zudem bekommen alle Spieler einen „Loot Filter“, der ihnen helfen soll, gewünschte Gegenstände ausfindig zu machen.
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenAus Softwarefehlern lernen – Teil 3: Eine Marssonde gerät außer Kontrolle
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenFake It Untlil You Make It? Trifft diese Kampagne den Nerv der Zeit? › PAGE online
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Entwicklung & Codevor 4 WochenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenDonnerstag: Deutsches Flugtaxi-Start-up am Ende, KI-Rechenzentren mit ARM-Chips













