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Global Rescue im Early Access: Notrufsimulation nutzt Karten aus der echten Welt
Das dreiköpfige Entwicklerteam des „City Bus Managers“ aus Deutschland entlässt ihren neuen Titel in die Early-Access-Phase. Das besondere daran: Spieler können die Map durch Eingabe einer Postleitzahl erstellen lassen – und so auch „bei sich Zuhause“ die Verantwortung über Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und SWAT übernehmen.
Neue Notrufsimulation von den Machern von „City Bus Manager“
Das dreiköpfige Entwicklerteam PeDePe GbR aus Deutschland hat sein jüngstes Werk veröffentlicht. Am 27. April startete Global Rescue
in den Early Access auf Steam. Im Spiel können Interessierte die Kontrolle über Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte übernehmen, Einsatzbasen bauen und die Hilfskräfte koordinieren – so weit, so normal. Der Clou ist die Spielumgebung: Auf Basis von Kartendaten erstellt das Spiel jeden beliebigen Ort auf dem Planeten als spielbare Map, inklusive Bahnhöfen, Bushaltestellen, Geschäften und weiteren bekannten Punkten der Umgebung.
„Zuhause“ spielen – oder überall auf der Welt
Einmal die Leitstelle im Heimatort übernehmen: Mittels prozedural generierten Maps, die auf Basis echter Kartendaten aus OpenStreetMaps und zum Beispiel Overture generiert werden, können Spieler mittels Eingabe der Postleitzahl diesen Kindheitstraum zumindest virtuell und in bekannter „Tycoon-Manier“ verwirklichen. Dabei wurden laut den Entwicklern auch die verschiedenen Verkehrssysteme der einzelnen Länder bedacht. Hierfür werden die Kartendaten auf dem Server des Entwicklers repliziert und in „Tiles“ aufgeteilt, welche dann wiederum beim Spielstart auf den Rechner des Spielers heruntergeladen werden. Updates an den zugrundeliegenden Kartendaten landen so dann auch im Spiel selbst. Dort werden Texturen, Assets und befahrbare Straßen platziert. Auf Basis der Kartendaten und deren Metainformationen (Art des Gebäudes, Straßentyp) werden die Missionen zusammengestellt, sodass auch der lokale Dönerladen eben dieser ist und sich auch in den Missionen wiederfindet.
Handgemachte Assets und Texturen, Funk mittels KI-Sprachmodell
Für die Implementierung von Funksprüchen nutzen die Entwickler KI-Sprachmodelle, um beispielsweise die sich auf der Map befindenden Points-of-Interest, Geschäftsnamen und benutzerdefinierte Fahrzeugnamen passend in die Funksprüche integrieren zu können. Die 3D-Modelle, Texturen und Charaktere hingegen sind alle von Hand erstellt.
Das Spiel bietet außerdem Mod-Support über den Steam Workshop sowie die Möglichkeit, Spieler eigene Missionen erstellen zu lassen.
Kostenlose Demo und Feedback
Das Spiel steht zu Beginn der Early-Access-Phase für 19,99 Euro auf Steam zum Download bereit. Außerdem gibt es eine kostenlose Demo, die das Testen in zwei vorgegebenen Städten bei rund 2 Stunden Spielzeit ermöglicht.
Zum aktuellen Zeitpunkt steht die Steam-Bewertung bei „sehr positiv“ (86%) mit rund 430 Bewertungen. Feedback kann über die Steam-Seite des Spiels, den Discord Server oder die Website des Entwicklers abgegeben werden.