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Gaming-Grafikkarten: Mit welchen GPUs gehen eure Rechner in den Herbst?

Mit welchen Anteilen sind die drei maßgeblichen Grafikkarten-Hersteller im ComputerBase-Forum vertreten, wann haben die Leser ihre aktuelle Grafikkarte gekauft und welche Modelle werden konkret genutzt? Auf diese und weitere Fragen gibt es mit dem halbjährlichen Format der heutigen Sonntagsfrage abermals Antworten.
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Zwei IPS-Bildschirme und Stylus: Anbernic RG DDS greift den Nintendo 3DS an

Anbernic hat überraschend den RG DDS vorgestellt, ein Dual-Screen-Handheld, der stark an den New Nintendo 3DS erinnert. Die beiden IPS-Displays bieten ein ähnliches Seitenverhältnis wie die Bildschirme des Nintendo-Handhelds, lösen aber dreimal so hoch auf. Als Chip kommt der Snapdragon G2 Gen 2 zum Einsatz.
DDS steht für „Dream Dual-Screen“
Nach dem Anbernic RG SP, der Nintendos ikonisches Design des Game Boy Advance SP kopiert, präsentiert der Hardwarehersteller aus dem chinesischen Shenzhen jetzt mit dem RG DDS den nächsten Emulations-Handheld mit eindeutigem Vorbild. Als Inspiration des Anbernic RG DDS dient unverkennbar der New Nintendo 3DS, allerdings mit einigen Anpassungen. DDS steht in diesem Fall für „Dream Dual-Screen“.
Dabei misst der obere IPS-Bildschirm 4,7 Zoll bei einer Auflösung von 1.200 × 720 Pixeln und ist im 5:3-Format ausgeführt. Das untere IPS-Display ist demgegenüber 4 Zoll groß, hat ein 4:3-Format und löst mit 960 × 720 Pixeln auf. Somit entsprechen die beiden Displays im Format denen des Nintendo 3DS, allerdings mit der dreifachen Auflösung, wie Forthenext auf X anmerkt. Der Anbernic RG DDS setzt zudem auf einen Snapdragon G2 Gen 2-Chip, der eine Adreno-A22-GPU sowie eine Kryo-8-Kern-CPU bietet.
Ferner werden ein 6.000-mAh-Akku, nach vorne abstrahlende Stereo-Lautsprecher und ein Rumble-Motor verbaut. Ähnlich wie beim Anbernic RG DS Plus hat auch der RG DDS einen integrierten Stylus, wobei der Gaming-Handheld in den Farben Weiß, Schwarz und Blau angeboten werden soll. Im Gegensatz zum Retroid Pocket Duo sind die Analogsticks des RG DDS asymmetrisch angeordnet, wie es auch beim AYN Thor der Fall ist. Auf dem unteren Bildschirm lässt sich zudem wie bei der Konkurrenz von Retroid und AYN ein Control-Center für Schnelleinstellungen aufrufen.
Reveal-Video im Apple-Stil
An der Stelle, wo beim New Nintendo 3DS der kleine C-Analogstick sitzt, hat der Anbernic RG DDS hingegen einen KI-Button, wobei die Funktion dieser Taste im Reveal-Video nicht näher erläutert wird. Das neue Video des RG DDS erinnert an Apple-Videos aus der Steve-Jobs-Ära mit Jony Ive als Sprecher des Voice-overs. Die starke Apple-Inspiration und Fehler in den Darstellungen im Video, die ein OLED-Panel für das obere Display und einen LCD-Bildschirm für das untere Display zeigen, erzeugen jedoch eine etwas KI-artige Ästhetik.
Noch keine Details zu Release und Preis
Wer jedoch schon kurz davor ist, seine Vorbestellung des Retroid Pocket Duo zugunsten des Anbernic RG DDS zu stornieren, muss an dieser Stelle enttäuscht werden: Während der Retroid Pocket Duo Lite bereits ausgeliefert wird und der reguläre Duo Mitte Oktober versendet werden soll, hat Konkurrent Anbernic für den RG DDS zum aktuellen Zeitpunkt weder einen Preis noch einen Veröffentlichungstermin oder einen Vorbestellerstart genannt.
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Im Test vor 15 Jahren: Das Xperia Ray war mit 100 Gramm und 3,3 Zoll ein Winzling
Vor 15 Jahren waren Smartphones noch weit von einem einheitlichen Format entfernt. Das Sony Ericsson Xperia Ray setzte bewusst auf Kompaktheit: Im ComputerBase-Test vom 8. Oktober 2011 überzeugte es mit guter Verarbeitung, langer Laufzeit und einem damals sehr scharfen 3,3-Zoll-Display.
3,3 Zoll und trotzdem eine hohe Auflösung
Das Xperia Ray maß lediglich 111 × 53 × 9,4 mm und brachte 100 Gramm auf die Waage. Damit war es selbst für damalige Verhältnisse ein kleines Smartphone. Der kapazitive TFT-Bildschirm löste mit 854 × 480 Pixeln auf 3,3 Zoll auf. Wir bescheinigten dem Panel eine sehr scharfe Darstellung. Bei Videos und Texten machte sich die hohe Pixeldichte positiv bemerkbar.
Die geringe Breite hatte allerdings auch Nachteile. Webseiten erforderten mehr Scrollarbeit und die virtuelle QWERTZ-Tastatur wurde im Hochformat schnell eng. Dazu kamen vergleichsweise schwache Blickwinkel und eine bei hoher Helligkeit nicht immer natürliche Farbdarstellung. Unter freiem Himmel blieb der Bildschirminhalt dagegen überraschend gut erkennbar.
Auch bei der Verarbeitung hinterließ das Ray einen guten Eindruck. Sony Ericsson setzte zwar fast vollständig auf Kunststoff, kombinierte diesen aber mit einer gummierten Rückseite und sauber eingepassten Bauteilen. Im Test knarzte nichts, gleichzeitig lag das schmale Gehäuse sicher in der Hand.
Ein CPU-Kern, 512 MB RAM und 250 MB Speicher
Aus heutiger Sicht wirkt die Hardware beinahe absurd knapp bemessen. Im Xperia Ray arbeitete ein Qualcomm-Chip mit einem einzelnen Scorpion-Kern bei 1 GHz, dazu kamen 512 MB Arbeitsspeicher. Vom internen 1-GB-Speicher standen rund 250 MB für den Nutzer zur Verfügung. Immerhin legte Sony Ericsson eine 4-GB-microSDHC-Karte bei und erlaubte Speicherkarten mit bis zu 32 GB.
Als Betriebssystem kam Android 2.3.3 „Gingerbread“ mit Sony Ericssons UX-Oberfläche zum Einsatz. Im Alltag reichte die Leistung dennoch aus: Menüs, Kontakte und Apps liefen überwiegend flüssig. Erst mehrere anspruchsvollere Anwendungen im Hintergrund konnten das Smartphone ausbremsen. Der Android Market, der Vorgänger vom heutigen Play Store, bot damals bereits mehr als 250.000 Apps.
Zur Ausstattung gehörte außerdem eine 8-Megapixel-Kamera mit rückwärtig belichtetem Exmor-R-Sensor. Bei Tageslicht lobten wir Schärfe, Detailgrad und Farbwiedergabe. Bei wenig Licht konnte der Sensor die Erwartungen hingegen nicht erfüllen. Videos nahm das Ray immerhin bereits mit 1.280 × 720 Pixeln auf.
Zwei Tage Laufzeit mit 1.500 mAh
Eine Stärke war der wechselbare Akku mit 1.500 mAh. Im damaligen Alltagstest mit HSPA, YouTube, Surfen, rund 30 SMS und einigen Telefonaten hielt das Xperia Ray ungefähr zwei Tage durch und besaß anschließend noch rund 10 bis 12 Prozent Restladung. Im 720p-Dauertest waren es 6 Stunden und 55 Minuten.
Am Ende überwogen deshalb klar die positiven Eindrücke. Wir lobten insbesondere Verarbeitung, Leistung, Status-LED, UX-Oberfläche und Akkulaufzeit. Kritik gab es für den geringen internen Speicher, die Display-Schwächen und die enge Bildschirmtastatur. Für rund 250 Euro ohne Vertrag war das Gesamtpaket dennoch empfehlenswert.
15 Jahre später: Xperia Ray vs. Xperia 1 VIII
Wie stark sich Smartphones seitdem verändert haben, zeigt schon ein Blick auf Sonys aktuelles Xperia 1 VIII. Das 2026 vorgestellte Flaggschiff besitzt ein 6,5-Zoll-Display, misst 162 × 74 × 8,3 mm und wiegt 200 Gramm. Gegenüber dem Xperia Ray hat sich die Bildschirmdiagonale damit nahezu verdoppelt, beim Gewicht ist es exakt das Doppelte. Ein Smartphone mit 3,3 Zoll wäre heute kaum noch als Hauptgerät vorstellbar.
Auch der Herstellername selbst stand beim Test bereits kurz vor dem Aus. Nur 19 Tage später kündigte Sony am 27. Oktober 2011 an, Ericssons 50-Prozent-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen für 1,05 Milliarden Euro zu übernehmen. Im Februar 2012 wurde die Transaktion abgeschlossen und Sony Ericsson in Sony Mobile Communications umbenannt.
Das Xperia Ray bleibt damit nicht nur als ungewöhnlich kleines Android-Smartphone in Erinnerung, sondern auch als eines der letzten Geräte aus der Zeit von Sony Ericsson. Seine 100 Gramm, der wechselbare Akku und das 3,3-Zoll-Display wirken 15 Jahre später fast exotischer als der einzelne CPU-Kern und die 512 MB RAM.
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425 Millionen Verkäufe: Xbox will die Minecraft-Formel auf weitere Marken übertragen

Mehr als 250 Vertragspartner, ein Spielfilm und geplante Freizeitpark-Attraktionen: Microsoft vermarktet Minecraft auf vielen Kanälen. Eine neue Xbox-Sparte soll dieses Geschäftsmodell nun auch mit anderen Franchises ausbauen. Die Führung von XP übernimmt die bisherige Mojang-Chefin Kayleen Walters.
Minecraft als Vorbild
Minecraft wurde nach Informationen von Microsoft inzwischen mehr als 425 Millionen Mal verkauft. Xbox-Chefin Asha Sharma hatte die Angabe bereits vor ein paar Tagen bei der Minecraft Live genannt. Neu ist die Entscheidung, das Geschäftsfeld mit Filmen, Merchandise-Artikeln und Veranstaltungen innerhalb von Xbox in einer eigenen Abteilung zu bündeln. Microsoft verweist in der Ankündigung von „XP“ ausdrücklich auf das Vorbild Minecraft.
Vier Geschäftsbereiche in einer Sparte
XP umfasst vier Bereiche, die bislang auf verschiedene Xbox-Abteilungen verteilt waren. Xbox Pictures betreut Filme und Serien, Xbox Products das Geschäftsfeld mit Fanartikeln und Lizenzverträge. Unter Xbox Places fallen Veranstaltungen und Freizeitpark-Angebote. Xbox Partnerships kümmert sich um Zusammenarbeit mit externen Firmen. Der Name „XP“ spielt auf die aus Spielen bekannten Erfahrungspunkte („Experience Points“) an. Welche Xbox-Titel als Nächstes für Filme, Serien oder Vergnügungsparks vorgesehen sind, verrät Microsoft noch nicht. Für 2027 ist aber zumindest schon mal ein Nachfolger für den 2025 erschienenen „A Minecraft Movie“ angekündigt.
Mojang bekommt eine neue Chefin
An die Spitze von XP wechselt Kayleen Walters, die bislang Mojang leitete. Vor ihrer Zeit bei Microsoft arbeitete sie 13 Jahre bei Lucasfilm – beim Minecraft-Kinofilm war sie als ausführende Produzentin beteiligt.
Walters’ bisherige Funktion übernimmt Maria Angelidou-Smith. Sie war zuvor unter anderem in Leitungsposten bei Meta und Reddit tätig und soll Mojang und Minecraft vom 19. Oktober an leiten. Xbox-Chefin Sharma gab den Wechsel in einer Meldung an die Belegschaft bekannt.
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