Apps & Mobile Entwicklung
Geekom IT15 mit Intel Core Ultra 9 285H im Test
Der Geekom IT15 setzt auf Intels Topmodell Core Ultra 9 285H. Gegen den Asus NUC 15 Pro mit U7 255H hat er im Test trotzdem keine Chance. Der neueste Mini-PC aus China sieht dem „original NUC“ zwar sehr ähnlich und liegt auf dem Datenblatt vorn, doch es kam anders als gedacht: Nicht Geekom, sondern Asus hat das bessere Paket.
Der Geekom IT15 im Detail
Im getesteten Geekom IT15 steckt Intels Core Ultra 9 285H, die stärkste CPU aus Intels „Mobile-First-Prozessorportfolio“ (die Core-Ultra-200HX-Serie nutzt Desktop-Chips). In ausgewählten Szenarien kann die CPU ihr hohes Leistungspotential im Test auch ausspielen, Geekoms Profile machen einem Durchmarsch aber oft einen Strich durch die Rechnung. Dabei vermasselt der Hersteller auch noch die Lüftersteuerung, die zu spät reagiert, dafür aber zu lange läuft und generell laut arbeitet. Gepaart mit weiteren Patzern bei der Ausstattung zum auch mit Rabatt hohen Preis zeigt im Test damit am Ende, wie gut der Asus NUC 15 Pro „Tall“ (Test) in der letzten Woche im Test wirklich war. Dabei wurde der Geekom IT15 ursprünglich eingeladen, um dem NUC von Asus eine vermeintlich bessere Alternative gegenüberzustellen. Alle Details im folgenden Test.
- Hohe Leistung (trotz Handbremse)
- Geringer Verbrauch im Alltag
- Kompaktes Alu-Chassis
- Umfassende Anschlüsse
- Kartenleser inklusive
- Lüfter fast immer zu laut
- Lüftereinstellung nur im BIOS änderbar
- Lüfterkurve dennoch stets suboptimal
- Auch dadurch zu oft viel zu heiß
- Nur USB 4 statt Thunderbolt 4
- Nur DDR5-5600 statt CSODIMM-6400
Technische Eckdaten und Anschlüsse
Der Geekom IT15 setzt auf die aktuellste mobile Intel-Plattform Core Ultra 200H (Test), Codename Arrow Lake-H. Verbaut wird im kleinen Modell ein Core Ultra 5 225H, im Topmodell der Core Ultra 9 285H – das ist auch das Testmuster. Nebem dem Prozessor samt integrierter Grafikeinheit finden sich auf dem PCB zwei SO-DIMM-Slots, die maximal 64 GByte aufnehmen.
Geekom schnürt in der Regel Bundles, sodass ein fertiger Mini-PC inklusive DDR5-Arbeitsspeicher und M.2-SSD ausgeliefert wird. Beim Testmuster bedeutet das neben Core Ultra 9 285H konkret 32 GByte DDR5-5600 in Form von zwei SODIMM-Modulen von Micron sowie eine Micron-SSD (P3 Plus (Test)) mit 2 TByte. Auf die Nachfrage, ob auch CSODIMM-6400 (die neuen CUDIMM-Speicherriegel (Test) im SODIMM-Format) und mehr als 64 GByte unterstützt werden, gab Geekom zu verstehen, dass dies aktuell nicht vorgesehen sei. In beiden Fällen fällt die Lösung damit gegenüber dem NUC 15 Pro zurück, der CSODIMM-6400 und bis zu 96 GByte Arbeitsspeicher offiziell unterstützt.

Auch bei den Anschlüssen gibt es einen markanten Unterschied: Thunderbolt 4 fehlt überraschend! Die rückseitigen USB-C-Ports sind nach dem Standard USB 4.0 verbaut und bieten auch 40 Gbps, einer der beiden Ports ist auch für Power Delivery mit 100 Watt als Eingang nutzbar. An das Gesamtpaket Thunderbolt 4 reicht man so natürlich nicht heran, und Geekom verschenkt hier Potenzial, da Arrow Lake-H Thunderbolt 4 nativ im Chip integriert hat.

Zwei Dinge, die der Geekom IT15 bietet, der Asus NUC 15 Pro jedoch nicht: Einen Kartenleser und einen klassischen Audio-Klinkenanschluss. Beim NUC wird dieser einmal mehr nur digital beispielsweise via USB umgesetzt, Kartenleser wurden zudem dort auch vor Jahren schon wegrationalisiert. Je nach Einsatzgebiet ist dieser aber gern gesehen – auch in der ComputerBase-Redaktion, wenn Produktfotos neuer Mini-PCs schnell von der großen Kamera auf den Rechner sollen.

Installation und Einrichtung
Ausgepackt weckt der Geekom IT15 sofort die Erinnerung an einen Intel NUC, seit der Übernahme im Jahr 2023 jetzt Asus NUC. Auch die 15 in der Bezeichnung kommt wohl nicht zufällig: Der Asus NUC 15 Pro setzt auf genau die gleiche Hardwarebasis. Da der Asus NUC 15 Pro bereits einige Wochen in der Redaktion steht, ist der direkte Vergleich natürlich naheliegend.

Da der Geekom IT15 als Mini-PC komplett mit RAM und SSD angeboten wurde, kann das System direkt nach dem Auspacken gebootet werden. Auch Windows 11 ist vorinstalliert, das Setup muss abgeschlossen werden – inklusive langwierigem Windows-Update, wobei nach Abschluss auf dem Windows-Desktop direkt weitere Updates anstehen.

Der Support wird stetig besser
Eine Baustelle vieler kleinerer Mini-PC-Marken war zu Anfang (und ist es noch heute bei vielen anderen Anbietern) der Support, wenn etwaige Probleme auftauchen. Geekom, inzwischen seit 21 Jahren aktiv, agiert hier inzwischen allerdings ganz anders. Das merkt man am Internetauftritt und dessen Support-Bereich inklusive Tutorial-Videos sowie Programmen, die im Problemfall innerhalb der drei Jahre währenden Grantiezeit (ab Kauf) helfen.

Auch wenn es darum geht das System nach dem kompletten Zurücksetzen wieder in Betrieb zu nehmen, kann Geekom überzeugen: Die IT15-Support-Seite bietet notwendige Treiber – im Normalfall klappt das alles via Windows Update – und auch das Handbuch. Selbst eine ISO von Windows hat Geekom mit hinterlegt (zum Testzeitpunkt war der Download mit 20 MB/s allerdings sehr langsam).
UVP, Amazon-Preis und eigener Shop mit Rabatten
Die Preisgestaltung des neuen Geekom-Mini-PCs folgt dem von vielen Anbietern aus Asien bekannten Muster bei Produkten, die weltweit angeboten werden. Es gibt einen UVP, doch dessen Aussagekraft ist begrenzt bis fraglich. Im herstellereigenen Webshop wird er zum Start eines Produkts stets direkt unterboten, um noch einmal einige Prozente an der Kasse abzuziehen. Beim Geekom IT15 ist das einmal mehr sehr deutlich.
Bei Amazon im Geekom-Shop kostet der Mini-PC mit Intel Core Ultra 9 285H, 32 GByte Arbeitsspeicher und 2 TByte fassender SSD regulär 1.399 Euro*. Auf Geekoms eigener Seite ist die Hersteller-UVP zum Start bereits von 1.299 Euro auf 1.099 Euro gesenkt. Auf diesen Preis wird durch einen Rabatt-Code (CBIT152025) noch einmal ein Abschlag von zehn Prozent gewäht. Heraus kommen letztlich 989,10 Euro. Das entspricht einem Unterschied von 409,90 Euro zu dem Preis, wäre das Produkt blind bei Amazon gekauft worden.

Zum Amazon Prime Day 2025 gibt es wiederum auch bei Amazon einen Rabatt, so dass dort nur 999 Euro fällig werden*. Und im Nachgang soll zwar der alte Preis wieder gelten, dann aber ebenfalls über einen Rabatt-Code (CBIT152025) um zehn Prozent gesenkt werden können.

Die kleine Reise macht eines schnell klar: Auf keinen Fall beim erstbesten Shop blind zugreifen, bei Mini-PCs aus China sind schnell massive Preisabschläge möglich, wenn man vergleicht. Und diese können auch noch jede Woche ganz andere sein. Manchmal hilft es, einfach drei Tage zu warten – wenn man Glück hat.
Testergebnisse
Beim Geekom IT15 gibt es – anders als beim Asus NUC 15 Pro – keine Software, keine Tools zur Konfiguration für Windows. Das, was Windows 11 einstellt, gilt erst einmal. Das heißt aber auch, es gibt keine Lüftersteuerung, in die der Kunde mal eben so eingreifen kann. Im Ausbalanciert-Profil unter Windows 11 wird dabei schnell klar: Der Lüfter läuft immer, einen Fan-Stop-Modus wie beim NUC 15 Pro gibt es nicht.
Lüfter-TDP-Profile im BIOS
Im BIOS kann wiederum aus drei Lüfterprofilen gewählt werden. Diese wiederum ändern neben der Lüfterdrehzahl auch das Powerprofil der CPU, was nicht ganz unwichtig ist, wie sich im Test noch herausstellen wird.
- Flüstermodus 20 Watt/33 Watt
- Standardmodus 33 Watt/64 Watt
- Leistungsmodus 45 Watt/75 Watt
Stromverbrauch und Lautstärke
Da das Thema Lüfter bereits auf dem Tisch lag direkt zu den Ergebnissen und gewonnenen Erkenntnissen. Die eine ist, dass der Lüfter bei Belastungstests sehr spät anspringt, zu spät für den Geschmack der Redaktion. Das Kühlsystem lässt die CPU im Extremfall bis zu 108 Grad und reproduzierbar immer wieder auf 105 Grad direkt nach dem Programmstart ansteigen, das Überwachungstool HWiNFO64 meldet die „Thermische Paket-/Ring-Drosselung“.
Läuft der Lüfter dann erst einmal, fällt die Temperatur langsam und stetig. Das liegt aber auch daran, dass das Powerlimit im Standardprofil von effektiv 60+ Watt auf 33 Watt eingebremst wird. Der Lüfter wird aber nie leise, wenn der IT15 arbeitet. Selbst im Silent-Profil, wenn die CPU auf Dauer nicht einmal 20 Watt nutzen darf, ist der PC stets und ständig gut hörbar.
Ist dann wirklich Leerlauf angesagt, dreht der Lüfter wieder herunter. Aber auch dies ist erst unter 55 Grad der Fall – viel zu spät, das könnte schlicht auch einfach schon bei 65 oder 75 Grad in Abstufungen erfolgen.
Wirklich problematisch ist dabei der zu spät anlaufende Lüfter. Obwohl der Mini-PC viel Krach machen kann, wird zuvor fast immer die 100-Grad-Grenze der CPU überschritten.

Um die Geräuschkulisse besser zu dokumentieren finden sich nachfolgend drei Tonaufnahmen, die den Flüstermodus, das Standardprofil und den Leistungsmodus abbilden. Die Aufnahme erfolgte mit 40 Zentimetern zur Gehäusefront aus dem Leerlauf in einen CPU-Volllast-Benchmark.
Leistung im Benchmark
Ein Intel Core Ultra 9 285H verspricht die schnellste CPU im Vergleich zu sein. Doch es gilt einmal mehr die Powerprofile zu beachten, die schnell ein anderes Bild hervorbringen.
Sehr schön sichtbar wird an den Ergebnisse, dass die Einstellung im BIOS bezüglich der Powerlimits die alles entscheidende ist, und am Ende allein über die Leistung bestimmt. Geekom hat dabei PL1 (langfristige Obergrenze) und PL2 (kurzfristige Obergrenzen) separat definiert.
- Flüstermodus 20 Watt/33 Watt
- Standardmodus 33 Watt/64 Watt
- Leistungsmodus 45 Watt/75 Watt
Asus hingegen setzt PL1 in jeder Konfiguration auf den gleichen Wert wie PL2: 64 Watt. Hier entscheidet allein das Kühlsystem, wie viel sich die CPU aus Temperaturgründen genehmigen darf.
Im Test zeigt sich nach wenigen Sekunden, dass der kleinere Prozessor alias Core Ultra 7 255H in CPU-Tests schneller ist als ein Core Ultra 9 285H, der kurzer Zeit bereits vom harten Powerlimit von 33 Watt und selbst noch 45 Watt eingefangen wird. Der 20/30-Watt-Modus ist dann wirklich langsam. Das wäre durchaus in Ordnung respektive ein Kompromiss, wenn der PC dafür viel leiser wäre. Ist er aber nicht, denn auch im IT15 ist der Lüfter stets und ständig gut hörbar, wenn der PC etwas macht, selbst wenn die CPU bereits bei 20 Watt eingefangen wurde.
In Anwendungen respektive Spielen mit Grafiklast spielt das gesamte Powerlimit weniger eine Rolle, die iGPU benötigt schlichtweg nicht so viel und bremst als Flaschenhals auch den Prozessor ein. Hier kann sich die große CPU deshalb auch etwas von der kleinen absetzen. Immerhin steht so am Ende wenigstens ein Gewinn.
Fazit und Empfehlung
Der neue Geekom IT15 ist ein schneller Mini-PC mit vielfältigen Anschlüssen im edlen Gehäuse. Vor dem großen Platzhirsch Asus NUC 15 Pro (Test) muss er sich auf den ersten Blick absolut nicht verstecken; vor dem Test war sein Sieg im direkten Vergleich erwartet worden. Aber es kam anders.

Der verbaute Prozessor von Intel ist zweifelsohne ein Aushängeschild: Der Core Ultra 9 285H als schnellste Lösung der Familie Intel Arrow Lake-H hebt sein Potenzial aber nur, wenn ihm der notwendige Spielraum in Form eines passenden Powerlimits eingeräumt wird. Im IT15 kann die CPU nur kurzfristig punkten, langfristig wird sie in allen drei Profilen zu sehr eingeschränkt.
Das drittschnellste Modell der Serie, der Core Ultra 7 255H, ist im Asus NUC 15 Pro bei höherer dauerhafter TDP mit Ausnahme der iGPU-Tests schneller. Im Geekom IT15 wäre er auf gedrosselter TDP quasi gleich schnell. Der Ultra 9 lohnt hier nicht. Der Kunde zahlt am Ende einfach nur viel mehr Geld für die teurere CPU für die gleiche Leistung. Asus hat das in diesem Fall zumindest für Deutschland erkannt und den NUC 15 Pro nur mit dem drittschnellsten Prozessor alias Core Ultra 7 255H aufgestellt.
Auch kein Thunderbolt 4 zu nutzen, obwohl nativ im Prozessor vorhanden, ist beim IT15 verschenktes Potenzial. Den besten Arrow-Lake-Prozessor zu verbauen, aber dann den unterstützen Speicherstandard (CUDIMM als CSODIMM-6400) nicht mitzunehmen, ist es ebenfalls. Die Powerlimits an die Einstellung der Lüfter zu knüpfen ist sinnvoll, allerdings muss die Einstellung dafür im BIOS erfolgen – das ist umständlich und geht im Jahr 2025 auch besser. Wirklich gut ist die Lüfterkurve dabei aber auch nicht, die CPU rennt schnell erst einmal in die 105-Grad-Grenze, danach versucht das System, sie wieder einzufangen. Und selbst beim 20-Watt-Flüstermodus ist der Lüfter zu gut hörbar.

Am Ende sind es erstaunlich viele Schnitzer, die sich Geekom beim IT15 leistet, was vor allem angesichts des nicht geringen Preises dann doch deutliche Auswirkungen auf die mögliche Kaufentscheidung hat. Beim Blick zurück auf den Asus NUC 15 Pro, der erst vor wenigen Tagen an gleicher Stelle stand, wird klar, dass Asus einen richtig guten Job gemacht hat. Dort wurde der Gedanke für das Gesamtpaket zu Ende geführt. Und so ist der Asus NUC 15 Pro letztlich die klare Empfehlung, Geekom schafft es mit dem neuen IT15 nicht vorbeizuziehen.
- Aktuell gibt es den Geekom IT15 auf Amazon mit Rabatt* (siehe Abschnitt oben)
- Hohe Leistung (trotz Handbremse)
- Geringer Verbrauch im Alltag
- Kompaktes Alu-Chassis
- Umfassende Anschlüsse
- Kartenleser inklusive
- Lüfter fast immer zu laut
- Lüftereinstellung nur im BIOS änderbar
- Lüfterkurve dennoch stets suboptimal
- Auch dadurch zu oft viel zu heiß
- Nur USB 4 statt Thunderbolt 4
- Nur DDR5-5600 statt CSODIMM-6400
ComputerBase wurde der IT15 leihweise von Geekom für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Lenovo-Leaks vor IFA: Pivot-Notebook, Legion Go 2 und neue Motorola-Phones
Der Blogger Evan Blass hat wieder einmal zugeschlagen und kommende Neuvorstellungen, die Lenovo und Motorola zur IFA planen, vorab enthüllt. Bei Lenovo wird es unter anderem ein Notebook-Konzept mit rotierbarem Display und einen neuen Handheld (Legion Go) geben. Motorola wartet mit drei neuen Smartphones auf.
Auf seinem X-Account hat Blass diverse Abbildungen der Neuvorstellungen zur IFA veröffentlicht, die augenscheinlich von Lenovo und Motorola stammen.
Ein Notebook mit rotierbarem Display
Wohl vorerst nur eine Konzeptstudie, aber dafür umso auffälliger, ist das Lenovo-Notebook mit rotierbarem Display. Wie bei einem Office-Monitor mit Pivot-Funktion lässt sich das Display von der horizontalen Ausrichtung in die Vertikale rotieren, also hochkant stellen. Dabei soll es sich um ein ThinkBook Plus Gen 6 handeln. Dass das Konzept in ein Serienprodukt umgesetzt wird, ist aber nicht gesichert. Intern werde dabei von „Project Pivo“ gesprochen, so Blass.
Lenovo ist für Notebook-Konzepte dieser, oder noch ausgefallenerer Art bekannt.

Neue Tablets und ein Handheld
Außerdem werde Lenovo mit dem IdeaPad Plus und dem Yoga Tab zwei neue Tablets vorstellen, die wiederum in Serie gehen dürften.
Spieler werden hingegen die Augen auf die zweite Generation des Gaming-Handhelds Legion Go richten. Dieses soll neben einem schnelleren Ryzen Z2 Extreme ein OLED-Display erhalten.
Neue Smartphones von Motorola
Lenovos Tochterunternehmen Motorola wird derweil drei neue Smartphones präsentieren. Darunter ist das Motorola Edge 60 Neo, das dem Motorola Edge 60 und dem Motorola Edge 60 Pro Gesellschaft leisten wird. Das Edge 60 Pro gewann kürzlich den Leser-Blindtest zur Ermittlung der subjektiv besten Smartphone-Kamera auf ComputerBase.
Hinzu kommen das Moto G06 und dessen größerer Bruder Moto G06 Pro, von denen es im Vorfeld bereits erste Bilder zu sehen gab.
Details zu den Produkten gibt es spätestens zur IFA 2025, die für Besucher am 5. September ihre Türen öffnet.
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So günstig kommt Ihr an Handy + Tarif
Es muss nicht immer nur Samsung, Google oder Apple sein. Auch andere Hersteller liefern interessante Smartphones, die teilweise nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch technisch einige Vorzüge haben können. Genau das trifft auf das Honor 400 zu, welches es bei MediaMarkt jetzt in einem starken Tarif-Deal gibt.
Ein großes Datenpaket im 5G-Netz, geringe Monatskosten und ein ordentliches Smartphone für nur 1 Euro dazu – dieser Tarif-Deal hat alles, was Schnäppchen-Jäger brauchen. Mehr noch: Durchgerechnet kostet hier die Kombi aus Tarif und Handy sogar weniger, als das Honor 400 einzeln! Was das MediaMarkt-Angebot sonst noch bietet, erfahrt Ihr im Deal-Check.
30 GB Tarif mit Honor 400: Das steckt alles drin
Nehmen wir den Tarif zum Honor 400 mal etwas genauer unter die Lupe. Allen voran gibt’s hier 30 GB 5G-Datenvolumen für nur 12,99 Euro im Monat*. Als SIM-only-Tarif wäre das nichts Besonderes, für ein Smartphone-Bundle ist dieser Preis aber mehr als ordentlich. Vor allem, da für das Honor 400 nur einmalig 1 Euro (plus 5,95 Euro Versandkosten) hinzukommen. Als einmaliger Anschlusspreis fallen theoretisch auch noch 29,99 Euro an – über den Wechselbonus in Höhe von 30 Euro gleicht Ihr diese Kosten aber umgehend wieder aus.
Die 30 GB versurft Ihr dabei übrigens im 5G-Netz von Telefónica mit einer maximalen Geschwindigkeit von 50 MBit/s. Falls Euch das nichts sagt: Damit seid Ihr für den Alltag mit WhatsApp, YouTube, Social Media und Surfen im Netz mehr als ausreichend ausgestattet. Ebenfalls Teil des Pakets: eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze sowie kostenloses EU-Roaming.
Tarif + Handy günstiger als einzeln? So rechnet sich der Deal
Insgesamt ergibt das Gesamtkosten von 372,25 Euro über die Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Viele zahlen bereits für ein einzelnes Handy von Herstellern wie Samsung oder Google deutlich mehr! Ihr sichert Euch hier für diesen Preis jedoch einen 5G-Tarif mit ordentlich Datenvolumen, Allnet-Flat und zusätzlich ein Smartphone mit einem UVP von fast 500 Euro. Zur Wahrheit gehört aber auch: Selbst wenn das Honor 400 einst mit einem UVP von knapp unter 500 Euro auf den Markt gekommen ist, kommt Ihr im Netz aktuell schon für knapp 400 Euro an das Gerät.
Aber dennoch: Die Kombi aus Tarif und Smartphone ist bei MediaMarkt derzeit tatsächlich deutlich günstiger als das Honor 400 einzeln! Wer also Interesse an dem Smartphone hat, findet hier den besten Deal. Und on top gibt’s noch einen Mobilfunkvertrag, den man beispielsweise auch problemlos als Zweit-Tarif nutzen kann.
Das Wichtigste zum Angebot:
- 5G-Tarif im Telefónica-Netz
- 30 GB Datenvolumen
- max. 50 Mbit/s Download-Bandbreite
- Monatliche Kosten 12,99 Euro
- Einmalige Gesamtkosten: 36,94 Euro
- Wechselbonus: 30,00 Euro
- Effektive monatliche Ersparnis: ca. 0,74 Euro
- Direkt zum Honor-Tarif-Deal bei MediaMarkt*
Honor 400: Eine gute Alternative zu Samsung und Co.?
Mit dem Honor 400 erhaltet Ihr zwar ein Smartphone eines in Deutschland eher unbekannten Herstellers zum Tarif dazu – das bedeutet aber nicht, dass das Gerät nicht überzeugt. Blickt man auf die technischen Daten, kann das Honor-Smartphone die große Konkurrenz von Samsung und Co. in manchen Punkten sogar übertreffen. So bietet der Akku mit 6.000 mAh eine größere Kapazität als die meisten modernen Smartphones, und dank 100-Watt-Ladegeschwindigkeit ist das Handy in kürzester Zeit wieder einsatzbereit.
Das AMOLED-Display misst 6,55 Zoll und bietet damit eine angenehme Größe, die sowohl für Multimedia als auch für den Alltag passt. Zudem überzeugt es mit einer flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hz und einer starken Auflösung von 1.264 × 2.736 Pixeln. Softwareseitig setzt Honor auf Android und verspricht wohl sieben Jahre lang Update-Support – das Smartphone bleibt also lange nutzbar. Außerdem stehen Euch ab Werk 256 GB Speicherplatz zur Verfügung. Und die braucht Ihr auch, denn Hobbyfotografen können sich über eine 200-MP-Hauptkamera freuen.
Übrigens: Zusätzlich zum Honor 400 und dem Tarif bekommt Ihr von MediaMarkt hierbei ebenfalls noch ein kostenloses 1-Jahres-Abo vom McAfee-Virenschutz dazu. Diesen könnt Ihr – falls kein Interesse besteht – aber selbstverständlich auch einfach ignorieren und gar nicht erst aktivieren bzw. herunterladen.
Was haltet Ihr von dem Deal? Ist das Honor 400 eine interessante Alternative zu Samsung & Co.? Lasst es uns wissen!
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Claude: Anthropic nutzt Chats ab September fürs KI-Training
Anthropic hat neue Nutzungsbedingungen für den KI-Chatbot Claude vorgestellt. Chats sollen demnach nun für bis zu fünf Jahre gespeichert und ohne Widerspruch des Nutzers auch für das Trainieren neuer Modelle genutzt werden. Die Änderungen betreffen mit Claude Free, Pro, Max und Code alle privaten Nutzer.
Opt-Out wird zum Standard
Im Gegensatz zu ChatGPT nutzte Anthropic bisher keine Chats für das Training seiner KI-Modelle, das übliche freiwillige Häkchen in den Einstellungen existierte schlicht nicht. Ab dem 28. September ändert Anthropic jedoch seinen Ansatz: Beim Bestätigen der neuen Nutzungsbedingungen wird der Haken eingeführt und automatisch gesetzt. Das Unternehmen kommuniziert diesen Schritt über ein neues Pop-Up bis Ende September nach eigenen Angaben transparent. Nutzer müssen sich nun jedoch selbst aktiv darum kümmern, dass ihre Chats nicht für das KI-Training genutzt werden, wenn sie dies nicht wünschen.

Daten werden länger gespeichert
Die Zustimmung kommt jedoch mit einer weiteren Veränderung: Chats, die mit Anthropic für das Trainieren neuer Modelle geteilt werden, werden nun nicht mehr nur für 30 Tage, sondern für fünf Jahre gespeichert. Nutzer können diese verlängerte Speicherung ihrer Daten nur verhindern, wenn sie beim Bestätigen der Nutzungsbedingungen den neuen Haken deaktivieren. Dann werden die Chats weiterhin nur für 30 Tage gespeichert. Weiterhin soll es jedoch möglich sein, Chats zu löschen und so zu verhindern, dass diese für zukünftige Trainingsläufe neuer KI-Modelle genutzt werden.
If you change your setting on providing your data for training or delete your account, we’ll exclude your data from future model training. If you delete individual chats, they won’t be included in future training either.
Anthropic
Nur private Nutzer betroffen
Ausgenommen von beiden Änderungen sind laut dem Unternehmen jedoch Nutzer, die Claude über kommerzielle Verträge nutzen. Damit werden Chats über Claude for Work (Team und Enterprise), API-Zugriffe, Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex API und Claude Gov sowie Claude for Education nicht zum KI-Training verwendet.
Konsistente Datensätze für das KI-Training als Ziel
Anthropic begründet den Schritt damit, dass die Entwicklung neuer KI-Modelle sich über mehrere Jahre erstrecke. Mit der neuen Speicherrichtlinie könne das Unternehmen sicherstellen, dass Datensätze zum Training sich nicht fortlaufend stark verändern und damit über den gesamten Entwicklungszeitraum konsistenter bleiben – was schlussendlich auch zu Modellen führen soll, die selbst konsistenter mit vorigen Versionen sind. Plötzliche Veränderungen in der „Denkweise“ zwischen zwei KI-Modellen sollen so vermindert werden.
AI development cycles span years—models released today began development 18 to 24 months ago. Keeping data consistent across the training process helps make the models more consistent, too: models trained on similar data will respond, reason, and produce outputs in similar ways, making the changes between model upgrades much smoother for users.
Anthropic
Opt-Out auch nachträglich möglich
Zudem versichert das Unternehmen, dass es weiterhin möglich sei, auch nachträglich den Opt-Out vorzunehmen und alle zukünftigen Chats ab diesem Zeitpunkt wieder vom Training auszunehmen.
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