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Entwicklung & Code

Git 2.53 macht große Repositories handlicher


Mit Git 2.53 steht eine neue Version des verteilten Versionsverwaltungssystems bereit. Der Fokus liegt vor allem auf Verbesserungen beim Umgang mit großen Repositorys sowie auf Überarbeitungen an bestehenden Werkzeugen.

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Git 2.53 behebt eine lange bestehende Einschränkung beim sogenannten geometrischen Repacking. Dabei organisiert Git Objekte nicht in einer einzigen großen Packdatei, sondern verteilt sie auf mehrere Packfiles unterschiedlicher Größe. Ziel ist es, Repacking‑Vorgänge zu beschleunigen, insbesondere in großen Repositories, in denen das vollständige Neuverpacken aller Objekte viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

Bislang war diese Strategie nicht mit Partial Clones kompatibel – also mit Repository‑Kopien, bei denen Git zunächst nur einen Teil der Daten herunterlädt und fehlende Inhalte später bei Bedarf nachlädt. Solche Repositories enthalten sogenannte Promisor‑Packfiles, die auf noch nicht vorhandene Objekte verweisen. Git 2.53 behandelt diese Packfiles nun separat und erhält ihre Kennzeichnung auch beim geometrischen Repacking. Damit lässt sich die effizientere Repacking‑Strategie erstmals auch in Partial‑Clone‑Umgebungen einsetzen.

Git 2.53 erweitert das Werkzeug git-fast-import, das Entwicklerinnen und Entwickler vor allem für den schnellen Import großer Datenmengen und zum Umschreiben von Repository‑Historien nutzen. Solche Massenänderungen kommen etwa beim Einsatz von Werkzeugen wie git‑filter‑repo zum Einsatz, die gezielt Teile der Commit‑Historie verändern.

Neu ist ein zusätzlicher Modus für den Umgang mit kryptografischen Signaturen. Bisher konnte git-fast-import Signaturen mit der Option --signed-commits= nur vollständig beibehalten oder vollständig entfernen. Sobald Entwickler nur einen Teil der Historie umschrieben, verloren zwar die betroffenen Commits ihre Signaturgültigkeit, Git entfernte laut Blogbeitrag von GitLab jedoch auch die weiterhin gültigen Signaturen unveränderter Commits. Mit Git 2.53 führt git-fast-import den neuen Modus strip-if-invalid ein. Er entfernt Signaturen nur dann, wenn sie durch eine Umschreibung tatsächlich ungültig werden, und erhält gültige Signaturen unveränderter Commits. Damit schafft Git eine wichtige Voraussetzung, um Signaturen bei der automatisierten Historienbearbeitung gezielt zu bewahren.

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Seit Git 2.52 liefert das Unterkommando git repo structure Einblicke in den Aufbau eines Repositorys. In Git 2.53 baut das Projekt diese Analysefunktion weiter aus und ergänzt zusätzliche Kennzahlen, mit denen sich große Repositorys genauer untersuchen lassen.

Das Kommando ermittelt auch die Gesamtgröße erreichbarer Objekte. Git weist dabei sowohl die unkomprimierte Größe als auch den tatsächlichen Speicherbedarf auf dem Datenträger aus und gliedert die Werte nach Objekttypen.


$ git repo structure

| Repository structure | Value      |
| -------------------- | ---------- |
| * References         |            |
|   * Count            |   1.78 k   |
|     * Branches       |      5     |
|     * Tags           |   1.03 k   |
|     * Remotes        |    749     |
|     * Others         |      0     |
|                      |            |
| * Reachable objects  |            |
|   * Count            | 421.37 k   |
|     * Commits        |  88.03 k   |
|     * Trees          | 169.95 k   |
|     * Blobs          | 162.40 k   |
|     * Tags           |    994     |
|   * Inflated size    |   7.61 GiB |
|     * Commits        |  60.95 MiB |
|     * Trees          |   2.44 GiB |
|     * Blobs          |   5.11 GiB |
|     * Tags           | 731.73 KiB |
|   * Disk size        | 301.50 MiB |
|     * Commits        |  33.57 MiB |
|     * Trees          |  77.92 MiB |
|     * Blobs          | 189.44 MiB |
|     * Tags           | 578.13 KiB |


Die erweiterten Ausgaben sollen helfen, Größe und potenzielle Performance-Eigenschaften eines Repositorys besser einzuschätzen – insbesondere bei sehr umfangreichen Codebasen.

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(mdo)



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Deno Deploy ist allgemein verfügbar


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Deno Deploy ist nun allgemein verfügbar, nachdem im Juni 2021 die erste Beta-Version erschienen war. Die Serverless-Plattform dient dazu, JavaScript- und TypeScript-Anwendungen ins Web zu deployen. Sie kann mit beliebten Webframeworks wie Next.js umgehen und nutzt den Node.js-Konkurrenten Deno als Runtime.

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Wie das Deno-Team in der Ankündigung hervorhebt, soll Deno Deploy das Deployment einer Webanwendung so einfach machen, als würde diese lokal laufen. Es sind weder Adapter oder Build-Konfigurationen noch anbieterspezifische Konfigurationsdateien nötig, denn Deno Deploy lässt sich mit gängigen JavaScript- und TypeScript-Frameworks out-of-the-box nutzen. Diese sind laut der Dokumentation Next.js, Astro, Nuxt, SolidStart, SvelteKit, Fresh, Lume und – noch experimentell – Remix.

Das Deno-Team weist darauf hin, dass auch andere Frameworks mit Deno Deploy funktionieren können, jedoch eine weitergehende Konfiguration erfordern. Entwicklerinnen und Entwickler können Frameworks via Discord-Channel oder per Mail an den Deno-Support vorschlagen.


enterJS 2026

enterJS 2026

(Bild: jaboy/123rf.com)

Die enterJS 2026 wird am 16. und 17. Juni in Mannheim stattfinden. Das Programm dreht sich rund um JavaScript und TypeScript, Frameworks, Tools und Bibliotheken, Security, UX und mehr. Vergünstigte Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Das Verbinden eines GitHub-Repos mit Deno Deploy soll Continuous Delivery ohne weitere Konfiguration ermöglichen. Entwicklerinnen und Entwickler erhalten eine Live-Vorschau für jeden Commit, und jeder Pull Request wird als „Timeline“ getrackt. Via User Interface lassen sich Änderungen in Produktion geben oder rückgängig machen.

Als neuer Service von Deno Deploy steht die Deno Sandbox bereit. Mit ihr lassen sich Linux-microVMs – leichtgewichtige virtuelle Maschinen – verwenden, die in der Deno-Deploy-Cloud laufen, um Code sicher auszuführen. Der Hintergrund besteht darin, dass Deno-Deploy-Kunden zunehmend Plattformen entwickeln, auf denen User mithilfe von Large Language Models (LLMs) Code erzeugen, der unverzüglich und ohne menschliche Review ausgeführt wird. Das Deno-Team hat die Sandbox eingeführt, um dies zu verhindern. Aus der Sandbox heraus lässt sich der Code in die Produktion deployen.

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Deno Deploy lässt sich in einer kostenlosen Free- oder einer kostenpflichtigen Pro-Version für 20 US-Dollar pro Monat nutzen. Die Free-Version ist begrenzt auf eine Million Requests pro Monat (Pro: fünf Millionen), ebenso wie auf eine Egress-Bandbreite von 100 GB (Pro: 200 GB) und eine CPU-Zeit von 15 Stunden (Pro: 40 Stunden). Wer zusätzliche Ansprüche an Sicherheit, Support und Performance stellt, kann ein individuelles Enterprise-Angebot anfragen. Die Deno-Sandbox-Nutzung wird separat berechnet.


(mai)



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software-architektur.tv: Soziotechnische Architektur-Reviews | heise online


In dieser Episode von software-architektur.tv sprechen Jonas Clusen und Hansjörg Gude mit Eberhard Wolff über soziotechnische Architektur-Reviews (STAR). Der Ansatz erweitert klassische Reviews um die organisatorische Perspektive. Das Ergebnis des Reviews zeigt, wie Teams, Kommunikation und Strukturen die Architektur beeinflussen.

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Im Unterschied zum klassischen Ansatz liegt STAR ein kollaborativer Prozess zugrunde, der dazu beitragen soll, die Architektur so zu gestalten, dass sie mit der Organisation mitwachsen kann. So sollen beispielsweise Ursachen für Reibungsverluste in der Zusammenarbeit von Teams möglichst frühzeitig erkannt werden, um diesen entgegensteuern zu können.

Gemeinsam diskutieren Clusen, Gude und Wolff, wie STAR hilft, technische und soziale Spannungsfelder zu erkennen und daraus konkrete, wirksame Verbesserungen für Systeme und Organisationen abzuleiten – und wie durch den Ansatz Organisationen auch schon nachweisbar verbessert worden sind.

Jonas Clusen und Hansjörg Gude sind Gründer und Geschäftsführer von SWAGLab. Beide bringen jahrelange Erfahrung aus fachlich-technischen und leitenden Rollen in verschiedenen Bereichen der IT und Digitalisierung mit.

Die Ausstrahlung findet am Freitag, 6. Februar 2026, live ab 13 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, Blogger sowie Podcaster auf iX und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren bindet iX (heise Developer) die über YouTube gestreamten Episoden im Online-Channel ein, sodass Zuschauer dem Videocast aus den Heise Medien heraus folgen können.

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Weitere Informationen zu den Folgen finden sich auf der Videocast-Seite.


(map)



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Visual Studio Code 1.109: KI-Modellen beim Denken über die Schulter schauen


Visual Studio Code 1.109 ist erschienen und bringt in erster Linie neue Features für den Umgang mit KI-Agenten. So können Entwicklerinnen und Entwickler im Chat die Antwortgenerierung von Anthropic-Claude-Modellen in Echtzeit mitverfolgen und KI-Agenten auf Rückfrage zusätzliche Informationen liefern. Doch auch für die Optik des Source-Code-Editors gibt es im Januar-Update Neuerungen.

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Als experimentelle neue Themes stehen „VS Code Light“ und „VS Code Dark“ bereit. Sie befinden sich noch in aktiver Entwicklung, lassen sich aber bereits ausprobieren. Entwicklerinnen und Entwickler sind dazu aufgerufen, im VS-Code-Repository auf GitHub ihr Feedback dazu abzugeben.


VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme

(Bild: Microsoft)


VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme

(Bild: Microsoft)

Wer Anthropic-Claude-Modelle in Visual Studio Code nutzt, kann ihren „Denkprozess“ nun dank ihrer Thinking-Token im Chat live mitverfolgen. Das Denken lässt sich entweder detailliert oder kompakt anzeigen, was sich mit der Einstellung chat.thinking.style festlegen lässt, und auch Tool-Aufrufe werden während des Prozesses dargestellt (chat.agent.thinking.terminalTools). Dabei erscheinen fehlgeschlagene Tool-Aufrufe automatisch ausgeklappt (chat.tools.autoExpandFailures).

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Auch können Chatantworten jetzt interaktive Mermaid-Diagramme rendern. Dafür nutzt VS Code das Tool renderMermaidDiagram, mit dem die KI-Modelle Flussdiagramme, Sequenzdiagramme und andere Visualisierungen zum Verdeutlichen komplexer Konzepte einweben können. Entwicklerinnen und Entwickler können die Darstellungen zoomen oder in einem Editor öffnen.


KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.

KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.

KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.

(Bild: Microsoft)

Zu den weiteren Updates im KI-Bereich zählt ein experimentelles Frage-Tool askQuestions, wodurch ein KI-Agent während eines Gesprächs weitere Fragen stellen und unter Umständen vorgefertigte Antwortoptionen zur Auswahl anbieten kann.

Alle Details zu den neuen Features in VS Code 1.109 finden sich in der Ankündigung.


(mai)



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